Mein Fazit für August

    Mein Fazit für August

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

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    Was habe ich aus “Die Scrum-Revolution” mitgenommen

    Scrum haben einige von euch vielleicht schon mal gehört, andere vielleicht noch nicht.

    Dabei geht es um ein effektives Projektmanagement-System, dass Zeit und Kosten sparen soll und gleichzeitig die Mitarbeiter motiviert. Klingt ja erstmal zu schön, um wahr zu sein.

    Ich kenne Scrum vor allem aus dem IT-Bereich, aber in dem Buch wird beschrieben, dass man es auch auf jeden anderen Bereich des Lebens anwenden kann, egal, ob es jetzt der Hausbau oder ein anderes größeres Projekt ist.

    Punkte, die ich spannend finde:

    • Die Rollen im Scrum:
      • Die einzelnen Teammitglieder
      • Der Scrum Master: dieser hilft dem Team effektiv mit dem Scrum Modell zusammen zu arbeiten
      • Product Owner: ist für die übergreifende Vision des Projektes zuständig, pflegt das Backlog und legt die Inhalte der nächsten Sprints fest
    • Ein Project-Backlog ist eine Liste, mit Aufgaben, die erledigt werden müssen, priorisiere dann nach Nutzen und zerteile sie in Sprint-Einheiten
    • Worin unterscheidet sich Scrum von anderen Projektmanagement-Modellen:
      • Es hat einen teamzentrierten Ansatz und ist auf ständige Evaluation des Projektes ausgelegt
    • Um die Produktivität des Teams zu erhöhen, gibt es vier wichtige Dinge zu beachten:
      • Die Team-Kollegen sollen entscheiden, wie sie ihre Ziele erreichen wollen
      • Gib ein gemeinsames Ziel vor, so können alle an einem Strang ziehen
      • Lass verschiedene Teams Ergebnisse untereinander austauschen, und sich neue autarke Teams bilden
      • Auf die Anzahl kommt es an: 7 Leute + / – 2 sind ideal
      • Zeitmanagement ist auch hier eine ausschlaggebende Methode zur Zielerreichung
      • Da die meisten Menschen recht schlecht darin sind selbst einzuschätzen wie viel Zeit eine Aufgabe in Anspruch nimmt, gibt es vordefinierte Arbeitsperioden, sogenannte Sprints
      • Sprints umfassen Zeitabschnitte von 1- 4 Wochen, in dieser Zeit wird eine spezifische Aufgabe erledigt, entscheidet euch dabei aber für einen festen Rhythmus
      • Nach Beendigung des Sprints setzt sich das Team zusammen, bespricht den Fortschritt der Aufgabe und passt ggf. Ziele an
      • So werden aufkommende Probleme schneller bemerkt und ihnen entgegengewirkt
      • Zusätzlich können auch noch Daily Scrums (nicht länger als 15 Minuten) abgehalten werden, das sind kleine Stand-Up Meetings, in denen das Team immer die gleichen Fragen beantwortet:
        • Was hast du gestern gemacht, um dem Team zu helfen, den Sprint zu schaffen?
        • Woran wirst du heute arbeiten?
        • Was steht dir im Weg?  
      • So wie ich es auch dem Jira-Ticket System kenne, kann man auch hier die einzelnen Projekte auf einer Scrum-Tafel abbilden mit den Spalten “in Bearbeitung”, “in Prüfung”, “erledigt”
      • Abschließend kann man auch eine Scrum Retrospektive machen in der man den Sprint rückblickend nochmal bewertet und Verbesserungen für die Zukunft mit aufnimmt

    Was habe ich aus “Die 4-Stunden-Woche” mitgenommen

     

     

    Nach einem Burnout wollte Tim Ferriss durch die Welt reisen und konnte so trotzdem innerhalb von 4 Stunden sein Unternehmen führen

    Auch, wenn das nicht für jeden gilt oder alle Punkte anwendbar sind, gab mir das Buch jedoch einen positiven Motivationsschub, einfach in die Richtung, dass doch immer alles irgendwie möglich ist, allein dafür mag ich das Buch schon sehr gern

     

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    Wichtigste Erkenntnisse:

    • Lass dir nicht einreden, dass du erstmal 40 Jahre super hart arbeiten musst, um dich dann später entspannen zu können,  Tim Ferriss geht es darum jetzt schon gut zu leben
    • Reich bedeutet für ihn genau jetzt das zu tun worauf er gerade Lust hat, dafür brauch er vor allem Zeit und seiner Meinung nach gar nicht so viel Geld, wie viele vermuten
    • Dafür sollte man mal (wie immer) seine eigenen Glaubenssätze hinterfragen und sich aus seiner Komfortzone bewegen 
    • Warte nicht auf die Rente, warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt loszulegen, bewege dich aus dem Mittelmaß und denke groß, weniger Arbeit bedeutet nicht gleich Faulheit
    • So gut wie jeder Angestellte arbeitet 8 Stunden täglich, aber ist das wirklich sinnvoll? Brauch jede Aufgabe genau diese Zeit? Ist da wirklich produktiv und effektiv? Aber Zeit absitzen, heißt ja nicht, dass man diese effektiv genutzt hat
    • Um so mehr Zeit man hat, um so mehr Zeit verschwendet man auch mit einer Aufgabe
    • Don’t work hard, work smart! Konzentration auf die wirklich wichtigen Dinge > Pareto 80 / 20 
    • Meetings gibt es nur, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen, ansonsten nicht hingehen
    • Verkürze Gespräche auf das Wesentlich, wenn du zum Beispiel einsteigst mit: ich habe nur 2 Minuten Zeit
    • Setze dich auf eine Informationsdiät: verzichte auf unnütze Nachrichten und Social Media, lass dir das Wichtigste innerhalb von 5 Minuten von einem Kollegen oder deinem Partner erzählen (man bekommt die Infos dann zwar etwas vorgefiltert, aber für mich klappt das tatsächlich sehr gut)
    • Produktiv: mit möglichst geringem Zeiteinsatz, nur die Dinge erledigen, die einem seinen Zielen näherbringen
    • Diese Dinge haben absolute Priorität und sind in wenigen Stunden erledigt, Anrufe und E-Mails checken fällt damit auf bestimmte kurze Zeiten (ich mache das auch oft, wenn ich wichtige Dinge, an diesem Tag zu erledigen habe, fange ich direkt damit an und lese nicht erst 20 Mails, das kostet mich zu viel Zeit)
    • Mach dich für deinen Arbeitgeber unersätzlich, beweise deinem Arbeitgeber, dass du zu Hause (oder von wo auch immer) viel produktiver bist als im Office
    • Beschäftige einen persönlichen Assistenten, der sich um die Aufgaben kümmert, die nicht von dir erledigt werden müssen
    • Dein Business muss auch ohne dich laufen können, Kommunikation läuft nicht über dich, sondern direkt, die anderen haben genügend Verantwortung, um Entscheidungen auch ohne dich treffen zu können
    • Du musst passives Einkommen erwirtschaften mit beispielsweise einem Online-Shop, du möchtest eine Muse > kein zeitaufwendiges Start-up gründen
    • Teste dafür vorab, ob ein Markt für dein Produkt besteht (mit max. 400 EUR und innerhalb von 4 Wochen), kleine Werbekampagne über Google Ads, ohne, dass es das Produkt überhaupt gibt
    • Überprüfe deine Effektivität: Erfindest du gerade Aufgaben, um die wichtigen Dinge zu umgehen?

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    Was habe ich aus „Entdecke deine Willenskraft“ mitgenommen

    Ich bin schon lange auf der Seite von Ralf Senftleben unterwegs und lese auch regelmäßig seinen Newsletter. Darin sind immer wieder inspirierende Anregungen für die Dinge des Leben, die im Alltag manchmal hinten runterfallen. Achtsamkeit und der Umgang mit den eigenen Gedanken und Emotionen spielen hier eine große Rolle. Daher freue ich mich umso mehr, dass es nun ein Buch von Ralf Senftleben gibt.

    meine wichtigsten Denkanstöße:

    • Wir können und müssen gutes Verhalten trainieren, wie einen Muskel
    • Teile deine Aufgaben in kleine Häppchen ein
    • Wir schieben auf, weil uns die Aufgabe zu groß erscheint, wir Angst haben Fehler zu machen und zu scheitern
    • Bereite dich gut vor, damit du gleich loslegen kannst (Sportsachen, Unterlagen etc. bereitlegen)
    • Frage andere, wenn du Hilfe brauchst
    • Formuliere deine Pläne so konkret wie möglich
    • Setze einen Vertrag mit dir selbst auf, wenn du ganz hart bist, kannst du dir auch Konsequenzen auferlegen, wenn du es nicht schaffst (zum Beispiel Spende an eine gemeinnützige Organisation)
    • Vorsätze können noch so konkret sein, wenn du keine Energie hast, ist jeder Plan vergeblich
    • Aber du kannst selbst über deine Power entscheiden, du kannst selbst bestimmen wie energetisch du bist
    • Energie = Erholung, Ernährung und Bewegung
    • Erholung fängt beim Schlafen an, ist die wichtigste Erholungsphase > ich lese mittlerweile abends nur noch entspannende Romane, anstatt Bücher, die ich durcharbeiten muss
    • Ernährung: wir wissen ja, dass wir uns mehr von Obst und Gemüse und weniger von Süßigkeiten und Chips ernähren sollen
    • Sport, Sport, Sport, ja auch das wissen wir, Bewegung ist essentiell, um in unserer Welt nicht durchzudrehen
    • Achte auf deine inneren Dialoge > musst du dich oft zwingen = Ich MUSS > dann solltest du den Sinn deiner Aufgabe erneut hinterfragen
    • Vernunftgründe: Geld verdienen, um die Familie zu ernähren
    • Emotionale Gründe: Was wünschst du dir wirklich? Anerkennung?
    • Nur über den Zwang kannst du so langfristig keinen Erfolg erzielen
    • Es kommt auch darauf an, wie du dich selbst siehst: bist du Sportlerin, Unternehmerin oder oder oder > ich finde diese Einstellung kann sehr viel mit einem machen
    • Nutze dein Umfeld, um deine Ziele zu erreichen (Freunde können helfen :)) teilen und überprüfen > sozialer Druck
    • Wir werden bei unseren Entscheidungen von 95% unserer Gewohnheiten beeinflusst
    • Überlege dir welche Dinge du ändern möchtest und welche Gewohnheiten du dir dafür aneignen müsstest
    • Einmal eingespielt, musst du nicht mehr darüber nachdenken
    • Schlechte Gewohnheiten ablegen, beseitige den Trigger (z.B. Stress) und ersetze das Verhalten durch eine andere Tätigkeit
    • Mach dir deine inneren Widerstände bewusst und frage dich warum du blockiert bist > warum du das nicht tust, was du dir eigentlich vorgenommen hast
    • Willenskraft kommt da ins Spiel wo unsere positiven Gewohnheiten und emotionalen Gründe nicht mehr ausreichen > härte dich also ab, um so öfter du siegst, um so leichter fällt es dir

    Sparrate von 58%

    Die August-Sparrate läuft unter dem Motto: “Knapp daneben ist auch vorbei”, aber was solls. Ein verfehltes zu hohes Ziel ist immer noch besser, als das Erreichen eines sehr niedrigen Ziels. Man muss sich das ja selber irgendwie schön reden. Also um es auf den Punkt zu bringen: wir landen diesen Monat bei 57%. Dennoch ein Grund zum Freuen, wie ich finde. Juhuuu. Da darf man auch mal kurz jubeln 🙂 Es ist auch wirklich nett anzusehen, wie sich die Konten langsam füllen und sich die harte Arbeit (ja, sparen ist harte Arbeit – zumindest für mich), auch lohnt. Mit das schönste Gefühl ist eben auch, dass man keine Angst mehr haben muss, dass einem beim Blick aufs Konto sofort die roten Zahlen entgegenspringen. Dass man jetzt zwar immer noch der Gehaltszahlung entgegenfiebert, aber nur weil man sich so freut, dass es eben mehr wird und nicht weil man noch schleunigst einige liegengebliebene Rechnungen begleichen muss. Das motiviert natürlich gleich doppelt 🙂

    Mein elfter Monat ohne neue Bekleidung zu kaufen

    Der elfte Monat ist angebrochen. Ich könnte jetzt sagen: “Nein es fiel mir überhaupt nicht schwer in der ganzen Zeit nichts zu kaufen. Vor allem zum Ende hin, wurde es immer leichter, da ich mich ja schon so daran gewöhnt hatte.”, aber das wäre eine glatte Lüge. Denn um ehrlich zu sein, fällt es mir gerade überhaupt nicht leicht, nichts zu kaufen. Instagram und Pinterest sei dank, werden täglich neue Wünsche in mir geweckt. Ja ich bin mir dessen bewusst und nein ich habe trotzdem keine Lust die Apps zu löschen. Warum? Weil es mir auch Spaß macht zu schauen und gucken ist ja wohl noch erlaubt. Also gekauft habe ich natürlich nichts, aber ich sehne schon das Ende meines selbst-auferlegten Klamotten-Zölibats entgegen, obwohl ich weiß, dass ich auch danach weiter sparen und definitiv nicht mein gesamtes Geld für Bekleidung ausgeben möchte. Bis hierhin war es auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, denn ich bin wirklich über mich hinaus gewachsen. Ich habe etwas geschafft, dass mir viele andere und auch ich mir selbst nie zugetraut hätte. Und da darf man dann schon mal ein bisschen stolz auf sich sein 🙂 Beim ganzen Auf-die-Schulter-klopfen will ich natürlich nicht vergessen, dass die Zeit noch nicht rum ist und dass ich auch zukünftig immer darauf achten muss nicht wieder in die Konsumfalle zu tappen.  

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    Mein Fazit für Mai

    Mein Fazit für Mai

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

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    Was habe ich aus “Unbox your Life” mitgenommen

    Das Buch gibt wirklich gute Anregungen und fasst viele gute Punkte nochmal zusammen. Jedoch kann man mehr aus Tobias Becks Podcast: Bewohnerfrei und seinen Youtube-Videos mitnehmen. Nichtsdestotrotz habe ich mal ein paar Punkte zusammengefasst, die dennoch spannend waren.

    Punkte, die ich spannend finde:

    • es gibt vier Typen von Menschen:
      • Bewohner: diese beschweren sich nur über alles, ändern aber nie etwas
      • Ameisen: sind fleißig, recht sozial verträglich, aber auch nichts darüber hinaus
      • Diamanten: packen an und haben große Ziele, umgeben sich gern mit anderen Diamanten, da diese die Einzigen sind, die hart genug sind, um ihnen Kontra zu bieten
      • Superstars: haben den Job gefunden, den sie lieben, sind zufrieden und erfolgreich
    • Du bist diejenige, mit denen du dich umgibst > also halte dich fern von den Bewohnern
    • Du gleichst dich den Menschen an, mit denen du die meiste Zeit verbringst >>> Spiegelneuronen
    • Du bist die Summe, der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst
    • Gleiches gilt für die Medien mit denen du dich umgibst, TV, Social Media
    • Deutsche sitzen pro Tag etwa 220 Minuten vor dem Fernseher !WOW!
    • dazu gehören nicht nur stupide Sendungen, sondern auch Nachrichten
    • Warum die Apotheken-Umschau Gift ist? Sie befasst sich nur mit Krankheiten
    • besser: Bücher lesen, TED Talks, Seminare, Fortbildungen
    • finde deine Vision: Was hat dich in der Kindheit total fasziniert? Was inspiriert mich heute?
    • erstelle ein Vision-Board > dein Warum > die Bilder und Sprüche werden dich daran erinnern, warum du losgegangen bist und wo du hinwillst
    • finde einen Mentor, um deine Vision umzusetzen > suche dir einen Superstar > sage dabei was du für deinen Mentor tun kannst

      “Du wurdest nicht geboren, um deine Rechnungen zu zahlen und dann zu sterben.”

    • es gibt Tage, da scheint die Sonne und dein Lieblingsbäcker schenkt dir ein Croissant und es gibt Tage da fällt dir morgens die Zahnbürste ins Klo XD
    • jedoch du machst den Unterschied, so wie du mit den Situationen umgehst, so wird sich dein Tag entwickeln
    • auch, wenn du keine gute Laune hast, verhalte dich so, als wäre es so > das Gute kommt von alleine zu dir zurück, lächle und sei freundlich
    • versuche immer die beste Version von dir selbst zu sein – dein Higher Self
    • drücke dich klar aus, nur so kannst du Erfolg haben, nix mit na ja, vielleicht, mal sehen oder man macht das eben so
    • sei klar in deinen Aussagen, habe eine Meinung, deine Umgebung wird dich als selbstsicher und zielstrebig wahrnehmen

    Was habe ich aus “Lean In” mitgenommen

    In diesem Buch geht es hauptsächlich, um die Rolle der Frau, in der heutigen Gesellschaft und ihre Stellung im Job. Für mich als Frau ein ganz wichtiges Thema. Ich finde in diesem Buch werden viele pain points angesprochen, die mich persönlich und auch sicher viele andere Frauen täglich beschäftigen. Wir leben teilweise immer noch einer männerdominierten Welt, die sich an veraltete Rollenbilder festklammert. Die Gleichberechtigung der Frau ist noch lange nicht in allen Bereichen des Lebens angekommen. Daran müssen wir weiter arbeiten.

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    Wichtigste Erkenntnisse:

    • wir Frauen haben in der westlichen Welt bereits viele Rechte, allerdings ist noch viel zu tun
    • nirgends wird die Ungerechtigkeit so deutlich wie in Führungspositionen
    • nur 4% der Fortune 500 der umsatzstärksten Unternehmen der USA haben eine Frau an der Spitze
    • von Frauen wird nicht erwartet, dass sie ehrgeizig und karriereorientiert sind, sind sie es doch, gelten sie als herrschsüchtig und unweiblich
    • 2010 erhielten Frauen 77 Cent (USA) / 84 Cent (Europa), da wo Männer einen Dollar verdienten
    • Frauen werden immer unterschätzt, nicht nur von Männern, sondern auch von anderen Frauen
    • 46% der Männer erwarten von ihrer Partnerin, dass sie aus dem Berufsleben austritt, um sich, um den Nachwuchs zu kümmern, umgekehrt erwarten das nur 5% der Frauen von den Männern
    • Männer können Familie und Karriere haben, Frauen wird suggeriert, sie müssten sich entscheiden
    • wir brauchen ein geschärfstes Problembewusstsein für dieses Thema und müssen es offen ansprechen können, ohne gleich in Schubladen gesteckt zu werden, von wegen wir wollen nur eine Sonderbehandlung
    • Frauen sollten sich gegenseitig mehr unterstützen und nicht den Aufstieg von anderen verhindern, wenn sie es selbst mal in eine Führungsposition geschafft hat
    • die meisten Frauen haben ein Problem mit ihrem Selbstbewusstsein – selbst die erfolgreichsten Frauen leiden am Hochstapler-Syndrom – eigene Erfolge nur durch Täuschung errungen zu haben und, dass dies bald entlarvt werden würde
    • wir unterschätzen uns viel mehr als Männer das bei sich tun, diese überschätzen sich eher
    • Männer = führen Erfolge auf Fähigkeiten, Scheitern auf externe Faktoren zurück > bei Frauen umgekehrt
    • warte nicht darauf, dass irgendwo der perfekte Job auf dich wartet, sondern nimm ihn dir, hab das Selbstbewusstsein deine Fähigkeiten und dich selbst, als das zu verkaufen was du bist: GROSSARTIG!
    • Frauen haften dem Mythos perfekt sein zu müssen, an – perfekt im Job und gleichzeitig eine sehr gute Mutter > betreibe Schuldmanagement > es gibt nicht das perfekte Privatleben und die perfekte Karriere – finde den Weg, der für dich am besten ist
    • also lean in und unterstütze auch andere Frauen dabei

     

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    Was habe ich aus „Denke nach und werde reich“ mitgenommen

    Napoleon Hill wurde bereits 1883 geboren. Nichtsdestotrotz gelten seine 13 Gesetze des Erfolgs auch heute noch. Es ist beeindruckend wie das Buch „Denke nach und werde reich“ auch nach dem Erscheinen im Jahre 1937 nichts an seiner Aktualität verloren hat. Ein absoluter Klassiker, den man gelesen haben sollte.

    meine wichtigsten Denkanstöße:

    • 1# du brauchst ein starkes, brennendes Verlangen, um deine Projekte umsetzen zu können:
      • Du musst dein finanzielles Ziel genau festlegen > als Summe
      • Welchen Mehrwert kannst du im Gegenzug dafür schaffen und was möchtest du als Gegenleistung dafür geben?
      • lege einen Zeitpunkt für dein Ziel fest
      • erarbeite einen Plan zur Verwirklichung dieses Ziels und beginne sofort mit der Umsetzung
      • schreibe alle zuvor genannten Punkte detailliert auf
      • rufe dir deinen Plan regelmäßig ins Gedächtnis und richte alle Handlungen darauf aus
    • 2# Glaube an dich selbst und deine Ziele / Innere Haltung / Überzeugung
    • 3# Stärke deinen Glauben mit Autosuggestion: Bewusste Lenkung des Unterbewusstseins durch gelenkte Gedanken und Vorstellungen > Affirmationen > Ziel setzen > vorstellen, wie du es erreichst > emotionale Bindung herstellen > wiederhole diesen Prozess jeden Tag
    • 4# Bilde dich stets weiter und wende dein gewonnenes Wissen an
    • 5# es gibt zwei Arten von Fantasie: schöpferische und synthetische // schöpferisch: wenn du die allumfassende Vernunft in dir spürst > Geistesblitz und plötzlich eine neue Idee hast > kann durch Autosuggestion angezapft werden // synthetisch: Neuordnung bereits bestehender Konzepte
    • 6# Planung ist das A und O: Bilde eine Expertenrunde und arbeite einen genauen Plan aus und affirmiere diesen zwei Mal täglich
    • 7# fälle schnell und entschlossen Entscheidungen
    • 8# sei ausdauernd und diszipliniert

     

    Titelbild: Unsplash / Maddi Bazzocco / 2019

    Sparrate von 58%

    Auch der Mais war nicht mein bester Monat, was die Sparrate anbelagt. Zwar lag ich mit 49% schon über dem April, bin aber dennoch weit an meiner Zielmarke von 58% vorbeigeschrammt. Warum? Eine etwas größere Ausgabe im Bereich des Humankapitals hat hier ein etwas größeres Loch ins Budget gerissen und auch die Zahlungen für zwei kleine Reisen sind nicht spurlos an meiner Sparrate vorbeigegangen. 

    Mein achter Monat ohne neue Bekleidung zu kaufen

    Was für mich in der letzten Woche noch so selbstverständlich war, lässt mich dieser Tage fast aufgeben. Die neue Frühlingskollektion ist draußen. Karierte Kleider, Tops mit Blumenprints und pastellfarbene Taschen bilden derzeit den Inhalt der meisten Newsletter. Dieses Woche wurden die Newsletter nicht, wie üblich ignoriert oder nach dem ersten Öffnen direkt gelöscht, sondern ich konnte mich nicht zurückhalten, auch mal das eine oder andere Produkt anzuklicken. So landete ich dann hier und da mal im Online-Shop und scrollte mich durch die diversen Neuheiten. Was soll ich sagen? Die Kleidungsstücke sind momentan so schön, dass ich mir Ausnahme zu gönnen nach all der harten Arbeit. Halt stopp! Genau, nach all der harten Arbeit, soll ich jetzt aufgeben, bevor ich mein Ziel erreicht habe???! JAAAAAAAA! Ich will dieses Kleid!!!!!! Aber brauchst du dieses Kleid? Nein, natürlich nicht, ich habe 20 Kleider. Na siehst du. Also heißt es, tief durchatmen und weiter nichts kaufen, auch, wenn es mir gerade unheimlich schwer fällt. So geht auch der 8. Monat ohne ein neues Kleidungsstück in meinem Schrank vorüber und ich lebe trotzdem noch. Wer hätte das gedacht?!

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    Mein Fazit für April

    Mein Fazit für April

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

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    Was habe ich aus “Das Robbins Power Prinzip” mitgenommen

    Erstmal ist das Buch an sich ein ziemlicher Schinken, aber dennoch lohnt es sich hier mal reinzuschauen. Anthony Robbins wurde 1960 in Amerika geboren. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema NLP, also der Neurolinguistischen Programmierung. Ein sehr spannendes Feld, wie ich finde.  Ich fasse dir hier mal kurz zusammen, was ich alles aus dem Buch mitnehmen konnte.

    Punkte, die ich spannend finde:

    • stehe wirklich zu deinen Entscheidungen und zieh es durch, wenn du dennoch scheiterst, lerne aus deinen Fehlern und mache es beim nächsten Mal besser
    • ersetze schlechte Gewohnheiten durch Gute
      • Ich hatte mir vor einiger Zeit angewöhnt nach der Arbeit direkt nach Hause zu fahren, Kaffee zu trinken und Kekse zu essen. Das hat sich dann auch schnell bemerkbar gemacht 😉 Meine neue Angewohnheit ist nun wieder direkt nach der Arbeit zum Sport zu fahren
      • Prinzip: alles was du tust bereitet Schmerz oder Freude, verbinde alte Gewohnheiten mit Schmerz und neue mit Freude, zum Beispiel könnte man beim Schokolade essen immer Looking for Freedom von David Hasselhoff in Dauerschleife hören, am besten nur die ersten drei Takte

      • beachte die Kraft der Gedanken, es kommt darauf an wie du eine Situation interpretierst und suche automatisch nach Hinweisen, die diese Interpretation bestätigen > dabei hilft es dir auch dich an einem Vorbild zu orientieren, das diese Technik beherrscht

      • achte auf deine Wortwahl, denn deine Worte beeinflussen auch deine Gedanken getreu dem Zitat aus dem Talmud:

        Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. 
        Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. 
        Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. 
        Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. 
        Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

      • Worte anstatt super nervig und ätzend, umformulieren in “Das ist jetzt etwas unpraktisch”

      • unsere Gedanken sind eine Aneinanderreihung von Fragen und Antworten > diesen inneren Monolog kann man beeinflussen, wenn man sich die richtigen Fragen stellt, frag dich also nicht “Warum passiert das immer mir?” Sondern eher “Was kann ich aus der Situation lernen? Was sind die Vorteile? Wie kann ich eine gute Lösung für das Problem finden? > dein Hirn wird nach Antworten auf diese Fragen suchen, du kannst dich auch morgens fragen wofür du dankbar bist > für einen schönen erfolgreichen Tag

      • kenne dein Ziel im Leben und deine inneren Werte, dann ist es viel einfacher Entscheidungen zu treffen, wenn diese dann deinen Werten entsprechen > Ziele und Werte sollten im Einklang miteinander stehen

      • Glaubenssätze hinterfragen und neu ordnen, ungeschriebene innere Regeln überprüfen > beachte, dass für dich andere Regeln gelten, als für die Personen in deinem Umfeld = Konfliktpotenzial

      • lerne deine Gefühle verstehen, schätzen und beeinflussen > du bist der Herr deiner Emotionen, nicht umgekehrt

      • Jeden Tag eine gute Tat, hilft anderen und dir

      Was habe ich aus “Eat that Frog” mitgenommen

      Bei diesem Buch muss ich leider sagen, dass ich 20 EUR für den gebotenen Inhalt etwas zu viel fand.  Auch, wenn Brian Tracy ein anerkannter Autor und Coach für Persönlichkeitsentwicklung ist, landet dieses Buch unter meinen Favoriten.

      Natürlich habe ich aber auch aus diesem Buch einiges gelernt, das ich dir hier nicht vorenthalten möchte. Allein der Ausspruch „Eat that Frog“ hilft mir meist schon am Anfang des Tages genau die Dinge zu tun, auf die ich am wenigsten Lust habe, aber dafür sind sie dann auch vom Tisch und fühlt es sich nicht fantastisch an, etwas erledigt zu haben, das man ansonsten ewig vor sich hergeschoben hätte. 

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      Wichtigste Erkenntnisse:

      • Eat that frog: amerik. Sprichwort, wenn du das Schlimmste erledigt hast, kannst du beruhigt durch den Tag gehen, was soll noch kommen
      • Ziele klar definieren, um zu wissen welches die wichtigsten Aufgaben sind und diese erledigst du zuerst > aufschreiben
      • gerade einmal 3% aller Menschen schaffen es ihre Ziele zu erreichen
      • Ziel aufschreiben > Etappen planen > loslegen
      • Pareto anwenden: 80 / 20 you know what I mean
      • nach den Zielen > Prioritäten setzen > stell dir vor wie deine Zukunft in 20 Jahren aussieht > Perspektive treibt uns an, nicht Alltagssorgen im Hier und Jetzt
      • ABCDE Methode anwenden: A höchste Prio, E niedrigste >>>> erledige die Aufgaben mit hoher Prio sofort
      • nimm dir die Zeit deine Stärken zu verbessern
      • bei all dem hilft nur Geduld und Disziplin, behalte stets eine optimistische Grundhaltung bei, um immer motiviert zu sein
      • Jeder Tag zählt > tue jeden Tag etwas, das dich deinen Zielen ein kleines Stück näher bringt

       

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      Was habe ich aus „Sorge dich nicht – lebe“ mitgenommen

      Ein weiterer Klassiker von Dale Carnegie, der zum Nachdenken anregt und den man auf jeden Fall einmal gelesen haben sollte. Carnegie gibt einem hier wertvolle Tipps und Werkzeuge an die Hand, seine täglichen Sorgen zu überwinden und sich von diesen nicht vereinnahmen zu lassen.

      meine wichtigsten Denkanstöße:

      • verpasse nicht das ganze Leben, weil du dir ständig zu viele Sorgen machst
      • zu viele Sorgen können dich krank machen > jeder kennt es burn out und Depressionen, kann natürlich auch zu physischen Symptomen führen – Körper und Geist sind untrennbar miteinander verbunden
      • besonders der Job ist dabei natürlich ein ausschlaggebender Faktor
      • dafür müssen wir unsere innere Einstellung ändern > von Sorgen und Ängsten nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen
      • begegne deinen Sorgen rational und analysiere diese, um passende Handlungen daraus abzuleiten
      • wenn du einen gut durchdachten Plan hast, dann ziehe ihn auch durch
      • Umgang im schlechten Situationen: vom Worst Case ausgehen > diesen annehmen und entsprechende Vorkehrungen treffen > das beste aus der Situation herausholen
      • unser Leben ist, wozu unser Denken es macht > Marc Aurel >>> Denken beeinflusst unsere Emotionen, unser Handeln
      • schaue nicht neidvoll auf andere, sondern nutze dein individuelles Potenzial
      • Edison: Ich habe in meinem Leben nicht einen einzigen Tag gearbeitet, es war immer nur Spaß >>> arbeitete 18h am Tag
      • andere steigern durch Abwertung erfolgreicher Menschen ihr Selbstwertgefühl > konntest du vllt. auch schon mal an dir selbst beobachten > hinter Kritik verbirgt sich oft Neid > betrachte es als Kompliment
      • wir können bis zu 12h am Stück arbeiten ohne uns geistig zu verausgaben > achte auf Ruhepausen, bevor du erschöpft bist
      • Erschöpfung kommt von negativen Gefühlen, wie Angst, Stress, Zweifel > beeinträchtigen unsere Leistungsfähigkeit und wir fühlen uns erschöpft
      • Erschöpfung > negative Gefühle > Erschöpfung = Teufelskreis
      • lieber mal mehr Pausen einlegen, um dann effektiver in weniger Zeit arbeiten zu können

       

      Titelbild: Unsplash / Mille Sanders/ 2019

      Sparrate von 58%

      Ich mache es kurz und knapp, ich habe leider meine Sparrate von 58% diesen Monat nicht erreicht. Warum? Wieder einmal hat mir mein heißgeliebtes Auto einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ja, ich weiß, Auto dumme Anschaffung usw., nichtsdestotrotz habe ich es nochmal reparieren lassen. Hinzu kam, dass ich mir einen neuen Staubsauger gegönnt habe, da es der alte leider nicht mehr gemacht hat. Auch die Rollos für die neue Wohnung kommen da noch oben drauf. So lande ich am Ende des Monats April nur bei einer Sparrate von 42%. Ich gelobe Besserung!

      Mein siebter Monat ohne neue Bekleidung zu kaufen

      Sagen wir mal so: ich habe immer noch nichts gekauft. Das ist als Ergebnis ja das was zählt, auch, wenn es mir zwischendurch manchmal wirklich schwer gefallen ist. Der ein oder andere Blick ging dann doch schon mal in den Newsletter… Na ja ihr kennt das ja. Blick in den Newsletter, klick in den Shop, gescrolle auf den Seiten…, aber kein Kauf. Woohoooo.

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