Lego Investment als Alternative zu herkömmlichen Assets?

    Lego Investment als Alternative zu herkömmlichen Assets?

    Lego Investment Alternative zu herkömmlichen Assets

    Lego Investment als Alternative zu herkömmlichen Assets?

    Lego ist sicher kein geheimer Investment-Tipp mehr. Spätestens seitdem man vom Todesstern und dem Millennium Falcon gehört, die für mehrere tausend Euro den Besitzer wechselten, weiß jeder, dass sich mit Lego echtes Geld machen lässt. Für mich war das bisher absolut kein Thema, auch, wenn mich vielleicht die Harry Potter Sets gereizt haben. Allerdings eher privat, als als echtes Investment. Doch als ich vor ein paar Tagen ein You-Tube Video zum Hogwarts Schloss gesehen habe, war es um mich geschehen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich Feuer und Flamme für die kleinen bunten Steinchen. Gern möchte ich dich jetzt auf die Reise meines kleinen Lego Investments nehmen. Welche Vorteile es gibt und wo du besser aufpassen solltest, erkläre ich dir in diesem Blogbeitrag.

    Titelbild: Unsplash / Julia Matvienko / 2021

    Welche Vorteile hat ein Lego Investment?

    Wie bereits oben erwähnt kann man mit Lego enorme Gewinne erzielen. So ist beispielsweise der Rebel Snowspeeder von Star Wars aus dem Jahr 2003, der damals für 110 EUR zu haben war, heute ca. 1.360 EUR wert. Aber besonders entscheidend sind auch oft die enthaltenen Minifiguren. Werden diese nur ein einziges Mal in einem bestimmten Set verkauft, so haben diese natürlich Seltenheitswert und das macht sich auch im Preis bemerkbar. Beispielsweise gab es, auch mal ein sehr unbeliebtes Set von Star Wars. Kostenpunkt damals 70 EUR. Doch eine darin enthaltene Figur, Königin Amidala, ist derzeit nur für schlappe 44 EUR zu haben. Es gibt sogar Märkte für einzelne Steine, Hosen, Arme, Helme oder Hände, die eine besondere Farbe oder einen bestimmten Aufdruck haben. Also sowohl das Set an sich, als auch die darin enthaltenen MInifiguren können im Wert enorm steigen. 

    vorteile-lego-investment

    Bild: Unsplash / Daniel Cheung / 2021

    Was macht ein Lego Investment so besonders? Für mich sind es drei Faktoren, die diese Art der Anlage von meiner herkömmlichen Strategie unterscheiden: 

    1. Ich bekomme ein physisches Produkt in die Hand. Ich kann mein Investment anfassen. Zudem bewegt sich Lego unabhängig von den anderen Asset-Klassen.
    2. Die emotionale Komponente. Das ist sicherlich im Bereich Kapitalanlagen sind immer förderlich, oft auch sicher hinderlich, aber hier freue ich mich einfach wie eine Schneekönigin, wenn ich an die bunte Verspiegelung der großen Halle denke oder wie Harry Potter gegen den Basilisken kämpft. Denn, wenn es hart auf hart kommt und ich die gekauften Lego-Sets nicht mehr loswerden würde, würde ich sie schlichtweg behalten. Ich hätte meine Freude daran und mein Kind sicher auch. 
    3. Die Jagd nach dem Schnäppchen und das Einkaufen an sich, macht einen riesigen Spaß.

    Aber genau aus diesen Punkten ergeben sich auch die Nachteile des Lego Investments.

    +  physisches Produkt

    +  emotional aufgeladen und macht Spaß

    +  bewegt sich unabhängig von anderen Asset-Klassen

    Nachteile beim Lego Investment

    Das Ganze hat natürlich auch den einen oder anderen Haken. Diese solltest du auf jeden Fall mit einbeziehen, wenn du dich dafür entscheidest dein Geld in Lego anzulegen.

    1. Es ist toll ein physisches Produkt in die Hand zu bekommen, aber… ! Du musst die Kartons lagern. Auch, wenn du kein Großhändler bist, müsse die Kisten vor allem trocken und dunkel gelagert werden. Wird deine Verpackung nass oder bleicht aus, vermindert das deinen Gewinn um einiges. Zudem wirst du die Sets nicht nur einige Wochen, sondern auch Jahre aufbewahren müssen. Diesen Faktor solltest du unbedingt mit in deine Kalkulation mit einbeziehen.

    2. Ich kaufe etwas, weil ich es toll finde, aber…! Das ist natürlich nicht der Maßstab nach dem Lego Investments getätigt werden sollten, aber es gibt mir dennoch ein gutes Gefühl. Hinzu kommt, dass man natürlich nicht nur Sets kaufen sollte, die einem selbst gefallen, sondern, die, die Potential zeigen. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

    3. Die Jagd auf Schnäppchen macht riesen Spaß, aber…! Sie kostet auch enorm viel Zeit. Du musst dich genau darüber informieren, welche Sets und Figuren auf dem Markt sind, welche davon Potenzial haben, welche demnächst auslaufen könnten und bei welchem Händler du wirklich den letzten Cent rauspressen kannst. Denn bei deiner späteren Rendite macht jeder Euro den Unterschied. In meinem speziellen Fall triggert sie auch die Kauflust. Ich muss wirklich aufpassen nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Ich werde schnell gierig und musste mir ein Preislimit setzen, um nicht zu eskalieren.

    4. Es ist hochgradig spekulativ! Denke bitte daran, dass dir niemand garantiert, dass dein gekauftes Lego Investment später mehr wert ist, als jetzt oder im schlimmsten Falle einfach gar nicht mehr verkäuflich ist. Schließlich kann es sein, dass Lego sich dazu entschließt, das Set doch länger als geplant zu verkaufen oder neu aufzulegen. Du gehst damit ein enorm hohes Risiko ein, das sich unter Umständen nicht mit der anfallenden Rendite deckt. Zudem ist diese Assetklasse mitunter viel illequider als ein normales Aktien Geschäft beispielsweise. Du musst das Ganze ja auch wieder verkaufen und das zu einem höchstmöglichen Preis. 

     –  du musst es aufwändig lagern

     –  du wirst von deinem eigenen Geschmack beeinflusst

     –  du musst einiges an Zeit investieren

     –  es ist hochgradig spekulativ – du bist abhängig von Lego

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    Bild: Unsplash / Daniel Cheung / 2021

    Macht ein Lego Investment reich

    So wie mit vielen anderen Dingen, kann man und es sind sicherlich auch einige, reich werden. Der Erfolg, den du mit deinem Lego Investment hast, hängt von fünf Faktoren ab:

    1. Dein Kapital, das du zur Verfügung hast, um überhaupt in die Modelle und Spielwaren zu investieren.

    2. Die Zeit, die du aufbringen kannst, um nach den besten Deals zu suchen sowohl im Kauf als auch im Verkauf sowie für den gesamten Rechercheaufwand. 

    3. Die Lagerkapazität, die du hast. Natürlich kannst du dir mit einer größeren Summe auch größere Lagerräume leisten, wo wir wieder bei Punkt eins wären.

    4. Dein Netzwerk, das dich mit Informationen versorgen kann und günstige Handelspartner, die dir gute Preise machen.

    5. Dein Know-How, das du auf diesem Gebiet hast und ein sicheres Bauchgefühl.  

    Wie du siehst sind diese fünf Faktoren nicht unerheblich. Ich betrachte mein kleines Lego Investment als zusätzliche Asset-Klasse in meinem Portfolio, die im besten Fall eine kleine Rendite abwirft und im schlechtesten Fall ein Geschenk für meine Familie ist. Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der Preise für Lego, würde ich auch nicht mehr als 2% meines Gesamtvermögens in dieses kleine Abenteuer investieren. Aber, nur, weil das bei mir so ist, muss das bei dir nicht auch so sein. Natürlich kannst du mit Großhändlern sprechen, eine Lagerfläche mieten und einen Onlineshop einrichten. Ob es dir den Aufwand wert ist und du genügend Expertise in diesem Bereich hast, musst du selbst entscheiden. Vielleicht kann sich aus einem schönen Hobby auch ein gewinnbringendes Geschäft entwickeln.

    Wie bin ich mein Lego Investment angegangen

    Erstmal sei gesagt, ich hatte null Ahnung. Also im Prinzip war alles, was ich wusste, dass es Lego gibt und irgendwas von Star Wars mal richtig viel Schotter gebracht. Mein Mann hatte das Thema mal kurz angeschnitten und auch drei Sets gekauft, aber ich habe mich überhaupt nicht mit einem Lego Investment beschäftigt. Was war also der Auslöser? Ich habe ein You-Tube Video gesehen, in dem das Harry Potter Hogwarts Schloss vorgestellt wurde und sofort war der Wunsch in mir geweckt dieses schöne Teil zu besitzen und gern auch wieder zu einem höheren Preis zu verkaufen. Nach etwas Recherche im Netz stößt man schnell auf einschlägige Blogs und Kriterien, nach denen man sein neues Lego Investment auswählen sollte. Einer dieser Leitsätze lautet:

    “Am besten so spät wie möglich und günstig wie möglich kaufen.”

    Was ist mit “spät” gemeint. Die einzelnen Lego-Set werden irgendwann von Lego aus dem Sortiment genommen und, wenn du ein Investor bist ist das super, wenn du ein Sammler bist und erst später auf diese Reihe stößt, eher schlecht. So entsteht auch das Angebot und die Nachfrage. Im Fachjargon nennt sich das EOL – End of Life. Da Lego so gut wie keine Ankündigungen darüber macht, wann ein Produkt EOL geht, sollte man sich dafür im Netz ein wenig umschauen. Eine absolut tolle Übersicht dazu findest du beim: 

    Spielwaren-Investor

    Spielwaren-Investor

    Dort siehst du auf einen Blick welche Sets bald ihren EOL erreicht haben könnten und wie der UVP des Produkt ist. Dein Ziel ist es also kurz bevor das Produkt nicht mehr zu haben ist zuzuschlagen und es so günstig wie möglich zu kaufen. Allerdings ist das natürlich nicht so einfach, denn auch alle anderen sehen, dass das Produkt bald ausverkauft sein könnte und die Preise bleiben stabil oder ziehen sogar noch an. So bist du ständig auf der Suche nach dem günstigen Preis, einem Rabattcode hier und einem Prozentpunkt dort. Aber keine Sorge, mir zumindest, macht das unglaublichen Spaß. Da ich jetzt nicht davon ausgehe, dass du deine Deals mit einem Großhändler machst, musst du dich also durch Netz wühlen. 

    Der Spiele-Investor hat auch einen tollen Podcast und auch eine Telegram Gruppe. Beides kann ich sehr empfehlen. In der Telegram Gruppe erfährst du beispielsweise, wann neue Sets herauskommen und wo du diese günstiger vorbestellen kannst. Denn das ist die zweite Variante: günstig vorbestellen. Hierbei kannst du den ein oder anderen guten Preis mitnehmen, der dir später beim Verkauf zugute kommen wird, wenn es um deine Rendite geht. Nachteil ist dann natürlich, dass du die Kartons länger lagern musst. 

    Über Brickmerge kannst du dir einen Preisalarm einstellen. Wähle dein Thema aus, das dich interessiert, welcher Rabatt es sein soll und du bekommst alle 30 Minuten, alle sechs Stunden oder einmal am Tag entsprechende Angebote per Mail zugeschickt. 

    Brickmerge

    Wie lagert man seine Lego Sets

    Da die Kartons beim Verkauf am besten so aussehen sollen, wie frisch vom Fließband, solltest du darauf achten deine Pakete trocken, lichtgeschützt und kühl zu lagern. Da du mitunter einige Jahre darauf warten musst, bis du dein Lego Investment gewinnbringend verkaufen kannst, solltest du also auf die richtige Lagerung achten. Es bietet sich an die Kartons nochmal in einen Müllbeutel zu packen, um sie vor Staub zu schützen. Gegen die Sonneneinstrahlung hilft ein Überkarton. Beim Stapeln solltest du darauf achten, dass schwerere Pakete die unteren nicht zerdrücken. Um der Feuchtigkeit vorzubeugen, kannst du Silica Beutelchen verwenden. So kann deinen kleinen Schätzchen bis zum großen Verkaufstag auch nichts passieren. 😉

    Wie verkaufe ich meine Lego-Sets

    Zur Orientierung kannst du dir die abgeschlossenen Verkäufe bei eBay anschauen und daraus einen Durchschnittswert bilden. Eine weitere Option ist amazon Marketplace. Bringst du diese beiden Informationsquellen zusammen, hast du schon einen guten Überblick, was dein Set aktuell wert sein könnte. 

    Beachte jedoch hier die Gebühren, die sowohl bei eBay als auch bei amazon anfallen. Bei eBay sind das 10% des endgültigen Verkaufserlöses. Bei amazon fallen diese weitaus höher aus. Ich würde mich beim Verkauf eher an eBay halten.

    Ich habe mir auch direkt eine Excel angelegt, in der ich folgende Daten notiert habe:

    • Produkt
    • Preis
    • EOL
    • Wo gekauft?
    • eBay Preis
    • Lego Setnummer
    • Stückzahl
    • Gekauft am
    • UVP

    So kann ich das erworbene Set direkt eintragen und behalte leicht den Überblick. Mein kleines aber feines Lego Investment setzt sich mittlerweile aus Stücken zusammen, die ich vorbestellt habe und einigen, die wohl bald nicht mehr verfügbar sein sollen. Mein Investitionslimit lag dabei bei 1.800 EUR. Damit kann man schon einiges anstellen, aber das bewegt sich natürlich weit außerhalb einer professionellen Range. Unter anderem befinden sich in meinem Portfolio zahlreiche Harry Potter Sets, einige Star Wars Teile sowie die Looney Tunes. Besonders scharf wäre ich auf die Harry Potter Brickheadz gewesen, beziehungsweise bin ich immer noch. Leider sind diese schon laaaange ausverkauft und bei eBay nur zu horrenden Preisen zu bekommen. Die niedlichen Figuren gab es vielleicht mal für maximal 20 EUR und werden derzeit für 50 EUR bis 110 EUR gehandelt. Tja so ist das….An diesem Beispiel sieht man aber mal wieder, wie sehr sich so ein Kauf lohnen kann. Wie gesagt, mir macht es unheimlich Spaß dem günstigsten Preis und dem begehrtesten Set hinterherzujagen. Ich muss aufpassen, dass ich mein Limit nicht überschreite und nicht wieder zu stark in alte Muster verfalle. Ansonsten ist das Lego Investment für mich eine super spannende Asset-Klasse, bei der es mich einfach nur freut sie entdeckt zu haben. Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten und euch berichten, wie sich meine Einkäufe und Verkäufe entwickeln. 🙂  

    Update: Ich hab nochmal bei eBay zugeschlagen und die Figuren bekommen!! Ich freu mich wie Bolle, auch, wenn die kleine Wunscherfüllung vielleicht nicht das Ziel dieses Unterfangens war. Hier also vielleicht noch ein kleiner Tipp: Achte darauf, dass du nicht alle Sets gern für dich selbst behalten möchtest 😉

    Kryptowährungen – lohnt sich der Einstieg jetzt noch?

    Kryptowährungen – lohnt sich der Einstieg jetzt noch?

    Kryptowährungen - lohnt sich das investieren noch

    Kryptowährungen – lohnt sich der Einstieg jetzt noch?

    Vor etwa drei Jahren tauchten in den Medien immer häufiger Begriffe, wie Kryptowährungen, Bitcoin oder Blockchain auf. Was sich genau hinter dieser Begriffen verbirgt, ob es sich noch lohnt in Kryptowährungen zu investieren und, ob diese sich für den Vermögensaufbau eignen, erfährst du in diesem Artikel.

    Titelbild: Unsplash / Free To Use Sounds / 2021

    Was sind Kryptowährungen?

    Wie schon angesprochen, nahm das Thema Kryptowährung vor circa drei Jahren in allen Medien volle Fahrt auf und wir wurden nahezu überschwemmt von Schlagzeilen, wie diesen:

    SPIEGEL Online: 

    Stromverbrauch für Kryptogeld: Warum der Bitcoin-Boom die globale Energiewende bedroht

     

    FAZ: 

    Amerikas Notenbankchefin Yellen warnt vor Bitcoin

     

     

    SPIEGEL Online:

    Bitcoin-Hype: Vor fünf Jahren 1000 Dollar investiert = heute 2.000.000 Dollar

     

     

    DIE WELT:

    32-Jähriger warf 94 Millionen Euro in Bitcoin auf den Müll

    Aber auch heute ist die Newsflut beispielsweise zum Bitcoin ungebrochen. Schaut man sich die Entwicklung der Kryptowährung in den letzten Jahren an, ist das auch kaum verwunderlich. So entspricht ein Bitcoin auch aktuell fast 50.000 EUR. Rückblickend betrachtet, wäre selbst eine Investition im Oktober 2020 noch sehr lohnenswert gewesen.

    Bitcoin_chart

    Bild: https://www.finanzen.net/devisen/bitcoin-euro-kurs / 2021

    Jedoch zurück zur Anfangsfrage. Da ich finde, dass das Thema Kryptowährung gar nicht so leicht zu durchdringen ist, da es sich doch um etwas abstraktes und nicht physisches handelt, möchte ich hier nochmal kurz darauf eingehen, was eine Kryptowährung ist. 

    Wir versetzen uns zurück in das Jahr 2008. Die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers muss Insolvenz anmelden und geht damit als die größte Firmenpleite in die Geschichte ein. Die Ereignisse überschlagen sich. Die Börsenwerte gehen überall auf Talfahrt. Wir stehen am Anfang einer der größten Finanzkrisen seit 1929. Natürlich wächst durch dieser Art und die derzeitigen Geschehnisse das Misstrauen der Menschen in den Bankensektor. Der Ruf nach einer bankenunabhängigen Währung wird lauter. Und genau an diesem Punkt setzen Kryptowährungen an. Diese existieren ausschließlich digital und werden von keiner Bank reguliert. Mittlerweile gibt es über 4.500 verschiedene Kryptowährungen. Tendenz steigend. Die bekannteste ist mit Abstand der Bitcoin. Legte diese auch 2009 den Grundstein für Kryptowährungen. Daneben gibt es aber auch noch Ether, Bitcoin Cash, Litecoin und viele weitere.

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    Was ist der Unterschied zwischen eine Kryptowährung und einer herkömmlichen Währung?

    Der Euro beispielsweise wird von einer Zentralbank ausgegeben. Diese bestimmt die Menge und damit auch den Wert des Geldes. Kryptowährungen hingegen werden von Privatleuten kontrolliert und verwaltet. Wird die Währungssicherheit beim Euro also von der Zentralbank und dem Staat sichergestellt, so ist es bei der Kryptowährung das Vertrauen in die Kontrollfunktion eines gemeinsamen Netzwerkes. Um dennoch eine gewisse Sicherheit zu bieten, werden alle Transaktionen, Geldmengen und Guthaben der Teilnehmer in einer sogenannten Blockchain festgehalten. Eine Blockchain ist ein fortlaufendes, kryptografisches Protokoll, eine Kette (Chain) von Datensätzen (Block). Um Manipulationen nahezu auszuschließen, prüfen alle aktiven Teilnehmer des Netzwerkes die stattfinden Transaktionen, bevor sie der Blockchain hinzugefügt werden. Zudem sind Manipulationen und Angriffe auf da Netzwerk nahezu unmöglich, da dazu alle Rechner gehackt werden müssten.

    Ein weiterer Unterschied zur herkömmlichen Währung ist, dass Transaktionen direkt zwischen den Teilnehmern des Währungssystems statt. Bitcoin ist somit auch ein Peer-to-Peer Netzwerk. Die Teilnehmer des Netzwerkes haben gleiche Rechte und sind direkt miteinander verknüpft. Ganz ohne Banken oder andere Mittelsmänner. Das macht digitales Geld schnell, überall verfügbar und die Transaktion auch oft kostenlos. Zudem ist beispielsweise der Bitcoin auf 21 Millionen begrenzt und kann nicht, wie bei einer herkömmlichen Währung einfach weiter vervielfacht werden. 



    Was ist der Unterschied zwischen eine Kryptowährung und einer herkömmlichen Währung?

    Bild: Unsplash / Executium / 2021



    Was sind Miner?

    Mehrere der Transaktionen beispielsweise eines Bitcoins von Person A zu Person werden zu Blöcken zusammengefasst, sogenannten Blocks. Wie schon angesprochen, ist das der Block in dem Wort Blockchain. Zur Entschlüsselung dieses Blocks, um einen sicheren Transfer zu gewährleisten, muss dem Netzwerk Rechenleistung zur Verfügung gestellt werden. Diese kommt von den Minern. Verschiedene Miner des Netzwerkes arbeiten immer gleichzeitig an einem Block, aber die Entschlüsselung gelingt nur einem von ihnen. Erst dann werden die Transaktionen final durchgeführt. Für die Bereitstellung der Rechenleistung werden die Miner monetär entlohnt. 

    Lohnt sich die Investition in Kryptowährungen?

    Hättest du mich das beim Bitcoin vor einem halben Jahr gefragt und ich hätte “Ja” gesagt, hättest du nun mehr als das Fünffache deines Investments. Das klingt natürlich zu schön um wahr zu sein und ganz ehrlich, das ist es auch. Kryptowährungen und vor allem der Bitcoin haben in den letzten Monaten nochmal einen richtigen Schub erlebt und niemand weiß in welche Richtung sich das alles noch entwickeln wird. Denn wie bei allen Investments, lässt sich auch die Entwicklung der Kryptowährungen nur rückblickend sicher analysieren.

    Zudem sind Kryptowährungen ein sehr volatiles Investment. Es gibt weitaus größere Schwankungen, als bei Aktienhandel. Daher ist die Anlage in Kryptowährung ein sehr risikoreiches und spekulatives Geschäft und absolut nicht für deine Altersvorsorge geeignet. 

    Du solltest nur das Geld in Kryptowährungen investieren, bei dem du auch mit einem Totalverlust leben könntest. Also, dass im schlimmsten Fall, dein komplettes Geld futsch ist. 

    Kryptowährungen sind zwar hochriskant, können dadurch aber auch hohe Renditen einbringen. Wir erinnern uns an das magische Dreieck der Geldanlage. Daher können diese einen kleinen Teil deines Portfolios ausmachen. Jedoch musst du immer bedenken dein gesamtes Portfolio an deine Risikobereitschaft anzupassen. Wenn du also eher auf Sicherheit aus bist und dein Geld für die spätere Rentenlücke vermehren möchtest, solltest du nicht die Hälfte deines Vermögens in Kryptowährungen investieren. Damit würde sich dann logischerweise ein Klumpenrisiko ergeben, denn eine breite Streuung wäre damit natürlich nicht gewährleistet. Eine Prise davon, im einstelligen Prozentbereich, könnte jedoch eine spannende Ergänzung mit Potenzial für dein Portfolio darstellen.

    Lohnt sich die Investition in Kryptowährungen?

    Bild: Unsplash / Executium / 2021

    Wie kann ich in Kryptowährungen investieren?

    Wenn du jetzt für dich die Entscheidung getroffen hast, dass du gern in Kryptowährungen investieren möchtest, gibt es für dich mehrere Möglichkeiten:

    • Du kannst ein Derivat kaufen
    • Du kannst direkt selbst in Kryptowährungen investieren

    Was bedeutet es in Derivate zu investieren?

    Derivat bedeutet einfach nur, dass es sich um ein Wertpapier handelt, dessen Preis von einem anderen Basiswert abgeleitet werden. Zu den wichtigsten Derivatarten zählen Aktienanleihen, Zertifikate, Swaps, Optionen und auch Futures. Aber auch ETNs. Diese Exchange Traded Notes gehören zu den ETPs. ETP bedeutet Exchange Traded Product. Ein dir Exchange Traded Product, das dir sehr bekannt vorkommen müsste, ist der ETF. 

    Was sind Vorteile und Nachteile, wenn ich in Kryptowährungs-Derivate investiere?

    Vorteile sind:

    • Sie sind einfach zu kaufen: du kannst dir eine WKN heraussuchen und den ETN direkt in deinem Depot kaufen
    • Der Anbieter des Derivats ist dann dafür verantwortlich die beispielsweise Bitcoins zu kaufen und sicher zu verwahren

    Nachteile sind:

    • Der Nachteil an einem Derivat ist, dass es eine Schuldverschreibung ist, da damit also ein Gläubiger ist
    • Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten, ist diese Variante sehr teuer



    Was sind die Vor-und Nachteile selbst in Kryptowährung zu investieren?

    Vorteile sind:

    • du selbst komplett für deine Kryptowährung verantwortlich, du besitzt selbst alle Schlüssel, kannst sie verkaufen, verschenken, wie auch immer
    • Es ist, wie schon angesprochen, günstiger als diese über Derivate zu kaufen

    Nachteile sind:

    • Du bist für dich Sicherheit selbst verantwortlich > ich erinnere nur an diese Schlagzeile:

    DIE WELT:

    32-Jähriger warf 94 Millionen Euro in Bitcoin auf den Müll

    Da ich eher “physisch” in Kryptowährung investieren würde, beziehungsweise dies auch so getan habe, als in Derivate, schauen wir uns nun die Möglichkeiten an, wie du das direkt tun kannst:

    • Suche dir eine Krypto-Börse 
    • Eine Plattform, an der du Währungspaare gegeneinander tauschen kannst, also zum Beispiel EURO gegen Bitcoin
    • Ein Beispiel dafür ist die Bison App > diese verwende auch ich

    Das Ganze sieht dann so aus: Einfach im App-Store herunterladen. Danach musst du dich noch anmelden und ein Konto eröffnen. Dabei wirst du direkt mit einem Mitarbeiter/ einer Mitarbeiterin verbunden und kannst die Identifikation vornehmen. Das dauert insgesamt maximal fünf Minuten. 

    Nachteil ist der Spread von 0,75%. 

    Es gibt noch weitere Krypto – Börsen, wie:

    • eToro
    • Coinbase
    • Kraken
    • Binance
    Bison-APP

    Bitte checke bei jeder Börse, wie deren Bedingungen sind. 

    Bei eToro klingen schnelle Zahlungsoptionen wie Paypal und Einlagensicherungen von 20.000 EURO zunächst verlockend. Sind Kryptowährungen sonst nicht mit der Einlagensicherung geschützt. Allerdings erfolgt das Traden in USD und du trägst die Wechselgebühren immer mit. Zudem wird eine Auszahlungsgebühr von 5 USD veranschlagt. 

    Hast du dann deine ersten Kryptowährungsanteile gekauft, kannst du diese bei deiner jeweiligen Börse belassen. Davon raten allerdings viele Experten ab. Um deine Bitcoins sicher und nur für dich zugänglich aufbewahren zu können, solltest du diese in ein sogenanntes Wallet parken. 

    Mithilfe einer Wallet (als einfach nur engl.: Brieftasche) kannst du deine Kryptowährung verwahren, darauf zugreifen, diese senden und empfangen. Eine Wallet kann eine Hardware, also ein Gerät oder eine Software, zum Beispiel eine App ein. 

    Ist die Wallet nicht mit dem Internet verbunden, also noch sicherer vor Hackern, spricht man von einer Cold Wallet. Im Gegensatz dazu, du ahnst es schon, ist beispielsweise eine App auf deinem Smartphone eine Hot Wallet.

    Da ich selbst nicht mit riesigen Beträgen in Kryptowährungen investiere, verwende ich die App Exodus. Diese unterstützt jedoch nur 8, der existierenden Kryptowährungen. Hast du die App heruntergeladen, notiere dir unbedingt deinen Sicherheitsschlüssel, der aus 12 Wörtern, besteht auf ein Blatt Papier. Dieser ist notwendig, wenn du die App mal auf einem neuen Gerät installieren musst. Ist dieser Key weg, sind es auch deine Investitionen in die Kryptowährungen.

    Übertrage dann die an der Krypto-Börse gekauften Kryptowährungen in dein Wallet.

    Du willst noch mehr spannende Infos zum Thema Kryptowährungen, dann schau unbedingt bei Finanzwofl vorbei. Hier teilen 18 Finanzexperten ihr geballtes mit dir!

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    Quartalsbericht Q1/21 – was passierte in den letzten drei Monaten?

    Quartalsbericht Q1/21 – was passierte in den letzten drei Monaten?

    Quartalsbericht - was passierte in den letzten drei Monaten

    Quartalsbericht Q1/21 – was passierte in den letzten drei Monaten?

    Als ich noch im No-Shopping Modus war, habe ich jeden Monat ein Fazit zu meinen Zielen und meinem Konsum geschrieben. Da ich das Format etwas anpassen wollte, bin ich nun zu einem Quartalsbericht übergegangen. Folgende Themen möchte ich dabei abhandeln:

    • Ziele
    • gelesene Bücher
    • Learnings

    Titelbild: Unsplash / NORTHFOLK / 2021

    Meine Ziele: Beginn 2021

    Wir erinnern uns an meinen Jahresrückblick mit einer Vorausschau, also mit Zielen, die ich für dieses Jahr geplant habe:

    Meine Ziele für 2021 sehen also wie folgt aus:

    • Ich stehe jeden Morgen um 5 Uhr auf, um an meinen Zielen zu arbeiten
    • Ich habe zehn Kilo abgenommen und passe wieder in meine Klamotten
    • Ich gehe jeden Tag 1,5h spazieren und treibe zudem zwei Mal pro Woche für 30 Minuten Sport
    • Ich habe dieses Jahr 12.000 EURO gespart
    • Ich habe meine Ziele ein Mal im Quartal überprüft und Anpassungen vorgenommen, wenn nötig
    • Ich habe 52 Bücher gelesen 400 Podcastfolgen gehört
    • Ich habe nur an zwei Tagen in der Woche Süßigkeiten gegessen

    Was soll ich sagen, oft kommt es im Leben anders, als man denkt. Ich würde meine Ziele jetzt mal in drei Bereiche unterteilen: Business und Gesundheit.

    Ziele im Bereich Business:

    • Um 5 Uhr stehe ich nicht mehr auf, seitdem mich im Januar eine kurze, aber knackige Erkältung erwischt hat. Nachdem ich es mir gegönnt habe, mehrere Morgen am Stück liegen zu bleiben, hat sich das so eingeschliffen. Momentan spielt sich dann alles während des Mittagsschlafs und nach der Zu-Bett-Geh-Routine am Abend statt. 
    • Ansonsten durfte ich Mitglied des FinanzFeeds werden und befinde mich dort nun in der Gesellschaft von über 50 Finanzbloggern und -experten.
    • Ich durfte auf dem Cover des Geldmag erscheinen und Mitautorin des ersten eBooks sein.
    • Ich habe mich mit dem Thema Kryptowährungen auseinandergesetzt und mein Wissen erweitert.
    • Unser Nettovermögen hat sich in den letzten drei Monaten um 13.950 EUR erhöht. > Damit habe ich mein Jahresziel komplett unterschätzt. Durch das geringere Einkommen während meiner Elternzeit hätte ich hier mit wesentlich größeren Ausgaben gerechnet. Jedoch wird sich dieser Effekt wahrscheinlich weiter nach hinten verlagern, wenn ich im zweiten Jahr der Elternzeit keine Einnahmen mehr haben werde.
    • Insgesamt habe ich im letzten Quartal 21 Bücher gehört. Darunter allerdings auch Romane und Bücher, die sich hauptsächlich mit der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt haben. Aber auch einige Titel zum Thema Finanzen. Meine drei Favoriten der letzten Monate werde ich euch weiter unten noch vorstellen.

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    Bild: Unsplash / Christin Hume / 2021

    Ziele im Bereich Privates:

    • Wir sind so viel wie möglich zu Hause und bisher sind alle gesund geblieben. Mehr Positives gibt es in diesem Bereich momentan nicht zu verkünden.



    Ziele im Bereich Gesundheit:

    • Ich bin noch etwa 6,5 kg von meinem Zielgewicht und 2 kg von meinem Vorschwangerschaftsgewicht entfernt. Es geht also allmählich voran. Mittlerweile sind 7 Monate vergangen, seitdem der kleine Mann unseren Familie bereichert. 
    • Ach ja, der liebe Sport. Ich habe es immerhin geschafft meine Rückbildung zu machen. Vier Wochen lang, jeweils drei Stunden. Ans Joggen und Krafttraining traue ich mich nicht so richtig, da viele Übungen eben immer noch nicht wirklich erlaubt sind. Derzeit habe ich noch keinen richtigen Sport für mich gefunden, den ich machen darf und der mir auch Spaß macht. Aber, ich bleibe weiter dran.
    • Meinen einstündigen Spaziergang mit dem Kinderwagen absolviere ich täglich. Das klappt gut.
    • Hmm Süßigkeiten. Na ja, ein sehr leidiges Thema. Eine Zeit lang lief es sehr gut ohne, aber momentan bin ich wieder zur kleinen Naschkatze mutiert. Ich war schon so weit nichts mehr zu kaufen. Da ich mich aber immer mehr darüber beschwert habe, dass nichts zu Hause ist, hat mein Mann sich erbarmt und mir etwas mitgebracht. 
    • Nachdem ich 1,5 Jahre keinen Kaffee mehr getrunken hatte, hat sich mein Konsum nun langsam wieder auf eine Tasse am Tag erhöht. Das hat sich aber ganz schnell wieder geändert, als ich plötzlich wieder Magenschmerzen bekam. Also wieder zurück zum Tee oder in Ausnahmefällen ein winziges Schlückchen mopsen.  

    Buchrezension:

    Im Januar habe ich mich sehr viel mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigt, deshalb landeten auf meiner Bücherliste Titel, wie:

    Ein Buch möchte ich hier herausgreifen und gesondert nochmal vorstellen. 

    Das Leben so: nein, ich so: doch – von René Träder

    In diesem Buch werden viele Methoden des Coachings vorstellt und Denkmuster aus der psychologischer Sichtweise betrachtet. Dabei werden acht verschiedene Bausteine betrachtet: 

    das Leben so nein ich so doch

    *Affiliatelinks/Werbelinks

    1. Verantwortungsübernahme
    2. Akzeptanz 
    3. Zukunftsorientierung
    4. Lösungsorientierung
    5. Netzwerkorientierung
    6. Optimismus 
    7. Selbstwirksamkeit
    8. Erholung

    Mit zahlreichen W-Fragen gibt dir Träder viele praktische Übungen an die Hand, um dich in diesen acht Bausteinen zu verbessern. Da dieses Buch sehr umfangreich ist, habe ich genau dieses ausgewählt. Natürlich sind auch die anderen Titel keinesfalls zu vernachlässigen, aber hier hat mir besonders gut gefallen, dass der Autor so umfassend alle Themen des Coachings nochmal vertieft. Wenn du im Bereich Persönlichkeitsentwicklung vorankommen willst, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich.

    Im Februar sah meine Themenwahl ähnlich aus. Darunter Titel wie:

    Dazu muss ich sagen, dass ich alle Bücher sehr gut fand und sie jedem nur ans Herz legen kanns, jedoch möchte ich nur auf eines etwas näher eingehen, und zwar: 

    Konsum – warum wir kaufen, was wir nicht brauchen – von Carl Tillessen

    Ich habe gerade dieses Buch ausgewählt, weil es mich mit meiner Vorgeschichte natürlich besonders betrifft. Schließlich habe ich auch immer noch regelmäßig damit zu kämpfen meinem inneren Shopaholic nicht die Oberhand gewinnen zu lassen und fröhlich dem Konsumwahnsinn nachzugehen. 

    Konsum - warum wir kaufen, was wir nicht brauchen

    *Affiliatelinks/Werbelinks

    Mal gelingt mir das sehr gut, mal weniger. In diesem Buch werden viele interessante Punkte bezogen auf unseren Konsum angesprochen und auch im Zusammenhang von Social Media betrachtet. Ich hatte etliche AHA-Momente während des Hörens und mir wurden nicht nur einmal die Augen geöffnet. Also für jeden, der auch etwas zu gerne shoppt, daran allerdings auch ein Problem sieht und sich verändern möchte, dem kann dieses Buch die richtigen Anstöße geben.

    Im März habe ich ziemlich viel Querbeet gehört. Darunter Bücher wie Exit Racism, Montana Black, aber auch Romane wie Sonne und Beton und Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid, die ich beide übrigens sehr gut fand. Das Buch, das ich dir jedoch vorstellen möchte, ist:

    So investiert die Frau – von Christiane von Hardenberg

    Ich muss sagen, dass ich, als ich die erste Hälfte des Buches gehört hatte, am liebsten wieder aufgehört hätte. Beschreibt die Autori sich doch selbst, als Tochter, deren Eltern ein Unternehmen, mehrere Immobilien und die Mutter ein Depot von dessen Ausschüttungen sie sich zeitweilens ein neues Services kauft, beschreibt.

    selbst investiert die Frau

    *Affiliatelinks/Werbelinks

    Da darf das nicht legale Schweizer Konto, das selbstverständlich zum guten Ton gehörte, nicht fehlen. Auch, wenn von dem Erbe nicht viel übrig geblieben ist, wie sie sagt, so kann sie doch in jungen Jahren mit einer Baugruppe in Prenzlauer Berg ein Mehrparteien Haus bauen. Später soll noch ein weitere Immobilie in Berlin Mitte dazukommen. Fröhlich beschreibt Frau von Hardenberg, wie sie munter Stockpicking und Market-Timing betreibt und welche positiven Ergebnisse sie damit erzielt. Natürlich beschäftigt sie sich als Wirtschaftsjournalistin eingehend mit den Aktien und Fonds, die sie kauft und studiert dafür regelmäßig die internationale Presse. Einen kleinen Schreck gibt es nur, als sie anstatt 10.000 EURO durch einen Tippfehler 100.000 EURO in nigerianische Aktien investiert. Zudem empfiehlt sie immer wieder, dass man einen Großteil des Vermögensaufbaus mit Immobilien betreiben soll. Da mein Startkapital für den Vermögensaufbau bei ca. 3.500 EURO lag und ich weder Erbin eines Unternehmens noch von Immobilien bin, fand ich diese Herangehensweise erstmal irgendwie frech. Andersherum würde ich einfach sagen, ich gehöre eben nicht zur Zielgruppe. Kein großes Startkapital, keine finanzielle Bildung in der Familie, keine sehr hohe Risikobereitschaft. All dies sollte man vielleicht mitbringen, wenn man sich an die Ratschläge von Frau von Hardenberg halten möchte. ABER, ich meinte ja, dass dies nur die Hälfte des Buches war. In weiteren Kapiteln werden jedoch auch andere Ansätze, wie das passive Investieren mit ETFs beschrieben. Häufig werden nochmal Grundbegriffe und Herangehensweisen für den Börsenhandel erklärt und kurz auf die Basics eingegangen. Daher finde ich das Buch dennoch lesenswert. Wer sich dahingehend auch noch mehr für das aktive Investieren und den Immobilienkauf interessiert, ist mit So investiert die Frau gut bedient.

    Learnings

    FOMO – oder wie ich den dümmsten Fehler in meiner bisherigen Börsengeschichte gemacht habe

    Kryptowährungen waren eigentlich nie ein Thema für mich. “Lass die anderen doch machen. Was soll das eigentlich alles mit diesen Bitcoins und Blockchains. Versteht doch kein Mensch.” Ja, so dachte ich, bis vor einigen Tagen noch. Dann habe ich mich mal tiefergehend mit Kryptowährungen beschäftigt. Sprich am Ende des Tages hatte ich nicht nur die Bison App und ein Wallet heruntergeladen, sondern direkt auch die ersten 200 EURO überwiesen. Da jedoch, wie wir alle wissen, das Geld einige Stunden benötigt, um auf dem Verrechnungskonto anzukommen, musste ich noch etwas warten. Da ich irgendwo gelesen hatte, dass man nicht außerhalb der Börsenzeiten handeln sollte, musste ich bis zum nächsten Morgen warten. Da ich so angefixt war, schlug ich direkt zu und kaufte mir für 200 EURO Bitcoin. Zu einem Kurs von 51.200 EURO. Also zu dem so ziemlich höchsten Kurs, den der Bitcoin bisher in seiner Geschichte erreicht hat. Das hatte natürlich zur Folge, dass ich nun einige Tage später immer noch mit etwa 2% im Minus bin. Bei Ethereum ist es mir etwas besser gelungen und dort kann ich schon ein nettes Plus sehen. 

    FOMO-Fear of missing out

    Bild: Unsplash / Alp Duran / 2021

    Was lernen wir aus dieser kleinen Geschichte

    FOMO – Fear of missing out: Ich hatte die Angst etwas zu verpassen und wollte deshalb so schnell wie möglich einsteigen. Ich habe mich von meiner Gier und von meiner Angst leiten lassen. Zudem wollte ich Market-Timing betreiben. Zu einem niedrigen Kurs einsteigen und dann am besten zu einem hohen Kurs verkaufen.

    Ich kann nicht in die Zukunft schauen –  Ob die Kurse in der Vergangenheit bereits die höchsten waren, kann ich und auch niemand anderes voraussagen. Daher können sich die Kurse natürlich weiterhin rasant entwickeln oder auch stark fallen. Ich habe nur eine sehr kleine Summe von 400 EUR investiert und das reicht mir auch vorerst für einen so volatilen Markt. Wenns mir zu bunt wird, verkaufe ich eben wieder. Dieses kleine Experiment hat mir jedoch auch gezeigt, dass diese Strategien nichts für mich sind. Ich ärgere mich die ganze Zeit noch nicht früher (April 2020) eingestiegen zu sein und dann auch noch zu einem blöden Zeitpunkt, als der Kurs wirklich am höchsten stand. Täglich schaue ich fünfmal in die App, um die Kurse zu checken. Das ist aufregend, aber auch manchmal ein bisschen anstrengend. Auf Dauer wäre das nicht die Wahl, mein Geld zu investieren. 

    Netzwerk ist alles

    Seit ein paar Wochen bin ich Mitglied im FinanzFeed Netzwerk. Dieser Umstand hat mir mal wieder gezeigt, wie wichtig es ist eine Gruppe von Gleichgesinnten um sich zu haben, die sich gegenseitig unterstützt und voranbringt. Es entstehen tolle Synergieeffekte, die jeden Einzelnen weiterbringen und damit auch für jeden Leser, Podcasthörer oder YouTube-Schauer noch größeren Mehrwert bieten. Also natürlich auch für dich 🙂  

    10 Gründe, warum du keine ETFs kaufen solltest

    10 Gründe, warum du keine ETFs kaufen solltest

    10 Gründe, warum du keine ETF kaufen solltest

    10 Gründe, warum du keine ETFs kaufen solltest

    Du möchtest deine Finanzen gern selbst in die Hand nehmen und hast irgendwo gelesen, dass man dafür ETFs kaufen sollte? An sich ist das gar nicht so verkehrt, aber es gibt 10 Gründe, warum du keine ETFs kaufen solltest. 

    Titelbild: Unsplash / Free To Use Sounds / 2021

    1. Du weißt gar nicht so genau, was ETFs sind

    Ich hab zwar gehört, dass das jetzt jeder macht, in ETFs investieren und an der Börse sein Geld anlegen, aber was ETFs genau sind, kannst ich gar nicht so richtig sagen. 

    Wenn dir dieser Gedanke bekannt vorkommt, dann solltest du auf jetzt auf keinen Fall in ETFs investieren. Der allererste Schritt, um an der Börse loszulegen, ist das Basiswissen. Du musst einen gewissen Grundstock an Know How aufbauen. Das muss allerdings gar nicht kompliziert sein. Setze dich mit den Grundbegriffen, wie Börse, Aktie, ETF, Inflation usw. Auseinander.

    Du weißt gar nicht so genau, was ETFs sind

    Bild: Unsplash / Jon Tyson / 2021

    2. Du hast Schulden

    Ich habe Schulden, aber, wenn ich in ETFs investiere, dann kann ich ja da das große Geld machen. Mit diesem Geld kann ich ja dann gut deine Schulden abbezahlen.

    Mööp, auf keinen Fall solltest du dein Geld in ETFs anlegen, wenn du noch Schulden hast. Der Schuldenabbau hat immer oberste Priorität und erst, wenn du diese losgeworden bist, kann die Börse eine Option für dich sein. Mit Schulden meine ich vor allem Konsumschulden für das neue iPhone oder die schicke Tasche.

    3. Du hast keinen Notgroschen

    Ich hab am Ende des Monats endlich einen kleinen Sparbetrag übrig und damit will ich nun direkt ETFs kaufen. Ansonsten habe ich jedoch keinerlei Rücklagen. 

    Mach das auf keinen Fall! Warum? Stell dir nun vor dein Auto geht kaputt oder du verlierst sogar deinen Job. Was dann? Für dieserlei Situationen solltest du definitiv einen Notgroschen von mindestens drei Netto-Monatsgehältern auf der hohen Kante haben. Damit bist du erstmal auf der sicheren Seite. Wie ärgerlich wäre es, wenn du dein Geld an der Börse angelegt hast, ein Notfall eintrifft und du mit Verlust verkaufen müsstest?

    4. Du möchtest dafür einen Kredit aufnehmen

    Die Zinsen sind ja gerade so niedrig, dann kann ich doch einen Kredit aufnehmen, um meine ETFs kaufen. Die Rendite macht das dann schon wieder wett.

    Nope! Die Rendite deiner ETFs ist nicht safe, aber die Rate deines Kredits ist es. Diesen musst du auf jeden Fall abbezahlen. Stell dir vor, deine Waschmaschine geht kaputt oder dein monatliches Einkommen ist niedriger als erwartete und du kannst deinen Kredit nicht abbezahlen. EIn Kredit kann eine sehr hohe psychische Belastung sein. Arbeite daran einen guten Sparbetrag am Ende des Monats zu haben, den du dann in ETFs investieren kannst.

    5. Du kennst dich mit deinen eigenen Finanzen nicht aus

    Diesen Monat sind mal 200 EUR übrig geblieben. Im vorherigen Monat waren es leider -50 EUR und ich war kurz in den Miesen. Ich weiß gar nicht genau, wie diese Beträge zustande gekommen sind. Ich schau mal wie viel es im nächsten Monat ist, aber jetzt kann ich ja die 200 EUR erstmal anlegen.    

    Wenn du keinen Plan hast, wie sich deine Einnahmen und Ausgaben zusammensetzen, ist jetzt für dich noch nicht der Moment gekommen, um dein Geld an der Börse zu investieren. Ich würde dir empfehlen mindestens über drei Monate hinweg ein Haushaltsbuch zu führen. Schau dir deine Einkünfte genau an und rechne sie mit deinen Fixkosten und deinen variablen Kosten gegen. Du wirst schnell sehen, wie viel Geld du für welche Dinge ausgibst, wo du sparen kannst und welche Beträge am Ende des Monats auf jeden Fall übrig bleiben sollten.

    Du weißt gar nicht so genau, was ETFs sind

    Bild: Unsplash / Bruce Mars / 2021

    6. Du willst deinen Dispo nutzen

    Ich bin zwar 50 EUR im Minus, aber im Grunde genommen, habe ich dann ja noch quasi 2000 EUR offen. Ich kann ja dann in den Dispo gehen.

    Ähhhh neee. Wenn es sich absolut unter keinen Umständen vermeiden lässt und auch wirklich nur dann, solltest du in den Dispokredit gehen. Denn definitiv ist der Dispo keine Option, die du oft in Anspruch nehmen und schon gar nicht, als dein Geld betrachten solltest. Auch hier schwingt nehmen horrenden Zinsen auch immer ein unangenehmes Gefühl mit. Ich weiß wovon ich spreche, leider. Auch der Dispokredit sind Schulden, die du zuerst abbezahlen solltest.

    7. Du willst das schnelle Geld machen

    Wenn ich heute günstig einkaufe und morgen teuer verkaufe, dann kann ich doch innerhalb kürzester Zeit einen super Gewinn machen.

    Na ja, möglich, aber dennoch etwas zu kurz gedacht. Ja, es kann passieren, dass du heute ein Wertpapier kaufst und es morgen teurer verkaufst. Auf diesen Gewinn fallen dann noch Steuern an und es ist an sich nur ein recht kurzes Vergnügen. Diese Börsen-Strategie, die man Market Timing nennt, klappt in den wenigsten Fällen und beruht häufig eher auf Zufall und Glück. Mit Buy-and-Hold, als dem langen halten deiner Wertpapiere kannst du nicht nur ruhiger schlafen, sondern auch langfristig ein Vermögen aufbauen. Diese Form des passiven Investierens lässt sich ganz hervorragend mit ETFs umsetzen.

    8. Du willst absolut kein Risiko eingehen

    Mein Geld ist ja dann schon sicher, wenn ich es in ETFs investiere oder? Denn am liebsten habe ich es eigentlich unter meinem Kopfkissen.

    Den Zahn muss ich dir gleich vorab ziehen. Nein, dein Geld ist an der Börse und auch in ETFs nicht absolut sicher. Denn: Rendite kommt von Risiko. Es kann immer zu starken Schwankungen und großem Wertverlust kommen. Allerdings lässt sich das Risiko durch verschiedenste Arten der Diversifikation optimieren.  

    9. Du planst sehr große Ausgaben in der Zukunft

    Ich plane mit meiner Familie in fünf Jahren in ein großes Haus zu ziehen. Aber bis dahin kann ich ja mein Geld erstmal in ETFs investieren.

    Nein, das solltest du nicht tun. Da das Geld, das du in ETFs investierst für einen sehr langen Zeitraum (Minimum 10 Jahre) angelegt werden sollte, ist diese Investition nicht frei, um von ihr in fünf Jahren ein Haus zu kaufen. Packe das Geld für das Haus separat zur Seite. Hast du dann noch etwas übrig, kannst du dieses Geld in ETFs investieren.

    10. Du willst dein Geld nur für 2 Jahre anlegen

    Ich wollte mal gucken, wie das an der Börse so läuft und denke ich probiere es mal zwei Jahre aus. Danach würde ich gerne eine große Reise machen, da brauche ich das Geld dann auch wieder. Hoffentlich mache ich dann einen großen Gewinn.

    Wie schon angesprochen, sind ETFs eine Langzeitinvestition, die du wenigstens für die nächsten 10 Jahre einplanen solltest. Bedeutet dieses Geld ist für diesen Zeitraum nicht verfügbar. Du kannst mit diesem Geld nichts anderes planen. Behandle es am besten so, als wäre es gar nicht da. Es liegt in deinem Depot und dort muss es auch bleiben.

    Dein “Finanzen leicht gemacht” PDF-Guide

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    • In diesem PDF gehen wir alle Schritte nochmal gemeinsam durch und schließen jeden Abschnitt mit einer Aufgabe ab.
    • Du wirst mit Abschluss des Guides dein Basiswissen aufgestockt, deinen Status quo ermittelt und deine Ziele in Zahlen gegossen haben.
    • Damit ist für dich der Start in deinen Vermögensaufbau sicher und der Weg zur Erreichung von mehr Unabhängigkeit und Freizeit geebnet. 
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    Wie kann ich meine Finanzen effektiv organisieren?

    Wie kann ich meine Finanzen effektiv organisieren?

    Wie kann ich meine Finanzen effektiv organisieren?

    Wie kann ich meine Finanzen effektiv organisieren?

    “Was, ich soll meine Finanzen organisieren? Nee lass ma!” Genauso habe ich immer reagiert, wenn es darum ging, mal einen Überblick über dieses Thema zu bekommen. Ich hatte mein Girokonto und mein Sparbuch bei der Sparkasse und, wenn ich mich noch traute warf ich dort ab und zu einen Blick rein. Monatlich ging ein kleiner Betrag auf mein Sparbuch, den ich spätestens zum Ende des Monats wieder abbuchen musste, um meine neuen Rechnungen zu bezahlen. Das war meine Art meine Finanzen im Griff zu haben.

    Rückblickend ziemlich bescheiden, wenn ich das mal so sagen darf. Aber genauso hat es sich auch angefühlt. Das Konto ständig in den roten Zahlen und so gut wie kein gespartes Geld. Hand hoch, wer schon alles bei der Tankstelle seinen Ausweis hinterlegen musste, weil er kein Geld mehr auf dem Konto hatte und dann schnell Bargeld ranschaffen musste 🙋‍♀️Ein sehr erhabenes Gefühl…nicht! Na ja du siehst, meine Finanzen und ich hatten nicht immer das beste Verhältnis und zwischenzeitlich sogar gar keins, wenn ich meine Rechnungen und das Dispo mal wieder so lange wie möglich ignoriert habe. Doch irgendwie habe ich es geschafft meine Finanzen zu organisieren und nicht nur das – mittlerweile arbeitet auch mein Geld ganz fleißig für mich. Keine roten Zahlen, kein schlechtes Gewissen, keine unbezahlten Rechnungen. Möchtest du auch wissen, wie du deine Finanzen in den Griff bekommst? Dann lass uns loslegen!

    Titelbild: Unsplash / Green Chameleon / 2021

    Einen Überblick verschaffen – der finanzielle Ist-Zustand

    Verschaffe dir einen Überblick deiner finanziellen Ist-Situation. Dazu gehören sowohl die Geldsummen auf deinem Girokonto, Sparbuch, Tagesgeldkonto oder einem Depot, aber auch die Schulden, die du bisher angehäuft hast. Gehe ins Detail und starte richtig durch, indem du deine Einnahmen und Ausgaben en detail notierst.

    Einen Überblick verschaffen - der finanzielle Ist-Zustand

    Bild: Unsplash / Martin Sanchez / 2021

    Die Haben-Seite

    Damit du deine Finanzen organisiert bekommst, musst du zunächst erstmal schauen, was du alles hast. Also, was ist gerade los auf deinen Konten. Hast du noch irgendwie ein Tagesgeldkonto oder so wie ich vielleicht ein Sparbuch? Oder gehörst du zu den Glücklichen, die vielleicht von ihren Großeltern ein Depot geschenkt bekommen haben? Hast du möglicherweise sogar Mieteinnahmen? Diese Dinge stehen alle auf der Haben-Seite. Wenn du jetzt denkst: “Ich habe aber nichts, ganz im Gegenteil, mein Konto steht in den Miesen.” Doch dann hast du auch was, nämlich Schulden. Dazu gleich mehr.

    Die Nicht-Haben-Seite

    Nachdem du weißt, was du hast oder eben nicht hast, schauen wir nochmal genauer auf letzteres. Nämlich deine Schulden. Es gibt zwei Arten von Schulden: vertretbare und schlechte Schulden. Zu den vertretbaren Schulden gehören beispielsweise die Kosten für eine Immobilie oder für ein Studium / Weiterbildung. Zu den schlechten Schulden zählen Konsumschulden. Dein neues Smartphone, deine neue wuuuuuuunderschöne Handtasche oder deine neuen Kopfhörer. Liste auch hier genau auf, was du noch abbezahlen musst. 

    Einnahmen und Ausgaben genau festhalten

    Eines der besten Tools, um deine Finanzen zu organisieren, ist wohl das Haushaltsbuch. Hier kannst, nein sorry, musst du jeden Monat deine Einnahmen und Ausgaben festhalten. So ein großmütterlich anmutendes Haushaltsbuch hat ziemlich viele Vorteile, auf die du definitiv nicht verzichten solltest. Eine kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage kannst du dir hier herunterladen.

    1. Du überlegst drei Mal, ob du den Lippenstift und den Müsliriegel noch mitnehmen willst. Schließlich musst du jede noch so kleinste Ausgabe notieren. 

    2. Du bekommst einen wirklich genauen Überblick über deine Finanzen:

    • Du siehst genau wie hoch deine einzelnen Fixkosten sind, die du für jeden Monat wieder als Grundausgaben ansetzen kannst
    • Du erkennst Einsparpotenziale: Müssen wirklich diese 56,30 EUR für Coffee to go im Monat sein? Obviously not
    • Du bekommst ein Gefühl dafür, wie viel Geld am Ende des Monats übrig bleibt

    Du hast damit zwei Stellschrauben, an denen du drehen kannst: Deine Ausgaben und deine Einnahmen. Wie du zusätzliche Einnahmen erzielen kannst, liest du hier. Nicht nur an deinen variablen Kosten, sondern auch an deinen Fixkosten kannst du noch etwas sparen. Handyvertrag wechseln, Amazon Prime Abo kündigen und auch, wenn es schwer fällt, solltest du dich zwischen Spotify und iTunes entscheiden. 

    –  Haushaltsbuch führen

    –  Einnahmen und Ausgaben deatilliert dokumentieren

    –  analysieren und Handlungen daraus ableiten

    Einnahmen und Ausgaben genau festhalten

    Bild: Unsplash / Paico Oficial / 2021



    Was mache ich nun mit meinem unerwarteten Geldsegen

    Du solltest jetzt, je nachdem, eine größere oder kleinere Summe am Ende des Monats übrig haben. Und, wenn du jetzt richtig krass sein willst, gibst du dieses Geld nicht für die neuen Sneaker oder ein neues Gadget aus, sondern nimmst diesen Betrag, um:

    1. Deine Schulden abzubezahlen. Wenn du im Dispo bist, zahle sofort deinen Dispokredit ab und sieh zu, dass du in die schwarzen Zahlen kommst. Die Zinsen, die dort zahlst, brauch wirklich niemand, also bis auf deine Bank. Wenn du die weiterhin gern supporten möchtest, dann nur zu. Schaue dir auch alle Konsumschulden an, die du noch hast und versuche auch diese so schnell wie möglich loszuwerden. Du wirst merken, wie befreit du dich danach fühlen wirst. 

    2. Einen Notgroschen anzulegen. Wenn du es noch nicht getan hast, tue es jetzt! Lege dir ein kleines Polster für schlechte Zeiten an. Der Notgroschen sollte etwa drei Nettogehälter umfassen. Mit diesem Sicherheitsnetz kann dich finanziell erstmal nichts so schnell umhauen, weder kaputte Waschmaschine noch Jobverlust.

    3. Dein Geld zu investieren und an einer Strategie zum Vermögensaufbau zu arbeiten. Auch, wenn Teilzeit oder die Möglichkeit vielleicht ganz mit deinem regulären Job aufzuhören, erstmal noch keine Option sind, so ist doch die Altersarmut gewiss. Wenn wir nicht jetzt anfangen selbst für unsere Rente vorsorgen, wird es für unsere Generation unmöglich unseren jetzigen Lebensstandard zu halten.

    –  raus aus den Dispo und weg von den Konsumschulden

    –  Absicherung für den Notfall ansparen

    –  Geld investieren, um es zu vermehren

    Also ich fasse nochmal zusammen, wenn du deine Finanzen wirklich organisieren willst, tust du folgendes:

    1. finanziellen Ist-Zustand ermitteln: Was steht auf meiner Haben-Seite und was auf meiner Schulden-Seite?

    2. Einnahmen und Ausgaben überprüfen: Das Haushaltsbuch ist ab sofort dein bester Freund, so zeigt es dir doch, was du schon gut machst und woran du noch arbeiten kannst.

    3. Sparbetrag nutzen: Baue zunächst deine Schulden ab. Du hast keine schulden? Super! Dann lege dir einen Notgroschen an. Du hast einen Notgroschen? Super! Dann beginne dein Geld zu investieren und dir ein Vermögen aufzubauen.

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    Neue Einkommensquellen 2021- 17 lukrative Ideen erfahrener Finanzblogger

    Neue Einkommensquellen 2021- 17 lukrative Ideen erfahrener Finanzblogger

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    Neue Einkommensquellen 2021- 17 lukrative Ideen erfahrener Finanzblogger

    Bereits mit 16 Jahren war Caleb Maddix Millionär.

    Mit 12 hat er sein erstes Buch geschrieben, mit 14 fünfstellige Deals geschlossen und nun unterrichtet er auf „Apex 4 kids“ hunderttausende Kinder, zu Dirk Nowitzkis ihres eigenen Lebens zu werden.

    Bestimmt fragst du dich: Wie zum Teufel hat ein 16-jähriger eine Million gemacht?

    Er hat leidenschaftlich umgesetzt!

    Sein Vater war Redner und musste Caleb beschäftigen, während er über die Bühnen tourte und die Blicke seiner Zuschauer gefangen hielt.

    Wie beschäftigt man jedoch ein Kind?

    Er sagte: „Caleb, hier lies das Buch „Die Prinzipien des Erfolgs.“ Wenn du es gelesen hast, bekommst du 20 Dollar.“

    Und Caleb las, verschlang weitere Erfolgs-Bücher, die er in seine Kinderhände bekommen konnte, und musste nur umsetzen, was er gelernt hatte.

    Das ist das ganze Geheimnis: lernen und umsetzen – jeden Tag, bis neue Einkommensquellen auf dich einprasseln wie der Monsun-Regen in Malaysia.

    Egal, ob du 20 oder 50 bist.

    Deshalb haben sich die bekanntesten Finanzblogger Deutschlands zum zweiten Mal zusammengetan, um DIR zu zeigen, welche Einkommensquellen sie erschlossen haben – und wie du sie ebenfalls anzapfen kannst.

    Denn 2020 war ein Schreckschuss und hat viele aufgerüttelt: Der klassische Lebensweg – Schule, Job, Rente – ist nicht mehr sicher.

    Unternehmen gehen pleite. Konten sind leer. Keiner hat einen Plan.

    Doch anstatt verzweifelt aufzugeben, kannst du dir deinen eigenen Plan machen und selbst – nebenbei – ein zweites, drittes, ober viertes Standbein aufbauen.

    So lebst du zu 100 Prozent sicher und musst auf nichts mehr hoffen – nicht auf die Politik, nicht auf die Wirtschaft, nicht auf den Arbeitsmarkt.

    Aber muss ich dafür kündigen? Risiko auf mich nehmen? Oder meinen bisherigen Lebensstil aufgeben?

    Nein.

    Nebenbei, in deiner Freizeit, setzt du die Vorschläge der Blogger um, bis deine Finanzen fest auf einem zweiten, dritten oder vierten Standbein stehen.

    Lasse dich deshalb von den bewährten Business-Modellen der Finanzblogger inspirieren, teste aus, was dir gefällt, und dann setze um, bis du vierstellig, fünfstellig oder noch mehr im Monat verdienst.

    Nur du hast es in der Hand; nur du selbst steckst dir die Grenze!

    PS.: Die folgenden Artikel sind wie eine Ausstellung im Museum.

    Du gehst durch die Gänge und bestaunst die Einkommens-Exemplare.

    Willst du hingegen mehr erfahren, folge den Bloggern auf ihre Website.

    Dort haben Sie einen ausführlichen Artikel geschrieben und erklären dir Schritt für Schritt, wie sie die entsprechende Einkommensquelle umgesetzt haben.

    1. Dividenden Hai: Online Geld verdienen mit Instagram Marketing

    Nachdem die Pandemie mir meinen Studenten Job im März geraubt hat, habe ich erst gemerkt wie wichtig alternative Einkommensquellen tatsächlich sind. Zu dem Zeitpunkt hatte ich nur den Job & Dividenden, die allerdings nur einen sehr kleinen Teil meiner Einnahmen ausmachen. Seit dem hat sich aber zum Glück viel verändert. So habe ich mir ein Gewerbe aufgebaut, welches zunächst nur Instagram umfassen sollte und das hat die ersten paar Monate auch sehr gut funktioniert, doch dann wollte ich mehr. So programmieren wir gerade unser neusten Website Projekt „Dividendencheck“. Doch seit August 2020 war Instagram eine tolle Einkommensquelle für nicht. Nicht nur monetär sondern auch aus dem Networking Aspekt. 

    dividendenhai

    Jan Birkner von dividendenhai.de

    So arbeite ich gemeinsam mit meinem Team mit vielen spannenden Gründern oder Unternehmen zusammen und setzen gemeinsam Werbekampagnen um. Viele Fragen sich sicherlich wie viel Geld man mit Instagram verdienen kann. Diese Frage zu beantworten ist schwer, denn es hängt von vielen Faktoren ab etwa wie viel Werbung man schalten will, mit wem man zusammenarbeitet und wie seriös die Geschäftspartner sind. Wenn man mit seriösen Partnern arbeitet und 2/3 mal Werbung schaltet (Affiliate & Sponsored Ads), kann man sicherlich mit einem Account mit 10.000 Follower einen Betrag zwischen 300-700€ verdienen. Am Ende des Tages hängt der Betrag aber auch von der Community ab. Ich würde aber niemanden raten nur wegen des Geldes mit Social Media zu starten, das wird nicht funktionieren. Man muss für sein Thema brennen und es als Hobby betrachten, sonst verliert man schon beim Community Aufbau die Lust. Daher sucht euch euer Hobby und versucht darauf etwas aufzubauen. 

    2. Hobbyinvestor: 2 Wege um mit Immobilien Geld zu verdienen – ohne Immobilien zu besitzen!

    Sebastian-der-hobbyinvestor - Hobby Investor

    Sebastian Wörner von hobbyinvestor.de

    Du kannst mit Immobilen Geld verdienen – ohne auch nur eine einzige Immobilie zu besitzen! Geht nicht, sagst du? Airbnb ist der weltgrößte Anbieter von Unterkünften und besitzt nicht eine einzige Unterkunft. Uber ist der weltgrößter Personenbeförderer und besitzt keine Autos. Lieferando mach jedes Jahr über 70 Mio. Kunden satt – und besitzt nicht eine einzige Küche. Es geht und ich zeige dir wie!

    Der erste Weg – Die Immobilienfinanzierung

    Über Plattformen wie Exporo oder Bergfürst sammeln gewerbliche Immobilienentwickler Millionen von Euros für den Bau von Immobilien ein. Im Fokus stehen Wohnanlagen, Büroparks, Hotels oder Einkaufszentren. Um von solchen Immobilien zu profitieren braucht es keinen großen Geldbeutel. Oft kann bereits mit dem symbolischen einem Euro gestartet werden. Die Laufzeiten der Kredite liegen zwischen 12 und 36 Monaten. Die Verzinsung liegt im Schnitt bei ca. 6% p.a. Aber neben den Vorteilen gibt es auch Nachteile. Investiert wird über ein Nachrangdarlehen. Geht der Projektentwickler bankrott, ist das investierte Geld mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weg. Daher sollte hier wohlüberlegt und breit gestreut investiert werden.

    Der zweite Weg – Die Bestandsimmobilien

    Der Anbieter Exporo kauft bestehende Immobilien. Auch hier liegt der Fokus wieder auf gewerblichen Immobilien, wie Wohnanlagen oder Bürogebäuden. Anleger können sich an diesen Immobilien – wieder ab 1 Euro – beteiligen. Den größten Vorteil sehe ich darin, dass das Bau- und Entwicklungsrisiko nicht vorhanden ist, da die Immobilie bereits existiert. Du als Anleger profitierst von den Mieteinnahmen und der möglichen Wertsteigerung der Immobilie. Um die gesamte Verwaltung (Mietersuche, Reparaturen usw.) kümmert sich Exporo. Bei diesen Projekten liegt die Rendite bei ca. 5% p.a. und ist von der Mietauslastung und den Reparatur- / Instandhaltungskosten abhängig. Die Ausschüttung erfolgt quartalsweise, was ideal ist, für eine passive Einkommensquelle. Der dritte Weg – Investieren im Ausland Deutschland bewegt sich im Niedrigzins-Umfeld. Daher sind die Renditen – verglichen mit dem Girokonto und Tagesgeld – zwar attraktiv, aber es geht noch besser. Denn auch im europäischen Ausland gibt es solche Angebote. Allen Vorweg ist EstateGuru zu nennen. Hier erhalten Anleger fast eine doppelt so hohe Rendite auf ihre Investments. Bis zu 12% Rendite sind hier möglich. Ein weiterer Vorteil ist, dass EstateGuru mit erstrangigen Sicherheiten arbeitet. Bereits mehrfach konnte EstateGuru diese Sicherheiten gewinnbringend veräußern und den Anlegern trotz eines Ausfalls eine positive Rendite ermöglichen. Immobilien Crowdinvesting wird immer vielfältiger und etablierter. Seit 2016 investiere ich und habe bereits gut 150 Projekte mitgemacht. Einsteigern biete ich ein Coaching – www.hobbyinvestor.de/crowd-coaching an, um die klassischen Anfängerfehler zu vermeiden.

    3. Konto-Kredit-Vergleich: Wie kann ich mit einem Affiliate Projekt Geld verdienen?

    Im Affiliate-Marketing bewirbt du Produkte anderer. Dabei zahlen dir die Eigentümer des Produkts eine Provision für jeden Verkauf oder Lead. Wenn du ein Blog, Podcast oder YouTube Kanal hast, ist Affiliate-Marketing eine hervorragende Möglichkeit, Geld zu verdienen. Dabei haben „Affiliates“ mit der eigentlichen Erstellung der Produkte oder deren Versand nichts zu tun. Mit einem Affiliate Projekt lernst du das Internet-Marketing kennen. So kannst du Geld verdienen, ohne zuerst deine eigenen Produkte entwickeln zu müssen. Alles was du tun musst, ist bestehende Produkte zu bewerben und bezahlt zu werden. Dieses System ist leistungsbasiert. Je erfolgreicher deine Marketingbemühungen sind, desto mehr Einnahmen sprudeln auf dein Konto.

    konto-kredit-vergleich

    Sascha Breßler von konto-kredit-vergleich.de

    Mit dem Affiliate Marketing kannst du bereits nach einer Woche mit dem Verdienen von Geld beginnen. Nachhaltiger Erfolg stellt sich aber erst ein, wenn du mindestens ein Jahr lang dranbleibst. Gib deinem Affiliate Projekt etwas Zeit, denn wichtige Rankings kommen nicht über Nacht. Zudem müssen zunächst viele Vorarbeiten erledigt werden. Hierzu zählen Recherche, Produktauswahl, Analyse der Nachfrage, Strukturierung der Webseite und auch die Bewältigung technischer und rechtlicher Probleme. Dies kann überfordern und vor einem riesigen Berg an Arbeit zu stehen kann dich leicht entmutigen. Setze dir daher vernünftige und erreichbare Ziele für das, was du jeden Tag für dein Affiliate Projekt tun möchtest. Zu sehen, wie deine ersten Provisionen eingehen motiviert dabei ungemein. Nutze diesen Startschub um ein Momentum für dein Affiliate Projekt aufzubauen. Viel Erfolg!



    4. Im Hamsterrad: T-Shirt-Business 2021 erfolgreich starten – Nebenverdienst von Zuhause

    imhamsterrad

    imhamsterrad.de

    Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie schnell es gehen kann, dass bei vielen Menschen die wirtschaftliche Existenz bedroht ist. Ich bin selbstständiger Immobilienmakler, auch meine Branche war einige Monate wie tot, weil im Frühjahr 2020 fast keine Besichtigungen stattgefunden haben. Ich habe bereits vor Jahren erkannt, dass man sich nie auf seine Einnahmen verlassen kann, daher habe ich mir diverse zusätzliche Einkommensströme aufgebaut, neben dem Maklergeschäft, Verpachtung und Aktien. Eine Einkommensquelle möchte ich dir gerne heute vorstellen, das T-Shirt-Business.

    Internet-Plattformen wie Merch by Amazon, Spreadshirt, Teepublic oder Redbubble ermöglichen es jedem mit Zeiteinsatz, sich ein lukratives Business aufzubauen. Von nichts kommt nichts. Viele scheitern, weil sie denken, wenn sie jede Woche ein paar Minuten investieren und zwei Designs machen, dass sie dann reich werden. So funktioniert dies nicht.

    Man kann seine Designs selber machen, wenn man eine kreative Ader hat oder sich Designs von Freelancern erstellen lassen, welche man auf Plattformen wie Fiverr oder Upwork für kleines Geld anheuert. Achte darauf, dass du alle Nutzungsrechte bekommst, exklusiv, auch die kommerziellen. Lasse dir schriftlich zusichern, per Vertrag und Unterschrift, dass du auch Schadensersatz rechtlich geltend machen darfst, wenn einer diese Grafik illegal verwendet. Dies passiert laufend. Meine Grafiken finde ich von Südamerika bis China.

    Du kannst deine Grafiken über Copytrack beobachten lassen und dann bei einigen Urheberrechtsverletzern Lizenzgebühren geltend machen, wenn sie eine schöpferische Höhe besitzen. Dafür erhält Copytrack eine Erfolgsprovision. Wenn es nicht funktioniert, entstehen dir auch keine Kosten. In Deutschland lasse ich über eine Anwaltskanzlei abmahnen, dann spare ich mir die Provision, muss aber selbst in Vorleistung gehen. Aber Vorsicht, es gibt viele schwarze Schafe bei Fiverr und Upwork. Prüfe stets, ob die Zeichnungen auch wirklich von denen sind. Sehr viele dieser Freelancer laden sich einfach Grafiken von Bild-Datenbanken herunter und geben diese dann als ihre eigenen aus, maximal passen sie die Farben an. Die besitzen dann nicht einmal die kommerziellen Nutzungsrechte, behaupten dies aber gerne. Du könntest beispielsweise über die Rückwärtssuche von Google für Bilder eine erste Überprüfung durchführen. Grafiken aus Bild-Datenbanken darfst du bei Spreadshirt auch nicht hochladen, die werden abgelehnt.

    Ich habe mehrere Interneteinnahmequellen mir in den letzten Jahren aufgebaut. Vom T-Shirt-Business alleine könnte ich heute leben, wenn ich wollte. Es hat Jahre gedauert, mir dies aufzubauen, aber wer fleißig ist, kann dies auch schaffen.

    5. Finanzwolf: Erfolgsprämie verdienen mit deinem Portfolio?

    Finanzwolf

    Rafael Wolfsdörfer von finanzwolf.de

    Viele Finanzblogger suchen nach Alternativen um ihr Einkommen zu erhöhen. Ist ja ne einfache Sache: mit einem höheren Einkommen kannst du mehr Sparen und damit mehr Investieren. Viele beginnen mit Werbung auf Ihrer Webseite, eBooks, Videos usw. Ich möchte dir eine Möglichkeit vorstellen, wie du mit deinem eigenen Portfolio Geld verdienen kannst.
    Das Finanz-Technologie-Unternehmen wikifolio wurde 2012 in Deutschland gegründet. Wikifolios sind Musterdepots, in denen private Trader, professionelle Vermögensverwalter und renommierte Finanzmedien ihre Handelsideen umsetzen. Jedes wikifolio kann als fiktives Referenzportfolio dienen, auf das sich ein betreffender wikifolio-Index bezieht. Hierauf begibt die Lang & Schwarz AG Endlos-Indexzertifikate, die u.a. an der Börse in Stuttgart gehandelt werden.

    Die Nutzung von wikifolio ist sowohl für Anleger als auch für Trader „kostenfrei“. Selbst für das Handeln innerhalb der wikifolios fallen keine Transaktionskosten an. Erst bei Investitionen in ein wikifolio-Zertifikat fallen Gebühren an, die allerdings im Zertifikatekurs berücksichtigt werden. Diese Gebühren bestehen aus zwei Elementen: die Zertifikate- und die Performancegebühr.

    Die Performancegebühr ist maßgeblich für dich als Trader, da sie deine Einnahmen beeinflussen. Die Performancegebühr kannst du selbst zwischen 5-30% definieren. Je besser die Performance deines wikifolios ist und je höher die investierten Beiträge sind, desto höher ist deine Erfolgsprämie.

    Eine einfache Beispielrechnung zeigt die die Einnahmemöglichkeiten, die ausführliche Berechnung kannst du auf meinem Blog nachlesen und noch weitere Informationen: Bei einem wikifolio-Zertifikat in Höhe von €20.000 und einem Wertzuwachs von €3.000, sowie einer angenommenen Performancegebühr von 15%, generierst du Einnahmen in Höhe von €180.

    Das hört sich erst mal gut an, du bildest dein eigenes Portfolio mittels wikifolio ab und verdienst dabei noch Geld. Zu Gut um wahr zu sein?

    Welche Vor- und Nachteile gibt es?

    Vorteile:

    • du kannst mit dem eigenen Portfolio eine Erfolgsprämie verdienen
    • du bezahlst für Transaktionen innerhalb deines wikifolios keinerlei Gebühren
    • erst nach dem Verkauf deines Zertifikats fallen Steuern an
    • bei einer großen Fanbase sind hohe Einnahmen möglich
    • du bekommst dein eigenes Zertifikat kostenlos, die Emissionsgebühren bezahlt Lang & Schwarz
    • du kannst dein wikifolio auch per Sparplan bei einigen Brokers besparen

    Nachteile:

    • Gebührenstruktur anfangs nicht ganz einfach nachzuvollziehen, du musst dich etwas damit befassen, dass du die Gebührenstruktur verstehst
    • du verdienst erst Erfolgsprämien ab einer Portfoliogröße von mind. €10.000
    • 50% Erfolgsprämie verdienst du erst ab einer Portfoliogröße von €125.000
    • virtuelle Dividendenerträge von US-Aktien werden nicht berücksichtigt
    • Geld verdienen ist meines Erachtens nur mit einer große Fanbase oder einem Invest ab ab €10.000 möglich.

    6. Alles ums Geld: Geld verdienen im Jahr 2021 – Chancen in der Nische

    Mehr Geld verdienen im Jahr 2021 – wer wünscht sich das nicht? In der Coronakrise mussten viele Menschen finanzielle Einbußen hinnehmen. Deshalb gibt es im Internet großes Interesse an Suchbegriffen wie “Geld verdienen im Jahr 2021”. In den dazugehörigen Artikeln geht es in erster Linie um Möglichkeiten, ein passives Einkommen zu erzielen. Oft sind dafür jedoch erst einmal Investitionen nötig.

    allesumsGeld

    allesumsgeld.de

    Wer nicht über das nötige Geld zum Kauf von Immobilien oder Aktien verfügt, dafür aber viel Freizeit hat, sollte eher auf die Suche nach anderen Tipps gehen und ein wenig Aufwand in Kauf nehmen. Besonders am Anfang muss man zwar wenig Geld, dafür aber viel Zeit investieren. Mit der richtigen Idee und der passenden Umsetzung macht sich das jedoch schnell bezahlt. Wer sich auf eine spezielle Nische konzentriert, kann mit nur wenigen Hundert Followern zum “Nano-Influencer” für ein ganz bestimmtes Thema werden.

    Die technischen Voraussetzungen sind nicht besonders hoch. Im Prinzip reichen ein Smartphone, ein Computer und ein wenig Kreativität. Außerdem sollte man natürlich stets für neue Inhalte sorgen. Dieser Aspekt ist besonders wichtig – nicht umsonst scheitern die meisten privaten Blogs oder Instagram-Kanäle daran, dass Nutzer nicht regelmäßig und über längere Zeit mit neuen Inhalten versorgt werden.

    Deshalb lohnt es sich, von Anfang an eine Übersicht über mögliche Inhalte zu erstellen. Diese lässt sich etwa in große Artikel auf dem eigenen Blog, längere Videos bei Youtube oder kürzere Clips bei Instagram aufteilen. Worum es dabei genau geht, ist vor allem von den persönlichen Interessen abhängig. Wichtig ist vor allem, dass man sich selbst für sein Thema begeistert. Andernfalls geht das Interesse schnell verloren, noch bevor die ersten Euros auf das Konto fließen.

    Einnahmen lassen sich auf verschiedenen Wegen erzielen. Dazu gehören das Affiliate-Marketing auf seiner Website, bezahlte Posts im eigenen Blog sowie ein Sponsoring bei Facebook oder Instagram. In der Regel eignen sich der eigene Blog sowie eine Präsenz bei Facebook, Instagram und Co. zwar nicht, um seinen Beruf ganz aufzugeben. Wer sich jedoch von Anfang an kleine Ziele setzt, kann mit seinem Hobby durchaus ein wenig Geld verdienen.

    7. Investby.Immo: Die Lust auf digitale Tools

    investby.immo

    investby.immo

    Spätestens in den aktuellen turbulenten Zeiten dürften die meisten Menschen verstanden haben, dass mehrere Einkommensquellen eine gute Idee sind. Das Internet bietet hier interessante Möglichkeiten, wenn man bereit ist zu lernen und die Ärmel hochzukrempeln. Die meisten Einkommensquellen, die im Internet gerne als passiv beworben werden, setzen allerdings ein hohes Maß an vorangegangener Arbeit voraus. Insbesondere folgende Themen benötigen viel Aufmerksamkeit, wenn man eine eigene Webseite betreiben möchte:

    • Marketing, wie z.B. Search engine optimization (SEO),
    • Pflege der Social Media Kanäle, also Networking,
    • wartbare technische Infrastruktur für das Frontend, das Backend sowie die Server,
    • das Design,
    • rechtliche Aspekte, wie z.B. Impressum, Datenschutz, AGBs
    • und natürlich Buchhaltung.

    Diese Dinge lassen sich natürlich outsourcen und einkaufen, wenn man das möchte und das nötige Kleingeld hat, was sich sehr schnell aufsummieren kann. Oder man macht einiges selbst und behält die volle Kontrolle über die gesamte Infrastruktur. Wenn man es jedoch einmal geschafft hat, sich eine benutzbare technische Infrastruktur, eine gute Webseite und brauchbare Besucherzahlen aufzubauen, geht das Geldverdienen los.

    Digitale Dienstleistungen und Tools sind dann eine gute Möglichkeit, um im Internet Geld zu verdienen. Das Schöne daran ist, dass man keine physischen Produkte produzieren und verschicken muss. Zudem fällt die Beschäftigung mit wenig reizvollen Themen wie der deutschen Verpackungsverordnung völlig aus. Die Erstellung von digitalen Dienstleistungen und Tools ist natürlich Geschmackssache – für leidenschaftliche Programmierer ist es allerdings eine feine Sache. Bei Investby.Immo erweitern wir z.B. gerade unser Immobilienanzeigenangebot um einen Investmentanalyzer, der sowohl beim Berechnen und Analysieren, als auch beim Planen und Kontrollieren von Immobilieninvestments für übersichtliche Investments sorgen wird. Wir sind selbst Immobilieninvestoren und hatten keine Lust mehr, alles von Hand zu berechnen. Mit Investby.Immo bauen wir uns somit die Tools, die wir selbst benötigen. Dieser Ansatz dürfte in den unterschiedlichsten Nischen funktionieren, da man selbst sein bester Kunde ist und die Probleme und Bedürfnisse am besten kennt.

    Welcher Weg es auch sein soll, um sich neue Einkommensquellen zu erschließen: jetzt ist der beste Zeitpunkt, um den ersten Schritt zu machen. Anfangen, iterieren und weitermachen ist der Weg zum Erfolg.

    Den kompletten Artikel findest du hier: Die Lust auf digitale Tools – Geld verdienen im Internet als Diversifikation

    8. Klunkerchen: Eine ungewöhnliche Einkommensquelle

    klunkerchen

    Gisela Ender von klunkerchen.com

    Quellen haben glücklicherweise nichts mit Verdienst zu tun, eine Quelle sprudelt aus dem Boden und das teils überraschend. Manche Quellen sind verborgen und lange nicht sichtbar. Wir erkennen sie erst, wenn die Füße feucht werden. Trotzdem kann da viel Wasser rauskommen.

    Solche Finanzquellen gibt es auch. Nicht für jeden, aber selbst die, bei denen früher oder später eine solche Quelle sprudeln wird, schauen darauf nur ungern. In den Medien werden sie gescholten. Jene, die nicht dazugehören, sind neidisch, manchmal auch hämisch. Zu mir kommen sie ins Coaching, weil sie sonst nie offen über ihre geheime Quelle reden können: Ihr Erbe.

    Gerne kannst Du kurz überlegen, ob Du zu dieser Gruppe dazugehören wirst. Wohnen Deine Eltern in einem eigenen Haus? Weißt Du, ob in Aktien oder andere Investments investiert wurde? Hast Du das Gefühl, dass Du es erfragen könntest? Viele Eltern reden von alleine nicht über Geld, sind dann aber doch erstaunlich offen, wenn man sich traut, zu fragen. Ich arbeite meistens mit Erbinnen und ich bin manchmal erstaunt, wie wenig über das Vermögen der Eltern bekannt ist.

    Wann wird das Erbe wirksam? Normal ist nach dem Tod der Eltern. Wenn alles gut geht, dann ist das recht spät im Leben. Sind die Eltern 25 Jahre älter, dann kann dies erst zur eigenen Rente eintreten. Ich erlebe aber immer mehr Erbinnen, die eigentlich nicht Erbinnen heißen, sondern Beschenkte. Sie erhalten bereits mit warmen Händen Teile des Erbes. Hier kommt sie ins Spiel, die sprudelnde Quelle, die selten angeschaut wird. Die ungern erwähnt wird, weil man sich das Geld nicht verdient hat, weil es ungerecht erscheint und weil es in der Gesellschaft tabuisiert wird. Auch weil es eine Abwertung der eigenen Arbeitsleistung bedeuten kann: Wenn beispielsweise mit der eigenen (anstrengenden) Arbeit weniger verdient wird.

    Egal, wann die Quelle zu sprudeln anfängt, es hat Auswirkungen. Beispielsweise bei der Altersvorsorge, die natürlich mit einem Erbe im Rücken längst nicht so massig ausfallen muss.

    Sprudelt die Quelle bereits, kann sich je nach Höhe das Leben verändern, muss aber nicht. Dabei mache ich die Erfahrung, dass es eine Zeit braucht, bis man das Geld als eigenes Geld betrachtet. Das ist okay, das ist normal. Wenn es dann eigenes Geld ist, kann man dies für die eigenen Werte arbeiten lassen. Es kann natürlich auch eine berufliche Veränderung oder gleich die komplette Beendigung der Arbeit ermöglichen. Muss es aber nicht. Die Quelle liefert nur neue Möglichkeiten.



    9. themoneygirl: Wie ein Online-Kurs für dich zur neuen Einkommensquelle 2021 werden kann

    themoneygirl

    Jessica Howad von themoneygirl.de

    Ich kann mich noch ziemlich genau erinnern, warum ich vor drei Jahren mit meinem Blog gestartet bin. In erster Linie wollte ich andere Frauen an meiner Geschichte teilhaben lassen und sie dazu motivieren einen ähnlichen Weg zu gehen. Vom Shopaholic zur erfolgreichen Anlegerin. Um noch mehr Menschen zu erreichen, kostete mein Hobby mich allerdings immer mehr Zeit. Zeit, die ich nicht hatte, weil ich in meinem normalen 9to5 Job Geld verdienen musste.

    Die Lösung, mit der sich diese beiden Faktoren, mehr Zeit und einen größeren Mehrwert bieten, miteinander verbinden lassen – ein Online-Kurs als neue Einkommensquelle. Das Tolle ist, dass jeder einen Online-Kurs erstellen kann. Denn auch du kannst mit der Kombination aus deinem Wissen, deinem Talent und deiner Leidenschaft das Problem einer bestimmten Zielgruppe lösen. Dabei sind dir kaum Grenzen gesetzt. Von „Sport am Arbeitsplatz“ über „Konfliktsituationen erfolgreich meistern“ bis hin zu „Zahngesunde Ernährung“ ist für jeden ein passendes Thema dabei. Wenn du also weißt, wofür du brennst und was du gut kannst, deine Zielgruppe und eine Nachfrage identifiziert hast, kannst du direkt loslegen. Natürlich steckt hinter jedem Online-Kurs auch ein gewisses Maß an Arbeit und Zeit, die du investieren musst. Hast du deinen Kurs jedoch einmal erstellt, kannst du immer wieder darauf aufbauen und daraus eine sehr lukrative Einkommensquelle machen.

    10. Finanzdenken: Top 5: Meine persönlichen Einkommensquellen

    Zusammenfassend kann man sagen, dass ich mich mit meiner aktuellen finanziellen Situation sehr wohl fühle. Mein Haupteinkommen macht immer noch den größten Teil meiner Einnahmen aus, aber meine anderen Nebeneinkommensquellen holen langsam auf. Vermögensaufbau ist eben kein Sprint, sondern ein Marathon und genau so denke und investiere ich auch. Der Schritt in die nebenberufliche Selbstständigkeit unterstützt mich hierbei wesentlich, denn ich eigne mir hierdurch viele neue Fähigkeiten an und komme mit neuen Personen in Kontakt. Der größte Hebel bei meinem Vermögensaufbau und das mittlerweile größte Nebeneinkommen erziele ich allerdings durch den Optionshandel. 
    finanzdenken

    Alexander Schmidt von finanzdenken.de

    Mein Kapital für den Optionshandel ist noch deutlich kleiner als das Kapital, welches ich in Aktien und ETFs investiert habe. Im Verhältnis erziele ich beim Optionshandel jedoch deutlich mehr Einnahmen, als mit der Dividendenstrategie. Das gelingt mir nur, weil beim Optionshandel der Handel auf Margin möglich ist und daher regelmäßig “auf Kredit” gehandelt wird. Hört sich erstmal schlimm an, bringt aber bei einer definierten Vorgehensweise deutlich mehr Vorteile als Nachteile. Meine Vorgehensweise habe ich in meiner kostenfreien Beitragsserie zum Optionshandel auf Finanzdenken.de näher beschrieben. Ich minimiere hier automatisch das Risiko, weil ich den Optionshandel mit meiner Dividendenstrategie kombiniere. Solche Value-Werte sind weniger volatil und zahlen bei möglicher Einbuchung noch weiterhin eine Dividende an mich aus. Ein von mir gesetztes Limit für die eigene Margin-Auslastung verringert ebenfalls das eigene Risiko. Aber der Optionshandel muss aktiv betrieben werden. Aktuell habe ich noch viel Freude daran, möchte langfristig allerdings alles möglichst passiv halten. Daher werde ich in Zukunft einige Gewinne aus dem Optionshandel entnehmen und für Investitionen in Aktien nutzen. Anstatt für mein Geld zu arbeiten und Zeit einzutauschen, lasse ich lieber mein Geld weiteres Geld erarbeiten und nutze die frei gewordene Zeit für andere Dinge. Decken meine Einnahmen aus den verschiedenen Nebeneinkommensquellen irgendwann mal meine gesamten Ausgaben, bin ich finanziell unabhängig und kann theoretisch komplett frei über meine Zeit bestimmen. Welche Nebeneinkommensquellen habt ihr euch bereits aufgebaut und wie läuft es bei euch?

    Cheerio, Alex

    11. Capital-Insider: Verdienen wir 2021 noch Geld? Und welche Chancen gibt es für euch?

    capital insider

    capital-insider.de

    Das Jahr 2021 kann als eine Art Neustart gewertet werden. Nach dem Pandemie-Jahr 2020 haben sich viele Dinge verändert. Eine Wirtschaftsbereiche wurden de facto um über 90 % ihrer Umsätze gebracht und das heißt konkret: Einige Restaurants, Hotels oder Event-Veranstalter werden wir leider nicht mehr wieder sehen.

    Die Pandemie hat aber auch die Digitalisierung beschleunigt und dem Online-Business einen Schub gegeben. Positiv verändert hat sich, dass viele Meetings nun online statt finden. Das spart Zeit, Geld und schont die Umwelt. Natürlich ist auch der persönliche Austausch wichtig. 

    Aber müssen wir 4 Stunden nach Köln zu einem 2-stündigen Seminar fahren? Wir sind jeden Falls froh, wenn gerade solche Veranstaltungen weiterhin online bleiben werden.

    Wir haben den Eindruck, dass dadurch auch Unternehmen offener geworden sind in Ihrer Kommunikation. Ein erstes Kennenlernen per Videokonferenz ist nicht mehr tabu. Früher wäre wohl ohne persönlichen Kontakt nie eine Korrespondenz entstanden. Davon konnte sicherlich auch unser Podcast “InsideR In – Wirtschaft & Finanzen.Mittendrin” profitieren. Durch neue Kooperationen und Sponsoren können wir das Format aufrecht erhalten und weiterhin kostenlos für alle interessierten Hörer anbieten.

    Auch dank der Möglichkeit Online Dienstleisungen erbringen zu können, haben wir die Möglichkeit Fachartikel zu Finanzthemen u.a. für Finanzinstitute zu schreiben oder weitere Services wie Beratung anzubieten. Sicher ein Vorteil, wer wortwörtlich gut “vernetzt” ist – also früh auch das Internet als eine Möglichkeit für Einkommensgenerierung erkannt hat. Digitalisierung bietet große Chancen…

    So bieten sich inzwischen Möglichkeiten online mit Tätigkeiten zu verdienen, die noch vor 10 Jahren undenkbar waren. Seine Weltreise mit Youtube oder seinem Blog finanzieren? Inzwischen gibt es Menschen, die das hinkriegen. Das ist sicher eine tolle Sache. Oder dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Auch das ist keine Utopie mehr. Wir haben hier den Eindruck, dass durch die Pandemie Potenziale aufgedeckt wurden, die schon längst vorhanden waren. Aber durch konservative Denkweisen nicht ausgeschöpft wurden. Beispiel: Muss ein Journalist 5 Tage die Woche in einem Büro arbeiten, nur weil der Chef es will? Manchmal können Dinge so einfach umsetzbar und dennoch braucht es eine Pandemie. Vielleicht sollten wir zukünftig bei solchen Dingen mehr auf Disruption setzen und veraltete Denkmuster schneller beiseite legen. …es gibt aber auch vieles zu verbessern.

    Wo Licht ist, ist auch Schatten. Es gibt natürlich auch Dinge, die nicht so optimal sind und auch diese sollte man ansprechen: Auch das Online-Business schafft Anreize für Betrüger, Blender und Scharlatane. Crowdfunding-Plattformen, die sich als Betrug herausstellen, Blogger, die unseriöse Anbieter bewerben, Coaches, die teure und nutzlose Coachings anbieten ohne selbst etwas erreicht zu haben, Influencer, die auf Instagram Follower kaufen, etc. Es gibt viele negative Beispiele, die weder Wirtschaftswachstum generieren, noch Vertrauen schaffen.

    Daher ist es weiterhin unser Wunsch, dass auch Online-Business in Zukunft seriös und mehrwert stiftend sein sollte. Denn das ist nachhaltig und bietet uns allen gewaltige Chancen.

    12. Finanzeule: Mit Reselling eine Selbstständigkeit aufbauen – Ist das möglich?

    2018 habe ich den Schritt gewagt und mein erstes Investment an der Börse getätigt. Meine Wahl fiel damals auf einen All-World-ETF und die Entscheidung mit dem Investieren anzufangen, habe ich bis heute nicht bereut.

    Ganz im Gegenteil, es war ein wichtiger Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit und Freiheit. 

    Finanzeule

    Marco Gerst von finanzeule.net

    Doch als Schüler merkt man schnell, dass man mit ein paar Euro Taschengeld im Monat, auch bei noch so guten Renditen, kein riesiges Vermögen aufbauen kann.

    Die meisten würden an dieser Stelle ihr Vorhaben aufgeben und als gescheitert betrachten. Doch mich hat es schon immer gereizt, neue Dinge auszuprobieren. So kam ich von meinem ersten Investment an der Börse, bereits nach wenigen Wochen zu dem Thema „Reselling“ als Möglichkeit um mehr Kapital für meine Investments zu erwirtschaften.

    Doch der große Vorteil durch das Internet und Online-Marktplätze ist es, Artikel nahezu weltweit einkaufen und auch wieder verkaufen zu können. Da Lego als Marke sehr gefragt ist, gibt es hierfür auch einen dementsprechend großen Sammlermarkt.

    Um diesen Markt anzusprechen, mache ich mir als Reseller die Tatsache zu Nutzen, dass die Firma Lego regelmäßig ihr Produktportfolio erneuert, also alte Sets vom Markt nimmt und „In Rente schickt“.

    Die Sets verschwinden also vom Markt und gehen sozusagen „End-of-Life“ (EOL). Ich als Wiederverkäufe erwerbe solche Sets im Abverkauf von großen Händlern, die Ihr Lager für das neue Sortiment frei machen möchten, lagere die Sets für eine gewisse Zeit ein und verkaufe diese dann in einigen Monaten oder Jahren an Sammler, die unbedingt das eine Set möchten, aber es damals nicht kaufen konnten.

    Das ist schon das ganze Hexenwerk hinter dem Reselling, speziell bezogen auf die Lego-Nische. Natürlich gibt es viele weitere Möglichkeiten mit Lego-Sets und dem Reselling im allgemeinen Geld zu verdienen.

    Doch ich finde unter allen Produkten, die ich bereits in meinem Shop hatte, Lego-Sets am spannendsten. Denn selbst, wenn das Lego-Set einige Jahre in meinem Lager liegt, kann ich mir sicher sein, dass der Preis dann höher sein wird – natürlich immer in Abhängigkeit von dem Einkaufspreis! Das ganze Thema lässt sich gut mit dem Sammeln und Reifen von Wein, Whisky und Co. vergleichen.

    13. Geldhelden:  Mit Bloggen Geld verdienen – wie du dich zu einem fünfstelligen Umsatz pro Monat tippst

    geldhelden
    Robin Prock von geldhelden.org

    Du willst dem 9 to 5 entkommen? Du hast keine Lust mehr auf Büro und graue Wände? Und du hast es satt, dass dein Chef dich anschnauzt, als wäre er Fräulein Knüppelkuh im Film „Matilda“?

    Dann blogge!

    Mit einem Blog wirst du zum Content-Hulk: Du schreibst, ziehst Leser an wie eine Magnet-Nadel und monetarisierst schließlich deine Plattform – und zwar mithilfe von Kursen, Coachings, Büchern oder einem exklusiven Mitgliederbereich.

    Doch über was schreibst du? Über etwas, das dem Leser hilft von Problem A zur Lösung B zu kommen. Du bist der Obi-Wan Kenobi und hilfst DEINEM Luke Skywalker.

    Beispiel Geldhelden: Wir haben die Mission, dass finanzielle Bildung ein Schulfach wird und jeder Geld für sich arbeiten lassen kann.

    Deine Mission könnte sein: Mit meiner Hilfe legst du ein unwiderstehliches Sixpack frei, nach dem sich alle Frauen die Lippen lecken und auf das andere Männer neidisch starren.

    Jetzt hast du deine Mission – aber wie nennst du dich (Domain)?

    Drei einfache Formeln gebe ich dir an die Hand:

    1. Verbinde dein Thema + Zielgruppe: Sixpack ab 50
    2. Verbinde dein Thema + eine Eigenschaft von dir: Geld-Helden
    3. Benutze deinen Namen

    Die Domain steht – dennoch ist sie bloß eine Fußmatte, das prächtige Anwesen – der Blog – fehlt noch. Das errichtest du mit WordPress. WordPress ist ein Betriebssystem wie iOS auf dem Mac oder Windows auf dem Rechner, mit dem ich gerade tippe. Das Gute: Auf YouTube findest du Tutorials, wie du WordPress fehlerlos einrichtest. Anschauen! Nachahmen! Den Blog starten! Fußmatte und das prächtige Anwesen stehen also – wo bleiben die Gäste?

    Jetzt erfährst du, wie du verführerische Einladungen schreibst, die Scharen von Besuchern auf deinen Blog locken:

    1. Schreibe Gastartikel: Du machst dich bekannt in deiner Nische, gewinnst Vertrauen und erhältst kostbare Backlinks. Sie verlinken auf deinen Blog und bringen dich in den Suchergebnissen weit nach oben.

    2. Organisiere Blogparaden: so wie dieses Magazin hier.

    3. Werde zum Social-Media-Gott: Teile, lass deine Freunde teilen, kommentiere, zeige dein Gesicht und mache dich bekannt wie Jesus in der Bibel.

    4. Lerne SEO: die Geheimwissenschaft, wie du auf Seite 1 bei Google stehst.

    Klingeln genügend Besucher bei dir, kannst du endlich mit Bloggen Geld verdienen: Du genießt Vertrauen, weshalb man dir deine Kurse aus den Fingern reißt, deine Coachings bucht und deine Bücher verschlingt wie eine Weihnachtsgans zum 1. Weihnachtsfeiertag. Eine detaillierte Anleitung findest du unter https://geldhelden.org/mit-bloggen-geld-verdienen/

    • Marketing, wie z.B. Search engine optimization (SEO),
    • Pflege der Social Media Kanäle, also Networking,
    • wartbare technische Infrastruktur für das Frontend, das Backend sowie die Server,
    • das Design,
    • rechtliche Aspekte, wie z.B. Impressum, Datenschutz, AGBs
    • und natürlich Buchhaltung.

    Diese Dinge lassen sich natürlich outsourcen und einkaufen, wenn man das möchte und das nötige Kleingeld hat, was sich sehr schnell aufsummieren kann. Oder man macht einiges selbst und behält die volle Kontrolle über die gesamte Infrastruktur. Wenn man es jedoch einmal geschafft hat, sich eine benutzbare technische Infrastruktur, eine gute Webseite und brauchbare Besucherzahlen aufzubauen, geht das Geldverdienen los.

    Digitale Dienstleistungen und Tools sind dann eine gute Möglichkeit, um im Internet Geld zu verdienen. Das Schöne daran ist, dass man keine physischen Produkte produzieren und verschicken muss. Zudem fällt die Beschäftigung mit wenig reizvollen Themen wie der deutschen Verpackungsverordnung völlig aus. Die Erstellung von digitalen Dienstleistungen und Tools ist natürlich Geschmackssache – für leidenschaftliche Programmierer ist es allerdings eine feine Sache. Bei Investby.Immo erweitern wir z.B. gerade unser Immobilienanzeigenangebot um einen Investmentanalyzer, der sowohl beim Berechnen und Analysieren, als auch beim Planen und Kontrollieren von Immobilieninvestments für übersichtliche Investments sorgen wird. Wir sind selbst Immobilieninvestoren und hatten keine Lust mehr, alles von Hand zu berechnen. Mit Investby.Immo bauen wir uns somit die Tools, die wir selbst benötigen. Dieser Ansatz dürfte in den unterschiedlichsten Nischen funktionieren, da man selbst sein bester Kunde ist und die Probleme und Bedürfnisse am besten kennt.

    Welcher Weg es auch sein soll, um sich neue Einkommensquellen zu erschließen: jetzt ist der beste Zeitpunkt, um den ersten Schritt zu machen. Anfangen, iterieren und weitermachen ist der Weg zum Erfolg.

    14. Geldhelden: Der Unternehmertrick: Ausgabenkontrolle schlägt Einnahmesteigerung

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    Maximilian Alexander Koch von geldhelden.org

    Pareto – Die Regel des unerwarteten Reichtums

    Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel genannt, besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern mit 80 % des Gesamtaufwandes die quantitativ meiste Arbeit.

    Wenn es nun einen Weg gäbe, die 20 % unserer Ausgaben zu ermitteln, die 80 % unserer Lebensqualität sichern, wären ständen uns weitere 80 % zur freien Verfügung. Nun ist das Leben kein Zahlenspiel, doch das Grundprinzip bleibt erhalten: Wenn wir nur 1000 € benötigen, sind 2000 € für uns viel Geld. Wenn wir hingegen 5000 € benötigen, dann leben wir in Armut.

    Das sich der objektive Wert des Geldes nicht ändert spielt eine untergeordnete Rolle, denn nur der subjektive Wert kann das widerspiegeln, worum es uns eigentlich geht, wenn wir uns mehr Geld wünschen. Sicher, mehr Geld zu verdienen erhöht auch den subjektiven Wert. Doch nur indirekt über den Umweg des objektiven Wertes. Entscheidend ist aber das Verhältnis das wir zum Geld haben, denn dieses können wir leichter beeinflussen und uns so unabhängig machen. Anstatt in ein Abhängigkeitsverhältnis zu geraten, das dafür sorgt, das wir dem Geld hinterherrennen, verfügen wir über überflüssiges Geld, das wir investieren und vermehren können.

    Warum weniger Geld ausgeben dabei hilft, mehr Geld einzunehmen

    Wir ersparen uns zudem die Angst vor dem Verlust und schaffen damit eine der höchsten Hürden aus dem Weg. Denn wenn Arbeitnehmer angeben sollen, was sie davon abhält unternehmerisch tätig zu werden, dreht sich alles um (berechtigte) Sicherheitsbedenken. Niemand will im Fall der Fälle sich und seine Familie in den Abgrund reißen, weil er einer fixen Idee hinterhergejagt ist.

    Doch wer auf kleinem Fuße lebt, dem drückt selten der Schuh und wer es sich auf dem Boden bequem machen kann, freut sich jeden Tag aufs neue, wenn es der beheizte Boden eines Palastes ist.

    Wer auf großem Fuße lebt, stolpert schon bei den kleinsten Unruhen über Ängste. Denn wer nur in einem Palast leben kann, liegt nächtelang wach, weil er Angst haben muss die laufenden Kosten nicht mehr tragen zu können.

    Zwang sorgt nie für Reichtum. Gelungenes Unternehmertum schon. Erfolgsfaktoren und nötige Ressourcen für Unternehmertum sind: Freiheit, Energie, Freizeit und vor allem effizientes Finanzmanagement. Das Kernprinzip aller Unternehmen lautet: Mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel bewirken.

    Warum nicht auch das eigene Leben nach diesem Prinzip gestalten?



    15. Finwohl: Blockadenlöser für Finanzentscheider

    Das erste Kennenlernen, das erste Date, der erste Kuss, gemeinsame Erlebnisse, der erste Urlaub und irgendwann das kleine Wörtchen „Ja“ als Verbindung für die Ewigkeit!

    Bei der Auswahl des Partners spielt das Bauchgefühl eine große Rolle. Freunde und Familie dienen als Ansprechpartner bei Zweifel oder Unsicherheit.

    Im Normalfall vergeht Zeit bis zum Ja-Wort und man hat die Gelegenheit den potenziellen Partner besser kennen zu lernen.

    Anders ist dies bei Finanzentscheidungen. Große Finanzentscheidungen basieren oft auf rationalen Aspekten. Emotionale Aspekte werden eher selten abgedeckt.

    Dazu kommt, dass wir in unserer Gesellschaft nicht gerne über das Thema Geld und Finanzen reden. Der Austausch über das Thema findet im Umfeld der Freunde oder Familie seltener statt.

    finwohl

    Andree de Boer von finwohl.de

    Bei einer Finanzberatung werden die emotionalen Aspekte selten thematisiert. Entscheidungen werden aufgrund von rationalen Überlegungen getroffen und der Ratsuchende wird mit den Emotionen allein gelassen. Dies hat dann zur Folge, dass viele Menschen sich mit ihren Finanzentscheidungen tief im Innersten unwohl fühlen.

    Ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit der Thematik beschäftigt und habe mich daher entschlossen das Thema Finanzcoaching als das zu begreifen was es wirklich sein sollte. Gutes Finanzcoaching ist nicht nur die richtigen Finanzentscheidungen zu treffen, sondern sich auch mit den Entscheidungen wohl zu fühlen.

    Finanzcoaching und Finanzielles Wohlbefinden beschränken sich daher nicht auf die Beratung und die Umsetzung, sondern auch auf die innere Einstellung zu Geld und Risiko.

    Mit einer professionellen Coachingausbildung möchte ich zukünftig auch das Thema innere Einstellung als Basis für gute Finanzentscheidungen abdecken und damit eine vollumfängliche Dienstleistung für gute Finanzentscheidungen anbieten.

    16. Hauskauf-Blog: Optionsstrategie als zusätzliche Einkommensquelle

    hauskauf-blog
    Stephan Gasteyger von hauskauf-blog.de

    Kurzfristig Geld verdienen mit Aktieninvestments ist zeitaufwändig und oft riskant. Das Einkommen von Immobilien ist zwar meistens sicherer, du benötigst dafür aber wesentlich mehr Kapital.

    Hier zeige ich dir, wie du dir bereits mit einem niedrigen Kapitaleinsatz eine zusätzliche Einkommensquelle sichern kannst. Dies mit beschränktem Risiko und Zeitaufwand.

    Optionen kurz erklärt

    Mit dem Kauf einer Option erwirbst du das Recht, zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft einen bestimmten Basiswert zu einem vorab definierten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

    Man unterscheidet zwischen Call und Put Optionen. Mit diesen kann auf eine bestimmte Kursrichtung des Basisprodukts (Call: Aufwärts, Put: Abwärts) spekuliert werden. Sie können ebenfalls als Absicherung von bestehenden Depotpositionen verwendet werden.

    Der Verkäufer (Stillhalter) ist bei einer Put Option zum Kauf bzw. bei einer Call Option zum Verkauf des Basiswertes verpflichtet. Er kann nicht entscheiden, ob die Option ausgeübt wird oder nicht. Verkauft der Stillhalter zum Beispiel eine Put Option, muss er am Ausübungsdatum typischerweise 100 Anteile des Basiswerts pro Optionskontrakt kaufen, zum vereinbarten Ausübungspreis.

    Als Stillhalter das Einkommen von deinen Aktien mindestens verdoppeln

    Anstatt lediglich Aktien zu kaufen, um Dividenden zu verdienen und auf einen Kursgewinn zu hoffen, wollen wir nun sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf der Aktien zusätzliches Einkommen verdienen. Und in manchen Fällen sogar ohne die Aktien überhaupt halten zu müssen.

    Um deine Aktien zu kaufen wirst du mit der hier besprochenen Optionsstrategie zum Stillhalter. Wichtig ist, dass du dir der Risiken bewusst bist und eine verkaufte Option immer durch den Kauf einer weiteren Option oder eine Aktienposition absicherst.

    Die Strategie verläuft in drei Schritten:

    1. Der Verkauf einer Put Option, um entweder (je nach Kurs der Aktie zum Ausübungsdatum) lediglich die Prämie zu behalten, ohne weitere Verpflichtung – oder um die Aktien zu erwerben.

    2. Nach dem allfälligen Erwerb der Aktien verdienst du Dividenden.

    3. Kurz nach Kauf der Aktien verkaufst du eine Call Option, mit welcher du dich verpflichtest, deine Aktien zu einem bestimmten Ausübungspreis und – datum wieder zu veräußern.

    Deine Jahresrendite kann somit mindestens zwei- oder dreimal höher sein als die Dividendenrendite allein, die du bei einem einfachen Aktienkauf erhalten hättest. Und dies auch ohne Kursgewinne der Aktie.

    Bereits bei einem Startkapital von nur 1000 Euro ist durch diese konservative Optionsstrategie ein jährliches Zusatzeinkommen von mindestens 25 bis 30 Prozent des Kapitaleinsatzes durchaus realistisch. Link zum vollständigen Artikel: https://hauskauf-blog.de/optionsstrategie-als-zusaetzliche-einkommensquelle/

    • Marketing, wie z.B. Search engine optimization (SEO),
    • Pflege der Social Media Kanäle, also Networking,
    • wartbare technische Infrastruktur für das Frontend, das Backend sowie die Server,
    • das Design,
    • rechtliche Aspekte, wie z.B. Impressum, Datenschutz, AGBs
    • und natürlich Buchhaltung.

    Diese Dinge lassen sich natürlich outsourcen und einkaufen, wenn man das möchte und das nötige Kleingeld hat, was sich sehr schnell aufsummieren kann. Oder man macht einiges selbst und behält die volle Kontrolle über die gesamte Infrastruktur. Wenn man es jedoch einmal geschafft hat, sich eine benutzbare technische Infrastruktur, eine gute Webseite und brauchbare Besucherzahlen aufzubauen, geht das Geldverdienen los.

    Digitale Dienstleistungen und Tools sind dann eine gute Möglichkeit, um im Internet Geld zu verdienen. Das Schöne daran ist, dass man keine physischen Produkte produzieren und verschicken muss. Zudem fällt die Beschäftigung mit wenig reizvollen Themen wie der deutschen Verpackungsverordnung völlig aus. Die Erstellung von digitalen Dienstleistungen und Tools ist natürlich Geschmackssache – für leidenschaftliche Programmierer ist es allerdings eine feine Sache. Bei Investby.Immo erweitern wir z.B. gerade unser Immobilienanzeigenangebot um einen Investmentanalyzer, der sowohl beim Berechnen und Analysieren, als auch beim Planen und Kontrollieren von Immobilieninvestments für übersichtliche Investments sorgen wird. Wir sind selbst Immobilieninvestoren und hatten keine Lust mehr, alles von Hand zu berechnen. Mit Investby.Immo bauen wir uns somit die Tools, die wir selbst benötigen. Dieser Ansatz dürfte in den unterschiedlichsten Nischen funktionieren, da man selbst sein bester Kunde ist und die Probleme und Bedürfnisse am besten kennt.

    Welcher Weg es auch sein soll, um sich neue Einkommensquellen zu erschließen: jetzt ist der beste Zeitpunkt, um den ersten Schritt zu machen. Anfangen, iterieren und weitermachen ist der Weg zum Erfolg.

    17. Erfolgsquelle: Dropshipping: Die neue & einfache Einkommensquelle 2021?

    erfolgsquelle
    Lucas Eschen von erfolgsquelle.net

    Es ist 2021 – Das Jahr der Ups und Downs, das Jahr der Pandemie und das Jahr der finanziellen Sorgen liegt weitestgehend hinter uns. 2020 hat bei einem Großteil der Deutschen für finanzielle Veränderungen gesorgt: Viele Arbeitnehmer mussten in Kurzarbeit oder haben sogar ihren Job verloren. Warum siehst du dich also nicht nach alternativen Einkommensquellen um? Eine gute Idee ist es jedenfalls.

    Vielleicht stößt du während deiner Recherche auf Dropshipping und fragst dich, ob es als seriöse und langfristige Einkommensquelle geeignet wäre.

    Meiner Meinung nach ist Dropshipping das leider nicht und du solltest es nur als eine Art Haltestelle auf deinem Weg in die Selbstständigkeit betrachten.

    Das Geschäftsmodell des Dropshippings wird von vielen “Geld-Gurus” im Internet als besonders einfach verkauft, eine sogenannte Schnell-Reich-Werden-Methode. “Du musst kaum Zeit und Geld investieren. Yeah Passives Einkommen!”, doch so einfach ist es leider nicht. Um mit Dropshipping wirklich erfolgreich zu werden, musst du einiges an Zeit und Geld investieren. Es gibt kein “einfach reich und erfolgreich” werden. Für Dropshipping gilt genau das Gleiche wie für jedes andere Geschäftsmodell auch: Harte Arbeit zahlt sich aus.

    Marketing und gute Produkte sind beim Dropshipping unerlässlich. Damit Menschen deinen Online-Shop besuchen und letztendlich deine angebotenen Dropshipping-Produkte kaufen können, musst du vorerst viel Geld in Werbeanzeigen und Werbung generell investieren. Dich kennt nämlich niemand, du hast keine Marke und auch keinerlei Reichweite.

    Zudem ist Dropshipping meines Erachtens nach nicht als längerfristige Einkommensquelle geeignet, da der Verkauf von physischen Waren, meist aus Fernost, hohe rechtliche Risiken birgt. Was passiert z.B., wenn durch dein angebotenes Produkt Schäden entstehen?

    Außerdem baust du dir mit einem Online-Shop und ein paar Dropshipping-Produkten aus China noch lange keine Basis für ein echtes Online-Business auf. Dropshipping kann höchstens als langfristige Einkommensquelle fungieren, wenn du dir um deinen Online-Shop herum, eine Marke aufbaust, an Reichweite gewinnst und die Menschen von deiner Marke überzeugst.

    Dann, aber auch nur dann, kann Dropshipping, eine langfristige und profitable Einkommensquelle sein.

    Mehr über Dropshipping liest du auf meiner Webseite unter erfolgsquelle.net/dropshipping