Sollte ich trotz Allzeithoch an der Börse investieren?

    Sollte ich trotz Allzeithoch an der Börse investieren?

    Sollte ich trotz Allzeithoch investieren?

    Sollte ich trotz Allzeithoch an der Börse investieren?

    Wer in den letzten Tagen und Wochen häufiger einen Blick in sein Depot geworfen hat, wird festgestellt haben, dass die grünen Zahlen in ungeahnte Höhen geklettert sind. Mal mehr, mal weniger ließ sich zumindest eine positive Entwicklung bei vielen Indizes beobachten. In den Medien wurde der Schrei nach einem sogenannten “Allzeithoch” laut. Was genau ein Allzeithoch ist und warum du trotzdem unbedingt weiter investieren solltest, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

    Titelbild: Unsplash /  MayoFi / 2021

    Was ist ein Allzeithoch?

    Im Grunde bedeutet Allzeithoch oder All-time-high nur, dass eine Aktie, ein Wertpapier oder auch ein Index seinen bisher höchsten Stand erreicht hat. Dabei können logischerweise nur die vergangenen Daten herangezogen werden, um die aktuellen Werte daran zu messen. Deshalb spricht man hier auch vom historischen Allzeithoch. Nichtsdestotrotz ist die Bezeichnung “Allzeithoch” keine Bewertungskennzahl. Das bedeutet, auch, wenn es dir erstmal widersprüchlich erscheinen mag, dass ein Allzeithoch kein deutliches Anzeichen dafür ist, dass der Markt überbewertet ist, noch, dass Aktien besonders teuer sind. Ein Allzeithoch besagt nur, dass der Kurs gerade so hoch steht, wie nie zuvor.

    Was ist ein Allzeithoch?

    Bild: Unsplash / George Drachas / 2021

    Sollte ich trotz Allzeithoch investieren?

    Zur Veranschaulichung würde ich hier mal den MSCI World heranziehen. Wenn wir uns diese Übersicht des Aktienindexes der letzten drei Jahre anschauen, sehen wir, dass dieser sich schon des Öfteren in einem Allzeithoch befunden hat. Zu diesem Zeitpunkt (beispielsweise Q3 2018), als sich gerade ein Pik in den Kursen zeigte, konnten wir gar nicht wissen, ob dieser in Zukunft nicht noch höher sein würde. So wie wir auch im aktuellen Allzeithoch nicht sagen können, wie weit die Kurse noch steigen. Anders gesagt, die Kurse lassen sich nur rückwirkend mit Sicherheit analysieren. Niemand kann in die Zukunft schauen. Befinden wir uns also gerade in einem Allzeithoch, sind die aktuellen Werte ja einfach nur höher, als die vergangenen. Ob dieses Hoch jedoch auch das Höchste ist, das wir je erleben, ist völlig unklar. Völlig unklar ist auch, ob danach ein Kurseinbruch folgt. Aus diesem Grund solltest du nach wie vor weiter investieren. Stell dir mal vor, wie sehr du dich geärgert hättest, wenn du einfach aufgrund eines Allzeithochs in Q3 2018 nicht mehr nachgekauft hättest. Genauso verhält es sich nun mit dem Allzeithoch in 2021. Mit einer langfristigen Anlagestrategie kannst du starke Schwankungen, sowohl positive als auch negative, ausgleichen. Denn eines ist auf jeden Fall sicher, an der Börse wird es immer Auf und Abs geben.

    MSCI World 3 Jahre

    –  “Allzeithoch” ist keine Bewertungskennzahl

    –  das Allzeithoch sagt nicht aus, ob ein Markt überbeweret ist

    –  eine langfristige Anlagestrategie kann Schwankungen in beide Richtungen ausgegleichen

    Sichere Geldanlage 2021 – wie sollte ich jetzt investieren?

    Sichere Geldanlage 2021 – wie sollte ich jetzt investieren?

    Sichere Geldanlage 2021 - ein Oxymoron?

    Sichere Geldanlage 2021 – wie sollte ich jetzt investieren?

    Also, wenn wir eines aus der Coronakrise mitnehmen konnten, dann, das nichts wirklich sicher ist. Das Leben wartet ständig mit unvorhersehbaren Ereignissen auf. Wie Heraklit schon sagte: “Nichts ist so beständig, wie der Wandel.” Macht es dann überhaupt Sinn über sichere Geldanlagen 2021 zu sprechen? Oder ist die sichere Geldanlage ein Oxymoron?

    Titelbild: Pixabay /  PipeVasquez Vasquez / 2021

    Warum gibt es keine sichere Geldanlage?

    Jeder, der dir verspricht, dass es eine absolut sichere Geldanlage gibt, erzählt dir, ich muss es leider so sagen, einen vom Pferd. So schön es sich auch anhört, nach dem krisengeprägten Jahr 2020 auf Sicherheit zu setzen, so ist doch die Wortgruppe “sichere Geldanlage” ein Oxymoron in sich. Jede Geldanlage unterliegt den auf dem Markt vorherrschenden Schwankungen. Dabei ist es egal, ob du eine Immobilie besitzt, in Aktien investierst oder auf den Bitcoin setzt. Dazu zähle ich auch das Sparbuch, Tagesgeldkonten und Anleihen.

    Warum gibt es keine sichere Geldanlage?

    Warum auch das Sparbuch keine sichere Geldanlage (mehr) ist

    Schauen wir uns mal das vermeintlich sichere Sparbuch an. Dieses gibt es vermutlich seit etwa 1818 und hatte durchaus seine Daseinsberechtigung. Vor allem, als es noch hohe Zinsen auf die eingezahlten Spareinlagen gab, hat sich das Geld ohne weiteres Zutun vermehrt. Heute sieht die Sachlage jedoch ganz anders aus. Gab es 1980 noch 4,6% Zinsen auf das vorhandene Guthaben, so liegen die Zinsen heute eher bei 0,01%. Jetzt könntest du dir denken: “Okay, es gibt wenig Zinsen, aber dafür ist mein Geld dort sicher.” Leider muss ich dich da enttäuschen. Diese Annahme ist ein Trugschluss. Wenn du mit “sicher” meinst, dass sich die Zahl auf deinem Sparbuch nicht verändert mag das durchaus richtig sein, allerdings schlägt hier die Inflation weiter ungehindert zu. Was meine ich damit? Die Inflationsrate lag 2019 bei 1,6%. Für das Ausnahmejahr 2020 gibt es noch keine genauen Zahlen. Von der Europäischen Zentralbank wird eine jährliche Inflationsrate von 2% angestrebt. Wie das mit der Inflation genau funktioniert und warum diese so wichtig ist, kannst du hier nachlesen: Was ist Inflation und wie beeinflusst diese meinen Vermögensaufbau?

    An der Inflationsrate von 1,6% und einem Zins von 0,01% kannst du direkt feststellen, was hier nicht stimmt. Dein Geld wird vielleicht in der Summe auf dem Sparbuch nicht weniger, verliert aber immer mehr an Wert. Wenn du dir heute etwas für 100 EUR kaufst, so musst du bei einer Inflationsrate von 2% in 10 Jahren bereits ca. 116 EUR und in 30 Jahren schon etwa 144 EUR dafür aufwenden. Du hast zwar dann in 30 Jahren noch diese 100 EUR auf dem Konto, musst aber 144 EUR aufwenden, um dafür die gleichen Produkte kaufen zu können. Aus diesem Grund ist auch ein sehr niedrig-zinsiges Produkt keine sichere Geldanlage. 

    –  es gibt keine sichere Gedanlage 2021

    –  auch bei vermeintlich sicheren Geldanlagen findet durch die Inflation ein Kaufkraftverlust statt

    Rendite kommt von Risiko

    Bild: Unsplash / Loic Leray / 2021

    Rendite kommt von Risiko

    In der Finanzwelt bedingen sich drei Faktoren immer gegenseitig: Liquidität, Rendite und Risiko. Wie diese drei Kriterien miteinander im Zusammenhang stehen, kannst du hier nochmal genauer nachlesen: Das magische Dreieck der Geldanlage

    Ein Grundsatz, den du dir auf jeden Fall immer merken kannst, ist: Rendite kommt von Risiko. Wenn dir also jemand eine Traumrendite von 10% verspricht, bei der du absolut kein Risiko eingehen musst, dann ist das schlichtweg gelogen. Lass dich also nicht übers Ohr hauen und gehe das Ganze realistisch an. 

    So bringen das Sparbuch oder auch das Tagesgeldkonto kaum Zinsen ein, da du dafür auch ein enorm geringes Risiko eingehst, während im Umkehrschluss hochspekulative Aktiengeschäfte höhere Renditen einbringen können. Das Risiko dabei dein gesamtes Geld auf einen Schlag zu verlieren, liegt dabei natürlich um ein vielfaches höher. Willst du wirklich langfristig ein Vermögen aufbauen und damit zum Beispiel fürs Alter vorsorgen, solltest du eine andere Strategie fahren: Risikooptimiert – die Balance zwischen Zocker und Kreissparkassensparer.

    Risikooptimiert – die Balance zwischen Zocker und Kreissparkassensparer

    Um deine Geldanlage so risikooptimiert wie möglich aufzubauen, solltest du dir erstmal im Klaren darüber sein, wie hoch denn dein Risiko in Sachen Geldanlage überhaupt sein darf. Nur, weil du gerne Fallschirmsprünge machst und mit 300 km/h über den Hockenheimring bretterst, heißt das noch lange nicht, dass du auch bei deinen Finanzen ein hoch risikofreudiger Typ bist. Hier solltest du erstmal ermitteln, wie hoch deine Risikobereitschaft ist. Hast du das für dich festgelegt, kannst du mittels verschiedener Faktoren Einfluss auf das Gesamtrisiko deines Portfolios nehmen. Mit Portfolio meine ich hier die Gesamtheit aller deiner Geldanlagen, also Sparbuch, Tagesgeldkonto, Aktien, Fonds, Kunstgegenstände, Gold, Immobilien, Rohstoffe, Bausparvertrag und so weiter.

    –  Rendite kommt von Risiko – ohne Risiko keine Rendite

    –  bestimme deine Risikobereitschaft in Sachen Finanzen

    –  optimiere das Gesamtrisiko deines Portfolios

    Welche Kriterien sollte ich in meinem Portfolio zur Risikooptimierung beachten?

    Das Schlüsselwort lautet: Diversifikation. In folgenden Bereichen solltest du dich also breit aufstellen, um das Risiko deines Portfolios zu verringern.

    Region: Indem du dich weder auf ein bestimmtes Land, noch einen bestimmten Kontinent oder eine Inselgruppe fokussierst, sondern global agierst. Kommt in einer Region zu einer Krise, hast du die Möglichkeit, diese durch deine weltweite Aufstellung wieder wettmachen.

    global_investieren
    verschiedene_Branchen

    Branche: Tech-Branche, Automobilbranche Telekommunikationsbranche, Pharmaindustrie – all diese Wirtschaftszweige können dich, wenn du dich auf nur eine bestimmte spezialisierst die Rendite kosten. Wie wir wissen, wissen wir nichts. Alles ist in stetigem Fluss und kann sich über kurz oder lang wandeln. Was heute noch die Superstars sind, können in einem Jahr schon die Verlierer sein. Lege dich also auch hier nicht auf einen Bereich fest, sondern integriere zahlreiche Branchen in dein Portfolio.

    Asset-Klassen: Mit Asset-Klassen sind deine Anlageklassen gemeint. Zum Beispiel Rohstoffe, Aktien, Immobilien, Derivate, Kunstgegenstände, Staatsanleihen aber auch sowas wie dein Tagesgeldkonto, Sparbuch oder Humankapital. Auch in diesem Bereich solltest du dich nicht alle Eier in einen Korb legen. Die MIschung machts. Du musst aber hier nicht alle Kategorien abdecken.

    unterschiedliche Asset-Klassen

    Zeit: Wenn du dein Risiko optimieren willst, gibt es kein: “Reich in einem Monat” oder “MIllionär werden noch in diesem Jahr”. Viel wahrscheinlicher ist bei solchen Methoden, dass du dein komplettes Geld verlierst. Aus diesem Grund solltest du auf Zeit setzen. Im Zeitverlauf der letzten Jahrzehnte kannst du sehen, dass Langzeitanleger die Gewinner sind. Buy-and-Hold ist deine Strategie, auf die du setzen solltest, um dein Risiko effektiv optimieren zu können. Dabei geht es nicht um weniger Jahre, schon gar nicht Monate, sondern eher um ein Jahrzehnt. 10 Jahre sind ein guter Zeitraum um Marktschwankungen auszugleichen und von der Regression zum Mittelwert zu profitieren. Belegt wurde, dass ein Tief meist nie so tief war wie das vorherige und das nächste Hoch häufig höher als das vergangene. Beispielsweise über die letzten 10 Jahre betrachtet verschiebt sich der Mittelwert immer weiter nach oben.

    Beispiel MSCI World Index der letzten sieben Jahre:

    https://www.finanzen.net/index/msci-world/charttool

    MSCI World Verlauf

    Fazit: Wer eine sichere Geldanlage 2021 sucht, den muss ich leider enttäuschen. Aber, wer seine eigene Risikobereitschaft kennt und die Regeln der Diversifizierung und des Buy-and-Hold beachtet, hat gute Chancen sein Finanzportfolio so zu gestalten, dass es seinen individuellen Bedürfnissen entspricht. Nicht risikolos, aber risikooptimiert.

    Weitere spannende und hilfreiche Tipps zum Thema “Sichere Geldanlage 2021” findest du im aktuellen geldmag. Dort teilen zahlreiche Experten mit dir ihr geballtes Finanz-Wissen. 

    Wie schaffe ich es, weniger zu shoppen?

    Wie schaffe ich es, weniger zu shoppen?

    Wie schaffe ich es weniger zu shoppen?

    Wie schaffe ich es, weniger zu shoppen?

    Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern, wie das erste Mal der Wunsch in mir aufkam, weniger zu shoppen. Sehr lange musste ich mir diesen Ratschlag von Familie und Freunden anhören, aber bis ich selbst an diesen Punkt kam, dauerte es noch eine ganze Weile. Doch für mich begann dann eine Reise, auf der ich viel Neues entdeckte und immer noch entdecke. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, nichtsdestotrotz möchte ich dir hier noch einige Tipps an die Hand geben, wie du es schaffen kannst weniger Bekleidung einzukaufen.

    Titelbild: Unsplash / Lucrezia Carnelos / 2021

    Selbsterkenntnis – Willst du wirklich weniger shoppen?

    Schon damals mit 14 öffnete ich mit dem guten, dicken, alten Otto-Katalog meine Büchse der Pandora. Ich blätterte, knickte Seiten um, schrieb Listen und am Ende durfte ich mir immer etwas aussuchen. Einige Jahre später, vor und während des Abiturs, war Arbeiten für mich immer wichtig, um genug Geld zu haben, um meiner Konsumlust nachgehen zu können. Nach dem Studium und mit steigendem Gehalt, stieg auch mein Verlangen nach immer ausgiebigeren und teureren Shoppingtouren. Dabei gab ich nicht nur das Geld aus, das ich hatte, sondern auch vor allem das Geld, das ich nicht hatte. Mein Konto war ständig in den roten Zahlen. Schon zu Beginn des Monats war von meinem Gehalt nichts mehr übrig, da ich erstmal noch die Rechnungen vom letzten Monat begleichen musste. 

    selbsterkenntnis - willst du wirklich weniger shoppen?

    Das Bisschen, das ich zum sparen damals noch auf mein Sparbuch packte, wanderte nach wenigen Tagen direkt wieder zurück auf mein Girokonto, um damit noch das letzte Zalando Paket bezahlen zu können. Wie eingangs beschrieben, entwickelte sich mein Einkaufsverhalten langsam zu einem unüberwindbaren Zwang, der natürlich auch meiner Familie und meinen Freunden nicht verborgen blieb. Die Stimmen nach einem weniger ausladenden Konsumverhalten wurden immer lauter. Natürlich tobten auch in mir immer zwei Stimmen. Die: “Ich brauche das. Nur noch das eine Teil.” – Stimme gegen die: “Ich muss sparen. Ich kann mir das nicht leisten.” – Stimme. Überraschung, letztere verlor den Kampf immer. Und an meinem Vokabular kannst du schon sehen, dass hier vieles nicht stimmte und nicht förderlich dafür war mein Verhalten zu verändern. Begriffe wie “Kampf” und “müssen” zeigen, dass ich mich mit dem Gedanken weniger zu shoppen noch lange nicht angefreundet hatte. Und genau das ist der Punkt. Die Erkenntnis, dass ich selbst Verantwortung übernehme, spare und weniger einkaufe, musste ganz aus mir selbst heraus kommen.

    Meiner Meinung nach, wie bei jedem “unerwünschten” Verhalten muss der Wunsch zur Änderung aus dir selbst heraus erfolgen. Du selbst musst den Weg gehen. Also frage dich selbst: “Will ich wirklich weniger shoppen? Also will ich das wirklich wirklich?” Wenn die Antwort “Ja” lautet und du dich nicht hinter Ausreden versteckst, wirst du es auch schaffen. Schau wirklich genau hinter dein Motiv. Wovor hast du Angst? 

     

    Dass du:

    • Dich nach einem harten Arbeitstag nicht mehr belohnen kannst
    • Nicht mehr so schick aussiehst
    • Du dein wahres Inneres als Shopaholic verleugnen musst
    • Nicht genug bist
    • Nicht genug hast
    • Du ja eigentlich gar nicht so viel einkaufst
    • Du ja eigentlich nicht mal ein richtiges Problem mit dem Shoppen hast
    • Auch einfach einen größeren Kleiderschrank kaufen kannst, damit alles wieder passt
    • Dieses eine Paar Schuhe ja nun wirklich noch nicht hast
    • Dir sicher bist, dass die anderen nur übertreiben, wenn sie dich ermahnen
    • Dir ja wirklich nur ab und zu etwas kaufst und dass alles ja gar nicht so schlimm ist
    • Ja schon etwas sparst, mal ab und zu und das reicht schon
    • Nichts zurücklegen musst, denn das letzte Hemd hat ja keine Taschen
    • Nur einmal jung bist und später immer noch sparen kannst
    • Dann gar keine Freude / keinen Spaß / kein Hobby mehr hast, weil dir nur einkaufen dieses Gefühl geben konnte
    • Dich ausgeschlossen fühlst, weil alle in deinem Umfeld viel shoppen gehen
    • ….

     

    Finde einmal genau für dich heraus, wie sich deine Angst zeigt. Was ist dein genauer Grund, dass du bisher mit dem Einkaufen nicht aufhören konntest? Und dann frag dich mal, ob dieser Glaubenssatz, den du dir bisher dazu erzählt hast, wirklich wahr ist.

    Ist es wirklich wahr, dass du dich nicht anders nach einem harten Arbeitstag belohnen kannst? Diese Frage könnte dann auch noch tiefer gehen. Warum musst du dich überhaupt nach einem Arbeitstag belohnen? Macht dir deine Arbeit (hauptsächlich) Freude? Gibt sie dir Energie? Motiviert sie dich? 

    Letztendlich musst du ein Gefühl dafür bekommen, warum du zu viel shoppst und, ob du diese Bedürfniserfüllung nicht auch tieferliegende Gründe hat, die ganz woanders verortet sind, als in einem Online-Shop.

    –  du musst aus dir selbst heraus entscheiden, weniger zu shoppen

    –  du musst dir ganz sicher sein, dass du es auch wirklich willst

    –  notiere dir, welche Angst dich bisher daran gehindert hat, weniger zu kaufen

    Welcher Gewohnheitsbrecher-Typ bist du?

    Nachdem du dir über deine Gründe und Gefühle bezüglich deines Kaufverhaltens bewusst geworden bist, kannst du nun eine Strategie wählen. Nach meinen völlig unwissenschaftlichen Beobachtungen, kann ich sagen, dass es zwei Typen von Gewohnheitsbrechern gibt.



    Gewohnheitsbrecher-Typ 1 – Der “Ganz-oder-Gar-Nicht” Typ

    Der Ganz-oder-Gar-Nicht Typ zeichnet sich dadurch aus, dass er nur mit einer Gewohnheit brechen kann, wenn er diese komplett abstellt. Von einen Tag auf den anderen und sich ein klares Ziel setzt, bis wann diese Gewohnheit nicht wieder aufgenommen werden darf. Wenn er zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören möchte, tut er das von heute auf morgen, ohne noch einmal nach der Packung zu greifen. Für ihn gibt es keine Ausnahmen. Er ist auch nicht der “Ich-rauche-wirklich-nur-noch-auf-Partys” oder der “Ich-will-nur-mal-kurz-ziehen” Typ. Er umgibt sich einfach nicht mehr damit. Er braucht die klare Grenze, dass jetzt Schluss jetzt. Ähnlich verhält es sich auch, wenn du weniger shoppen willst. Anders, als beim Rauchen, kannst du natürlich auch irgendwann mal wieder etwas einkaufen. 

    Wenn du der Gewohnheitsbrecher-Typ 1 bist, brauchst du einen glatten Schnitt. Bis hier und nicht weiter. Du kaufst auch nicht ein Teil im Monat oder nur an Weihnachten oder weil du heute Geburtstag hast. Du kaufst gar nichts mehr. Wie schon angesprochen, kannst du dir hier (anders, als beim Rauchen) ein Zeitlimit setzen. Um wirklich deine bisherigen Gewohnheiten zu verändern und auch nachhaltig weniger zu shoppen, da du neue Strategien für deine Bedürfnisse entwickelt hast, ist ein Jahr ein guter Zeitraum. Ein Jahr klingt jetzt erstmal viel. Es wird Fallstricke geben, Stolpersteine werden dir in den Weg gelegt. Dein Leben wird dich jeden Tag aufs neue testen. Jeder Newsletter, jeder Sale, jede Rabattaktion, jeder Banner im Internet und auch jedes schlechte Gefühl, dass du mit dem Nicht-Einkaufen verbindest, wird dich auf die Probe stellen. Ist mir alles selbst passiert. Ich war nach drei Monaten kurz davor eine riesige, mehrere Hundert Euro teure Bestellung aufzugeben. Ich habe mich über 12 Stunden am Tag durch Online-Shops gescrollt und ich war einen Fingerbreit davor, all meine Pläne hinzuschmeißen. Solche Momente gab es nicht nur einmal. Und auch nach diesem einen Jahr, hatte ich immer wieder kleinere Rückfälle, aber ich kann jetzt viel besser damit umgehen und danach auch wieder mehrere Monate ohne zu sterben, weniger shoppen. Ich habe wieder mehr Kontrolle über mein Kaufverhalten. Auch nach einem Jahr ist der Drang nach dem Einkaufen nicht besiegt, aber du bekommst ein besseres Gefühl für: Was brauche ich wirklich? Nach diesem einen, für dich sicher sehr besonderen Jahr, solltest du dir überlegen, wie es danach weitergeht. Nur, weil du ein Jahr lang durchgehalten hast, heißt das nicht, dass du nun 5.000 EURO rausballern kannst. Auch für deinen Ein-Jahres-Verzicht muss es Regeln geben.

    Wahrscheinlich wirst du, wenn du Typ 1 bist, früher oder später zu einem Typ 2 wechseln, aber das ist vollkommen ok. Denn es geht hier, wie auch beispielsweise bei jeder Ernährungsumstellung darum, einen Weg zu finden, den du den Rest deines Lebens durchführen kannst. Lebenslanger Verzicht ist daher eher unrealistisch.

    –  überlege dir für wechen Zeitraum, du das Shoppen einstellen willst

    –  notiere dir Regeln, die innerhalb dieses Zeitraumes gelten

    –  setze Ziele fest, auf die du in diesem Zeitraum hinarbeiten möchtest

    –  entwickle eine Strategie für die Zeit nach deiner Frist

    Gewohnheitsbrecher Typ -2 – Der “Ab-und-Zu-Mal”-Typ

    Gewohnheitsbrecher Typ -2 - Der “Ab-und-Zu-Mal”-Typ

    Bild: Unsplash / Logan Weaver / 2021

    Der “Ab-und-Zu-Mal”-Typ entwickelt eine Strategie, die seinen Zielen entgegenkommt, aber trotzdem so angelegt ist, das er sie über einen sehr langen Zeitraum durchhalten kann. Er gönnt sich ab und zu mal das Stück Schokolade und ist damit vollkommen zufrieden. Er isst dann nicht die ganze Tafel. Er kann bis zum nächsten Mal warten, bis es nach seinen Regeln wieder erlaubt ist, etwas Süßes zu essen. Wie schon angesprochen, hätte mich dieses Verhalten, mir immer wieder etwas ab und zu, zu erlauben, nicht aus meinem Kaufwahn rausgeholt. Vor allem für die Anfangsphase hat sich diese Taktik bei mir nicht angeboten und ich wäre sofort wieder in alte Muster zurückgefallen. Wenn du aber so ein Typ bist, den ein “Ab-und-zu” Kauf nicht triggert, sondern dabei hilft, langfristig am Ball zu bleiben, ist das genau das Richtige für dich. Aber auch hier ist es wichtig, dass du dir Regeln vorgibst. 

    Zum Beispiel: Ich darf pro Monat maximal 50 EURO für Kleidung ausgeben und das mindestens für die nächsten fünf Jahre / bis ich meinen Notgroschen angespart habe / bis ich 30.000 EURO in meinem Depot habe / bis ich meine Schulden abbezahlt habe / bis ich nur noch halb so viel Kleidung besitze / bis ich nur noch Sachen besitze, die nachhaltig produziert wurden / bis ich ….

    Achte darauf, dass du es dir nicht zu gemütlich machst und du dich zu sehr in deiner Komfortzone einkuschelst. Du möchtest ja auch ein Ziel erreichen. Du hast etwas worauf du hinarbeitest. Es geht hier nicht darum weiter fröhlich drauf los zu shoppen und dann 20 EURO aufs Tagesgeldkonto zu packen, sondern primär ist dein Ziel, das du dir gesetzt hast. Auch, wenn du dann endlich dein Ziel erreicht hast, solltest du überdenken, wie es danach weitergehen soll. Indem du aber bereits über einen sehr langen Zeitraum dein Verhalten geändert und weniger geshoppt hast, wirst du automatisch auch deine alten Gewohnheiten ablegen und reflektierter über deine ehemaligen Einkaufstouren und Paketbestellungen nachdenken. Erlaube dir nicht wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.

    –  lege klare Regeln fest, wie viel du maximal ausgeben kannst

    –  sei nicht zu lachs mit dir selbst, du hast Ziele, die du erreichen möchtest

    –  weiche 1-2 Jahre nicht von deinen Regel ab, justiere ggf. nach

    Also überlege, welche Art des Gewohnheiten-Brechens am besten zu dir passt. Setze dir Ziele, die du erreichen möchtest und mache dir einen Plan, wie du das am besten umsetzen kannst. Entwerfe Regeln für dich, die dir klare Grenzen setzen, aber dich nicht so sehr einengen, dass du diese nicht über einen sehr langen Zeitraum oder für immer, einhalten kannst. Damit sollte deinem Entschluss weniger zu shoppen, nichts mehr im Wege stehen.

    Bist du gefangen in der Informationsblase?

    Bist du gefangen in der Informationsblase?

    Bist du gefangen in der Informationsblase?

    Bist du gefangen in der Informationsblase?

    Diese Frage ist eher rhetorischer Natur, denn, Überraschung, wir alle befinden uns in einer sogenannten Informationsblase. Die meisten von uns wissen das sicher auch. Nichtsdestotrotz wollte ich das Thema hier nochmal aufgreifen, da wir oft zu schnell vergessen, dass die Inhalte und Personen, mit denen wir uns jeden Tag beschäftigen, einfach immer wieder wie in einer Echokammer auf uns zurückgeworfen werden. Hinzu kommt, dass sich diese Informationsblase bei jedem von uns unterscheidet. 

    Titelbild: Unsplash / Zachary Spears / 2021

    Was ist eine Informationsblase?

    Mit jeder Suchanfrage, jedem Like, jedem Kommentar, jeder Abspiellänge eines YouTube Videos, jedem Follow, mit jedem Buch auf der Wunschliste – sprich mit so gut wie jeder Aktion, die du im Internet ausführst, sendest du ein Signal, eine Information an einen Algorithmus. Du kannst dir das so vorstellen, dass du in einen leeren Raum trittst und mit jedem Like und jedem Kommentar den du nach draußen sendest, ein Echo zurückbekommst. Meist von einem der großen drei – Google, Facebook, Amazon.

    Dieser Algorithmus will natürlich nur das Beste für dich und schlägt dir nun immer wieder Dinge vor, die du zuvor mit gefällt mir markiert hast. Leider tut dieser Algorithmus das natürlich nicht ganz uneigennützig. 

    Was ist eine Informationsblase?

    Bild: Unsplash / Charlota Blunarova / 2021

    Um so länger du dich in den sozialen Netzwerken aufhältst, um so mehr Werbeanzeigen können dir ausgespielt werden. Um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas kaufst, den Wunsch verspürst bald etwas zu kaufen oder zumindest unterbewusst bestimmte Marken in deinem Mindset abgespeichert werden, die dann beim jeweiligen Bedarf, wie von Zauberhand wieder in deinem Kopf aufploppen. In “the Social Dilemma” hat Tristan Harris so schön gesagt: “Wenn das Produkt umsonst ist, bist du das Produkt.” Genauer gesagt, verdienen beispielsweise Google und Facebook mit deiner Aufmerksamkeit Geld. Damit wird dein knappestes Gut an den Meistbietendsten versteigert – deine Zeit. 

    Warum ist eine Informationsblase so gefährlich?

    Wie ich gerade schon kurz angerissen habe, werden dir von einem Algorithmus immer wieder Themen zurückgespielt, die für dich vermutlich interessant sein könnten. Ausgewertet anhand von dir zuvor gesuchten, gelikten oder abgespielten Videos, Bildern, Kommentaren und so weiter. Problematisch an dieser Informationsblase ist nicht nur, dass vor allem die sozialen Netzwerke darauf ausgelegt sind, dich so abhängig wie möglich zu machen, sondern auch, dass du in einem sich immer wiederholenden Meinungsbild gefangen bist. Sehr schön, lässt sich dieser Echokammer-Effekt auch bei Corona beobachten. Dieser Effekt kann auch allmählich eintreten. Du liest einmal eine Meldung, die sich eher kritisch mit der Existenz von Corona auseinandersetzt oder likest einen Beitrag, der sich tendenziell dagegen richtet, werden dir in deiner neuen Informationsblase immer wieder Beiträge, Personen und Kommentare zu diesem Thema angezeigt. Du wirst immer wieder in deiner neuen Meinung bestätigt. Du findest sogar viele Gleichgesinnte, die das genauso sehen und es werden dir immer wieder neue Beweise geliefert, dass du recht hast. Es kann gar nicht anders sein, denn alles, was dir gezeigt wird, entspricht diesem Weltbild. Alle denken so wirklich alle. Bis auf die paar armen Spinner, die es anscheinend nicht begreifen. Dass der Sachverhalt aber andersherum liegen könnte, kannst du in deiner Informationsblase nicht mehr wahrnehmen. So merkst, dass es da draußen, andere Stimmen gibt, aber warum sollten diese Recht haben, wenn du doch jeden Tag ganz klar vor dir siehst, wie viele Beweise, Beiträge, Kommentare und Menschen, die denken, wie du, gibt.

    –  Algorithmus zeigt dir immer wieder gleiche Themen

    –  du kannst dich kaum aus deinem Meinungsbild befreien

    –  es fällt dir schwer offen für neue Argumente zu sein



    Woran hindert dich deine Informationsblase?

    Dazu möchte ich eine Situation schildern, die mir vor ein paar Tagen selbst passiert ist. Ich beschäftige mich ja nun schon mehrere Jahre mit der persönlichen Weiterentwicklung, mal mehr mal weniger. Gerade in den letzten Monaten habe ich extrem viele Podcasts und Bücher dazu gehört, Artikel gelesen, Übungen gemacht, Online Seminare besucht, Vorträge angeschaut und mich komplett diesem Thema hingegeben. Meine Blase, in der ich mich befand hat mir auch die ganze Zeit zurückgespielt, dass das, was ich da tue komplett richtig ist. “Das macht ja jeder. Das ist völlig normal und, wenn ich das nicht auch mache, werde ich immer furchtbar erfolglos und furchtbar unglücklich sein.” Ich hab das jetzt absichtlich mal etwas überzeichnet, ich denke du weißt, was ich meine. Dieses Gefühl birgt mehrere Gefahren in sich. Ich bin offener für Verkaufsargumente, ich hinterfrage weniger, ich bin weniger kritisch, ich bin unempfänglich für andere Meinungen. Und diese Unempfänglichkeit hindert mich daran, mir ein umfassenderes Bild zu machen, meine Einstellung von mehreren Seiten zu beleuchten, festzustellen, dass es nicht nur diesen einen Weg gibt. 

    –  du bist empfänglicher für Verkaufsargumente (in best. Bereichen)

    –  du hinterfragst weniger und bist weniger kritisch

    –  es fällt dir schwer dir ein umfassendes Bild zu machen

    Letztendlich stellte sich mir dann die Frage, was bin davon noch ich. Wollte ich das alles bloß, weil mir in meiner Informationsblase ständig widergespiegelt wurde, dass ich das so machen muss, weil es alle machen? Als ich nämlich eher zufällig, weil ich mal etwas anderes ausprobieren wollte, aus meiner Bubble herausgetreten bin, war ich mir plötzlich nicht mehr so sicher, ob mein vorheriger Weg, mein vorheriges Weltbild so stimmt, wie ich es mir zurechtgelegt hatte. Also denke ich immer noch, dass ich es genauso machen möchte oder denke ich, ich muss etwas bestimmtes tun, weil andere sagen, dass man es so macht? Die finale Antwort auf diese Frage, habe ich für mich noch nicht gefunden. 

    In welcher Informationsblase steckst du?

    Bild: Unsplash / Raspopova Marina / 2021

    In welcher Informationsblase steckst du?

    Hier geht es wie immer erster um Achtsamkeit und Selbstreflektion. Mit welchen Themen, Inhalten und Personen beschäftigst du dich denn so den ganzen Tag? Welche Bücher liest oder hörst du? Welche neuen Podcastfolgen musst du immer direkt zuerst hören? Wem folgst du auf Instagram und Twitter? In welcher Facebook-Gruppe bist du aktiv? Welche Art von Beiträgen likest du besonders oft? Zum einen gibst du damit deinem Gehirn die Anweisung, dass es besonders auf diese Art von Informationen achten soll und zum anderen wird dir durch den Algorithmus von zum Beispiel Google oder Facebook ein bestimmtes Mindset widergespiegelt. 

    Schau dich mal ein wenig in der Blas um. Wie sieht es denn da so aus? Welche Meinungen herrschen dort vor? Welche Meinungen würdest du so ungefiltert übernehmen? Welche Inhalte saugst du auf und gibst sie voller Überzeugung weiter? Mach dir dazu ruhig ein paar Notizen.

    Wie kommst du aus der Informationsblase heraus?

    Suche dir ein gegenteiliges Thema. Wenn du dich nur mit Finanzen beschäftigst, lese die Biografie eines Künstlers, male ein Bild. Wenn es die ganze Zeit für dich nur um persönliche Weiterentwicklung geht, höre das aktuellste Album deiner alten Lieblingsband und schaue, was die Mitglieder gerade so treiben, vielleicht kannst du selbst ein Instrument spielen. Oder stürze dich in die aktuelle Comedylandschaft. Höre dir Podcasts an, die vielleicht sonst nicht zu deinem aktuellen Thema gepasst hätten. Lese ein Buch, dass gerade absolut nicht auf deiner Liste für dieses Jahr gestanden hätte. Lass einfach zu, dass du deinen Horizont wieder etwas erweitern kannst. Damit meine ich auch nicht, dass du dich mit Inhalten beschäftigen sollst, die sich komplett gegen deine Werte richten. Mach ab und zu mal einen Ausflug in andere Blase. Du kannst auch eine Weile dort verweilen, bis du dich dort etwas besser auskennst, aber dann es vielleicht wieder Zeit für einen Aufbruch, du kannst ja später nochmal zurückkommen. Was ich damit sagen will: “Gib dir selbst die Freiheit für alle Themen offen zu sein.”

    Mein Fazit zur Masterclass of Personality Online von Tobias Beck

    Mein Fazit zur Masterclass of Personality Online von Tobias Beck

    Mein Fazit zur Masterclass of Personality Online von Tobias Beck

    Mein Fazit zur Masterclass of Personality Online von Tobias Beck

    Um mein Humankapital etwas zu stärken, dachte ich mir, ich gönne mir am Wochenende mal die Masterclass of Personality Online von Tobias Beck. Die gesamte Veranstaltung war, wie der Name schon sagt, online, was sein Vor- und Nachteile hatte. Welche das waren, was ich aus der Masterclass of Personality Online mitnehmen konnte und, ob sich das Ganze gelohnt hat, erzähle ich dir in diesem Beitrag.

    Titelbild: Unsplash / Chris Montgomery / 2021

    Was ist die Masterclass of Personality Online?

    Die Masterclass of Personality war in meinem Falle eine Online-Veranstaltung via Zoom. Diese fand Samstag und Sonntag jeweils von ca. 10 bis 18 Uhr statt. Dabei führte Tobias Beck höchstpersönlich durch das gesamte Event. Unterstützt wurde er dabei von einer Moderatorin und fünf weiteren Speakern, die jeweils noch eine Keynote gehalten haben. An diesem Wochenende waren das: Mareike Awe, Christian Gaertner, Veit LIndau, Denys Scharnweber und Yvonne Schönau. Alle Vorträge waren in ihrer Art recht unterschiedlich. Christian Gaertner beispielsweise hat mit seiner ruhigen Art überzeugt, während Mareike stets ihre Zielstrebigkeit anzumerken ist. 

    Was ist die Masterclass of Personality Online

    Das Ticket für das gesamte Wochenende hat 65 EURO gekostet. Es gab auch noch die Möglichkeit für ein Diamant Ticket für zusätzliche 95 EURO, um in den, ich nenne es mal, Inner Circle zu kommen, mit der Möglichkeit auf ein persönliches Coaching mit Tobias Beck. Mit im Paket sind die beiden Online-Kurse “Unbox your Life” und “Unbox your Relationship”. Ein klassisches Up-Selling also. 

    Positive Aspekte der Masterclass

    Falls du weder Tobias Beck, noch die einzelnen Speaker je vorher gesehen hast, bekommst du hier ein buntes Potpourri von Bekanntheiten der Persönlichkeitsentwicklung. Du kannst dir einen ersten Eindruck der unterschiedlichen Personen verschaffen und für dich überlegen, ob du diese ansprechend findest. Falls ja, gibt dir das die Möglichkeit, dich weiter zu informieren und zu entscheiden, ob eines der Programme ansprechend für dich ist. Ich würde dir empfehlen vorher mal in einige Podcasts reinzuhören, wenn es diese gibt. Ich liebe ja Podcasts und kann dort für mich am meisten rausziehen. Natürlich konnte ich auch aus den Vorträgen das eine oder andere für mich mitnehmen. Super war für mich natürlich auch, dass das Event online war, ansonsten hätte ich mit einem fünf Monate altem Baby nicht daran teilnehmen können und ich habe auch viele andere Eltern mit kleinen Kindern gesehen.

    +  mehrere Speaker auf einmal kennenlernen

    +  Teilnahme ist online von überall möglich

    +  für Anfänger gibt es einige Informationen und Übungen



    Was habe ich aus der Masterclass of Personality für mich mitgenommen?

    Eine Übung, die mir im Gedächtnis geblieben ist und die ich nun gern mit euch teilen möchte, ist die, ich betitle sie mal als “the Switch”:

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    Schreibe auf, wie du dich in deinem Lower Self fühlst. Stell dir dafür für, du hast eine richtig schlechten Tag. Also einen wirklich richtig schlechten Tag. Dein Wecker klingelt und du fühlst dich, als wäre ein Zug über deinen Kopf gefahren. Beim Aufstehen stößt du dir deinen kleinen Zeh am Bett. Als du dir deinen Kaffee in der Küche machen willst, geht in diesem Moment die Maschine kaputt. Beim Weg auf die Arbeit merkst du, dass du eine Laufmasche in deiner Strumpfhose hast. Und dann hast du heute auch noch ein großes Meeting mit den Kollegen, bei dem du die Ergebnisse deines Projektes vorstellst. Dabei versagt direkt am Anfang die Technik und danach will dein Chef noch mit dir sprechen und sagt dir, dass er mit deinen Leistungen in den letzten Wochen nicht so zufrieden ist. Und danach….

     

    Du kannst dir nun vorstellen, wie dein absolut besch***** Tag aussehen würde. Schreibe dir nun fünf Minuten lang auf, wie du dich fühlen würdest. 

    • dick, scheiße, überfordert, traurig, niedergeschlagen, verletzt, unfähig, …

    Jetzt machst du das Gleiche umgekehrt mit deinem Higher Self. Du bist vor deinem Wecker wach und fühlst dich hellwach. Dein Partner hat dir bereits den Kaffee gemacht, der heute einfach auf dem Punkt ist. Dein Outfit sitzt fantastisch und du siehst einfach super. Die Präsentation auf Arbeit läuft so gut, dass dein Chef danach mit dir über deine Ergebnisse sprechen will. Er ist begeistert und kann sich eine Beförderung für dich vorstellen. 

    Schreibe nun fünf Minuten lang Adjektive auf, die dir sagen, du bist in deinem Higher Self. Wie fühlst du dich dann?

    • Fantastisch, berauscht, beflügelt, erfolgreich, gut aussehend, überzeugend, unbesiegbar, erfüllt

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    Nun überlegst du dir eine Geste z.B. auf die Brust klopfen oder auf den Oberschenkel, schnipsen oder was auch immer sich für dich gut anfühlt. Dann gehst du für eine Minute, eine ganze Minute (stell dir vielleicht einen Wecker) voll in das Gefühl des Lower Selfs. Ganz wichtig dabei ist, dass du komplett übertreibst. Stell dir vor du bist ein schlechter Hollywood Schauspieler, der voll und ganz in seiner Rolle des Lower Selfs aufgeht. Also schmeiß dich auf dich Boden, rauf dir die Haare, weine und schreie und sule dich in dem schlechten Gefühl des Lower Selfs. Denke dabei an deine Adjektive oder lies sie dir laut vor. Eine ganze Minute lang. 

    Jetzt kommt der “Switch”. Mach deine Geste, die du dir zuvor überlegt hast und gehe eine ganze Minute lang komplett in das Higher Self. Steh auf, spring herum, führe deine Geste aus und erfreue dich deines Lebens. Denke dabei an deine positiven Adjektive. Also tanz umher und feier dich.

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    Wiederhole diese Übung mit einem Zeitfenster von 30 Sekunden. Das kannst so lange machen, bis du denkst, dass du deine Geste so verinnerlicht hast, dass, wenn es dir wirklich mal schlecht geht und du einen Tag für die Tonne hast oder du kurz vor einer Präsentation stehst und am liebsten in einem Loch verschwinden würdest, du nur diese Geste auszuführen brauchst und du dich einfach wieder fantastisch fühlst.

    Negative Aspekte der Masterclass of Personality Online

    Da an der Masterclass zu Beginn etwa 4.000 teilgenommen und sich gleichzeitig bei zoom angemeldet haben, gab es am Anfang etwas technische Schwierigkeiten. So haben wir ca. 30 Minuten später angefangen. Auch zwischendurch war entweder der Ton, das Bild oder beides weg. Die Verbindung hat am ersten Tag etwas geruckelt. Alles in allem muss ich aber sagen, dass das jetzt nicht sooo dramatisch war. Am zweiten Tag waren diese Mängel auch weitestgehend behoben und alles lief reibungsloser. An beiden Tagen wurde versucht mit sogenannten Breakout Sessions den Teilnehmern dazu zu verhelfen sich untereinander besser kennenzulernen. Mit kleinen Gruppenübungen konnte man sich untereinander austauschen. Wenn man aber beim Austauschen von Kontakten nicht schnell genug war und es wieder zurück zur Hauptveranstaltung ging, war es schwer bis unmöglich sich wiederzufinden. Dadurch, dass wir wahllos zusammengewürfelt wurden, hatte man die Chance mit Menschen in Kontakt zu kommen, mit denen man sonst vielleicht nie ins Gespräch gekommen wäre. Allerdings ist das Netzwerken via zoom mit so vielen Menschen einfach nicht das Gleiche, als, wenn man sich auf einer Veranstaltung live gegenübersteht. Der echte Austausch fehlt einfach. Aber Corona lässt uns da ja einfach keine Wahl. 

      –    online und zu viele Teilnehmer, um gut netzwerken zu können

      –    für Fortgeschrittene zu oberflächliche Inhalte

    (-)  Technik lief nicht reibungslos

    (-)  fette Verkausparts 

    Zu dem ersten Tag muss ich sagen, dass er mir nicht sehr viel neues geboten hat, da ich mich nun auch schon über drei Jahre mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftige. Andere Teilnehmer sagten aber oft, dass sie mit dem Aufschreiben gar nicht hinterherkommen würden. Auch der eeeewig lange Verkaufspart für die Public Speaking Academy am Ende des ersten Tages hätte jetzt für mich nicht sein müssen, ist aber wahrscheinlich, wie bei den meisten Webinaren am Ende Gang und Gebe. 

    Der zweite Tag lieferte da schon etwas mehr Substanz. Mit drei Vorträgen und Zwischensequenzen von Tobias Beck war die Zeit mit guten Inhalten gefüllt. Zwischendrin gab es auch eine etwa 40 minütige Meditation. Für Anfänger vielleicht nicht ganz so leicht zu händeln. Direkt im Anschluss wieder eine Ankündigung zu einem neuen Produkt – den Unbox your life Club. Meiner Meinung nach in einer besonders vulnerablen Phase des Teilnehmers. Das gab dann auch direkt 1.600 Anmeldungen für Tobi und sein Team. Kritik dazu im Chat wurde unmittelbar von den Schäfchen als Neid und Missgunst abgetan.

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    Bild: Unsplash / Antonio Uquiche / 2021

    Mein Fazit zur Masterclass of Personality Online

    Alles in allem muss sich ich sagen, dass mein Feedback nach dem ersten Tag eher negativ ausgefallen wäre. Über die kleinen und etwas größeren technischen Probleme kann ich noch gut hinwegsehen, aber inhaltlich hat mich Tobias Beck und sein Team zu diesem Zeitpunkt nicht überzeugt. Kleine Nebenstory: Ich war mal auf einem richtig schlechten, inhaltslosen Seminar, dass ich mir innerhalb meines Fortbildungskontingenz meiner Firma ausgesucht habe. Dafür bin ich extra zwei Tage nach München gefahren. Bis auf den schönen Aufenthalt in München mit meiner Kollegin war das Ganze Ding einfach Zeitverschwendung und eine echte Luftnummer. Am Ende der Veranstaltung meinte ein Teilnehmer als Feedback: “Na ja, man kann ja immer irgendwie irgendwas mitnehmen.” Genauso hab ich mich nach dem ersten Tag der Masterclass gefühlt. Mit viel Wohlwollen konnte ich doch irgendwie, irgendwas für mich mitnehmen. Auch, wenn es nur war, dieses Online-Event nicht nochmal zu machen. 

    Der zweite Tag hat mich dann schon mehr überzeugt. Vor allem der Vortrag von Yvonne Schönau hat mich inhaltlich nochmal gut abgeholt, auch, wenn mir hier schon viele Dinge bekannt waren. Wiederholung schadet nie. Von der Vortragsweise hat Denys Scharnweber überzeugt und gezeigt, wie er den Zuschauer gut bei der Stange halten kann. 

    Insgesamt würde ich sagen, ist die Masterclass of Personality Online vor allem etwas für Anfänger, die mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung noch nicht so oft in Berührung gekommen sind. Für 65 EURO bietet Tobias Beck ein gutes Rundum-Einsteigerpaket, bei dem man sich mal einen Überblick zu unterschiedlichen Themen und Personen verschaffen kann. Also, wenn du ein Neuling bei der persönlichen Weiterentwicklung bist, kann dir dieses Wochenende einen ersten guten Einstieg geben, nachdem du selbst entscheiden kannst, mit wem du weiter in welche Richtung gehen möchtest. Lass dich dabei aber nicht von den unterschiedlichen Verkaufsangeboten locken. Lass dich nicht unter Druck setzen und gib dir Zeit eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Nicht jeder braucht die Public Speaking Academy für 995 EURO oder einen Unbox Your Life Club für 19,95 EURO pro Monat. Wenn du dich wirklich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen und dich darin vertiefen möchtest, gibt es auch viele sehr gute kostenlose Podcasts und im Vergelich kostengünstige (Hör-) Bücher dazu. 

    Wie du mit Affirmationen dein Unterbewusstsein auf Erfolg programmierst

    Wie du mit Affirmationen dein Unterbewusstsein auf Erfolg programmierst

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    Wie du mit Affirmationen dein Unterbewusstsein auf Erfolg programmierst

    “Ich bin dankbar, für all das Geld, das ich empfange.” “Ich ziehe Geld magisch an.” “Für mich ist es ganz natürlich, mehr Geld zu verdienen, als auszugeben.” “Ich verdiene Geld mit Leichtigkeit und mit Tätigkeiten, die ich liebe.” All das sind positive Affirmationen, die du in deinem Alltag nutzen kannst. Wie das mit den Affirmationen genau funktioniert und wie du diese selbst bilden kannst, erkläre ich dir in diesem Blogbeitrag.

    Titelbild: Unsplash / Viktor Forgacs / 2021

    Was sind Affirmationen?

    Affirmationen sind positive Glaubenssätze, eine Bejahung, die wir uns immer wieder sagen können, um unsere Gedanken in eine gewünschte Richtung zu lenken. Unsere Gedanken bestimmen unsere Gefühle, unsere Gefühle unsere Handlungen und unsere Handlungen rufen gewisse Ergebnisse hervor, Erfahrungen, die wir machen. Diese prägen dann letztendlich unser von uns selbst erschaffenes Weltbild. Die Affirmationen setzen also schon am ersten Punkt an – unseren Gedanken. Mit positiven Gedanken können wir unser gesamtes Weltbild verändern. Natürlich macht das nicht ein simpler Satz allein. Du musst deine neuen Affirmationen genauso fühlen können und danach handeln, wie du es mit deinen alten Glaubenssätzen gemacht hast.

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    Bild: Unsplash / Jordan Wozniak / 2021

    Wie kann ich Affirmationen selber bilden?

    Am besten setzt du dabei bei deinen negativen Glaubenssätzen an. Dafür ist ein wenig Selbstbeobachtung erforderlich, also sei achtsam mit deinen Gedanken und schau dir genau an, was da täglich so in deinem Kopf von statten geht. Schreibe deine negativen Glaubenssätze auf. Diese könnten zum Beispiel so lauten:

    • “Ich kann nicht sparen.”
    • “Ich werde nie mehr Geld verdienen.”
    • “Um viel Geld zu verdienen, muss ich immer sehr hart arbeiten.”
    • “Ich wird nur reich, wenn man schlechte Dinge tut.”
    • “Alle wohlhabenden Menschen sind arrogant.”

    Diese negativen Glaubenssätze kannst du nun in positive Affirmationen umwandeln. “Ich bin…” ist dabei die stärkste Formulierung, die du wählen kannst. Ein “Ich bin….” macht dein gesamtes Weltbild aus und definiert, wie du dich siehst, was du denkst zu können und zu wissen. Also gehe achtsam mit deinen “Ich bin….”- Aussagen um. Allerdings müssen nicht alle Affirmationen mit diesen zwei Worten beginnen, so wie es deine negativen Glaubenssätze ja auch nicht tun.



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    Bild: Unsplash / Mark Adriane / 2021

    In der Gegenwart formulieren

    Deine positiven Affirmationen sollten so formuliert werden, als wäre, das, was du erreichen willst bereits geschehen. So wird aus einem: “Ich werde nie mehr Geld verdienen.” ein “Ich verdiene sehr viel Geld.” Allerdings kann dieser Satz in uns einige Widerstände hervorrufen, denn nicht immer können wir von jetzt auf gleich auch glauben, was wir uns da erzählen. Und das ist ein ganz essenzieller Punkt der Affirmationen: Du musst sie glauben. Du musst sie fühlen. Sie müssen für dich genauso wahr werden, wie es deine alten Glaubenssätze für dich waren. Daher kann es hilfreich sein ein.”Mit jedem neuen Tag”, “Mit jedem Atemzug” oder “Mit jedem Sonnenaufgang” davor zu setzen. So kann aus der Affirmation “Ich verdiene sehr viel Geld.” ein “Mit jedem neuen Tag verdiene ich mehr und mehr Geld.” werden. Oder “Mit jedem Sonnenaufgang werde ich reicher und reicher.” “Mit jedem neuen Morgen kann ich mehr und mehr sparen.” 

    Affirmationen direkt an dein Unterbewusstsein kommunizieren

    Damit du deine Affirmationen direkt an dein Unterbewusstsein kommunizieren kannst, kannst du diese direkt nach dem Aufstehen oder abends kurz vor dem Einschlafen nochmal aufsagen. In diesen Phasen ist dein Unterbewusstsein besonders empfänglich für deine Botschaften. Ein weiterer Zustand, in dem deine Affirmationen Gehör finden, ist die Meditation. Versuche regelmäßig zu meditieren und dabei deine Affirmationen zu integrieren. Besonders hilfreich kann es auch sein diese mit einer Visualisierungsübung zu verknüpfen, also, wenn du dir deinen idealen Tag, deine ideale Zukunft vorstellst. 

    Stelle dir die richtigen Fragen

    Affirmationen beschreiben ja auch immer neue Ziele, die wir uns setzen. Manchmal ist ein “Ich bin reich.” gar nicht genau das worauf du hinaus willst. Sondern vielleicht eher ein “Ich lebe in Fülle.” oder “Ich kann mir leisten, in meinem Traumhaus zu leben.” Um deine Affirmation für dich besser herausarbeiten zu können, kannst du dir folgende Fragen stellen:

    • Wie möchtest du dich genau fühlen?
    • Wie zeigt sich der Reichtum?
    • Was würde sich in deinem Leben / deinem Umfeld verändern, wenn du reich wärst?
    • Wie würdest du dich verhalten, wenn du reich wärst?
    • Wie würdest du dich konkret in welcher Situation verhalten?

    Sich selbst die richtigen Fragen zu stellen, ist immer der Schlüssel zu den richtigen Antworten. Where focus goes energy flows. Dein Gehirn wird immer dort nach Antworten suchen, wohin du deinen Fokus richtest. Wenn du dich nur die ganze fragst: “Warum schaffe ich das nicht? Warum passiert das immer mir? Warum gelingt mir das nicht?” wird dein Unterbewusstsein immer nach Lösungen zu diesem Problem suchen. Die Antworten dazu werden dann nur immer so lauten: “Weil ich das nicht kann, weil ich das noch nie geschafft habe, weil ich zu schüchtern bin, zu alt, nicht smart genug….” und so weiter. Und genau diese Glaubenssätze haben in deinem Unterbewusstsein und auch deinem Bewusstsein nichts mehr suchen.