Was ist die Dividendenstrategie – dein Basiswissen

    Was ist die Dividendenstrategie – dein Basiswissen

    was ist die dividendenstrategie

    Was ist die Dividendenstrategie – dein Basiswissen

    „Die Bank zahlt dir eine Dividende von 1000 EURO.“ Das ist vielleicht nicht die bekannteste Karte aus dem klassischen Gesellschaftsspiel Monopoly, doch zumindest eine der verlockendsten. Denn, klingt es nicht reizvoll sich einfach zurückzulehnen und in regelmäßigen Abständen Dividenden einzustreichen? Diese Form der Anlage wird tatsächlich von vielen Börsianern betrieben. Doch wie genau funktioniert die Dividendenstrategie? Gibt es, neben diesem offensichtlichen Vorteil, auch Nachteile? Und, wie kannst du die Dividendenstrategie selbst für dich umsetzen? All das klären wir für dich in den folgenden Beiträgen. Sei gespannt!

    Titelbild: Unsplash / Floriane Vita / 2021

    Was ist eine Dividende?

    Wir starten mit den Basics. Diese bilden die Basis für deine Dividendenstrategie Eine Dividende ist eine Gewinnausschüttung, die, meist einmal jährlich oder quartalsweise, an die Aktionäre oder Anteilseigner eines Unternehmens gezahlt wird. Wie hoch diese ist, hängt sowohl vom jeweiligen Gewinn der Aktiengesellschaft (AG) als auch von deren Dividendenpolitik ab.

    Diese Auszahlung ist jedoch keineswegs sicher. Das Unternehmen kann sich ebenso gegen eine Ausschüttung des erwirtschafteten Gewinnes entscheiden. Zudem wird nicht der gesamte Gewinn als Dividende ausgezahlt. Wie und in welcher Höhe es zu einer Dividendenausschüttung kommt, wird auf der Hauptversammlung beschlossen. Dabei wird zunächst eine Summe vom Vorstand vorgeschlagen, die dann von den Aktionären angenommen oder abgelehnt werden kann.

    Auch, wenn das Unternehmen keine Gewinne erzielt hat, kann es dennoch passieren, dass die Anleger mit einer Dividende belohnt werden. Diese wird dann aus den Reserven der AG finanziert.

    Die Dividendensaison der meisten DAX Konzerne findet meist im Frühjahr, zwischen April und Mai statt. Zu berücksichtigen gilt, dass, so wie Erträge aus anderen Kaitalanlagen, eine Dividende für deutsche Aktienanleger mit ca. 26% besteuert wird.

    Was ist ein Dividenden-Aristokrat?

    Schafft es ein Unternehmer über 25 Jahre hinweg, jedes Jahr seine Dividenden zu erhöhen, so gehört es zu den sogenannten Dividenden-Aristokraten. Das gibt eine gewisse Verlässlichkeit, jedoch sind die ausgezahlten Dividenden mitunter häufig sehr gering. Hier findet sich wieder die altbekannte Balance zwischen geringem Risiko und geringer Rendite.

    Die Liste der Dividenden-Aristokraten in Deutschland ist überschaubar. Zu ihnen gehören Fresenius, Fuchs Petrolub, höchstwahrscheinlich bald auch Fresenius Medical Care, Stratec und Bayer. Vielfältiger sind da die US-amerikanischen Unternehmen. Darunter finden sich bekannte Marken, wie Coca-Cola, McDonalds, PepsiCo sowie Proctor & Gamble. Diese könnten für deine Dividendenstrategie eine Rolle spielen.

    keine Dividende bei Google

    Bild: Unsplash / Greg Bulla / 2021

    Was ist ein Dividendenabschlag?

    Findet die Ausschüttung der Dividende statt, so hat das zur Folge, dass an diesem Tag der Kurs der Aktie mehr oder minder um genau diesen Betrag gedrückt wird. Diesen Kursabfall nennt man Dividendenabschlag. Damit wird vermieden, dass findige Anleger kurz vor der Auszahlung Aktien kaufen und diese direkt nach der Ausschüttung wieder verkaufen.

    Nehmen wir an, du besitzt eine Aktie von Nike und diese ist derzeit 100 EUR wert. Wird auf der Hauptversammlung beschlossen, dass eine Dividende von 10 EUR je Aktienanteil ausgeschüttet werden soll, so ist die Aktie nach dem Stichtag, an dem die Auszahlung stattfand, nun nur noch etwa 90 EURO wert.

    Demnach fällt der Aktienkurs etwa um die Höhe der ausgezahlten Dividende. Zur Bewertung einer geeigneten Dividendenaktie für deine Dividendenstrategie, solltest du beobachten, wie schnell sich der Börsenkurs von diesem Einschnitt wieder erholt.

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    Warum zahlt ein Unternehmen Dividende?

    Wie auch im Marketing üblich, kann ein Unternehmen die Dividende zur Kundenbindung und Kundenneugewinnung nutzen. Kundenbindung deshalb, weil Aktionäre für die getätigten Investitionen und das Vertrauen in das Unternehmen belohnt werden. Zudem lockt die Hoffnung auf fortlaufende Dividendenausschüttungen, was ebenfalls neue Aktionäre motiviert, zu investieren. Aber warum gibt es dann auch Aktiengesellschaften, die gar keine Dividende zahlen? Ist davon auszugehen, dass die erwirtschafteten Gewinne innerhalb des Unternehmens für beispielsweise Forschung und Entwicklung, Schuldentilgung oder Firmenübernahmen sinnvoller investiert werden können, verbleiben diese dort. So nutzt etwa Google erwirtschaftete Gewinne eher für die Erschließung neuer Geschäftszweige, als diese an seine Anteilseigner in Form von Dividenden auszuzahlen.     

    Was ist eine Dividendenrendite und wie kann ich diese berechnen?

    Die Dividendenrendite kann ein weiterer Indikator bei der Auswahl geeigneter Aktien für dein Portfolio sein. Sie setzt die zuletzt ausgeschüttete Dividende mit dem aktuellen Börsenkurs ins Verhältnis und ergibt somit eine Relation zwischen diesen beiden Kennzahlen. Anders ausgedrückt, zeigt die Dividendenrendite wie hoch die Verzinsung einer Aktie ist.

    Ein Beispiel:

    • ausgeschüttete Dividende pro Aktie: 10 EURO
    • aktueller Aktienkurs: 90 EURO

    Ausgeschüttete Dividende pro Aktie dividiert durch den aktuellen Aktienkurs multipliziert mit 100 = Dividendenrendite in Prozent.

    (10 / 90) * 100 = 11%

    In unserem Beispiel würde also die Dividendenrendite rund 11 Prozent betragen. Das bedeutet, dass du für jeden investierten EURO 11% Dividendenrendite erhältst. Je geringer der Aktienkurs und umso höher die anfallende Dividende, umso größer ist die Dividendenrendite.

    Allerdings solltest du dein Urteil, über die zur Auswahl stehende Aktie, nicht zu vorschnell treffen. Eine gute Rendite ist nicht immer ein Fingerzeig für ein überaus geeignetes Unternehmen. Schließlich kann sich ein hoher Kurs beim Verkauf der Aktie weitaus positiver auswirken als eine gute Dividende bei einem sehr niedrigen Kurs.

    Die Kombination aus einer lohnenden Dividendenrendite und nachhaltig erwirtschafteten Gewinnen eines Unternehmens können für dich sinnvolle Auswahlkriterien zur Anwendung der Dividendenstrategie sein.

     

     

    entscheide selbst bei der Auswahl deiner Unternehmen

    Bild: Pixabay / 2021

    Was ist die Dividendenstrategie?

    Bei der Dividendenstrategie handelt es sich demnach, um eine Zusammenstellung eines Portfolios von Unternehmen, die sowohl eine hohe Dividendenrendite aufweisen, als auch effektiv wirtschaften und in das eigene Wachstum investieren.

    Zu beachten gilt, dass sich der Aktiengewinn aus Kursgewinnen und den Dividenden zusammensetzt. Beziehen wir uns nochmal auf unser vorheriges Beispiel. Die Aktie ist zu einem Kurs von 100 EUR zu bekommen und ist nach der Ausschüttung der Dividende von 10 EURO nur noch 90 EURO wert. In beiden Fällen entsteht ein Aktiengewinn von 100 EURO.

    Demnach gehört zu einer erfolgreichen Dividendenstrategie weitaus mehr, als nur die Unternehmen mit der höchsten Ausschüttung herauszufiltern.

    Du willst noch mehr spannende Infos zum Thema Dividendenstrategie, dann schau unbedingt bei Finanzpla.net vorbei. Hier wirst du zum Dividendenprofi!

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    Lego Investment als Alternative zu herkömmlichen Assets?

    Lego Investment als Alternative zu herkömmlichen Assets?

    Lego Investment Alternative zu herkömmlichen Assets

    Lego Investment als Alternative zu herkömmlichen Assets?

    Lego ist sicher kein geheimer Investment-Tipp mehr. Spätestens seitdem man vom Todesstern und dem Millennium Falcon gehört, die für mehrere tausend Euro den Besitzer wechselten, weiß jeder, dass sich mit Lego echtes Geld machen lässt. Für mich war das bisher absolut kein Thema, auch, wenn mich vielleicht die Harry Potter Sets gereizt haben. Allerdings eher privat, als als echtes Investment. Doch als ich vor ein paar Tagen ein You-Tube Video zum Hogwarts Schloss gesehen habe, war es um mich geschehen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich Feuer und Flamme für die kleinen bunten Steinchen. Gern möchte ich dich jetzt auf die Reise meines kleinen Lego Investments nehmen. Welche Vorteile es gibt und wo du besser aufpassen solltest, erkläre ich dir in diesem Blogbeitrag.

    Titelbild: Unsplash / Julia Matvienko / 2021

    Welche Vorteile hat ein Lego Investment?

    Wie bereits oben erwähnt kann man mit Lego enorme Gewinne erzielen. So ist beispielsweise der Rebel Snowspeeder von Star Wars aus dem Jahr 2003, der damals für 110 EUR zu haben war, heute ca. 1.360 EUR wert. Aber besonders entscheidend sind auch oft die enthaltenen Minifiguren. Werden diese nur ein einziges Mal in einem bestimmten Set verkauft, so haben diese natürlich Seltenheitswert und das macht sich auch im Preis bemerkbar. Beispielsweise gab es, auch mal ein sehr unbeliebtes Set von Star Wars. Kostenpunkt damals 70 EUR. Doch eine darin enthaltene Figur, Königin Amidala, ist derzeit nur für schlappe 44 EUR zu haben. Es gibt sogar Märkte für einzelne Steine, Hosen, Arme, Helme oder Hände, die eine besondere Farbe oder einen bestimmten Aufdruck haben. Also sowohl das Set an sich, als auch die darin enthaltenen MInifiguren können im Wert enorm steigen. 

    vorteile-lego-investment

    Bild: Unsplash / Daniel Cheung / 2021

    Was macht ein Lego Investment so besonders? Für mich sind es drei Faktoren, die diese Art der Anlage von meiner herkömmlichen Strategie unterscheiden: 

    1. Ich bekomme ein physisches Produkt in die Hand. Ich kann mein Investment anfassen. Zudem bewegt sich Lego unabhängig von den anderen Asset-Klassen.
    2. Die emotionale Komponente. Das ist sicherlich im Bereich Kapitalanlagen sind immer förderlich, oft auch sicher hinderlich, aber hier freue ich mich einfach wie eine Schneekönigin, wenn ich an die bunte Verspiegelung der großen Halle denke oder wie Harry Potter gegen den Basilisken kämpft. Denn, wenn es hart auf hart kommt und ich die gekauften Lego-Sets nicht mehr loswerden würde, würde ich sie schlichtweg behalten. Ich hätte meine Freude daran und mein Kind sicher auch. 
    3. Die Jagd nach dem Schnäppchen und das Einkaufen an sich, macht einen riesigen Spaß.

    Aber genau aus diesen Punkten ergeben sich auch die Nachteile des Lego Investments.

    +  physisches Produkt

    +  emotional aufgeladen und macht Spaß

    +  bewegt sich unabhängig von anderen Asset-Klassen

    Nachteile beim Lego Investment

    Das Ganze hat natürlich auch den einen oder anderen Haken. Diese solltest du auf jeden Fall mit einbeziehen, wenn du dich dafür entscheidest dein Geld in Lego anzulegen.

    1. Es ist toll ein physisches Produkt in die Hand zu bekommen, aber… ! Du musst die Kartons lagern. Auch, wenn du kein Großhändler bist, müsse die Kisten vor allem trocken und dunkel gelagert werden. Wird deine Verpackung nass oder bleicht aus, vermindert das deinen Gewinn um einiges. Zudem wirst du die Sets nicht nur einige Wochen, sondern auch Jahre aufbewahren müssen. Diesen Faktor solltest du unbedingt mit in deine Kalkulation mit einbeziehen.

    2. Ich kaufe etwas, weil ich es toll finde, aber…! Das ist natürlich nicht der Maßstab nach dem Lego Investments getätigt werden sollten, aber es gibt mir dennoch ein gutes Gefühl. Hinzu kommt, dass man natürlich nicht nur Sets kaufen sollte, die einem selbst gefallen, sondern, die, die Potential zeigen. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

    3. Die Jagd auf Schnäppchen macht riesen Spaß, aber…! Sie kostet auch enorm viel Zeit. Du musst dich genau darüber informieren, welche Sets und Figuren auf dem Markt sind, welche davon Potenzial haben, welche demnächst auslaufen könnten und bei welchem Händler du wirklich den letzten Cent rauspressen kannst. Denn bei deiner späteren Rendite macht jeder Euro den Unterschied. In meinem speziellen Fall triggert sie auch die Kauflust. Ich muss wirklich aufpassen nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Ich werde schnell gierig und musste mir ein Preislimit setzen, um nicht zu eskalieren.

    4. Es ist hochgradig spekulativ! Denke bitte daran, dass dir niemand garantiert, dass dein gekauftes Lego Investment später mehr wert ist, als jetzt oder im schlimmsten Falle einfach gar nicht mehr verkäuflich ist. Schließlich kann es sein, dass Lego sich dazu entschließt, das Set doch länger als geplant zu verkaufen oder neu aufzulegen. Du gehst damit ein enorm hohes Risiko ein, das sich unter Umständen nicht mit der anfallenden Rendite deckt. Zudem ist diese Assetklasse mitunter viel illequider als ein normales Aktien Geschäft beispielsweise. Du musst das Ganze ja auch wieder verkaufen und das zu einem höchstmöglichen Preis. 

     –  du musst es aufwändig lagern

     –  du wirst von deinem eigenen Geschmack beeinflusst

     –  du musst einiges an Zeit investieren

     –  es ist hochgradig spekulativ – du bist abhängig von Lego

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    Bild: Unsplash / Daniel Cheung / 2021

    Macht ein Lego Investment reich

    So wie mit vielen anderen Dingen, kann man und es sind sicherlich auch einige, reich werden. Der Erfolg, den du mit deinem Lego Investment hast, hängt von fünf Faktoren ab:

    1. Dein Kapital, das du zur Verfügung hast, um überhaupt in die Modelle und Spielwaren zu investieren.

    2. Die Zeit, die du aufbringen kannst, um nach den besten Deals zu suchen sowohl im Kauf als auch im Verkauf sowie für den gesamten Rechercheaufwand. 

    3. Die Lagerkapazität, die du hast. Natürlich kannst du dir mit einer größeren Summe auch größere Lagerräume leisten, wo wir wieder bei Punkt eins wären.

    4. Dein Netzwerk, das dich mit Informationen versorgen kann und günstige Handelspartner, die dir gute Preise machen.

    5. Dein Know-How, das du auf diesem Gebiet hast und ein sicheres Bauchgefühl.  

    Wie du siehst sind diese fünf Faktoren nicht unerheblich. Ich betrachte mein kleines Lego Investment als zusätzliche Asset-Klasse in meinem Portfolio, die im besten Fall eine kleine Rendite abwirft und im schlechtesten Fall ein Geschenk für meine Familie ist. Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der Preise für Lego, würde ich auch nicht mehr als 2% meines Gesamtvermögens in dieses kleine Abenteuer investieren. Aber, nur, weil das bei mir so ist, muss das bei dir nicht auch so sein. Natürlich kannst du mit Großhändlern sprechen, eine Lagerfläche mieten und einen Onlineshop einrichten. Ob es dir den Aufwand wert ist und du genügend Expertise in diesem Bereich hast, musst du selbst entscheiden. Vielleicht kann sich aus einem schönen Hobby auch ein gewinnbringendes Geschäft entwickeln.

    Wie bin ich mein Lego Investment angegangen

    Erstmal sei gesagt, ich hatte null Ahnung. Also im Prinzip war alles, was ich wusste, dass es Lego gibt und irgendwas von Star Wars mal richtig viel Schotter gebracht. Mein Mann hatte das Thema mal kurz angeschnitten und auch drei Sets gekauft, aber ich habe mich überhaupt nicht mit einem Lego Investment beschäftigt. Was war also der Auslöser? Ich habe ein You-Tube Video gesehen, in dem das Harry Potter Hogwarts Schloss vorgestellt wurde und sofort war der Wunsch in mir geweckt dieses schöne Teil zu besitzen und gern auch wieder zu einem höheren Preis zu verkaufen. Nach etwas Recherche im Netz stößt man schnell auf einschlägige Blogs und Kriterien, nach denen man sein neues Lego Investment auswählen sollte. Einer dieser Leitsätze lautet:

    “Am besten so spät wie möglich und günstig wie möglich kaufen.”

    Was ist mit “spät” gemeint. Die einzelnen Lego-Set werden irgendwann von Lego aus dem Sortiment genommen und, wenn du ein Investor bist ist das super, wenn du ein Sammler bist und erst später auf diese Reihe stößt, eher schlecht. So entsteht auch das Angebot und die Nachfrage. Im Fachjargon nennt sich das EOL – End of Life. Da Lego so gut wie keine Ankündigungen darüber macht, wann ein Produkt EOL geht, sollte man sich dafür im Netz ein wenig umschauen. Eine absolut tolle Übersicht dazu findest du beim: 

    Spielwaren-Investor

    Spielwaren-Investor

    Dort siehst du auf einen Blick welche Sets bald ihren EOL erreicht haben könnten und wie der UVP des Produkt ist. Dein Ziel ist es also kurz bevor das Produkt nicht mehr zu haben ist zuzuschlagen und es so günstig wie möglich zu kaufen. Allerdings ist das natürlich nicht so einfach, denn auch alle anderen sehen, dass das Produkt bald ausverkauft sein könnte und die Preise bleiben stabil oder ziehen sogar noch an. So bist du ständig auf der Suche nach dem günstigen Preis, einem Rabattcode hier und einem Prozentpunkt dort. Aber keine Sorge, mir zumindest, macht das unglaublichen Spaß. Da ich jetzt nicht davon ausgehe, dass du deine Deals mit einem Großhändler machst, musst du dich also durch Netz wühlen. 

    Der Spiele-Investor hat auch einen tollen Podcast und auch eine Telegram Gruppe. Beides kann ich sehr empfehlen. In der Telegram Gruppe erfährst du beispielsweise, wann neue Sets herauskommen und wo du diese günstiger vorbestellen kannst. Denn das ist die zweite Variante: günstig vorbestellen. Hierbei kannst du den ein oder anderen guten Preis mitnehmen, der dir später beim Verkauf zugute kommen wird, wenn es um deine Rendite geht. Nachteil ist dann natürlich, dass du die Kartons länger lagern musst. 

    Über Brickmerge kannst du dir einen Preisalarm einstellen. Wähle dein Thema aus, das dich interessiert, welcher Rabatt es sein soll und du bekommst alle 30 Minuten, alle sechs Stunden oder einmal am Tag entsprechende Angebote per Mail zugeschickt. 

    Brickmerge

    Wie lagert man seine Lego Sets

    Da die Kartons beim Verkauf am besten so aussehen sollen, wie frisch vom Fließband, solltest du darauf achten deine Pakete trocken, lichtgeschützt und kühl zu lagern. Da du mitunter einige Jahre darauf warten musst, bis du dein Lego Investment gewinnbringend verkaufen kannst, solltest du also auf die richtige Lagerung achten. Es bietet sich an die Kartons nochmal in einen Müllbeutel zu packen, um sie vor Staub zu schützen. Gegen die Sonneneinstrahlung hilft ein Überkarton. Beim Stapeln solltest du darauf achten, dass schwerere Pakete die unteren nicht zerdrücken. Um der Feuchtigkeit vorzubeugen, kannst du Silica Beutelchen verwenden. So kann deinen kleinen Schätzchen bis zum großen Verkaufstag auch nichts passieren. 😉

    Wie verkaufe ich meine Lego-Sets

    Zur Orientierung kannst du dir die abgeschlossenen Verkäufe bei eBay anschauen und daraus einen Durchschnittswert bilden. Eine weitere Option ist amazon Marketplace. Bringst du diese beiden Informationsquellen zusammen, hast du schon einen guten Überblick, was dein Set aktuell wert sein könnte. 

    Beachte jedoch hier die Gebühren, die sowohl bei eBay als auch bei amazon anfallen. Bei eBay sind das 10% des endgültigen Verkaufserlöses. Bei amazon fallen diese weitaus höher aus. Ich würde mich beim Verkauf eher an eBay halten.

    Ich habe mir auch direkt eine Excel angelegt, in der ich folgende Daten notiert habe:

    • Produkt
    • Preis
    • EOL
    • Wo gekauft?
    • eBay Preis
    • Lego Setnummer
    • Stückzahl
    • Gekauft am
    • UVP

    So kann ich das erworbene Set direkt eintragen und behalte leicht den Überblick. Mein kleines aber feines Lego Investment setzt sich mittlerweile aus Stücken zusammen, die ich vorbestellt habe und einigen, die wohl bald nicht mehr verfügbar sein sollen. Mein Investitionslimit lag dabei bei 1.800 EUR. Damit kann man schon einiges anstellen, aber das bewegt sich natürlich weit außerhalb einer professionellen Range. Unter anderem befinden sich in meinem Portfolio zahlreiche Harry Potter Sets, einige Star Wars Teile sowie die Looney Tunes. Besonders scharf wäre ich auf die Harry Potter Brickheadz gewesen, beziehungsweise bin ich immer noch. Leider sind diese schon laaaange ausverkauft und bei eBay nur zu horrenden Preisen zu bekommen. Die niedlichen Figuren gab es vielleicht mal für maximal 20 EUR und werden derzeit für 50 EUR bis 110 EUR gehandelt. Tja so ist das….An diesem Beispiel sieht man aber mal wieder, wie sehr sich so ein Kauf lohnen kann. Wie gesagt, mir macht es unheimlich Spaß dem günstigsten Preis und dem begehrtesten Set hinterherzujagen. Ich muss aufpassen, dass ich mein Limit nicht überschreite und nicht wieder zu stark in alte Muster verfalle. Ansonsten ist das Lego Investment für mich eine super spannende Asset-Klasse, bei der es mich einfach nur freut sie entdeckt zu haben. Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten und euch berichten, wie sich meine Einkäufe und Verkäufe entwickeln. 🙂  

    Update: Ich hab nochmal bei eBay zugeschlagen und die Figuren bekommen!! Ich freu mich wie Bolle, auch, wenn die kleine Wunscherfüllung vielleicht nicht das Ziel dieses Unterfangens war. Hier also vielleicht noch ein kleiner Tipp: Achte darauf, dass du nicht alle Sets gern für dich selbst behalten möchtest 😉

    Kryptowährungen – lohnt sich der Einstieg jetzt noch?

    Kryptowährungen – lohnt sich der Einstieg jetzt noch?

    Kryptowährungen - lohnt sich das investieren noch

    Kryptowährungen – lohnt sich der Einstieg jetzt noch?

    Vor etwa drei Jahren tauchten in den Medien immer häufiger Begriffe, wie Kryptowährungen, Bitcoin oder Blockchain auf. Was sich genau hinter dieser Begriffen verbirgt, ob es sich noch lohnt in Kryptowährungen zu investieren und, ob diese sich für den Vermögensaufbau eignen, erfährst du in diesem Artikel.

    Titelbild: Unsplash / Free To Use Sounds / 2021

    Was sind Kryptowährungen?

    Wie schon angesprochen, nahm das Thema Kryptowährung vor circa drei Jahren in allen Medien volle Fahrt auf und wir wurden nahezu überschwemmt von Schlagzeilen, wie diesen:

    SPIEGEL Online: 

    Stromverbrauch für Kryptogeld: Warum der Bitcoin-Boom die globale Energiewende bedroht

     

    FAZ: 

    Amerikas Notenbankchefin Yellen warnt vor Bitcoin

     

     

    SPIEGEL Online:

    Bitcoin-Hype: Vor fünf Jahren 1000 Dollar investiert = heute 2.000.000 Dollar

     

     

    DIE WELT:

    32-Jähriger warf 94 Millionen Euro in Bitcoin auf den Müll

    Aber auch heute ist die Newsflut beispielsweise zum Bitcoin ungebrochen. Schaut man sich die Entwicklung der Kryptowährung in den letzten Jahren an, ist das auch kaum verwunderlich. So entspricht ein Bitcoin auch aktuell fast 50.000 EUR. Rückblickend betrachtet, wäre selbst eine Investition im Oktober 2020 noch sehr lohnenswert gewesen.

    Bitcoin_chart

    Bild: https://www.finanzen.net/devisen/bitcoin-euro-kurs / 2021

    Jedoch zurück zur Anfangsfrage. Da ich finde, dass das Thema Kryptowährung gar nicht so leicht zu durchdringen ist, da es sich doch um etwas abstraktes und nicht physisches handelt, möchte ich hier nochmal kurz darauf eingehen, was eine Kryptowährung ist. 

    Wir versetzen uns zurück in das Jahr 2008. Die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers muss Insolvenz anmelden und geht damit als die größte Firmenpleite in die Geschichte ein. Die Ereignisse überschlagen sich. Die Börsenwerte gehen überall auf Talfahrt. Wir stehen am Anfang einer der größten Finanzkrisen seit 1929. Natürlich wächst durch dieser Art und die derzeitigen Geschehnisse das Misstrauen der Menschen in den Bankensektor. Der Ruf nach einer bankenunabhängigen Währung wird lauter. Und genau an diesem Punkt setzen Kryptowährungen an. Diese existieren ausschließlich digital und werden von keiner Bank reguliert. Mittlerweile gibt es über 4.500 verschiedene Kryptowährungen. Tendenz steigend. Die bekannteste ist mit Abstand der Bitcoin. Legte diese auch 2009 den Grundstein für Kryptowährungen. Daneben gibt es aber auch noch Ether, Bitcoin Cash, Litecoin und viele weitere.

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    Was ist der Unterschied zwischen eine Kryptowährung und einer herkömmlichen Währung?

    Der Euro beispielsweise wird von einer Zentralbank ausgegeben. Diese bestimmt die Menge und damit auch den Wert des Geldes. Kryptowährungen hingegen werden von Privatleuten kontrolliert und verwaltet. Wird die Währungssicherheit beim Euro also von der Zentralbank und dem Staat sichergestellt, so ist es bei der Kryptowährung das Vertrauen in die Kontrollfunktion eines gemeinsamen Netzwerkes. Um dennoch eine gewisse Sicherheit zu bieten, werden alle Transaktionen, Geldmengen und Guthaben der Teilnehmer in einer sogenannten Blockchain festgehalten. Eine Blockchain ist ein fortlaufendes, kryptografisches Protokoll, eine Kette (Chain) von Datensätzen (Block). Um Manipulationen nahezu auszuschließen, prüfen alle aktiven Teilnehmer des Netzwerkes die stattfinden Transaktionen, bevor sie der Blockchain hinzugefügt werden. Zudem sind Manipulationen und Angriffe auf da Netzwerk nahezu unmöglich, da dazu alle Rechner gehackt werden müssten.

    Ein weiterer Unterschied zur herkömmlichen Währung ist, dass Transaktionen direkt zwischen den Teilnehmern des Währungssystems statt. Bitcoin ist somit auch ein Peer-to-Peer Netzwerk. Die Teilnehmer des Netzwerkes haben gleiche Rechte und sind direkt miteinander verknüpft. Ganz ohne Banken oder andere Mittelsmänner. Das macht digitales Geld schnell, überall verfügbar und die Transaktion auch oft kostenlos. Zudem ist beispielsweise der Bitcoin auf 21 Millionen begrenzt und kann nicht, wie bei einer herkömmlichen Währung einfach weiter vervielfacht werden. 



    Was ist der Unterschied zwischen eine Kryptowährung und einer herkömmlichen Währung?

    Bild: Unsplash / Executium / 2021



    Was sind Miner?

    Mehrere der Transaktionen beispielsweise eines Bitcoins von Person A zu Person werden zu Blöcken zusammengefasst, sogenannten Blocks. Wie schon angesprochen, ist das der Block in dem Wort Blockchain. Zur Entschlüsselung dieses Blocks, um einen sicheren Transfer zu gewährleisten, muss dem Netzwerk Rechenleistung zur Verfügung gestellt werden. Diese kommt von den Minern. Verschiedene Miner des Netzwerkes arbeiten immer gleichzeitig an einem Block, aber die Entschlüsselung gelingt nur einem von ihnen. Erst dann werden die Transaktionen final durchgeführt. Für die Bereitstellung der Rechenleistung werden die Miner monetär entlohnt. 

    Lohnt sich die Investition in Kryptowährungen?

    Hättest du mich das beim Bitcoin vor einem halben Jahr gefragt und ich hätte “Ja” gesagt, hättest du nun mehr als das Fünffache deines Investments. Das klingt natürlich zu schön um wahr zu sein und ganz ehrlich, das ist es auch. Kryptowährungen und vor allem der Bitcoin haben in den letzten Monaten nochmal einen richtigen Schub erlebt und niemand weiß in welche Richtung sich das alles noch entwickeln wird. Denn wie bei allen Investments, lässt sich auch die Entwicklung der Kryptowährungen nur rückblickend sicher analysieren.

    Zudem sind Kryptowährungen ein sehr volatiles Investment. Es gibt weitaus größere Schwankungen, als bei Aktienhandel. Daher ist die Anlage in Kryptowährung ein sehr risikoreiches und spekulatives Geschäft und absolut nicht für deine Altersvorsorge geeignet. 

    Du solltest nur das Geld in Kryptowährungen investieren, bei dem du auch mit einem Totalverlust leben könntest. Also, dass im schlimmsten Fall, dein komplettes Geld futsch ist. 

    Kryptowährungen sind zwar hochriskant, können dadurch aber auch hohe Renditen einbringen. Wir erinnern uns an das magische Dreieck der Geldanlage. Daher können diese einen kleinen Teil deines Portfolios ausmachen. Jedoch musst du immer bedenken dein gesamtes Portfolio an deine Risikobereitschaft anzupassen. Wenn du also eher auf Sicherheit aus bist und dein Geld für die spätere Rentenlücke vermehren möchtest, solltest du nicht die Hälfte deines Vermögens in Kryptowährungen investieren. Damit würde sich dann logischerweise ein Klumpenrisiko ergeben, denn eine breite Streuung wäre damit natürlich nicht gewährleistet. Eine Prise davon, im einstelligen Prozentbereich, könnte jedoch eine spannende Ergänzung mit Potenzial für dein Portfolio darstellen.

    Lohnt sich die Investition in Kryptowährungen?

    Bild: Unsplash / Executium / 2021

    Wie kann ich in Kryptowährungen investieren?

    Wenn du jetzt für dich die Entscheidung getroffen hast, dass du gern in Kryptowährungen investieren möchtest, gibt es für dich mehrere Möglichkeiten:

    • Du kannst ein Derivat kaufen
    • Du kannst direkt selbst in Kryptowährungen investieren

    Was bedeutet es in Derivate zu investieren?

    Derivat bedeutet einfach nur, dass es sich um ein Wertpapier handelt, dessen Preis von einem anderen Basiswert abgeleitet werden. Zu den wichtigsten Derivatarten zählen Aktienanleihen, Zertifikate, Swaps, Optionen und auch Futures. Aber auch ETNs. Diese Exchange Traded Notes gehören zu den ETPs. ETP bedeutet Exchange Traded Product. Ein dir Exchange Traded Product, das dir sehr bekannt vorkommen müsste, ist der ETF. 

    Was sind Vorteile und Nachteile, wenn ich in Kryptowährungs-Derivate investiere?

    Vorteile sind:

    • Sie sind einfach zu kaufen: du kannst dir eine WKN heraussuchen und den ETN direkt in deinem Depot kaufen
    • Der Anbieter des Derivats ist dann dafür verantwortlich die beispielsweise Bitcoins zu kaufen und sicher zu verwahren

    Nachteile sind:

    • Der Nachteil an einem Derivat ist, dass es eine Schuldverschreibung ist, da damit also ein Gläubiger ist
    • Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten, ist diese Variante sehr teuer



    Was sind die Vor-und Nachteile selbst in Kryptowährung zu investieren?

    Vorteile sind:

    • du selbst komplett für deine Kryptowährung verantwortlich, du besitzt selbst alle Schlüssel, kannst sie verkaufen, verschenken, wie auch immer
    • Es ist, wie schon angesprochen, günstiger als diese über Derivate zu kaufen

    Nachteile sind:

    • Du bist für dich Sicherheit selbst verantwortlich > ich erinnere nur an diese Schlagzeile:

    DIE WELT:

    32-Jähriger warf 94 Millionen Euro in Bitcoin auf den Müll

    Da ich eher “physisch” in Kryptowährung investieren würde, beziehungsweise dies auch so getan habe, als in Derivate, schauen wir uns nun die Möglichkeiten an, wie du das direkt tun kannst:

    • Suche dir eine Krypto-Börse 
    • Eine Plattform, an der du Währungspaare gegeneinander tauschen kannst, also zum Beispiel EURO gegen Bitcoin
    • Ein Beispiel dafür ist die Bison App > diese verwende auch ich

    Das Ganze sieht dann so aus: Einfach im App-Store herunterladen. Danach musst du dich noch anmelden und ein Konto eröffnen. Dabei wirst du direkt mit einem Mitarbeiter/ einer Mitarbeiterin verbunden und kannst die Identifikation vornehmen. Das dauert insgesamt maximal fünf Minuten. 

    Nachteil ist der Spread von 0,75%. 

    Es gibt noch weitere Krypto – Börsen, wie:

    • eToro
    • Coinbase
    • Kraken
    • Binance
    Bison-APP

    Bitte checke bei jeder Börse, wie deren Bedingungen sind. 

    Bei eToro klingen schnelle Zahlungsoptionen wie Paypal und Einlagensicherungen von 20.000 EURO zunächst verlockend. Sind Kryptowährungen sonst nicht mit der Einlagensicherung geschützt. Allerdings erfolgt das Traden in USD und du trägst die Wechselgebühren immer mit. Zudem wird eine Auszahlungsgebühr von 5 USD veranschlagt. 

    Hast du dann deine ersten Kryptowährungsanteile gekauft, kannst du diese bei deiner jeweiligen Börse belassen. Davon raten allerdings viele Experten ab. Um deine Bitcoins sicher und nur für dich zugänglich aufbewahren zu können, solltest du diese in ein sogenanntes Wallet parken. 

    Mithilfe einer Wallet (als einfach nur engl.: Brieftasche) kannst du deine Kryptowährung verwahren, darauf zugreifen, diese senden und empfangen. Eine Wallet kann eine Hardware, also ein Gerät oder eine Software, zum Beispiel eine App ein. 

    Ist die Wallet nicht mit dem Internet verbunden, also noch sicherer vor Hackern, spricht man von einer Cold Wallet. Im Gegensatz dazu, du ahnst es schon, ist beispielsweise eine App auf deinem Smartphone eine Hot Wallet.

    Da ich selbst nicht mit riesigen Beträgen in Kryptowährungen investiere, verwende ich die App Exodus. Diese unterstützt jedoch nur 8, der existierenden Kryptowährungen. Hast du die App heruntergeladen, notiere dir unbedingt deinen Sicherheitsschlüssel, der aus 12 Wörtern, besteht auf ein Blatt Papier. Dieser ist notwendig, wenn du die App mal auf einem neuen Gerät installieren musst. Ist dieser Key weg, sind es auch deine Investitionen in die Kryptowährungen.

    Übertrage dann die an der Krypto-Börse gekauften Kryptowährungen in dein Wallet.

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    Quartalsbericht Q1/21 – was passierte in den letzten drei Monaten?

    Quartalsbericht Q1/21 – was passierte in den letzten drei Monaten?

    Quartalsbericht - was passierte in den letzten drei Monaten

    Quartalsbericht Q1/21 – was passierte in den letzten drei Monaten?

    Als ich noch im No-Shopping Modus war, habe ich jeden Monat ein Fazit zu meinen Zielen und meinem Konsum geschrieben. Da ich das Format etwas anpassen wollte, bin ich nun zu einem Quartalsbericht übergegangen. Folgende Themen möchte ich dabei abhandeln:

    • Ziele
    • gelesene Bücher
    • Learnings

    Titelbild: Unsplash / NORTHFOLK / 2021

    Meine Ziele: Beginn 2021

    Wir erinnern uns an meinen Jahresrückblick mit einer Vorausschau, also mit Zielen, die ich für dieses Jahr geplant habe:

    Meine Ziele für 2021 sehen also wie folgt aus:

    • Ich stehe jeden Morgen um 5 Uhr auf, um an meinen Zielen zu arbeiten
    • Ich habe zehn Kilo abgenommen und passe wieder in meine Klamotten
    • Ich gehe jeden Tag 1,5h spazieren und treibe zudem zwei Mal pro Woche für 30 Minuten Sport
    • Ich habe dieses Jahr 12.000 EURO gespart
    • Ich habe meine Ziele ein Mal im Quartal überprüft und Anpassungen vorgenommen, wenn nötig
    • Ich habe 52 Bücher gelesen 400 Podcastfolgen gehört
    • Ich habe nur an zwei Tagen in der Woche Süßigkeiten gegessen

    Was soll ich sagen, oft kommt es im Leben anders, als man denkt. Ich würde meine Ziele jetzt mal in drei Bereiche unterteilen: Business und Gesundheit.

    Ziele im Bereich Business:

    • Um 5 Uhr stehe ich nicht mehr auf, seitdem mich im Januar eine kurze, aber knackige Erkältung erwischt hat. Nachdem ich es mir gegönnt habe, mehrere Morgen am Stück liegen zu bleiben, hat sich das so eingeschliffen. Momentan spielt sich dann alles während des Mittagsschlafs und nach der Zu-Bett-Geh-Routine am Abend statt. 
    • Ansonsten durfte ich Mitglied des FinanzFeeds werden und befinde mich dort nun in der Gesellschaft von über 50 Finanzbloggern und -experten.
    • Ich durfte auf dem Cover des Geldmag erscheinen und Mitautorin des ersten eBooks sein.
    • Ich habe mich mit dem Thema Kryptowährungen auseinandergesetzt und mein Wissen erweitert.
    • Unser Nettovermögen hat sich in den letzten drei Monaten um 13.950 EUR erhöht. > Damit habe ich mein Jahresziel komplett unterschätzt. Durch das geringere Einkommen während meiner Elternzeit hätte ich hier mit wesentlich größeren Ausgaben gerechnet. Jedoch wird sich dieser Effekt wahrscheinlich weiter nach hinten verlagern, wenn ich im zweiten Jahr der Elternzeit keine Einnahmen mehr haben werde.
    • Insgesamt habe ich im letzten Quartal 21 Bücher gehört. Darunter allerdings auch Romane und Bücher, die sich hauptsächlich mit der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt haben. Aber auch einige Titel zum Thema Finanzen. Meine drei Favoriten der letzten Monate werde ich euch weiter unten noch vorstellen.

    ziele-im-bereich-business

    Bild: Unsplash / Christin Hume / 2021

    Ziele im Bereich Privates:

    • Wir sind so viel wie möglich zu Hause und bisher sind alle gesund geblieben. Mehr Positives gibt es in diesem Bereich momentan nicht zu verkünden.



    Ziele im Bereich Gesundheit:

    • Ich bin noch etwa 6,5 kg von meinem Zielgewicht und 2 kg von meinem Vorschwangerschaftsgewicht entfernt. Es geht also allmählich voran. Mittlerweile sind 7 Monate vergangen, seitdem der kleine Mann unseren Familie bereichert. 
    • Ach ja, der liebe Sport. Ich habe es immerhin geschafft meine Rückbildung zu machen. Vier Wochen lang, jeweils drei Stunden. Ans Joggen und Krafttraining traue ich mich nicht so richtig, da viele Übungen eben immer noch nicht wirklich erlaubt sind. Derzeit habe ich noch keinen richtigen Sport für mich gefunden, den ich machen darf und der mir auch Spaß macht. Aber, ich bleibe weiter dran.
    • Meinen einstündigen Spaziergang mit dem Kinderwagen absolviere ich täglich. Das klappt gut.
    • Hmm Süßigkeiten. Na ja, ein sehr leidiges Thema. Eine Zeit lang lief es sehr gut ohne, aber momentan bin ich wieder zur kleinen Naschkatze mutiert. Ich war schon so weit nichts mehr zu kaufen. Da ich mich aber immer mehr darüber beschwert habe, dass nichts zu Hause ist, hat mein Mann sich erbarmt und mir etwas mitgebracht. 
    • Nachdem ich 1,5 Jahre keinen Kaffee mehr getrunken hatte, hat sich mein Konsum nun langsam wieder auf eine Tasse am Tag erhöht. Das hat sich aber ganz schnell wieder geändert, als ich plötzlich wieder Magenschmerzen bekam. Also wieder zurück zum Tee oder in Ausnahmefällen ein winziges Schlückchen mopsen.  

    Buchrezension:

    Im Januar habe ich mich sehr viel mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigt, deshalb landeten auf meiner Bücherliste Titel, wie:

    Ein Buch möchte ich hier herausgreifen und gesondert nochmal vorstellen. 

    Das Leben so: nein, ich so: doch – von René Träder

    In diesem Buch werden viele Methoden des Coachings vorstellt und Denkmuster aus der psychologischer Sichtweise betrachtet. Dabei werden acht verschiedene Bausteine betrachtet: 

    das Leben so nein ich so doch

    *Affiliatelinks/Werbelinks

    1. Verantwortungsübernahme
    2. Akzeptanz 
    3. Zukunftsorientierung
    4. Lösungsorientierung
    5. Netzwerkorientierung
    6. Optimismus 
    7. Selbstwirksamkeit
    8. Erholung

    Mit zahlreichen W-Fragen gibt dir Träder viele praktische Übungen an die Hand, um dich in diesen acht Bausteinen zu verbessern. Da dieses Buch sehr umfangreich ist, habe ich genau dieses ausgewählt. Natürlich sind auch die anderen Titel keinesfalls zu vernachlässigen, aber hier hat mir besonders gut gefallen, dass der Autor so umfassend alle Themen des Coachings nochmal vertieft. Wenn du im Bereich Persönlichkeitsentwicklung vorankommen willst, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich.

    Im Februar sah meine Themenwahl ähnlich aus. Darunter Titel wie:

    Dazu muss ich sagen, dass ich alle Bücher sehr gut fand und sie jedem nur ans Herz legen kanns, jedoch möchte ich nur auf eines etwas näher eingehen, und zwar: 

    Konsum – warum wir kaufen, was wir nicht brauchen – von Carl Tillessen

    Ich habe gerade dieses Buch ausgewählt, weil es mich mit meiner Vorgeschichte natürlich besonders betrifft. Schließlich habe ich auch immer noch regelmäßig damit zu kämpfen meinem inneren Shopaholic nicht die Oberhand gewinnen zu lassen und fröhlich dem Konsumwahnsinn nachzugehen. 

    Konsum - warum wir kaufen, was wir nicht brauchen

    *Affiliatelinks/Werbelinks

    Mal gelingt mir das sehr gut, mal weniger. In diesem Buch werden viele interessante Punkte bezogen auf unseren Konsum angesprochen und auch im Zusammenhang von Social Media betrachtet. Ich hatte etliche AHA-Momente während des Hörens und mir wurden nicht nur einmal die Augen geöffnet. Also für jeden, der auch etwas zu gerne shoppt, daran allerdings auch ein Problem sieht und sich verändern möchte, dem kann dieses Buch die richtigen Anstöße geben.

    Im März habe ich ziemlich viel Querbeet gehört. Darunter Bücher wie Exit Racism, Montana Black, aber auch Romane wie Sonne und Beton und Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid, die ich beide übrigens sehr gut fand. Das Buch, das ich dir jedoch vorstellen möchte, ist:

    So investiert die Frau – von Christiane von Hardenberg

    Ich muss sagen, dass ich, als ich die erste Hälfte des Buches gehört hatte, am liebsten wieder aufgehört hätte. Beschreibt die Autori sich doch selbst, als Tochter, deren Eltern ein Unternehmen, mehrere Immobilien und die Mutter ein Depot von dessen Ausschüttungen sie sich zeitweilens ein neues Services kauft, beschreibt.

    selbst investiert die Frau

    *Affiliatelinks/Werbelinks

    Da darf das nicht legale Schweizer Konto, das selbstverständlich zum guten Ton gehörte, nicht fehlen. Auch, wenn von dem Erbe nicht viel übrig geblieben ist, wie sie sagt, so kann sie doch in jungen Jahren mit einer Baugruppe in Prenzlauer Berg ein Mehrparteien Haus bauen. Später soll noch ein weitere Immobilie in Berlin Mitte dazukommen. Fröhlich beschreibt Frau von Hardenberg, wie sie munter Stockpicking und Market-Timing betreibt und welche positiven Ergebnisse sie damit erzielt. Natürlich beschäftigt sie sich als Wirtschaftsjournalistin eingehend mit den Aktien und Fonds, die sie kauft und studiert dafür regelmäßig die internationale Presse. Einen kleinen Schreck gibt es nur, als sie anstatt 10.000 EURO durch einen Tippfehler 100.000 EURO in nigerianische Aktien investiert. Zudem empfiehlt sie immer wieder, dass man einen Großteil des Vermögensaufbaus mit Immobilien betreiben soll. Da mein Startkapital für den Vermögensaufbau bei ca. 3.500 EURO lag und ich weder Erbin eines Unternehmens noch von Immobilien bin, fand ich diese Herangehensweise erstmal irgendwie frech. Andersherum würde ich einfach sagen, ich gehöre eben nicht zur Zielgruppe. Kein großes Startkapital, keine finanzielle Bildung in der Familie, keine sehr hohe Risikobereitschaft. All dies sollte man vielleicht mitbringen, wenn man sich an die Ratschläge von Frau von Hardenberg halten möchte. ABER, ich meinte ja, dass dies nur die Hälfte des Buches war. In weiteren Kapiteln werden jedoch auch andere Ansätze, wie das passive Investieren mit ETFs beschrieben. Häufig werden nochmal Grundbegriffe und Herangehensweisen für den Börsenhandel erklärt und kurz auf die Basics eingegangen. Daher finde ich das Buch dennoch lesenswert. Wer sich dahingehend auch noch mehr für das aktive Investieren und den Immobilienkauf interessiert, ist mit So investiert die Frau gut bedient.

    Learnings

    FOMO – oder wie ich den dümmsten Fehler in meiner bisherigen Börsengeschichte gemacht habe

    Kryptowährungen waren eigentlich nie ein Thema für mich. “Lass die anderen doch machen. Was soll das eigentlich alles mit diesen Bitcoins und Blockchains. Versteht doch kein Mensch.” Ja, so dachte ich, bis vor einigen Tagen noch. Dann habe ich mich mal tiefergehend mit Kryptowährungen beschäftigt. Sprich am Ende des Tages hatte ich nicht nur die Bison App und ein Wallet heruntergeladen, sondern direkt auch die ersten 200 EURO überwiesen. Da jedoch, wie wir alle wissen, das Geld einige Stunden benötigt, um auf dem Verrechnungskonto anzukommen, musste ich noch etwas warten. Da ich irgendwo gelesen hatte, dass man nicht außerhalb der Börsenzeiten handeln sollte, musste ich bis zum nächsten Morgen warten. Da ich so angefixt war, schlug ich direkt zu und kaufte mir für 200 EURO Bitcoin. Zu einem Kurs von 51.200 EURO. Also zu dem so ziemlich höchsten Kurs, den der Bitcoin bisher in seiner Geschichte erreicht hat. Das hatte natürlich zur Folge, dass ich nun einige Tage später immer noch mit etwa 2% im Minus bin. Bei Ethereum ist es mir etwas besser gelungen und dort kann ich schon ein nettes Plus sehen. 

    FOMO-Fear of missing out

    Bild: Unsplash / Alp Duran / 2021

    Was lernen wir aus dieser kleinen Geschichte

    FOMO – Fear of missing out: Ich hatte die Angst etwas zu verpassen und wollte deshalb so schnell wie möglich einsteigen. Ich habe mich von meiner Gier und von meiner Angst leiten lassen. Zudem wollte ich Market-Timing betreiben. Zu einem niedrigen Kurs einsteigen und dann am besten zu einem hohen Kurs verkaufen.

    Ich kann nicht in die Zukunft schauen –  Ob die Kurse in der Vergangenheit bereits die höchsten waren, kann ich und auch niemand anderes voraussagen. Daher können sich die Kurse natürlich weiterhin rasant entwickeln oder auch stark fallen. Ich habe nur eine sehr kleine Summe von 400 EUR investiert und das reicht mir auch vorerst für einen so volatilen Markt. Wenns mir zu bunt wird, verkaufe ich eben wieder. Dieses kleine Experiment hat mir jedoch auch gezeigt, dass diese Strategien nichts für mich sind. Ich ärgere mich die ganze Zeit noch nicht früher (April 2020) eingestiegen zu sein und dann auch noch zu einem blöden Zeitpunkt, als der Kurs wirklich am höchsten stand. Täglich schaue ich fünfmal in die App, um die Kurse zu checken. Das ist aufregend, aber auch manchmal ein bisschen anstrengend. Auf Dauer wäre das nicht die Wahl, mein Geld zu investieren. 

    Netzwerk ist alles

    Seit ein paar Wochen bin ich Mitglied im FinanzFeed Netzwerk. Dieser Umstand hat mir mal wieder gezeigt, wie wichtig es ist eine Gruppe von Gleichgesinnten um sich zu haben, die sich gegenseitig unterstützt und voranbringt. Es entstehen tolle Synergieeffekte, die jeden Einzelnen weiterbringen und damit auch für jeden Leser, Podcasthörer oder YouTube-Schauer noch größeren Mehrwert bieten. Also natürlich auch für dich 🙂  

    10 Gründe, warum du keine ETFs kaufen solltest

    10 Gründe, warum du keine ETFs kaufen solltest

    10 Gründe, warum du keine ETF kaufen solltest

    10 Gründe, warum du keine ETFs kaufen solltest

    Du möchtest deine Finanzen gern selbst in die Hand nehmen und hast irgendwo gelesen, dass man dafür ETFs kaufen sollte? An sich ist das gar nicht so verkehrt, aber es gibt 10 Gründe, warum du keine ETFs kaufen solltest. 

    Titelbild: Unsplash / Free To Use Sounds / 2021

    1. Du weißt gar nicht so genau, was ETFs sind

    Ich hab zwar gehört, dass das jetzt jeder macht, in ETFs investieren und an der Börse sein Geld anlegen, aber was ETFs genau sind, kannst ich gar nicht so richtig sagen. 

    Wenn dir dieser Gedanke bekannt vorkommt, dann solltest du auf jetzt auf keinen Fall in ETFs investieren. Der allererste Schritt, um an der Börse loszulegen, ist das Basiswissen. Du musst einen gewissen Grundstock an Know How aufbauen. Das muss allerdings gar nicht kompliziert sein. Setze dich mit den Grundbegriffen, wie Börse, Aktie, ETF, Inflation usw. Auseinander.

    Du weißt gar nicht so genau, was ETFs sind

    Bild: Unsplash / Jon Tyson / 2021

    2. Du hast Schulden

    Ich habe Schulden, aber, wenn ich in ETFs investiere, dann kann ich ja da das große Geld machen. Mit diesem Geld kann ich ja dann gut deine Schulden abbezahlen.

    Mööp, auf keinen Fall solltest du dein Geld in ETFs anlegen, wenn du noch Schulden hast. Der Schuldenabbau hat immer oberste Priorität und erst, wenn du diese losgeworden bist, kann die Börse eine Option für dich sein. Mit Schulden meine ich vor allem Konsumschulden für das neue iPhone oder die schicke Tasche.

    3. Du hast keinen Notgroschen

    Ich hab am Ende des Monats endlich einen kleinen Sparbetrag übrig und damit will ich nun direkt ETFs kaufen. Ansonsten habe ich jedoch keinerlei Rücklagen. 

    Mach das auf keinen Fall! Warum? Stell dir nun vor dein Auto geht kaputt oder du verlierst sogar deinen Job. Was dann? Für dieserlei Situationen solltest du definitiv einen Notgroschen von mindestens drei Netto-Monatsgehältern auf der hohen Kante haben. Damit bist du erstmal auf der sicheren Seite. Wie ärgerlich wäre es, wenn du dein Geld an der Börse angelegt hast, ein Notfall eintrifft und du mit Verlust verkaufen müsstest?

    4. Du möchtest dafür einen Kredit aufnehmen

    Die Zinsen sind ja gerade so niedrig, dann kann ich doch einen Kredit aufnehmen, um meine ETFs kaufen. Die Rendite macht das dann schon wieder wett.

    Nope! Die Rendite deiner ETFs ist nicht safe, aber die Rate deines Kredits ist es. Diesen musst du auf jeden Fall abbezahlen. Stell dir vor, deine Waschmaschine geht kaputt oder dein monatliches Einkommen ist niedriger als erwartete und du kannst deinen Kredit nicht abbezahlen. EIn Kredit kann eine sehr hohe psychische Belastung sein. Arbeite daran einen guten Sparbetrag am Ende des Monats zu haben, den du dann in ETFs investieren kannst.

    5. Du kennst dich mit deinen eigenen Finanzen nicht aus

    Diesen Monat sind mal 200 EUR übrig geblieben. Im vorherigen Monat waren es leider -50 EUR und ich war kurz in den Miesen. Ich weiß gar nicht genau, wie diese Beträge zustande gekommen sind. Ich schau mal wie viel es im nächsten Monat ist, aber jetzt kann ich ja die 200 EUR erstmal anlegen.    

    Wenn du keinen Plan hast, wie sich deine Einnahmen und Ausgaben zusammensetzen, ist jetzt für dich noch nicht der Moment gekommen, um dein Geld an der Börse zu investieren. Ich würde dir empfehlen mindestens über drei Monate hinweg ein Haushaltsbuch zu führen. Schau dir deine Einkünfte genau an und rechne sie mit deinen Fixkosten und deinen variablen Kosten gegen. Du wirst schnell sehen, wie viel Geld du für welche Dinge ausgibst, wo du sparen kannst und welche Beträge am Ende des Monats auf jeden Fall übrig bleiben sollten.

    Du weißt gar nicht so genau, was ETFs sind

    Bild: Unsplash / Bruce Mars / 2021

    6. Du willst deinen Dispo nutzen

    Ich bin zwar 50 EUR im Minus, aber im Grunde genommen, habe ich dann ja noch quasi 2000 EUR offen. Ich kann ja dann in den Dispo gehen.

    Ähhhh neee. Wenn es sich absolut unter keinen Umständen vermeiden lässt und auch wirklich nur dann, solltest du in den Dispokredit gehen. Denn definitiv ist der Dispo keine Option, die du oft in Anspruch nehmen und schon gar nicht, als dein Geld betrachten solltest. Auch hier schwingt nehmen horrenden Zinsen auch immer ein unangenehmes Gefühl mit. Ich weiß wovon ich spreche, leider. Auch der Dispokredit sind Schulden, die du zuerst abbezahlen solltest.

    7. Du willst das schnelle Geld machen

    Wenn ich heute günstig einkaufe und morgen teuer verkaufe, dann kann ich doch innerhalb kürzester Zeit einen super Gewinn machen.

    Na ja, möglich, aber dennoch etwas zu kurz gedacht. Ja, es kann passieren, dass du heute ein Wertpapier kaufst und es morgen teurer verkaufst. Auf diesen Gewinn fallen dann noch Steuern an und es ist an sich nur ein recht kurzes Vergnügen. Diese Börsen-Strategie, die man Market Timing nennt, klappt in den wenigsten Fällen und beruht häufig eher auf Zufall und Glück. Mit Buy-and-Hold, als dem langen halten deiner Wertpapiere kannst du nicht nur ruhiger schlafen, sondern auch langfristig ein Vermögen aufbauen. Diese Form des passiven Investierens lässt sich ganz hervorragend mit ETFs umsetzen.

    8. Du willst absolut kein Risiko eingehen

    Mein Geld ist ja dann schon sicher, wenn ich es in ETFs investiere oder? Denn am liebsten habe ich es eigentlich unter meinem Kopfkissen.

    Den Zahn muss ich dir gleich vorab ziehen. Nein, dein Geld ist an der Börse und auch in ETFs nicht absolut sicher. Denn: Rendite kommt von Risiko. Es kann immer zu starken Schwankungen und großem Wertverlust kommen. Allerdings lässt sich das Risiko durch verschiedenste Arten der Diversifikation optimieren.  

    9. Du planst sehr große Ausgaben in der Zukunft

    Ich plane mit meiner Familie in fünf Jahren in ein großes Haus zu ziehen. Aber bis dahin kann ich ja mein Geld erstmal in ETFs investieren.

    Nein, das solltest du nicht tun. Da das Geld, das du in ETFs investierst für einen sehr langen Zeitraum (Minimum 10 Jahre) angelegt werden sollte, ist diese Investition nicht frei, um von ihr in fünf Jahren ein Haus zu kaufen. Packe das Geld für das Haus separat zur Seite. Hast du dann noch etwas übrig, kannst du dieses Geld in ETFs investieren.

    10. Du willst dein Geld nur für 2 Jahre anlegen

    Ich wollte mal gucken, wie das an der Börse so läuft und denke ich probiere es mal zwei Jahre aus. Danach würde ich gerne eine große Reise machen, da brauche ich das Geld dann auch wieder. Hoffentlich mache ich dann einen großen Gewinn.

    Wie schon angesprochen, sind ETFs eine Langzeitinvestition, die du wenigstens für die nächsten 10 Jahre einplanen solltest. Bedeutet dieses Geld ist für diesen Zeitraum nicht verfügbar. Du kannst mit diesem Geld nichts anderes planen. Behandle es am besten so, als wäre es gar nicht da. Es liegt in deinem Depot und dort muss es auch bleiben.

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    • In diesem PDF gehen wir alle Schritte nochmal gemeinsam durch und schließen jeden Abschnitt mit einer Aufgabe ab.
    • Du wirst mit Abschluss des Guides dein Basiswissen aufgestockt, deinen Status quo ermittelt und deine Ziele in Zahlen gegossen haben.
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    Wie kann ich meine Finanzen effektiv organisieren?

    Wie kann ich meine Finanzen effektiv organisieren?

    Wie kann ich meine Finanzen effektiv organisieren?

    Wie kann ich meine Finanzen effektiv organisieren?

    “Was, ich soll meine Finanzen organisieren? Nee lass ma!” Genauso habe ich immer reagiert, wenn es darum ging, mal einen Überblick über dieses Thema zu bekommen. Ich hatte mein Girokonto und mein Sparbuch bei der Sparkasse und, wenn ich mich noch traute warf ich dort ab und zu einen Blick rein. Monatlich ging ein kleiner Betrag auf mein Sparbuch, den ich spätestens zum Ende des Monats wieder abbuchen musste, um meine neuen Rechnungen zu bezahlen. Das war meine Art meine Finanzen im Griff zu haben.

    Rückblickend ziemlich bescheiden, wenn ich das mal so sagen darf. Aber genauso hat es sich auch angefühlt. Das Konto ständig in den roten Zahlen und so gut wie kein gespartes Geld. Hand hoch, wer schon alles bei der Tankstelle seinen Ausweis hinterlegen musste, weil er kein Geld mehr auf dem Konto hatte und dann schnell Bargeld ranschaffen musste 🙋‍♀️Ein sehr erhabenes Gefühl…nicht! Na ja du siehst, meine Finanzen und ich hatten nicht immer das beste Verhältnis und zwischenzeitlich sogar gar keins, wenn ich meine Rechnungen und das Dispo mal wieder so lange wie möglich ignoriert habe. Doch irgendwie habe ich es geschafft meine Finanzen zu organisieren und nicht nur das – mittlerweile arbeitet auch mein Geld ganz fleißig für mich. Keine roten Zahlen, kein schlechtes Gewissen, keine unbezahlten Rechnungen. Möchtest du auch wissen, wie du deine Finanzen in den Griff bekommst? Dann lass uns loslegen!

    Titelbild: Unsplash / Green Chameleon / 2021

    Einen Überblick verschaffen – der finanzielle Ist-Zustand

    Verschaffe dir einen Überblick deiner finanziellen Ist-Situation. Dazu gehören sowohl die Geldsummen auf deinem Girokonto, Sparbuch, Tagesgeldkonto oder einem Depot, aber auch die Schulden, die du bisher angehäuft hast. Gehe ins Detail und starte richtig durch, indem du deine Einnahmen und Ausgaben en detail notierst.

    Einen Überblick verschaffen - der finanzielle Ist-Zustand

    Bild: Unsplash / Martin Sanchez / 2021

    Die Haben-Seite

    Damit du deine Finanzen organisiert bekommst, musst du zunächst erstmal schauen, was du alles hast. Also, was ist gerade los auf deinen Konten. Hast du noch irgendwie ein Tagesgeldkonto oder so wie ich vielleicht ein Sparbuch? Oder gehörst du zu den Glücklichen, die vielleicht von ihren Großeltern ein Depot geschenkt bekommen haben? Hast du möglicherweise sogar Mieteinnahmen? Diese Dinge stehen alle auf der Haben-Seite. Wenn du jetzt denkst: “Ich habe aber nichts, ganz im Gegenteil, mein Konto steht in den Miesen.” Doch dann hast du auch was, nämlich Schulden. Dazu gleich mehr.

    Die Nicht-Haben-Seite

    Nachdem du weißt, was du hast oder eben nicht hast, schauen wir nochmal genauer auf letzteres. Nämlich deine Schulden. Es gibt zwei Arten von Schulden: vertretbare und schlechte Schulden. Zu den vertretbaren Schulden gehören beispielsweise die Kosten für eine Immobilie oder für ein Studium / Weiterbildung. Zu den schlechten Schulden zählen Konsumschulden. Dein neues Smartphone, deine neue wuuuuuuunderschöne Handtasche oder deine neuen Kopfhörer. Liste auch hier genau auf, was du noch abbezahlen musst. 

    Einnahmen und Ausgaben genau festhalten

    Eines der besten Tools, um deine Finanzen zu organisieren, ist wohl das Haushaltsbuch. Hier kannst, nein sorry, musst du jeden Monat deine Einnahmen und Ausgaben festhalten. So ein großmütterlich anmutendes Haushaltsbuch hat ziemlich viele Vorteile, auf die du definitiv nicht verzichten solltest. Eine kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage kannst du dir hier herunterladen.

    1. Du überlegst drei Mal, ob du den Lippenstift und den Müsliriegel noch mitnehmen willst. Schließlich musst du jede noch so kleinste Ausgabe notieren. 

    2. Du bekommst einen wirklich genauen Überblick über deine Finanzen:

    • Du siehst genau wie hoch deine einzelnen Fixkosten sind, die du für jeden Monat wieder als Grundausgaben ansetzen kannst
    • Du erkennst Einsparpotenziale: Müssen wirklich diese 56,30 EUR für Coffee to go im Monat sein? Obviously not
    • Du bekommst ein Gefühl dafür, wie viel Geld am Ende des Monats übrig bleibt

    Du hast damit zwei Stellschrauben, an denen du drehen kannst: Deine Ausgaben und deine Einnahmen. Wie du zusätzliche Einnahmen erzielen kannst, liest du hier. Nicht nur an deinen variablen Kosten, sondern auch an deinen Fixkosten kannst du noch etwas sparen. Handyvertrag wechseln, Amazon Prime Abo kündigen und auch, wenn es schwer fällt, solltest du dich zwischen Spotify und iTunes entscheiden. 

    –  Haushaltsbuch führen

    –  Einnahmen und Ausgaben deatilliert dokumentieren

    –  analysieren und Handlungen daraus ableiten

    Einnahmen und Ausgaben genau festhalten

    Bild: Unsplash / Paico Oficial / 2021



    Was mache ich nun mit meinem unerwarteten Geldsegen

    Du solltest jetzt, je nachdem, eine größere oder kleinere Summe am Ende des Monats übrig haben. Und, wenn du jetzt richtig krass sein willst, gibst du dieses Geld nicht für die neuen Sneaker oder ein neues Gadget aus, sondern nimmst diesen Betrag, um:

    1. Deine Schulden abzubezahlen. Wenn du im Dispo bist, zahle sofort deinen Dispokredit ab und sieh zu, dass du in die schwarzen Zahlen kommst. Die Zinsen, die dort zahlst, brauch wirklich niemand, also bis auf deine Bank. Wenn du die weiterhin gern supporten möchtest, dann nur zu. Schaue dir auch alle Konsumschulden an, die du noch hast und versuche auch diese so schnell wie möglich loszuwerden. Du wirst merken, wie befreit du dich danach fühlen wirst. 

    2. Einen Notgroschen anzulegen. Wenn du es noch nicht getan hast, tue es jetzt! Lege dir ein kleines Polster für schlechte Zeiten an. Der Notgroschen sollte etwa drei Nettogehälter umfassen. Mit diesem Sicherheitsnetz kann dich finanziell erstmal nichts so schnell umhauen, weder kaputte Waschmaschine noch Jobverlust.

    3. Dein Geld zu investieren und an einer Strategie zum Vermögensaufbau zu arbeiten. Auch, wenn Teilzeit oder die Möglichkeit vielleicht ganz mit deinem regulären Job aufzuhören, erstmal noch keine Option sind, so ist doch die Altersarmut gewiss. Wenn wir nicht jetzt anfangen selbst für unsere Rente vorsorgen, wird es für unsere Generation unmöglich unseren jetzigen Lebensstandard zu halten.

    –  raus aus den Dispo und weg von den Konsumschulden

    –  Absicherung für den Notfall ansparen

    –  Geld investieren, um es zu vermehren

    Also ich fasse nochmal zusammen, wenn du deine Finanzen wirklich organisieren willst, tust du folgendes:

    1. finanziellen Ist-Zustand ermitteln: Was steht auf meiner Haben-Seite und was auf meiner Schulden-Seite?

    2. Einnahmen und Ausgaben überprüfen: Das Haushaltsbuch ist ab sofort dein bester Freund, so zeigt es dir doch, was du schon gut machst und woran du noch arbeiten kannst.

    3. Sparbetrag nutzen: Baue zunächst deine Schulden ab. Du hast keine schulden? Super! Dann lege dir einen Notgroschen an. Du hast einen Notgroschen? Super! Dann beginne dein Geld zu investieren und dir ein Vermögen aufzubauen.

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    • Damit du diese drei Schritte entspannt durcharbeiten kannst, habe ich für dich den 100% kostenlosen “Finanzen leicht gemacht” PDF-Guide erstellt.
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