Wie gehe ich mit Verunsicherung durch Familie und Freunde um?

    Wie gehe ich mit Verunsicherung durch Familie und Freunde um?

    Gerade am Wochenende hatten wir wieder die Familie zu Besuch. Im Zuge dessen kam das Gespräch auch mal wieder auf das Thema Geld. Als meine Schwiegermutter dann meinte bei uns müsse doch am Ende des Monats recht viel übrig bleiben. Wir haben schließlich ein gutes Einkommen und so keine weiteren großen Ausgaben, womit sie ja auch Recht hat. Daher war das Erstaunen dann schon ziemlich groß, als ich meinte, dass am Ende eben nicht so viel übrig bleibt, da das meiste davon eben ins Depot wandert. 

    Reaktionen, wie: “Das ist doch alles Quatsch.”, “Warte mal bis alles zusammenbricht.” oder “Hoffentlich weißt du, was du da tust.” sind da keine Seltenheit. Vor allem in der älteren Generation wird das Anlegen in Aktien oft als zu riskant oder Spielerei abgetan. Auch, wenn ich dann versuche meinen Ansatz und meine Strategie zu erklären, stoße ich leider immer noch oft auf Unverständnis. Das Problem ist, dass solche (teilweise unqualifizierten #sorrynotsorry) Aussagen, einen trotzdem verunsichern können. Zumindest geht es mir dann manchmal so. Ich weiß genau, dass das was mir da entgegenschlägt nicht stimmt, aber dennoch kommt dann diese kleine innere Stimme, die sagt: “Und was, wenn sie recht haben?”

    Titelbild: DepositPhotos/ 2019

    Was kann ich gegen Verunsicherungen tun?   

    Wenn du es nicht schaffst, deinen Gegenüber von deiner Ansicht zu überzeugen, was ja auch ok ist, es muss ja nicht jeder deiner Meinung sein, dann kannst du an deiner Reaktion auf diese Ablehnung arbeiten. Dazu hilft es sich zum Beispiel vor Augen zu führen, wo derjenige, der diese Meinung gerade im Hinblick auf die Ziele, die du erreichen möchtest, steht. Nehmen wir an Tante Erna hat sich gerade wieder zum Zusammenbruch der Weltwirtschaft geäußert und verkündet, dass alles den Bach runter geht. Die Welt im Allgemeinen und deine komischen ETFs im Besonderen. Dann stelle dir folgende Fragen:

    • Ist Tante Erna gerade dort, wo ich gern hin möchte?
    • Hat Tante Erna ein hohes Einkommen? Aus welchen Einkommensquellen bezieht Tante Erna dieses Einkommen?
    • Ist Tante Erna festangestellt?
    • Kann sie ein monatliches passives Einkommen generieren? Ist Tante Erna finanziell unabhängig?

    Lautet die Antwort auf eine oder mehrere Fragen: Nein, dann überleg dir nochmal ganz genau, ob du von deiner Tante Erna Ratschläge in diesem Bereich annehmen möchtest. Das gilt übrigens nicht nur für deine Finanzen, sondern für alle Lebensbereiche. Orientiere dich immer an Personen, die bereits das erreicht haben, was auch deinen Prinzipien, Werten und Vorstellungen entspricht.

    Rufe dir deine eigenen Ziele ins Gedächtnis und überprüfe sie mit den Eigenschaften dieser Person.

    Wenn ich solche Personen nicht unmittelbar um mich herum finde, versuche ich mir auf anderem Weg Vorbilder zu suchen. Häufig werde dabei in Podcasts fündig. So bin ich beispielsweise auf Mareike Awe oder Caroline Preuss aufmerksam geworden. Diese beiden Frauen und ihre regelmäßigen Ansagen sind nicht nur inhaltlich sehr wertvoll, sondern zudem auch super motivierend. Das soll hier nur ein Beispiel sein. Es gibt zu jedem erdenklichen Thema entweder ein Buch, einen Podcast, eine Youtube-Channel, eine Facebook-Gruppe, einen Blog oder eben alles zusammen. Such das raus was für dich am besten passt.

    Suche nach Personen, die bereits das erreicht haben, was du unbedingt noch verwirklichen willst.

    Zudem kann es helfen, wenn du dir eine Ziel und Werte immer wieder vor Augen hältst und dich daran erinnerst warum du bestimmte Dinge so tust, wie du sie tust. Deshalb ist es so wichtig deine Ziele zu definieren und eine Strategie festzulegen. Nur so kannst du dich auch in Phasen, in denen du dich verunsichert fühlst, du unmotiviert bist oder am liebsten einfach aufgeben möchtest, zum Durchhalten animieren. Stelle dir immer wieder bildlich vor, wie du dein Ziel erreichst und rufe dir das unbeschreibliche Gefühl ins Gedächtnis. Das hilft dir dran zu bleiben. Deine Strategie sagt dir, wie du zu diesem Punkt gelangen wirst. Sie hilft dir deinen Weg zu sehen und ihn auch zu gehen, vor allem, wenn es mal etwas holpriger wird. Oder, wenn Tante Erna mal wieder den Weltuntergang vorhersagt. 😉

     

    Kenne dein Ziele und erarbeite eine Strategie, um diese zu erreichen.

    Es wird immer Gegenstimmen geben

    Es wird immer Personen geben, die nicht 100% hinter dem stehen, was du tust. Es wird sogar sehr oft vorkommen, dass du mit Gegenwind und anderen Einstellungen rechnen musst. Das ist natürlich nicht nur bei dem Thema Geld und Finanzen so, sondern in allen Lebenslagen. Du stimmst ja auch nicht mit allen Menschen in deinem Umfeld in allen Bereichen überein. Wie furchtbar wäre es denn auch bitte, wenn wir alle die gleiche Meinung hätten?! Eben! Also du kannst dir anhören, was der andere zu sagen hat. Bringt er gute und schlüssige Argumente vor, ist es auch völlig legitim deine Meinung zu ändern. Komplett beratungsresistent zu sein, hat auch noch keinem geholfen. Hat der andere allerdings keine stichhaltige Begründung und zeigt auch sonst keine erstrebenswerten Eigenschaften, dann lass ihn reden. Lass dich von anderen nicht in deinem Vorhaben verunsichern. Stell dir Steve Jobs in seiner Garage, Mark Zuckerberg in seinem Studentenwohnheim oder Bill Gates mit abgebrochenem Studium vor. Was wohl Tante Erna dazu gesagt hätte? 

    7 Tipps für mehr Fokus

    7 Tipps für mehr Fokus

    Du kennst das sicher auch. Oft haben wir tausend Sachen auf unserem Tisch, unsere To-Do Listen sind ellenlang und uns schwirrt der Kopf von unerledigten Dingen.

    Zumindest geht es mir oft so 🙂 Wie kriege ich trotzdem meinen Kram fertig? Priorisierung und Fokus! Ich konzentriere mich dann auf exakt eine Sache. Mein voller Fokus liegt dabei auf genau einer Aufgabe und die ziehe ich dann auch konsequent durch, bis sie fertig ist. 

    In dieser Zeit werden Ablenkungen wie Social Media, TV, Verabredungen usw. auf ein Minimum reduziert. Aber auch andere Projekte und Ideen werden erstmal nach hinten geschoben. Das klingt jetzt ziemlich hart, aber nur so schaffst du es auch dein Projekt in der geplanten Zeit in die Realität umzusetzen. 

    Titelbild: Casey Horner / Unsplash / 2019

    Damit du am Ball bleibst, hier 7 Tipps für mehr Fokus:

    1. Pausen einplanen:

    Du kannst dich nicht unbegrenzt auf eine Sache konzentrieren. Dein Kopf braucht zwischendurch auch Pausen. Eine bewährte Methode, um einen gewissen Fokus-Rhythmus zu entwickeln, ist die Pomodoro-Technik. Dabei werden Arbeitsphasen und Pausen genau getimt. Dafür benötigst du nichts weiter als einen Wecker oder dein Smartphone. Es gibt sogar diverse Apps, die dir die Umsetzung erleichtern können. 

    Diese Pomodoro-Technik besteht aus 5 einfachen Schritten:

    1. Formuliere deine Aufgabe schriftlich
    2. Stelle dir deinen Wecker auf 25 Minuten
    3. Bearbeite deine Aufgabe solange bis der Wecker klingelt (ja die gesamten 25 Minuten!)
    4. Nun darfst (oder musst) du dir eine Pause von 5 Minuten gönnen
    5. Hast du diese Schritte (pomodori) 4 Mal absolviert, machst du eine längere Pause von 15 bis 25 Minuten

    Bildquelle: OpenClipart-Vectors / Pixabay / 2019

    2. Ablenkungen erkennen und ausschalten

    Du starrst auf deinen Laptop. Bist voll konzentriert und deine Finger fliegen geradezu über die Tastatur. Bing! Oh Katrin hat geschrieben, sie fragt, wann wir uns morgen treffen wollen. Dann antworte ich ihr mal schnell. Verdammt! Wo war ich jetzt gerade stehengeblieben? Kommt dir bekannt vor? Damit bist du nicht allein, wir lassen uns bei (nervigen, anstrengenden) Aufgaben oft zu gern ablenken. Doch das kann dich ganz schön aufhalten, denn um wieder voll konzentrieren und zurück in dein Thema zu finden, braucht es bis zu 23 Minuten. Das heißt, wenn du dich während deiner geplanten Arbeitsphase auch nur drei Mal ablenken lässt, hast du bereits eine ganze Stunde verloren. 

    Deshalb gilt es für Aufgaben, auf die du deinen vollen Fokus richten willst, damit du sie endlich fertigbekommst, alle Ablenkungen auszustellen. Zumindest die, die du selbst beeinflussen kannst. 

    Bildquelle: Clipartmax / 2019

    Dazu zählen beispielsweise:

    • Smartphone lautlos oder in den Flugmodus, am besten aber legst du es in anderen Raum. (Auch, wenns wehtut, du schaffst das) Forscher haben herausgefunden, dass das Smartphone, selbst, wenn es nur in Sichtweite ist, zu geringerer Konzentrationsfähigkeit führt
    • Fernseher aus
    • Radio aus
    • Ton für E-Mail Benachrichtigungen / Skype etc. ausstellen
    • Erst in Pausen aktiv mit einer anderen Tätigkeit beschäftigen und sich gezielt ablenken

    3. Meditation

    Regelmäßige Meditation hilft dir dich besser und länger zu konzentrieren. Warum ist das so? In der Meditation musst du deinen Fokus vollkommen auf eine Sache richten (zum Beispiel deinen Atem) und darfst dich nicht ständig von deinen Gedanken ablenken lassen. Diese Art von Übung wirkt sich positiv auf deine Gehirnleistung aus und trägt dazu bei dein Konzentrationsvermögen zu steigern.  Dabei reicht es schon, wenn du täglich mit 2 bis 3 Minuten beginnst, dich hinsetzt und mal tief durchatmest. Später kannst du dich dann immer noch steigern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es (zumindest für mich) wirklich schwer ist, auch, wenn es nur ein paar Minuten sind, mal alle To-Dos zur Seite zu schieben, nicht daran zu denken was heute so tagsüber alles passiert ist und welche Dinge noch in den kommenden Tagen geplant sind. Aber setz dich nicht unter Druck, sondern probier es einfach mal für dich aus. Mir hilft es, eine geführte Meditation zu machen. So habe ich ein paar Anweisungen, an denen ich mich entlanghangeln kann und drifte nicht direkt komplett in meine eigene Gedankenwelt ab. Ich nutze dafür am liebsten die App von Headspace. Zwischendurch gab es auch immer wieder Tage an denen ich nach 5 Minuten fast komplett weggedämmert bin. Also lass dich nicht verunsichern, falls es nicht auf Anhieb klappt. Es dauert bis zu 6 Monate, bis die Meditation ihre volle Wirkung erzielen kann. Also dran bleiben!

    4. Willenskraft trainieren

    Du benötigst deine Willenskraft, um dran zu bleiben und deine gesetzten Ziele zu erreichen, dabei anderen Verlockungen zu widerstehen sowie negativen Gewohnheiten nicht nachzugeben. Das kann schon damit beginnen, dass du morgens mal nicht auf die Snooze-Taste drückst und direkt aufstehst. Deine Willensstärke kannst du dir dabei vorstellen, wie einen Muskel. Wenn du deinen Muskel zu oft einsetzt kann dieser auch schnell ermüden, wenn er noch nicht so gut trainiert ist. Dann kann es schnell mal passieren, dass du dich den ganzen Tag an deine gesunde Ernährung gehalten hast, aber am Abend dann doch den Versuchungen nachgibst. Wie schaffst du es also, deine Willenskraft zu stärken? Immer, wenn du entgegen deiner normalen Gewohnheiten handelst und dich aus deiner Komfortzone bewegst, ist dein Wille gefordert. Daher ist es wichtig, dass du dir täglich neue Herausforderungen schaffst. Notiere dir dazu zunächst, welche Aufgaben oder Tätigkeiten das sein könnten. 

    Dafür kannst du dir folgende Fragen stellen:

    • Worauf verzichte ich aus Bequemlichkeit, obwohl ich weiß, dass es mir guttun würde
    • Welche Aufgaben und Tätigkeiten kosten mich viel Überwindung?
    • Welche ungeliebten Gewohnheiten würde ich gern ablegen?
    • Wovon lasse ich mich leicht ablenken?

    Einfache Beispiele, mit denen du starten könntest, sind:

    • Abends früher ins Bett zu gehen > lege für dich eine Zeit fest und stelle einen Timer
    • Weniger am Smartphone zu hängen > lege bestimmte Zeiten fest, in denen du das Smartphone nicht benutzen willst

    Auch gilt es regelmäßig und über einen längeren Zeitraum dran zu bleiben, um deine Willenskraft zu trainieren.

    5. Kein Multi-Tasking

    In den letzten 20 Jahren hat sich unsere Aufmerksamkeitsspanne gravierend verschlechtert. Durch die ständige Verfügbarkeit von Internet und Smartphone liegt diese mittlerweile nur noch bei 8 Sekunden. Darüber hinaus kannst du dich schon mal von jeglichen Gedanken an Multi-Tasking verabschieden. Weder Frauen noch Männer sind dazu in der Lage, mehrere Dinge gleichzeitig, gut zu erledigen. Also eins nach dem anderen. So ist auch gewährleistet, dass du die eine Sache, auf die du dich gerade konzentrierst, auch wirklich richtig machst. Wenn alles super läuft, kommst du auch so schneller in den sogenannten Flow-Zustand. Du kannst deine Aufgabe effizienter erledigen, sie geht dir leichter von der Hand, ohne, dass du dich danach komplett erschöpft fühlst. 

    6. Bewegung im Alltag

    Ja, auch diesen Punkt solltest du nicht unterschätzen. In diversen Studien wurde herausgefunden, dass Bewegung definitiv die Konzentration fördert. Sport regt nämlich nicht nur die Blut-und Sauerstoffversorgung des Gehirns an, sondern hilft dem Körper gleichzeitig Glückshormone auszuschütten und Stress abzubauen. Daher baue über den Tag verteilt immer mal wieder kleine Fitness-Übungen ein, gehe zu Fuß oder nimm das Rad und nimm eher die Treppe als den Fahrstuhl. Schon diese kleinen Umstellungen können dir helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren.

    7. Achte auf deine Ernährung

    Ich hatte mal einen ganz fiesen Tag auf Arbeit, als ich mir zum Mittag eine dicke Pizza gegönnt habe. Danach war natürlich essig mit konzentriertem Arbeiten. Ich hab auf meinem Stuhl gehangen wie ein Schluck Wasser in der Kurve und nur darauf gewartet, dass dieser Tag endlich vorübergehen mag. Klassisches Food-Koma also. Seitdem verzichte ich auf solche kulinarischen Ausschweifungen zur Mittagszeit und bleib dann lieber bei was leichtem. Wie soll sich mein Körper denn auch schließlich auf andere Dinge konzentrieren, wenn er die ganze Zeit mit der Verdauung beschäftigt ist. Um dem Gehirn schnell Energie bereitzustellen, geht das am besten durch Zucker. Allerdings hält dieser Effekt dann auch nur sehr kurze Zeit an. Komplexe Kohlenhydrate sind also der Schlüssel zum Erfolg. Obst, Gemüse, Nüsse oder Vollkornbrot eignen sich eher als konzentrationsfördernder Snack, als der Schokoriegel.

    Bildquelle: Maddi Bazzocco/ Unsplash / 2019

    Natürlich solltest du dabei auch beachten, wie du dir deine Ziele richtig setzt und wie du dich auch über eine längere Zeit hinweg gut motivierst. So kann ich für mich sicherstellen, dass ich nicht hundert Baustellen gleichzeitig beackere, sondern gezielt in eine Richtung arbeite. 

    So ist das auch mit den Finanzen. Bist du schon finanziell unabhängig? Nein? Dann Fokus auf dieses Ziel und rann an den Speck! 😉

    Mein Fazit für Februar

    Mein Fazit für Februar

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

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    Was habe ich aus “Rich Dad Poor Dad” mitgenommen

    Um ganz ehrlich zu sein, ich konnte leider nicht sehr viel aus diesem Buch mitnehmen. Aber irgendwas lernt man ja immer, daher habe ich das hier noch mal zusammengefasst.

    • in dem Buch wird beschrieben, wie Kiyosaki eine Unterhaltung mit einer anderen Autorin führt, die, wenig erfolgreich beim Verkauf ihres Buches ist
    • da rät Kiyosaki ihr einen Marketingkurs zu machen, um ihr Schreibwerk besser an den Mann bringen zu können
    • die Frau reagiert empört und meint, dass ihr Schreibstil so gut ist, dass dieser wohl für sich spräche
    • Kiyosaki erwidert daraufhin: Ja das mag ja sein, aber das ist auch der Unterschied zwischen den Beiden, auf seinem Buch stünde Bestseller und nicht Best-Writer

    Ich finde das scheint auch die ganze Geschichte dieses Buches zu sein, es gut zu verkaufen, ohne dabei übermäßig viel Inhalt zu liefern und nebenbei noch von anderen Produkten zu berichten und die Kiyosaki-Vertriebsmaschinerie am Laufen zu halten  

    Einen Hauptmerksatz habe ich dennoch aus dem Buch mitnehmen können: Schaffe Vermögenswerte und keine Verbindlichkeiten

      • Verbindlichkeiten sind Dinge, die ständig Geld von dir einfordern, wie beispielsweise regelmäßige Kosten an einem Eigenheim oder ein Auto, das mit jeder Nutzung weiter an Wert verliert
      • Vermögenswerte sind Dinge, die dir Geld zukommen lassen, wie Renditen oder Dividenden aus Kapitalanlage
      • also lass dich nicht davon beirren irgendwelche Luxusgegenstände als Vermögenswerte zu betrachten, wenn sie dich eigentlich nur Geld kosten und / oder an Wert verlieren

    Was habe ich aus “Zero to One” mitgenommen

    Bei diesem Buch ergeht mir leider ähnlich wie bei Rich Dad Poor Dad“. Es war für mich jetzt nicht gerade die Erleuchtung und ich habe schon weitaus bessere Bücher mit größerem Mehrwert gelesen.

    Wer sich dennoch dafür interessiert, hier ein paar kleine Eckdaten:

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    • der deutschstämmige US-Amerikaner Peter Thiel, Jahrgang 1967, wurde durch frühe Investitionen in Paypal und Facebook zum Multimillionär. Er hat etliche weitere Startups aufgebaut
    • in diesem Buch formuliert er seine Gedanken zu Firmengründungen und zur Zukunft der Gesellschaft
    • das Buch ist von 2014, manchmal vielleicht schon etwas veraltet

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    Was habe ich aus „Das Harvard-Konzept“ mitgenommen

    Ein unglaublich tolles Buch, das ich auch nur empfehlen kann. Ich habe tatsächlich ziemlich viel daraus mitnehmen können. Das möchte ich euch nicht vorenthalten, aber lest das Buch auf jeden Fall auch noch mal selbst! Die Tipps werden mit sehr guten Beispielen veranschaulicht und lassen sich auf jede Lebenslage anwenden. Einfach mal ausprobieren 😉

    • immer sachbezogen verhandeln
    • Sätze einleiten mit: korrigieren Sie mich bitte > und sachbezogen das Problem schildern ohne Wertung > so kann die Gegenpartei jederzeit eingreifen und korrigieren
    • “wir danken ihnen für alles was sie für uns getan haben” > sachbezogen sagen was gut war, um die persönliche Ebene rauszunehmen und ein positives Bild des Gegenüber malen, damit dieser dieses bestätigt
    • die gesamte Kommunikation basiert auf sachlichen Argumenten, so kann es auch sein, dass man sich auch von der Gegenseite überzeugen lässt
    • wir wollen die Sache fair angehen und objektive Kriterien anlegen
    • Verhandlungs-Jiu-Jitsu > Angriff ausweichen und zurück zur Sache
    • kein “aber” verwenden, sondern eher ein “und”: Wir sind dankbar und Vertrauen ist nicht das Thema
    • Fragen stellen, ob man tatsächlich richtig informiert ist, um die Fakten noch mal darzulegen: Ist es so, dass das und das..? > weniger provokative Form
    • annehmen, dass der andere gute Gründe für seine Entscheidung hatte, auch, wenn das so nicht war > der andere wird danach suchen
    • die Argumente des anderen wiederspiegeln, um zu zeigen, dass man es verstanden hat
    • eine faire Lösung könnte sein,….
    • wenn wir uns einig werden / wenn wir uns nicht einig werden
    • Wenn man merkt, der andere arbeitet mit schmutzigen Tricks, diese offen ansprechen, > diese verlieren dann ihre Wirkung
    • immer rational handeln, auch, wenn andere das nicht tun, so sachlich wie möglich bleiben
    • nach der Wahrnehmung der anderen fragen > vllt. wird das Handeln der anderen aber als rational betrachtet
    • am Anfang Gemeinsamkeiten / netter Smalltalk helfen die Verhandlung positiv zu beeinflussen
    • Benchmark nennen, also sachbezogene Kennzahlen vorlegen, dabei nagelt man sich selbst nicht auf diese Zahl fest, sondern nennt nur erstmal eine Idee, es ist ein Vorschlag
    • manche Dinge kann man nicht erreichen, deshalb muss man seine eigenen Optionen verbessern, um besser verhandeln zu können > besseres Jobangebot, um sicherer zu sein
    • ein vernünftiger Optimismus zahlt sich aus, fühle dich weder über- noch unterlegen
    • warum nur ein so geringes Angebot > auf was beziehen sie sich hier > den anderen dazu bringen Vergleichszahlen vorzubringen
    • ja das ist eine Option, wir sehen hier eine andere Option
    • vllt. mag das für andere eine Option sein, aber in unserer Verhandlung wollen wir gern darüber sprechen wie wir zu einer Einigung kommen, die für uns beide fair ist

    Sparrate von 58%

    Ach shit!!! Shit! SHIIIIT!! Wie war das Auto fängt mit A an und hört mit O auf! Was ne scheiß Aussage, danke Hirn für den Klugscheißerspruch, was würde ich nur ohne dich machen?! Vielleicht hast du ja auch eine super kluge Antwort darauf, warum ich plötzlich keinen Gang mehr reinkriege? Hmmm?? Das weißte natürlich nich ne? Nee, weiß ich nicht, aber frag doch mal Google, da weiß plötzlich jeder alles. Alles klar, google ich halt mal. Hmm okay, Gänge gehen nicht mehr rein, Kupplung kaputt,… macht für mein Modell etwa 700 EUR… hmmmm…700 EUR!!!!!???? Nachdem logischerweise schon im Januar erst die Autoversicherung abgebucht wurde, jetzt das. Das muss ich erstmal kurz verarbeiten, heißt ich grummel nun so drei Tage vor mich hin und ärgere mich. Das nervt ja jetzt mega. Dieses Ereignis hat zwei Seiten. Zum einen kann ich mir die Reparatur locker leisten, da ich ansonsten ja keine weiteren unnützen Dinge kaufe. Die andere Seite: ich erreiche meinen mir selbst auferlegten fucking Sparplan nicht. Und das jetzt schon im Februar. Was mich aber beeindruckt, ist, dass sofort meine Geldmaschine anspringt, also mein Hirn. Ich druck jetzt nicht im Keller meiner Oma Haufenweise Hunderter.

    Erstmal eine kleine Entwarnung, nachdem ich das Auto in die Werkstatt gebracht habe. Es kostet nur 500 EUR. Super, das tröstet mich doch,…nicht, also nicht wirklich. Egal, ein neues Auto kommt jetzt nicht in Frage und noch brauche ich meinen kleinen Flitzer. Dennoch zieht mich diese Ausgabe erstmal in ein unerwartetes Loch, aber niemals aufgeben lautet die Devise. Ich krame in meinem Kopf schon mal alles zusammen, was sich noch irgendwie zu Geld machen lässt. Da sind zum einen noch Klamotten, die ich eventuell noch aussortieren könnte. Eine Wii, ein Nintendo DS, Kopfhörer und vielleicht noch einiges mehr. Alles Dinge, die ich natürlich auch unbedingt mal brauchte, aber nichts davon hat mir je so viel Freude bereitet wie mein altes Nintendo 64. Sprich ich habe mit dem anderen Kram so gut wie nie gespielt, also weg damit. Mal schauen was sich da noch rausholen lässt.  

    Meine Sparrate liegt also demnach in diesem Monat aufgrund des Autos und allem Drum und Dran gerade mal bei 37%. Ihr seht worauf das hinausläuft, das Auto zieht mich ziemlich runter… 🙁

    Mein fünfter Monat ohne Bekleidung

    Der Februar sollte ja eigentlich der Monat werden, in dem es auf meinem Konto wieder ein bisschen besser aussehen sollte. Allerdings hat mir mein zauberhaftes Auto, dass ich ja eigentlich so liebe, da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Du merkst langsam das Verhältnis zu meinem Auto ist recht zwiegespalten. Die Häufigkeit, in der dieses fahrende Vehikel größere Summen kostet, treibt mich langsam in den Wahnsinn. Dennoch bin ich absolut nicht gewillt meinen motorisierten Untersatz aufzugeben. Die typische Hassliebe zwischen Besitzer und Auto eben. Auch, wenn ich schon ziemlich viel Kohle in den Kleinen investiert habe, sind diese höheren Rechnungen meist genau das, was mich davon abhält, dann auch noch Geld für Klamotten auszugeben. Wenn schon mal 500 EUR fürs Auto weg sind, würde es mich noch mehr schmerzen zusätzlich noch meine übliche Summe von 500 EUR für ein gefülltes Päckchen bei Zalando zu lassen. Früher hatte eine größere Ausgabe meist den gegenteiligen Effekt, so, wie wenn man in der Diät einen Keks isst und dann denkt, na nu is auch wurscht und noch eine Tüte Chips und ein Stück Torte hinterher schiebt. So vergeht also auch der fünfte Monat ohne ein Besuch bei Aboutyou, Zara und co. Es fehlt ein ganz klein wenig, aber sicher bei weitem nicht so sehr, als das schlechte Gewissen, wenn ich aufgegeben hätte. Kommt ja gar nicht in die Tüte!

    Titelbild: Unsplash / rawpixel/ 2019

    Mein Fazit für Januar

    Mein Fazit für Januar

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

    Titelbild: Unsplash / s-o-c-i-a-l-c-u-t / 2019

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    Was habe ich aus “Die 7 Wege zur Effektivität” mitgenommen

    Eines muss ich direkt mal vorweg sagen, das ist eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ich kann es jedem einfach nur empfehlen, der an persönlicher Weiterentwicklung interessiert ist. Ich konnte aus diesem Buch einfach unheimlich viel mitnehmen.

    Die für mich wichtigsten Punkte, möchte ich hier noch mal kurz für dich zusammenfassen.

    • die Macht des Paradigmenwechsels: im Buch wird ein sehr gutes Beispiel für dieses Phänomen angebracht. Dort geht es um einen Vater, der seine Kinder uneingeschränkt in der U-Bahn herumtoben lässt. Andere Fahrgäste sind schon ein wenig pikiert über die Situation. Ein Mann spricht den Vater letztendlich auf das Verhalten seiner Kinder an. Dieser erklärt ihm dann, dass vor einer Stunde seine Frau und die Mutter seiner Kinder gestorben sei. Boom! Plötzlich verändert sich der komplette Kontext. Also bevor man das nächste Mal jemanden oberflächlich verurteilt, sollte man sich die Mühe machen und tiefer zu gehen und sich seine Geschichte anschauen.
    • Es gibt keine Abkürzungen. Dieser Leitsatz gilt wohl für alle Bereiche des Lebens. Ob das nun die Traumfigur, das Erlernen eines Instruments oder die finanzielle Unabhängigkeit ist – alles im Leben braucht Zeit. Du musst erst die eine Stufe absolvieren, bis du zur nächsten übergehen kannst.
    • Setze bei dir selbst an und nicht bei anderen. Wenn du dir etwas bestimmtes wünschst, zum Beispiel mehr Verantwortung im Job oder pflichtbewusstere Kinder, dann starte bei dir selbst. Verhalte dich verantwortungsvoller und pflichtbewusster. Du kannst das Verhalten anderer Menschen schwer oder nur mit Widerstand erzwingen, aber du hast immer die Möglichkeit dich selbst zu verändern
    • Wer das Eine will, muss das Andere mögen. Ein Leitsatz, der mich schon seit meiner frühen Kindheit begleitet und bisher immer bewahrheitet hat. Er ist mir im Zusammenhang mit dem Buch, immer mal wieder ins Gedächtnis gekommen. Beispiel: Wer Vermögen aufbauen will, muss gern sparen und sich mit seinen Finanzen auseinandersetzen.
    • Einige von euch kennen sie vielleicht schon: die Fabel von der Gans und den goldenen Eiern. Für diejenigen, die sie nicht kennen, fasse ich es noch mal kurz zusammen: Ein Bauer hat eine Gans, die plötzlich jeden Tag ein goldenes Ei legt. Von Tag zu Tag wird der Bauer reicher. Doch irgendwann reicht ihm das eine goldene Ei pro Tag nicht mehr und er schlachtet die Gans. Natürlich findet er im Inneren der Gans nichts weiter als ein sich im Reifungsprozess befindendes Ei. Mit der Schlachtung der Gans hat der Bauer alle zukünftigen goldenen Eier verloren. Beispiel: Wenn du dich immer nur darauf konzentrierst dein Einkommen sinnlos zu verkonsumieren, anstatt es langfristig anzulegen, konzentrierst du dich nur auf die goldenen Eier und schlachtest damit deine Gans. Gleiches gilt auch beim Auto oder in Beziehungen. Es ist toll, dass das Auto fährt, aber es muss zwischendurch auch gewartet werden, damit es nicht plötzlich einen Totalschaden hat. Ebenso ist es bei zwischenmenschlichen Beziehungen. Es muss immer wieder Vertrauen und Respekt investiert werden, damit diese funktioniert.
    • Ein Punkt, der mich mit am meisten beeindruckt hat, war: Du entscheidest selbst, wie du auf eine Situation reagierst. Beispiel: Du stehst im Stau. Nun hast du die Möglichkeit dich darüber aufzuregen oder entspannt zu bleiben. Niemand zwingt dich, darüber ärgerlich zu sein. Dein Chef macht dich vor versammelter Mannschaft nieder. Natürlich kann das eine demütigende Erfahrung sein, aber ob du dich wirklich in deinem Stolz verletzt fühlst, entscheidest du ganz allein. Ich finde dies ist ein sehr machtvolles Instrument, aber auch mit am schwersten umsetzbar. Nichtsdestotrotz sollte man versuchen, es so oft wie möglich anzuwenden.
    • Achte auf deine eigenen Gedanken. Konzentriere dich auf die Dinge, die in deinem Wirkungskreis liegen. Welche Dinge können ganz konkret von dir beeinflusst werden? Setze deinen Fokus auf diese Handlungen und formuliere dementsprechend deine Gedanken. Sei proaktiv und entscheide selbst wie du Probleme in deinem Umfeld angehst. Dabei gibt es hier auch eine etwas schmerzliche Erkenntnis und zwar: Du bist selbst verantwortlich. Das kann manchmal unangenehm sein, bietet dir aber auch großen Freiraum und die Macht alles selbst in die Hand zu nehmen.
    • Entwickle ein Leitbild von dir selbst. Wie möchtest du als Person von anderen wahrgenommen werden? In deinem Leben nimmst du unterschiedliche Rollen ein. Du bist vielleicht Vorgesetzte, Freundin, Mutter, Tochter, je nachdem. In all diesen Bereichen möchtest du als bestimmte Persönlichkeit wahrgenommen werden. Schreibe für dich selbst Werte und Prinzipien nieder, die dich in jeder Situation in all deinen Rollen leiten können. So wird es dir auch nicht mehr schwer fallen bestimmte Entscheidungen zu treffen, da du weißt wo deine Prinzipien liegen und welche Art von Mensch du sein möchtest.
    • Zeitmanagement: Wenn du sagst, dass du für eine Sache keine Zeit hast, dann heißt das einfach nur, dass diese bei dir gerade keine Priorität hat. Sei ehrlich zu dir selbst und sage nicht, dass es dir an Zeit mangelt, sondern, dass dir momentan eine Tätigkeit gerade wichtiger, als eine andere.
    • Mein letzter Punkt: Höre nicht auf, an all diesen Fähigkeiten immer wieder zu arbeiten. Aus diesem Grund, habe ich mir das Buch auch sicher nicht zum letzten Mal angehört. Ich werde immer mal wieder reinhören, um mir das Gelernte ins Gedächtnis zu rufen.

    Ich könnte die Liste mit den Lehren, die ich aus diesem Buch gezogen habe, noch unendlich weiter fortsetzen, aber ich denke, die bereits aufgezählten, geben dir erstmal einen kleinen Eindruck. Für mich waren diese auch die beeindruckendsten Punkte, die mich auch nachhaltig noch stark beeinflusst haben.

    Was habe ich aus “Wie man Freunde gewinnt” mitgenommen

    Wenn auf Platz eins meiner persönlichen Favoritenliste nicht die 7 Wege zur Effektivität wären, dann würde dort dieses Buch: Wie man Freunde gewinnt, stehen. Der Titel ist vielleicht ein bisschen irritierend. Zumindest war das der Grund warum das Buch am Anfang etwas länger im Schrank stand, aber als ich dann einmal mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es hat weniger damit zu tun, wie man Freunde gewinnt, sondern eher wie man den richtigen Umgang mit seinen Mitmenschen pflegt und mit der richtigen Kommunikation an sein Ziel kommt, ohne seinen Gegenüber zu verärgern.

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    Besonders wichtig fand ich in diesem Buch die Punkte:

    • Ehrliche und aufrichtige Anerkennung zu geben. Ein ehrlich gemeintes Lob kann manchmal Wunder bewirken
    • Wecke in anderen lebhafte Wünsche. Wenn du von jemandem etwas unbedingt möchtest, musst du ihm es erst selbst schmackhaft machen.
    • Interessiere dich aufrichtig für andere und höre aufmerksam zu. Rede also nicht die ganze Zeit von dir selbst, sondern nehme die Bedürfnisse deines Gesprächspartners wirklich wahr. Sprich dabei auch Themen an, die nicht in deinem Interesse, sondern im Interesse des Anderen liegen. Falls du diese nicht kennst, ermuntere deinen Gegenüber von sich selbst zu erzählen.
    • Stelle andere Menschen nicht bloß, auch, wenn sie etwas vermeintlich Falsches sagen und du es besser weißt. Versuche den Anderen indirekt auf seine Fehler aufmerksam zu machen. Sprich erst von deinen eigenen Fehlern, bevor du die des Anderen ansprichst. So kann dein Gegenüber deine Kritik leichter annehmen.
    • Bleib immer freundlich, denn das wird dich eher an dein Ziel bringen, als, wenn du wütend dein Anliegen vorträgst.
    • Versuch die Dinge vom Standpunkt des Anderen aus zu sehen. Diese Form der Empathie kann dir helfen die Situation besser zu erfassen und eine Win / Win Lösung herbei zu führen.
    • Zeig dem Anderen, dass du eine hohe Meinung von ihm hast und er wird alles tun, diese zu erfüllen.

    Das waren für mich die wichtigsten Punkte, die ich aus dem Buch mitgenommen habe. Im Grunde genommen wissen wir, dass wir diese Aspekte im Umgang mit Menschen berücksichtigen sollten, aber in den seltensten Fällen tut man das wirklich. Daher kann es nicht schaden sich diese Regeln ab und zu mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.

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    Die 7 Geheimnisse der Schildkröte

    In diesem Buch werden Ratschläge in kleinen Fabeln verpackt. Das Buch gibt sehr anschaulich wieder, wie du dein Leben entspannter gestalten kannst. Folgendes habe ich daraus mitgenommen:

    • Wir müssen unser Glück im Inneren finden und von äußerlichen Gegenstände oder Situationen abhängig machen, wie beispielsweise das teure Auto oder die nächste Fernreise
    • Wir können nicht alles im Leben kontrollieren, nicht mal, ob morgens das Auto anspringt oder der Bus pünktlich abfährt, daher sollten wir lernen loszulassen.  Wir müssen nicht immer Akteur sein, wir sollten uns auch mal in die Rolle des Beobachters versetzen.
    • Eine Sache, die mir besonders schwer fällt: Sei kein Opfer deiner eigenen Ungeduld.
    • Konzentriere dich mehrfach am Tag auf nur eine einzige Sache. Ein Appell für die Achtsamkeit. Multitasking ist eh nur eine Illusion. Das Gehirn kann nicht mehrere Dinge gleichzeitig ausführen. Es springt nur zwischen den Aufgaben hin und her. Ich merke das immer besonders, wenn ich im Auto telefoniere, entweder konzentriere ich mich nicht richtig auf den Verkehr oder auf das Gespräch.
    • Beständigkeit und Beweglichkeit sind keine Gegensätze. Bleibe beständig in deinem Willen deine Ziele zu erreichen, aber bleibe beweglich in Körper und Geist. Nur wer sich ständig an äußere Einflüsse anpassen kann, gelangt an sein Ziel.
    • Negative und in die ferne Zukunft gerichtete Gedanken helfen nicht weiter. Ganz im Gegenteil. Sie lähmen dich im Hier und Jetzt. Lass dich nicht von deiner Angst paralysieren.
    • Halte nicht immer an deiner Meinung fest. Sei offen für neue Gedanken.
    • Wut richtet sich immer gegen dich selbst. Wenn du dich gerade mal wieder wegen deiner Nachbarn oder dem langsamen Autofahrer vor dir aufregst, schadest du dir damit nur selbst. Hinterher fühlst du dich schlecht. Die Wut rührt meist aus Hilflosigkeit hervor. Wir sollten sie weder ausleben noch unterdrücken, sondern uns in Gelassenheit üben.

    Sparrate von 58%

    Also der Januar war was die Sparrate anbelangt, ein wenig konfus. Das Tolle war, dass ich im Januar die großzügigen Geldgeschenke direkt aufs Konto einzahlen konnte. Das hat mir schon mal ein gutes Polster verschafft. Ebenso gab es noch einen kleinen Obolus für die Umfragen, die ich bereits ausgefüllt hatte und ich habe den Bonus von meiner Krankenkasse gutgeschrieben bekommen. Somit konnte ich meine Einnahmen für den Januar schon mal mehr als verdoppeln.

    Auf der Kostenseite schlugen im Januar aber auch die Autoversicherung und der Gitarrenunterricht zu Buche. Auch für Bücher habe ich in diesem Monat einen sehr hohen Betrag bezahlt.

    Rechne nun alle diese Einnahmen und Ausgaben gegeneinander auf, komme ich auf eine Sparrate von: ….Trommelwirbel…..

    58%! !!!!

    Wer hätte das gedacht, ich ehrlich gesagt nicht. Wow, das hat ja schon mal hervorragend geklappt.

    Keine Bekleidung kaufen

    Ich mach es kurz und knapp: ich habe nichts gekauft. Jedoch bin ich immer noch hin und hergerissen zwischen Instagram Pictures schauen und dem Ziel ein Jahr lang auf den Kauf von Klamotten zu verzichten. Haben andere ja auch geschafft und das kann dir wirklich nicht schaden. Hast ja genug. Dennoch schleicht sich da auch mal der Gedanke ein, dass ich es ja vielleicht erstmal nur mit sechs Monaten probieren könnte. Mensch n halbes Jahr, is ja auch ne meeegaaa lange Zeit. Oder ab Februar könnte ich mir ja auch schon wieder mal eine Kleinigkeit gönnen. Dann sind alle Rechnungen fürs Auto weg und erstmal steht dann nichts weiter Großes an. Und eigentlich müsste ich mich ja mal für die bereits vergangenen Monate belohnen, dass ich schon soo lange durchgehalten habe. Aber erstmal ist das noch kein Thema. Die Autoversicherung als geplante Ausgabe ist für diesen Monat genug. So vergeht der Januar, ohne, dass ich etwas gekauft habe, aber sich nicht ohne, dass ich nicht etliche Gedanken an diverse Strickjacken, Röcke und Pullover verschwendet hätte.

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    Neues Jahr – neue Ziele

    Neues Jahr – neue Ziele

    Ich bin eigentlich kein Freund von Neujahrsvorsätzen oder Ähnlichem. Mit dem Shoppen habe ich auch mitten in der Woche in einem beliebigen Monat aufgehört. Jedoch finde ich, dass dieses Datum ein guter Zeitpunkt ist, seine bisherigen Ziele zu überdenken und sie neu auszurichten. Daher habe ich den Jahresbeginn genutzt, genau dies zu tun. Wie du deine Ziele richtig formulierst, liets du hier.

    Wissen erweitern

    Nachdem ich nun meine Einstellung gegenüber dem Sparen und das Einkaufen von Dingen grundlegend geändert habe, merke ich wie sich auch andere Bereiche meines Lebens verändern. Dazu gehört auch das Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe schon immer gern gelesen, jedoch eher Romane. Seit einigen Jahren habe ich auch das Hören von Büchern für mich entdeckt, weil es für mich einfach unheimlich praktisch ist. Während ich mich beispielsweise morgens fertig für den Tag mache, kann ich gleichzeitig ein Buch verschlingen. Für mich einfach ideal. Im Auto klappt das für mich meist eher weniger, da mich der Stadtverkehr dann doch zu sehr ablenkt. So kann ich über das Jahr verteilt trotzdem gut und gerne 60 Bücher lesen beziehungsweise hören. Wenn es mal ein bisschen kompakter sein soll, stelle ich das Hörbuch einfach auf 1,5-fache Geschwindigkeit. Spart nicht nur Zeit, sondern bereitet mir auch größeren Hörgenuss, da der Sprecher schneller auf den Punkt kommt. Merkt man, dass ich manchmal etwas ungeduldig bin? 😉 Dabei von den gehörten Büchern auch etwas hängen bleibt, werde ich mir zukünftig immer mal ein paar Notizen dazu machen und zusammenfassen, was ich aus daraus lernen konnte. Vielleicht kannst du daraus auch was für dich mitnehmen oder möchtest das Buch sogar selbst lesen.

    Neue Ziele für meine Finanzen   

    Das alte Jahr ist rum, ein neues steht in den Startlöchern. Zeit einmal Bilanz zu ziehen. Ich habe es bisher geschafft drei Monate lang keine Bekleidung mehr zu kaufen. Ich habe eine Aufstellung meiner Einnahmen und Kosten gemacht und weiß nun wann mir wie viel Geld zur Verfügung steht. Ich habe meine mögliche monatliche Sparrate ermittelt und habe mir überlegt wie ich das Geld am besten aufteile. Wie Risikofreudig bin ich? Welche Strategie ist für meine Beträge die Richtige? Welches Weltportfolio entspricht meinen Bedürfnissen? All diese Fragen habe ich für mich beantwortet und mein letztes Geld in meine ersten ETFs angelegt. Ich habe meine erste kleine Krise durchgemacht, um dann, wie erwartet, festzustellen, dass sich die Kurse, so wie sie sich nach unten bewegt haben, natürlich auch wieder nach oben bewegen. Das war bis hierher schon mal ganz aufregend. Mit dem Start ins neue Jahr will ich jedoch ein bisschen höher hinaus. Wie noch höher? Aber sicher doch!

    Monatliche Sparrate festlegen

    Aber jetzt mal Butter bei die Fische, wie sehen meine Ziele, denn jetzt nun genau aus? Gerechnet auf mein Einkommen wird sich meine monatliche Sparrate nun auf 58% belaufen. Jap genau so viel!

    Aufgeteilt auf mein Tagesgeldkonto und meine ETFs sollen es bis Ende des Jahres auf meinem Tagesgeldkonto 165% mehr werden und in meinen ETFs 220%

    Puhh! Klingt ja fast nach Arbeit was du dir da vorgenommen hast hmm? Ja sicher, geschenkt gibts ja auch nichts und außerdem hab ich richtig Bock drauf. Ich bin wahnsinnig motiviert dieses Ziel zu erreichen. 🙂  

    Taschenkalender für Meilensteine und tägliche To-Dos

    Zunächst einmal habe ich mir schon lange einen Taschenkalender für das neue Jahr besorgt. Echt, son altes Teil, bei dem man noch auf Papier irgendwas einträgt? Ja, echt! Mir hilft das ungemein, um einfach meine täglichen To-Dos festzuhalten und einen Haken hinter zu machen. Is halt son psychologisches Ding und, wenns hilft, why not? Darüber hinaus gibt mir dieses Ding die Möglichkeit meine Meilensteine auf Papier festzuhalten und dazu gehört in meinem Fall jeden Monat eine riesengroße Comic-Sprechblase auf die entsprechende Seite zu malen, in der steht, wie viele Monate ich schon nichts mehr gekauft habe. Jedes Mal, wenn ich so durch dieses Buch blättere, sehe ich was ich schon geschafft habe und das es ja gar nicht mehr weit bis zum nächsten Meilenstein ist. So mache ich es nicht nur bei den Monaten, der Shoppingabstinenz, sondern auch mit meinen geplanten Sparbeiträgen. Dennoch nutze ich neben meinem treuen Freund den Taschenkalender auch meinen anderen Buddy excel, um mal was in Tabellenform zu bringen. Also kein Hexenwerk, nur ein bisschen Plus und Minus hier und ein bisschen Mal und Geteilt dort. Das schaffen wir alle! Nichts wovor man sich drücken muss 🙂 Im Gegenteil so wird alles einfacher.

    Unsplash / Bence Boros / 2019

    Fixkosten weiter reduzieren

    Zusätzlich werde ich weitere Fixkosten reduzieren. Dazu gehört beispielsweise das Fitnessstudio, in das ich fünf Jahre lang sehr regelmäßig gegangen bin, aber das aufgrund der Fahrzeit einfach nicht mehr in den Plan passt. Ersatz können da eventuell die Hanteln zu Hause und eine neue Joggingstrecke bieten. Das muss ich mir aber nochmal überlegen. Versicherungen und Verträge werden innerhalb der Frist überprüft, verglichen und ggf. gekündigt. So ist es mir doch einmal passiert, dass meine Handyrechnung von sonst 9,99 EUR auf satte 40 EUR gestiegen ist, weil mein Vertrag und die damit verbundenen Vergünstigungen ausgelaufen sind. Passiert mir nicht noch mal 😉 Ebenfalls in diese Kategorie gehört mein wunderschönes Smartphone, das ich damals unbedingt haben musste, also unbedingt, UNBEDINGT! Der Aspekt, dass ich mir das eigentlich nicht hätte leisten können, war dabei totale Nebensache. Wozu gibts den diese tollen Verträge wo man einfach zu seinem normalen Handyvertrag das Handy direkt in Raten mit abbezahlt. Super easy! Diese monatliche Rate fällt zum Glück im nächsten Monat das letzte Mal an und dann bin ich diesen Kostenpunkt auch erstmal los.    

     

    Also alle Ziele noch mal zusammengefasst:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Das sieht doch machbar aus. Das sind erstmal die drei Ziele, auf die ich mich nun das nächste Jahr konzentrieren werde.