Wie gehe ich mit Verunsicherung durch Familie und Freunde um?

    Wie gehe ich mit Verunsicherung durch Familie und Freunde um?

    Wie gehe ich mit Verunsicherung durch Familie und Freunde um?

    Gerade am Wochenende hatten wir wieder die Familie zu Besuch. Im Zuge dessen kam das Gespräch auch mal wieder auf das Thema Geld. Als meine Schwiegermutter dann meinte bei uns müsse doch am Ende des Monats recht viel übrig bleiben. Wir haben schließlich ein gutes Einkommen und so keine weiteren großen Ausgaben, womit sie ja auch Recht hat. Daher war das Erstaunen dann schon ziemlich groß, als ich meinte, dass am Ende eben nicht so viel übrig bleibt, da das meiste davon eben ins Depot wandert. 

    Reaktionen, wie: “Das ist doch alles Quatsch.”, “Warte mal bis alles zusammenbricht.” oder “Hoffentlich weißt du, was du da tust.” sind da keine Seltenheit. Vor allem in der älteren Generation wird das Anlegen in Aktien oft als zu riskant oder Spielerei abgetan. 

    Auch, wenn ich dann versuche meinen Ansatz und meine Strategie zu erklären, stoße ich leider immer noch oft auf Unverständnis. Das Problem ist, dass solche (teilweise unqualifizierten #sorrynotsorry) Aussagen, einen trotzdem verunsichern können. Zumindest geht es mir dann manchmal so. Ich weiß genau, dass das was mir da entgegenschlägt nicht stimmt, aber dennoch kommt dann diese kleine innere Stimme, die sagt: “Und was, wenn sie recht haben?”

    Titelbild: DepositPhotos/ 2019

    Was kann ich gegen Verunsicherungen tun?   

    Wenn du es nicht schaffst, deinen Gegenüber von deiner Ansicht zu überzeugen, was ja auch ok ist, es muss ja nicht jeder deiner Meinung sein, dann kannst du an deiner Reaktion auf diese Ablehnung arbeiten. Dazu hilft es sich zum Beispiel vor Augen zu führen, wo derjenige, der diese Meinung gerade im Hinblick auf die Ziele, die du erreichen möchtest, steht. Nehmen wir an Tante Erna hat sich gerade wieder zum Zusammenbruch der Weltwirtschaft geäußert und verkündet, dass alles den Bach runter geht. Die Welt im Allgemeinen und deine komischen ETFs im Besonderen. Dann stelle dir folgende Fragen:

    • Ist Tante Erna gerade dort, wo ich gern hin möchte?
    • Hat Tante Erna ein hohes Einkommen? Aus welchen Einkommensquellen bezieht Tante Erna dieses Einkommen?
    • Ist Tante Erna festangestellt?
    • Kann sie ein monatliches passives Einkommen generieren? Ist Tante Erna finanziell unabhängig?

    Lautet die Antwort auf eine oder mehrere Fragen: Nein, dann überleg dir nochmal ganz genau, ob du von deiner Tante Erna Ratschläge in diesem Bereich annehmen möchtest. Das gilt übrigens nicht nur für deine Finanzen, sondern für alle Lebensbereiche. Orientiere dich immer an Personen, die bereits das erreicht haben, was auch deinen Prinzipien, Werten und Vorstellungen entspricht.



    Rufe dir deine eigenen Ziele ins Gedächtnis und überprüfe sie mit den Eigenschaften dieser Person.

    Wenn ich solche Personen nicht unmittelbar um mich herum finde, versuche ich mir auf anderem Weg Vorbilder zu suchen. Häufig werde dabei in Podcasts fündig. So bin ich beispielsweise auf Mareike Awe oder Caroline Preuss aufmerksam geworden. Diese beiden Frauen und ihre regelmäßigen Ansagen sind nicht nur inhaltlich sehr wertvoll, sondern zudem auch super motivierend. Das soll hier nur ein Beispiel sein. Es gibt zu jedem erdenklichen Thema entweder ein Buch, einen Podcast, eine Youtube-Channel, eine Facebook-Gruppe, einen Blog oder eben alles zusammen. Such das raus was für dich am besten passt.

    Suche nach Personen, die bereits das erreicht haben, was du unbedingt noch verwirklichen willst.

    Zudem kann es helfen, wenn du dir eine Ziel und Werte immer wieder vor Augen hältst und dich daran erinnerst warum du bestimmte Dinge so tust, wie du sie tust. Deshalb ist es so wichtig deine Ziele zu definieren und eine Strategie festzulegen. Nur so kannst du dich auch in Phasen, in denen du dich verunsichert fühlst, du unmotiviert bist oder am liebsten einfach aufgeben möchtest, zum Durchhalten animieren. Stelle dir immer wieder bildlich vor, wie du dein Ziel erreichst und rufe dir das unbeschreibliche Gefühl ins Gedächtnis. Das hilft dir dran zu bleiben. Deine Strategie sagt dir, wie du zu diesem Punkt gelangen wirst. Sie hilft dir deinen Weg zu sehen und ihn auch zu gehen, vor allem, wenn es mal etwas holpriger wird. Oder, wenn Tante Erna mal wieder den Weltuntergang vorhersagt. 😉

     

    Kenne dein Ziele und erarbeite eine Strategie, um diese zu erreichen.

    Es wird immer Gegenstimmen geben

    Es wird immer Personen geben, die nicht 100% hinter dem stehen, was du tust. Es wird sogar sehr oft vorkommen, dass du mit Gegenwind und anderen Einstellungen rechnen musst. Das ist natürlich nicht nur bei dem Thema Geld und Finanzen so, sondern in allen Lebenslagen. Du stimmst ja auch nicht mit allen Menschen in deinem Umfeld in allen Bereichen überein. Wie furchtbar wäre es denn auch bitte, wenn wir alle die gleiche Meinung hätten?! Eben! Also du kannst dir anhören, was der andere zu sagen hat. Bringt er gute und schlüssige Argumente vor, ist es auch völlig legitim deine Meinung zu ändern. Komplett beratungsresistent zu sein, hat auch noch keinem geholfen. Hat der andere allerdings keine stichhaltige Begründung und zeigt auch sonst keine erstrebenswerten Eigenschaften, dann lass ihn reden. Lass dich von anderen nicht in deinem Vorhaben verunsichern. Stell dir Steve Jobs in seiner Garage, Mark Zuckerberg in seinem Studentenwohnheim oder Bill Gates mit abgebrochenem Studium vor. Was wohl Tante Erna dazu gesagt hätte? 

    7 Tipps für mehr Fokus – wie du mit mehr Konzentration effektiver deine Ziele erreichst

    7 Tipps für mehr Fokus – wie du mit mehr Konzentration effektiver deine Ziele erreichst

    7 Tipps für mehr Fokus – wie du mit mehr Konzentration effektiver deine Ziele erreichst

    Du kennst das sicher auch. Oft haben wir tausend Sachen auf unserem Tisch, unsere To-Do Listen sind ellenlang und uns schwirrt der Kopf von unerledigten Dingen.

    Zumindest geht es mir oft so 🙂 Wie kriege ich trotzdem meinen Kram fertig? Priorisierung und Fokus! Ich konzentriere mich dann auf exakt eine Sache. Mein voller Fokus liegt dabei auf genau einer Aufgabe und die ziehe ich dann auch konsequent durch, bis sie fertig ist. 

    In dieser Zeit werden Ablenkungen wie Social Media, TV, Verabredungen usw. auf ein Minimum reduziert. Aber auch andere Projekte und Ideen werden erstmal nach hinten geschoben. Das klingt jetzt ziemlich hart, aber nur so schaffst du es auch dein Projekt in der geplanten Zeit in die Realität umzusetzen. 

    Titelbild: Casey Horner / Unsplash / 2019

    Damit du am Ball bleibst, hier 7 Tipps für mehr Fokus:

    1. Pausen einplanen:

    Du kannst dich nicht unbegrenzt auf eine Sache konzentrieren. Dein Kopf braucht zwischendurch auch Pausen. Eine bewährte Methode, um einen gewissen Fokus-Rhythmus zu entwickeln, ist die Pomodoro-Technik. Dabei werden Arbeitsphasen und Pausen genau getimt. Dafür benötigst du nichts weiter als einen Wecker oder dein Smartphone. Es gibt sogar diverse Apps, die dir die Umsetzung erleichtern können. 

    Diese Pomodoro-Technik besteht aus 5 einfachen Schritten:

    1. Formuliere deine Aufgabe schriftlich
    2. Stelle dir deinen Wecker auf 25 Minuten
    3. Bearbeite deine Aufgabe solange bis der Wecker klingelt (ja die gesamten 25 Minuten!)
    4. Nun darfst (oder musst) du dir eine Pause von 5 Minuten gönnen
    5. Hast du diese Schritte (pomodori) 4 Mal absolviert, machst du eine längere Pause von 15 bis 25 Minuten

    Bildquelle: OpenClipart-Vectors / Pixabay / 2019

    2. Ablenkungen erkennen und ausschalten

    Du starrst auf deinen Laptop. Bist voll konzentriert und deine Finger fliegen geradezu über die Tastatur. Bing! Oh Katrin hat geschrieben, sie fragt, wann wir uns morgen treffen wollen. Dann antworte ich ihr mal schnell. Verdammt! Wo war ich jetzt gerade stehengeblieben? Kommt dir bekannt vor? Damit bist du nicht allein, wir lassen uns bei (nervigen, anstrengenden) Aufgaben oft zu gern ablenken. Doch das kann dich ganz schön aufhalten, denn um wieder voll konzentrieren und zurück in dein Thema zu finden, braucht es bis zu 23 Minuten. Das heißt, wenn du dich während deiner geplanten Arbeitsphase auch nur drei Mal ablenken lässt, hast du bereits eine ganze Stunde verloren. 

    Deshalb gilt es für Aufgaben, auf die du deinen vollen Fokus richten willst, damit du sie endlich fertigbekommst, alle Ablenkungen auszustellen. Zumindest die, die du selbst beeinflussen kannst. 

    Bildquelle: Clipartmax / 2019

    Dazu zählen beispielsweise:

    • Smartphone lautlos oder in den Flugmodus, am besten aber legst du es in anderen Raum. (Auch, wenns wehtut, du schaffst das) Forscher haben herausgefunden, dass das Smartphone, selbst, wenn es nur in Sichtweite ist, zu geringerer Konzentrationsfähigkeit führt
    • Fernseher aus
    • Radio aus
    • Ton für E-Mail Benachrichtigungen / Skype etc. ausstellen
    • Erst in Pausen aktiv mit einer anderen Tätigkeit beschäftigen und sich gezielt ablenken

    3. Meditation

    Regelmäßige Meditation hilft dir dich besser und länger zu konzentrieren. Warum ist das so? In der Meditation musst du deinen Fokus vollkommen auf eine Sache richten (zum Beispiel deinen Atem) und darfst dich nicht ständig von deinen Gedanken ablenken lassen. Diese Art von Übung wirkt sich positiv auf deine Gehirnleistung aus und trägt dazu bei dein Konzentrationsvermögen zu steigern.  Dabei reicht es schon, wenn du täglich mit 2 bis 3 Minuten beginnst, dich hinsetzt und mal tief durchatmest. Später kannst du dich dann immer noch steigern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es (zumindest für mich) wirklich schwer ist, auch, wenn es nur ein paar Minuten sind, mal alle To-Dos zur Seite zu schieben, nicht daran zu denken was heute so tagsüber alles passiert ist und welche Dinge noch in den kommenden Tagen geplant sind. Aber setz dich nicht unter Druck, sondern probier es einfach mal für dich aus. Mir hilft es, eine geführte Meditation zu machen. So habe ich ein paar Anweisungen, an denen ich mich entlanghangeln kann und drifte nicht direkt komplett in meine eigene Gedankenwelt ab. Ich nutze dafür am liebsten die App von Headspace. Zwischendurch gab es auch immer wieder Tage an denen ich nach 5 Minuten fast komplett weggedämmert bin. Also lass dich nicht verunsichern, falls es nicht auf Anhieb klappt. Es dauert bis zu 6 Monate, bis die Meditation ihre volle Wirkung erzielen kann. Also dran bleiben!



    4. Willenskraft trainieren

    Du benötigst deine Willenskraft, um dran zu bleiben und deine gesetzten Ziele zu erreichen, dabei anderen Verlockungen zu widerstehen sowie negativen Gewohnheiten nicht nachzugeben. Das kann schon damit beginnen, dass du morgens mal nicht auf die Snooze-Taste drückst und direkt aufstehst. Deine Willensstärke kannst du dir dabei vorstellen, wie einen Muskel. Wenn du deinen Muskel zu oft einsetzt kann dieser auch schnell ermüden, wenn er noch nicht so gut trainiert ist. Dann kann es schnell mal passieren, dass du dich den ganzen Tag an deine gesunde Ernährung gehalten hast, aber am Abend dann doch den Versuchungen nachgibst. Wie schaffst du es also, deine Willenskraft zu stärken? Immer, wenn du entgegen deiner normalen Gewohnheiten handelst und dich aus deiner Komfortzone bewegst, ist dein Wille gefordert. Daher ist es wichtig, dass du dir täglich neue Herausforderungen schaffst. Notiere dir dazu zunächst, welche Aufgaben oder Tätigkeiten das sein könnten. 

    Dafür kannst du dir folgende Fragen stellen:

    • Worauf verzichte ich aus Bequemlichkeit, obwohl ich weiß, dass es mir guttun würde
    • Welche Aufgaben und Tätigkeiten kosten mich viel Überwindung?
    • Welche ungeliebten Gewohnheiten würde ich gern ablegen?
    • Wovon lasse ich mich leicht ablenken?

    Einfache Beispiele, mit denen du starten könntest, sind:

    • Abends früher ins Bett zu gehen > lege für dich eine Zeit fest und stelle einen Timer
    • Weniger am Smartphone zu hängen > lege bestimmte Zeiten fest, in denen du das Smartphone nicht benutzen willst

    Auch gilt es regelmäßig und über einen längeren Zeitraum dran zu bleiben, um deine Willenskraft zu trainieren.

    5. Kein Multi-Tasking

    In den letzten 20 Jahren hat sich unsere Aufmerksamkeitsspanne gravierend verschlechtert. Durch die ständige Verfügbarkeit von Internet und Smartphone liegt diese mittlerweile nur noch bei 8 Sekunden. Darüber hinaus kannst du dich schon mal von jeglichen Gedanken an Multi-Tasking verabschieden. Weder Frauen noch Männer sind dazu in der Lage, mehrere Dinge gleichzeitig, gut zu erledigen. Also eins nach dem anderen. So ist auch gewährleistet, dass du die eine Sache, auf die du dich gerade konzentrierst, auch wirklich richtig machst. Wenn alles super läuft, kommst du auch so schneller in den sogenannten Flow-Zustand. Du kannst deine Aufgabe effizienter erledigen, sie geht dir leichter von der Hand, ohne, dass du dich danach komplett erschöpft fühlst. 

    6. Bewegung im Alltag

    Ja, auch diesen Punkt solltest du nicht unterschätzen. In diversen Studien wurde herausgefunden, dass Bewegung definitiv die Konzentration fördert. Sport regt nämlich nicht nur die Blut-und Sauerstoffversorgung des Gehirns an, sondern hilft dem Körper gleichzeitig Glückshormone auszuschütten und Stress abzubauen. Daher baue über den Tag verteilt immer mal wieder kleine Fitness-Übungen ein, gehe zu Fuß oder nimm das Rad und nimm eher die Treppe als den Fahrstuhl. Schon diese kleinen Umstellungen können dir helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren.

    7. Achte auf deine Ernährung

    Ich hatte mal einen ganz fiesen Tag auf Arbeit, als ich mir zum Mittag eine dicke Pizza gegönnt habe. Danach war natürlich essig mit konzentriertem Arbeiten. Ich hab auf meinem Stuhl gehangen wie ein Schluck Wasser in der Kurve und nur darauf gewartet, dass dieser Tag endlich vorübergehen mag. Klassisches Food-Koma also. Seitdem verzichte ich auf solche kulinarischen Ausschweifungen zur Mittagszeit und bleib dann lieber bei was leichtem. Wie soll sich mein Körper denn auch schließlich auf andere Dinge konzentrieren, wenn er die ganze Zeit mit der Verdauung beschäftigt ist. Um dem Gehirn schnell Energie bereitzustellen, geht das am besten durch Zucker. Allerdings hält dieser Effekt dann auch nur sehr kurze Zeit an. Komplexe Kohlenhydrate sind also der Schlüssel zum Erfolg. Obst, Gemüse, Nüsse oder Vollkornbrot eignen sich eher als konzentrationsfördernder Snack, als der Schokoriegel.

    Bildquelle: Maddi Bazzocco/ Unsplash / 2019

    Natürlich solltest du dabei auch beachten, wie du dir deine Ziele richtig setzt und wie du dich auch über eine längere Zeit hinweg gut motivierst. So kann ich für mich sicherstellen, dass ich nicht hundert Baustellen gleichzeitig beackere, sondern gezielt in eine Richtung arbeite. 

    So ist das auch mit den Finanzen. Bist du schon finanziell unabhängig? Nein? Dann Fokus auf dieses Ziel und rann an den Speck! 😉

    In drei Schritten zur richtigen Zielsetzung

    In drei Schritten zur richtigen Zielsetzung

    In drei Schritten zur richtigen Zielsetzung

    So gut wie jeder von uns hat sich sicher schon mal ein Ziel im Leben gesetzt. Ich möchte abnehmen, ich möchte mehr sparen oder ich möchte mehr Geld verdienen sind Beispiele, die wir bestimmt alle schon gehört oder sogar selbst gesagt haben. Doch oft hat sich dieser Vorsatz wieder recht schnell in Schall und Rauch verwandelt. Das hat mehrere Gründe. Damit du für dich deine Ziele ideal zusammenstellst, habe ich dir hier kurz zusammengetragen worauf du dabei achten solltest, damit aus deinen Zielen auch Ergebnisse werden.

    Titelbild: Unsplash / Estée Janssens / 2019

    1. Ermittle den Status quo

    Bleiben wir doch mal bei dem Beispiel für das sparen. Bei der Aussage: “Ich möchte mehr sparen!” merkst du relativ schnell, dass das so vage klingt, dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst. Also musst du zu Beginn erstmal schauen, wieviel spare ich denn aktuell überhaupt schon, damit du weißt, wo du startest, um später zu wissen, wo du hinwillst.

    Unsplash / Isaac Smith / 2019

    2. Ziele müssen messbar sein

    Nachdem du nun ermittelt hast, wieviel du bereits sparst, musst du nun herausfinden, wie viel Geld nach Abzug deiner Fixkosten und einzubeziehender variabler Kosten übrig bleibt. Du hast also mit 100 EUR gestartet, hast aber nun gesehen, dass du noch 100 EUR draufpacken könntest. Du möchtest deinen Sparbetrag also um 100% erhöhen. Diesen Wert ist messbar, kann also immer von dir überprüft werden.

    3. Ziele müssen einen zeitlichen Rahmen haben

    So weit so gut. Du kannst also nun 200 EUR sparen. Jetzt musst du nur noch den Zeitraum festlegen. Sagen wir mal diese 200 EUR kannst du pro Monat sparen. Jeder Monat ist für dich jetzt ein kleines Etappenziel. Es ist wichtig, dass du auch die kleinen Etappenziele vor Augen hast, damit du dich nach deren Erreichung, motivieren kannst, weiter zu machen. Nach 12 kleineren Etappenzielen erreichst du nach einem Jahr deinen ersten größeren Meilenstein. Du hast es geschafft 2.400 EUR zu sparen. Herzlichen Glückwunsch!

    Also würde dein Ziel fürs nächste Jahr lauten: Ich möchte meine derzeitige monatliche Sparsumme von 200 EUR um 50% erhöhen und so bis zum Ende des Jahres 2019 eine zusätzliche Summe von 3.600 EUR zu sparen.



    Setze dir unrealistische Ziele

    Bei dem Setzen von Zielen gibt es zwei unterschiedliche Richtungen. Die eine besagt, dass es wichtig ist, dass du dir realistische Ziele setzt. So soll gewährleistet werden, dass du am Ball bleibst, dich nicht überfordert fühlst und die Motivation bestehen bleibt. So weit so logisch. Aber wie sicher bist du dir, dass dein gesetztes Ziel realistisch und nicht vielleicht sogar unterfordernd ist? Bei dieser Art der Zielsetzung kann es passieren, dass du unter deinen Möglichkeiten bleibst. 

    Unsplash / NeONBRAND / 2019

    In dir steckt mit Sicherheit noch viel mehr. Daher gibt es auch noch eine andere Möglichkeit deine Ziele zu formulieren und zwar als unrealistische Variante.  Das heißt du legst die Messlatte ein gutes Stück weiter oben an. So konzentrieren sich deine Gedanken noch mehr darauf auch dieses höher gesteckte Ziel zu erreichen. Du strengst dich unterbewusst mehr an. Selbst, wenn es passieren sollte, dass du dein unrealistisches Ziel nicht erreichst, hast du am Ende sicher noch mehr rausgeholt, als wenn du auf ein realistisches Ziel gesetzt hättest. Versperr dir also nicht von vornherein die Möglichkeit über dich selbst hinaus zu wachsen.  

    Unsplash / Stefan Cosma / 2019

    Fokussiere dich auf dein Ziel

    Bei einer Veranstaltung wurden Bill Gates und Warren Buffett mal gefragt, wie die beiden es geschafft haben so erfolgreich zu werden und ihre Ziele zu verfolgen. Dabei antworteten beide mit dem gleichen Wort: Fokus! Wenn du dein großes Ziel vor Augen hast, musst du alle deine Aktivitäten auf dieses Ziel ausrichten. 

    Also, wenn du gerade geplant hast endlich mit deinen ETFs zu starten und das Buch, das du dir dazu besorgt hast, dich schon drei Wochen lang vom Tisch anlächelt, dann schnapp es dir. Das heißt dann eben auch mal den Fernseher aus zu lassen, den spannenden Roman zur Seite zu legen oder nicht die zweite Stunde in Folge auf Instagram bunte Bildchen zu schauen. Konzentriere dich auf dein Ziel und zieh es durch!

    Wie kann ich effektiv meine Ziele visualisieren?

    Wie kann ich effektiv meine Ziele visualisieren?

    Wie kann ich effektiv meine Ziele visualisieren?

    Orientierend an meinem letzten Blogpost, dass jede von uns mit dem Großteil ihrer Zeit, die Dinge tun sollte, die für sie am Bedeutendsten sind, wollte ich nochmal näher auf dieses Thema eingehen. Wenn du dich noch nicht genügend ermutigt oder motiviert fühlst, mit dem Sparen und Investieren zu beginnen, ist vielleicht dein “Warum?” noch nicht groß genug. Achtung, Klugscheißerspruch im Anmarsch: Wenn dein Warum groß genug ist, wirst du auch ein Wie finden.

    Titelbild: Unsplash / Sharon McCutcheon / 2019

    Damit meine ich, wenn das Ziel, auf das du dich konzentrierst, so mächtig ist, dass du es erreichen musst, wird es dir leichter fallen Rückschläge hinzunehmen und deinen Weg unbeirrt weiter zu gehen. Wie schaffe ich es nun genau diese Vorstellungen in meinem Kopf so zu festigen, dass mir alle Handlungen auf diesen Weg bis dorthin als selbstverständlich erscheinen, mir nahezu leicht fallen, weil es für mich völlig logisch ist genau das zu tun, weil es auf meine Ziele einzahlt, mich meinem Traum einen Schritt näher bringt?

    Unsplash / Denys Nevozhai / 2019

    Stell dir vor du hättest dein Ziel bereits erreicht

    Dabei kann es dir helfen, wenn du dir dein Ziel, welches auch immer das ist, genau vorstellst. Egal, ob es mehr Zeit mit deiner Familie, längere Reisen oder was auch immer dich glücklich macht. Das entscheidest du ganz allein, denn jeder von uns hat seine eigenen, individuellen Lebensträume und -wünsche. Mit genau vorstellen meine ich, du musst es nicht nur bildlich vor dir sehen, du musst in die Situation eintauchen. 

    So kannst du eine Verbindung zu deinem Unterbewusstsein herstellen. Das ist jetzt kein esoterisches Gefasel, sondern Fakt ist, dass über 90% unserer Gedanken und Handlungen von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden. Heißt, wenn du deinem Unterbewusstsein mitteilst, was du dir wünschst und es auf deiner Seite hast, wirst du dich automatisch in die Richtung deines Ziels bewegen.



    Erlebe dein Ziel mit allen Sinnen

    Am besten du schreibst deinen Traum in einem Tagesablauf nieder, wenn das für deine Ziele passt. Dabei solltest du ihn mit allen Sinne wahrnehmen. Also nicht nur, was siehst du vor dir, sondern auch was hörst du, was fühlst du, was schmeckst du und was kannst du riechen. Ich möchte dafür ein kurzes Beispiel geben:  

    Du befindest dich in einem leichten Halbschlaf. Noch nicht ganz wach, aber du spürst schon die leicht warmen Sonnenstrahlen in deinem Gesicht. Plötzlich durchfährt dich ein leichter Ruck, der, aber sofort wieder nachlässt. Für eine Sekunde dachtest du, du hättest verschlafen. Doch dann fällt dir ein, dass du nicht verschlafen kannst, denn es gibt keine verpflichtende Aufgabe, die dir jeden Tag vorschreibt, wann dein Wecker zu klingeln hat. Das entscheidest du ganz allein und heute hast du dich dafür entschieden, dich von der Morgendämmerung wecken zu lassen. Tiefenentspannt schlenderst du in die Küche. Dabei nimmst du deine Umgebung genauestens wahr. 

    Unsplash / Sonnie Hiles / 2019

    Deine weichen Hausschuhe an deinen Füßen, die leuchtenden Farben der Bäume, wenn du aus dem Fenster schaust und den Duft des Blumenstraußes, den du dir gestern gekauft hast. Denn du hast die Zeit, genau all diese Dinge wahrzunehmen. In aller Ruhe bereitest du in einem aufwändigen Verfahren deinen morgendlichen Kaffee zu. Es ist eines der Rituale, das nun zu deiner Morgenroutine gehört. Durch die intensiven Aromen, die vom gemahlenen Kaffee ausgehen, kannst du schon jetzt spüren, wie gut dieser später schmecken wird. Deine Hände umschließen die warme Tasse, der Kaffee entfaltet seinen vollen Geschmack und du weißt, dass ein wundervoller Tag vor dir liegt. Diesen Tag kannst du mit den Dingen füllen, die dich am Glücklichsten machen. An einem Ort der dich mit Freude erfüllt. Bei mir wäre das Zeit mit meiner Familie zu verbringen, draußen in der Natur zu sein, ein Buch zu lesen, mit meiner Gitarre unrhythmisch ein paar Lieder zu schrammeln und mich auf gar keinen Fall durch den abendlichen, Berliner Stadtverkehr zu quälen.      

     

    Mein fünfter Monat ohne neue Klamotten – Fazit für Februar

    Mein fünfter Monat ohne neue Klamotten – Fazit für Februar

    Mein fünfter Monat ohne neue Klamotten – Fazit für Februar

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

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    Was habe ich aus “Rich Dad Poor Dad” mitgenommen

    Um ganz ehrlich zu sein, ich konnte leider nicht sehr viel aus diesem Buch mitnehmen. Aber irgendwas lernt man ja immer, daher habe ich das hier noch mal zusammengefasst.

    • in dem Buch wird beschrieben, wie Kiyosaki eine Unterhaltung mit einer anderen Autorin führt, die, wenig erfolgreich beim Verkauf ihres Buches ist
    • da rät Kiyosaki ihr einen Marketingkurs zu machen, um ihr Schreibwerk besser an den Mann bringen zu können
    • die Frau reagiert empört und meint, dass ihr Schreibstil so gut ist, dass dieser wohl für sich spräche
    • Kiyosaki erwidert daraufhin: Ja das mag ja sein, aber das ist auch der Unterschied zwischen den Beiden, auf seinem Buch stünde Bestseller und nicht Best-Writer

    Ich finde das scheint auch die ganze Geschichte dieses Buches zu sein, es gut zu verkaufen, ohne dabei übermäßig viel Inhalt zu liefern und nebenbei noch von anderen Produkten zu berichten und die Kiyosaki-Vertriebsmaschinerie am Laufen zu halten  

    Einen Hauptmerksatz habe ich dennoch aus dem Buch mitnehmen können: Schaffe Vermögenswerte und keine Verbindlichkeiten

      • Verbindlichkeiten sind Dinge, die ständig Geld von dir einfordern, wie beispielsweise regelmäßige Kosten an einem Eigenheim oder ein Auto, das mit jeder Nutzung weiter an Wert verliert
      • Vermögenswerte sind Dinge, die dir Geld zukommen lassen, wie Renditen oder Dividenden aus Kapitalanlage
      • also lass dich nicht davon beirren irgendwelche Luxusgegenstände als Vermögenswerte zu betrachten, wenn sie dich eigentlich nur Geld kosten und / oder an Wert verlieren

    Was habe ich aus “Zero to One” mitgenommen

    Bei diesem Buch ergeht mir leider ähnlich wie bei Rich Dad Poor Dad”. Es war für mich jetzt nicht gerade die Erleuchtung und ich habe schon weitaus bessere Bücher mit größerem Mehrwert gelesen.

    Wer sich dennoch dafür interessiert, hier ein paar kleine Eckdaten:

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    • der deutschstämmige US-Amerikaner Peter Thiel, Jahrgang 1967, wurde durch frühe Investitionen in Paypal und Facebook zum Multimillionär. Er hat etliche weitere Startups aufgebaut
    • in diesem Buch formuliert er seine Gedanken zu Firmengründungen und zur Zukunft der Gesellschaft
    • das Buch ist von 2014, manchmal vielleicht schon etwas veraltet

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    Was habe ich aus “Das Harvard-Konzept” mitgenommen

    Ein unglaublich tolles Buch, das ich auch nur empfehlen kann. Ich habe tatsächlich ziemlich viel daraus mitnehmen können. Das möchte ich euch nicht vorenthalten, aber lest das Buch auf jeden Fall auch noch mal selbst! Die Tipps werden mit sehr guten Beispielen veranschaulicht und lassen sich auf jede Lebenslage anwenden. Einfach mal ausprobieren 😉

    • immer sachbezogen verhandeln
    • Sätze einleiten mit: korrigieren Sie mich bitte > und sachbezogen das Problem schildern ohne Wertung > so kann die Gegenpartei jederzeit eingreifen und korrigieren
    • “wir danken ihnen für alles was sie für uns getan haben” > sachbezogen sagen was gut war, um die persönliche Ebene rauszunehmen und ein positives Bild des Gegenüber malen, damit dieser dieses bestätigt
    • die gesamte Kommunikation basiert auf sachlichen Argumenten, so kann es auch sein, dass man sich auch von der Gegenseite überzeugen lässt
    • wir wollen die Sache fair angehen und objektive Kriterien anlegen
    • Verhandlungs-Jiu-Jitsu > Angriff ausweichen und zurück zur Sache
    • kein “aber” verwenden, sondern eher ein “und”: Wir sind dankbar und Vertrauen ist nicht das Thema
    • Fragen stellen, ob man tatsächlich richtig informiert ist, um die Fakten noch mal darzulegen: Ist es so, dass das und das..? > weniger provokative Form
    • annehmen, dass der andere gute Gründe für seine Entscheidung hatte, auch, wenn das so nicht war > der andere wird danach suchen
    • die Argumente des anderen wiederspiegeln, um zu zeigen, dass man es verstanden hat
    • eine faire Lösung könnte sein,….
    • wenn wir uns einig werden / wenn wir uns nicht einig werden
    • Wenn man merkt, der andere arbeitet mit schmutzigen Tricks, diese offen ansprechen, > diese verlieren dann ihre Wirkung
    • immer rational handeln, auch, wenn andere das nicht tun, so sachlich wie möglich bleiben
    • nach der Wahrnehmung der anderen fragen > vllt. wird das Handeln der anderen aber als rational betrachtet
    • am Anfang Gemeinsamkeiten / netter Smalltalk helfen die Verhandlung positiv zu beeinflussen
    • Benchmark nennen, also sachbezogene Kennzahlen vorlegen, dabei nagelt man sich selbst nicht auf diese Zahl fest, sondern nennt nur erstmal eine Idee, es ist ein Vorschlag
    • manche Dinge kann man nicht erreichen, deshalb muss man seine eigenen Optionen verbessern, um besser verhandeln zu können > besseres Jobangebot, um sicherer zu sein
    • ein vernünftiger Optimismus zahlt sich aus, fühle dich weder über- noch unterlegen
    • warum nur ein so geringes Angebot > auf was beziehen sie sich hier > den anderen dazu bringen Vergleichszahlen vorzubringen
    • ja das ist eine Option, wir sehen hier eine andere Option
    • vllt. mag das für andere eine Option sein, aber in unserer Verhandlung wollen wir gern darüber sprechen wie wir zu einer Einigung kommen, die für uns beide fair ist

    Sparrate von 58%

    Ach shit!!! Shit! SHIIIIT!! Wie war das Auto fängt mit A an und hört mit O auf! Was ne scheiß Aussage, danke Hirn für den Klugscheißerspruch, was würde ich nur ohne dich machen?! Vielleicht hast du ja auch eine super kluge Antwort darauf, warum ich plötzlich keinen Gang mehr reinkriege? Hmmm?? Das weißte natürlich nich ne? Nee, weiß ich nicht, aber frag doch mal Google, da weiß plötzlich jeder alles. Alles klar, google ich halt mal. Hmm okay, Gänge gehen nicht mehr rein, Kupplung kaputt,… macht für mein Modell etwa 700 EUR… hmmmm…700 EUR!!!!!???? Nachdem logischerweise schon im Januar erst die Autoversicherung abgebucht wurde, jetzt das. Das muss ich erstmal kurz verarbeiten, heißt ich grummel nun so drei Tage vor mich hin und ärgere mich. Das nervt ja jetzt mega. Dieses Ereignis hat zwei Seiten. Zum einen kann ich mir die Reparatur locker leisten, da ich ansonsten ja keine weiteren unnützen Dinge kaufe. Die andere Seite: ich erreiche meinen mir selbst auferlegten fucking Sparplan nicht. Und das jetzt schon im Februar. Was mich aber beeindruckt, ist, dass sofort meine Geldmaschine anspringt, also mein Hirn. Ich druck jetzt nicht im Keller meiner Oma Haufenweise Hunderter.

    Erstmal eine kleine Entwarnung, nachdem ich das Auto in die Werkstatt gebracht habe. Es kostet nur 500 EUR. Super, das tröstet mich doch,…nicht, also nicht wirklich. Egal, ein neues Auto kommt jetzt nicht in Frage und noch brauche ich meinen kleinen Flitzer. Dennoch zieht mich diese Ausgabe erstmal in ein unerwartetes Loch, aber niemals aufgeben lautet die Devise. Ich krame in meinem Kopf schon mal alles zusammen, was sich noch irgendwie zu Geld machen lässt. Da sind zum einen noch Klamotten, die ich eventuell noch aussortieren könnte. Eine Wii, ein Nintendo DS, Kopfhörer und vielleicht noch einiges mehr. Alles Dinge, die ich natürlich auch unbedingt mal brauchte, aber nichts davon hat mir je so viel Freude bereitet wie mein altes Nintendo 64. Sprich ich habe mit dem anderen Kram so gut wie nie gespielt, also weg damit. Mal schauen was sich da noch rausholen lässt.  

    Meine Sparrate liegt also demnach in diesem Monat aufgrund des Autos und allem Drum und Dran gerade mal bei 37%. Ihr seht worauf das hinausläuft, das Auto zieht mich ziemlich runter… 🙁

    Mein fünfter Monat ohne Bekleidung

    Der Februar sollte ja eigentlich der Monat werden, in dem es auf meinem Konto wieder ein bisschen besser aussehen sollte. Allerdings hat mir mein zauberhaftes Auto, dass ich ja eigentlich so liebe, da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Du merkst langsam das Verhältnis zu meinem Auto ist recht zwiegespalten. Die Häufigkeit, in der dieses fahrende Vehikel größere Summen kostet, treibt mich langsam in den Wahnsinn. Dennoch bin ich absolut nicht gewillt meinen motorisierten Untersatz aufzugeben. Die typische Hassliebe zwischen Besitzer und Auto eben. Auch, wenn ich schon ziemlich viel Kohle in den Kleinen investiert habe, sind diese höheren Rechnungen meist genau das, was mich davon abhält, dann auch noch Geld für Klamotten auszugeben. Wenn schon mal 500 EUR fürs Auto weg sind, würde es mich noch mehr schmerzen zusätzlich noch meine übliche Summe von 500 EUR für ein gefülltes Päckchen bei Zalando zu lassen. Früher hatte eine größere Ausgabe meist den gegenteiligen Effekt, so, wie wenn man in der Diät einen Keks isst und dann denkt, na nu is auch wurscht und noch eine Tüte Chips und ein Stück Torte hinterher schiebt. So vergeht also auch der fünfte Monat ohne ein Besuch bei Aboutyou, Zara und co. Es fehlt ein ganz klein wenig, aber sicher bei weitem nicht so sehr, als das schlechte Gewissen, wenn ich aufgegeben hätte. Kommt ja gar nicht in die Tüte!

    Titelbild: Unsplash / rawpixel/ 2019