5 Tipps, um endlich loszulegen

    5 Tipps, um endlich loszulegen

    Was unterscheidet denjenigen, der seine Ziele erreicht, von dem, der immer  nur darüber spricht, was er erreichen will? Richtig! Ersterer handelt. 

    Wenn du erfolgreich in dem sein möchtest, was du dir vornimmst, reicht es nicht nur, wenn du dir deine Ziele steckst, sondern du musst auch etwas dafür tun. Wie durch Zauberhand werden sich die Dinge in deinem Leben nicht verändern. Du bist die- oder derjenige, der etwas ändern kann und dafür musst du aktiv werden. 

    So ist es natürlich auch im Hinblick auf deine Finanzen. Sich nur vorzunehmen, dass man sich ja eigentlich mal darum kümmern müsste, ist leider nicht genug. Und auch, wenn du es geschafft hast, dir das entsprechende Wissen anzueignen, fehlt noch der entscheidende Schritt: die Umsetzung!

    Damit dir das gelingt und du immer öfter die Dinge anpackst, anstatt sie zu verschieben, habe ich hier einige Tipps für dich:

    Schritt 1: Setze dir Ziele, aber richtig

    Die meisten von uns haben schon mal etwas von der SMART Methode gehört, falls nicht erkläre ich es hier noch mal kurz.

    S – Spezifisch: Versuche dein Ziel so genau wie möglich zu beschreiben

    M – Messbar: Bestimme qualitative und quantitative Messgrößen, anhand du später überprüfen kannst, ob du dein Ziel erreicht hast

    A – Attraktiv: Plane so, dass du dich immer motiviert fühlst dieses Ziel zu erreichen

    R – Realistisch: Das Ziel sollte innerhalb mit den, dir zur Verfügung stehenden Mitteln erreicht werden können. Bei dem Punkt realistisch scheiden sich die Geister. Ich bin ehrlich gesagt auch dafür lieber etwas höher zu pokern und meinem Unterbewusstsein damit das Signal zu geben, nach Lösung für diese anspruchsvollere Aufgabe zu suchen. Auch, wenn ich dann am Ende vielleicht nur 90% des Ziels erreicht habe, ist das immer noch mehr, als, wenn ich mir von Beginn an ein viel zu niedriges Ziel gesteckt hätte.   

    T – Terminiert: Bis wann möchtest du dieses Ziel erreichen?

    Bildquelle: Tim Graf / Unsplash / 2019

    Schritt 2: Nutze die Salamitaktik

    Schneide dir dein großes Ziel in viele kleine Scheiben, sprich Mini-Aufgaben, die du an einem bestimmten Tag auf jeden Fall bewältigen kannst. Wenn du dich immer noch nicht durchringen konntest, dich mit deinen Finanzen zu beschäftigen, aber dich wirklich darum kümmern willst, dann nimm dir doch vor, heute mal zehn Seiten in deinem Buch zu diesem Thema zu lesen oder eine kleine Lektion im Online-Kurs zu erledigen oder du legst heute die Excel-Tabelle an, in der du nun immer deine Einkäufe notieren willst oder oder oder… Falls du nicht weißt wo du anfangen sollst, habe ich das hier in 5 Schritten nochmal zusammengefasst.

    Schritt 3: Beginne deine Aufgabe im Kopf

    Manchmal, wenn ich wirklich keinen Bock habe etwas zu machen und ja ich hab super oft keinen Bock bestimmte Dinge zu tun, so wie jeder andere auch. Neben so nervigen Dingen wie Haushalt betrifft das manchmal auch meine Hobbies. Da sinkt die Begeisterung heute wieder die Gitarre in die Hand zu nehmen, auch mal gegen null. Wie schaffe ich es dann trotzdem zu üben? Oft hilft es mir dann mich vorher gedanklich darauf einzustellen und mir dann vorzustellen, wie ich die Gitarre aus der Halterung nehme und diesen oder jenen Song übe, dann ist die Umsetzung in die richtige Handlung keine so große Hürde mehr. 

    Schritt 4: Tue es ohne nachzudenken

    Das ist im Prinzip das komplette Gegenteil zum dritten Tipp. In einigen Situationen hilft eben diese Strategie, unter anderen Umständen eben eine andere Herangehensweise. Wenn du gedanklich schon eine so große Abneigung gegen das Thema entwickelt hast, wird es dir auch nicht helfen noch weiter darüber zu nach zu grübeln. Ich hab das manchmal auf der Autofahrt nach Hause, wenn ich dann gedanklich noch die restliche Strecke durchgehe, dann muss ich schon zwei mal tief durchatmen, dass ich nicht gleich wieder total entnervt bin. Also einfach fahren. 

    Schritt 5: Gedanken > Gefühle > Handlungen > Ergebnisse

    Wenn ich negative Gefühle einer Sache gegenüber habe, dann gehe ich im Kopf immer diese Kette durch. Ich frage mich dann selbst: Welche Gedanken bringen dich jetzt dazu dieses Gefühl zu entwickeln? Welches Gefühl ist das genau und wie beeinflusst das jetzt meine Handlung? Welches Ergebnis werde ich damit erzielen? Dieses bewusste Hinterfragen hat mich schon aus so manchem Tief geholt. Also sei immer achtsam mit deinen Gedanken, sie beeinflussen deine Ergebnisse. Klingt jetzt nach sonem Konfuzius-Kalenderspruch, aber probier es selbst mal aus.

    Wenn du noch weitere Anregungen brauchst, kann ich dir wärmsten das Buch von Ralf Senftleben – Entdecke deine Willenskraft empfehlen. Er geht hier ganz detailliert nochmal auf einzelne Tipps ein und unterbreitet zahlreiche weitere Lösungsansätze.

    Also komm ins Handeln! 🙂

    Titelbild: Danielle Macinne / Unsplash / 2019

    5 Schritte, um deine Finanzen in den Griff zu bekommen

    5 Schritte, um deine Finanzen in den Griff zu bekommen

    Du bist gerade völlig erschlagen von den ganzen Themen rund um deine Finanzen und hast überhaupt keinen Plan, wo du anfangen sollst? Dann bist du nicht allein, denn mir ging es damals ganz genauso, als ich mich das erste Mal wirklich mit meinen Finanzen beschäftigen wollte. Ich habe mich an die Aufgabe Schritt für Schritt herangetastet.

    Schritt 1: Wissen aneignen.

    Schau dir vorher an wie die Börse funktioniert, was Aktien, Anleihen und natürlich ETFs sind. Achte dabei aber darauf dich nicht zu verzetteln. Du solltest ein sicheres Gefühl haben, bei dem was du tust, aber es sollte dich nicht länger als drei Monate kosten, an diesen Punkt zu gelangen.

    Schritt 2: Ermittle deinen Status quo.

    Während du dir das entsprechende Know-How erarbeitest, solltest du dir einen ersten Überblick über deine Finanzen verschaffen. Welche Einnahmen habe ich? Wie hoch sind meine Ausgaben? Habe ich irgendwo noch Reserven, an die ich vorher nicht gedacht habe. Ein Depot, dass meine Eltern mal für mich angelegt haben, ein Tagesgeldkonto, auf dem noch ein paar Tausender schlummern oder eine Immobilie (unwahrscheinlich, dass du diese bei deinem Überblick vergessen könntest, aber der Vollständigkeit halber, sei sie mit erwähnt), mit der du Mieteinnahmen generierst.

    Schritt 3: Sparbetrag festlegen.

    Was bleibt mir denn am Ende des Monats? Das kannst du dann mittels des Haushaltsbuches ganz genau herausfinden. Ein Haushaltsbuch schafft schnelle Erkenntnisse. Dieses Haushaltsbuch kannst du dann auch mal ganz akribisch drei Monate lang führen. Für schnellere (aber möglicherweise ungenauere) Ergebnisse kann die Überprüfung deiner Kontoauszüge der letzten 3 bis 12 Monate sorgen. Falls du alles mit Karte zahlst, ist das ok, wenn du viele Beträge bar bezahlst, erhältst du hier eher unrealistische Zahlen. Wichtig ist, dass du am Ende deinen Sparbetrag ermittelst.  

    Kann ich irgendwo noch mehr rausholen? Es gibt zwei Möglichkeiten sein Einkommen zu erhöhen: 1. Mehr sparen / Ausgaben kürzen, 2. Einnahmen erhöhen / mehr verdienen. Überdenke alle Möglichkeiten, die du hast, um an diesen beiden Stellschrauben zu drehen.  Bevor du beginnst dein Geld anzulegen, lege dir einen Notgroschen an.

    Schritt 4: Risikobereitschaft bestimmen.

    Wie risikofreudig bin ich im Hinblick auf meine Finanzen und welchen Teil lege ich wie an? Ermittle also deine Risikobereitschaft. Mittels der von Gerd Kommer beschriebenen Weltportfolios in seinem Buch Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs , das ich dir nur wärmsten empfehlen kann, kannst du dir dann deine eigene Variante ganz easy zusammenstellen.

    Schritt 5: Endlich loslegen.

    Du hast alle Punkte für dich abgehakt? Dann kannst du nun starten, dein Geld für dich arbeiten zu lassen. Komm ins Tun und hau rein!


    Falls du dich noch unsicher fühlst, dann kannst du auch gern meinen Online-Kurs machen. Dort erkläre ich dir alle Schritte nochmal ganz ausführlich. Du kannst diesen in deinem eigenen Tempo absolvieren und bist danach bestens gerüstet, um dein Geld in ETFs anlegen zu können.

    Titelbild: Kelly Sikkema / Unsplash / 2019