Quartalsbericht Q3 - Erhöhung Sparrate auf 2.000 EURO

Quartalsbericht Q3 – Erhöhung Sparrate auf 2.000 EURO

Hallo Zusammen, ich bin ein wenig spät dran, dennoch kommt hier mein Bericht für das dritte Quartal 2021. In den Kategorien Beruf, Finanzen, Gesundheit werde ich euch auf den neuesten Stand bringen. Was waren meine Highs und meine Lows? Das hilft mir zu schauen, ob ich mich in die richtige Richtung bewege und gibt euch hoffentlich einen Motivationsschub. Viel Spaß dabei!

Quartalsbericht Q3 – Beruf

berufliche Highs

Derzeit befinde ich mich im zweiten Jahr meiner Elternzeit. Meine Hauptaufgabe besteht demnach derzeit darin unser Kind zu betreuen. Elterngeld habe ich nur im ersten Jahr bezogen. Auch, wenn wir uns mit finanziellen Rücklagen ausreichend auf diese Phase vorbereitet haben, hatte ich dennoch Lust wieder etwas zu arbeiten. Daher bin ich überglücklich, dass die Chance bekommen habe, für die Geldhelden schreiben zu dürfen. 

Die Bezahlung ist sehr gut. Ich kann mir meine Zeit und meine Arbeit frei einteilen. Die Zusammenarbeit mit dem Team klappt ausgezeichnet, obwohl wir überall auf der Welt verstreut sind und ich fühle mich gehört. Zwischenzeitlich habe ich darum gebeten, mehr Aufgaben übernehmen zu dürfen und habe jedes Mal die Möglichkeit erhalten. Zudem habe ich das Gefühl, dass wir alle an einem Ziel arbeiten und sich gegenseitig unterstützen.  

Ich habe demnach einen Arbeitgeber gefunden, bei dem Beruf und Familie miteinander vereinbar sind, meine Anliegen ernst genommen werden, regelmäßig nach Feedback gefragt wird und ich mit der Bezahlung mehr als zufrieden bin. Für mich ein absolutes High der letzten drei Monate. Ich kann es nicht anders sagen 🙂

Mein Tagesablauf

Natürlich ist es auch nicht immer ganz einfach. Ich stehe jeden Morgen um 4 Uhr auf, um circa die ersten drei Stunden des Tages nutzen zu können, um zu arbeiten. Je nachdem, wann der kleine Mann aufwacht, geht es an die Morgenroutine. Frühstück vorbereiten, wickeln Zähne putzen, Mittag kochen. Danach gehen wir eine riesige Runde spazieren. Währenddessen kann ich meist ein Hörbuch oder Podcast hören. Dann gibt es für uns beide Mittagessen und, wenn ich Glück habe, gibt es noch ein Schläfchen am Nachmittag. Diese Zeit nutze ich dann wieder, um meiner Arbeit nachzugehen. 

Die größte Unterstützung bei allem und ohne ihn würde das alles nicht gehen, ist mein Mann. Immer, wenn er nicht arbeitet, kümmert er sich direkt um den Kleinen. Darüber hinaus macht er mindestens genauso viel im Haushalt, wenn nicht sogar mehr. Da wir keine Großeltern in der Nähe haben, bin ich sehr dankbar, dass diese Aufteilung bei uns so harmonisch abläuft. Beide Elternteile können arbeiten und kümmern sich gleichermaßen um Haushalt und Kind. Klar ist das nicht immer einfach und klar haben wir auch mal beide keine Lust den Abwasch zu machen, aber wir wurschteln uns so da durch, so wie alle anderen Familien auch 😀



berufliche Lows

Da ich wie gesagt Interesse daran hatte, doch wieder früher arbeiten zu gehen, war meine erste Adresse natürlich mein aktueller Arbeitgeber. Zunächst habe ich in der Kita angefragt, ob mein Sohn etwas zeitiger als vereinbart betreut werden könnte. Angemeldet ist er seit August 2021 und eine Eingewöhnung hatten wir für Januar 2022 angepeilt. Meine Anfrage war nun ihn bereits ab Oktober 2021 einzugewöhnen. Nach anfänglichem positivem Feedback seitens der Kita, kam jedoch keine frühere Betreuung zustande. Aufgrund längerer Krankheit und Personalmangels wurde wir wieder auf den Januar vertröstet.

Ich mache die Kita dafür in keinster Weise verantwortlich. Für eine Krankheit kann niemand etwas. Dass derzeit ein absoluter Mangel an Erziehern und Erzieherinnen besteht, ist kein Geheimnis. Ich war froh hier in Berlin überhaupt einen Platz bekommen zu haben. Bei früheren Anrufen in anderen Betreuungsstätten war an eine Unterbringung in unter zwei Jahren nicht zu denken. Im Umkreis von fünf Kilometern entstehen momentan über 4.200 neue Wohnungen und hoffentlich entsprechende Kindertagesstätten. Für mich war der negative Bescheid zur Betreuung meines Kindes ein echtes Low.

Als es erst noch hieß, dass der Kleine bereits im Oktober eingewöhnt werden kann, meldete ich mich bei meinem Arbeitgeber und fragte nach einem früheren Wiedereinstieg. Ich telefonierte ebenfalls mit meinen Kollegen, die sehr froh darüber waren, als sie hörten, dass ich früher wieder zurückkommen würde. Schließlich mussten sie während meiner Abwesenheit meine Aufgaben mit übernehmen. Eine Elternzeitvertretung gibt es nicht. Mein Vorgesetzter sah das alles etwas anders und vermittelte mir klar und deutlich, dass ein früherer Wiedereinstieg nicht möglich sei. 

Aufgrund der permanenten Überlastung im Team kam es nun zu langfristigen Krankschreibungen. Die komplette Arbeit lastet nun auf einer Teilzeitkraft. Mein Arbeitgeber wird sicherlich seine Gründe haben, warum ein früherer Wiedereinstieg nicht möglich ist, allerdings ist es für mich schwer nachvollziehbar. Daraufhin habe ich mehrere Bewerbungen geschrieben, war jedoch nicht weiter erfolgreich. Insgesamt für mich recht enttäuschend. Ich halte weiterhin die Augen offen und konzentriere mich auf meine Aufgaben bei den Geldhelden. 🙂

Quartalsbericht Q3 – Finanzen

finanzielle Highs

Für die Elternzeit hatte ich zunächst vorsorglich unseren Sparplan etwas zurückgefahren, habe aber nach einem Jahr nun festgestellt, dass wir weniger von dem zur Verfügung stehenden Geld verbraucht haben. Dadurch, dass ich nun zusätzlich noch etwas arbeiten darf, konnte ich unseren Sparplan wieder erhöhen. Derzeit fließen 1.600 EURO ins Depot, 400 EURO in den risikolosen Anteil, 200 EURO in die Spareinlagen des Kindes und jeweils 200 EURO auf das Spaßkonto (Urlaub, Bekleidung, etc.), das Babykonto (für notwendige Anschaffungen) und 200 EURO in den Notgroschen, der allerdings schon mehr als gut gefüllt ist. Dieses Geld könnte ich noch anderweitig investieren. Mich hat die Umstellung des Sparplans wieder super motiviert weiterzumachen und ich liebe es zu sehen, wie unsere Vermögen wächst.

finanzielle Lows

Lows gab es in dem Sinne nicht. In letzter Zeit habe ich mal wieder etwas zu viel Geld für Bekleidung ausgegeben. Da sich in dem Bereich etwas tun musste, habe ich im November eine #NoShoopingChallenge ausgerufen. Jegliche Einkäufe während des Black Friday sowie davor und danach sind für mich also tabu. Mein Ziel ist es, das auf die nächsten Monate auszuweiten. Mindestens für den Dezember. Dann werde ich mir einen Plan für das neue Jahr machen. 

Quartalsbericht Q3 – Gesundheit

gesundheitliche Highs

Seit Juli ist es mir gelungen keine Produkte mit raffinierten Zucker mehr zu essen. Zudem verzichte ich auf Milchprodukte. Grund ist, dass ich festgestellt habe, dass es meinem Körper nicht sonderlich gut tut und meine Haut beim Verzehr dieser Lebensmittel sofort Alarm schlägt. Also weg damit. Ich war vorher ein echt Zucker-Junkie. Ich konnte kaum die Mittagszeit abwarten, um mir nach dem Essen endlich Schokolade einzuverleiben. 

Die Süßigkeiten habe ich durch Nüsse und Trockenfrüchte ersetzt. Da ich gern backe, gab es bereits die ersten Dattelbällchen und Nusskuchen ohne “richtigen” Zucker. Natürlich befindet sich in den Produkten entsprechend Fruchtzucker. In Maßen genossen, kommen ich und meine Haut damit sehr gut zurecht. 

Ansonsten wird wie immer selbst und frisch gekocht und gebacken. Ich würde meine Ernährung zu 85 Prozent als gesund bezeichnen. Ab und an esse ich verarbeitet Lebensmittel wie ein Fischstäbchen oder Eiersalat. Da ginge sicher noch mehr, aber derzeit bin ich damit recht zufrieden.

Ebenfalls ab Juli ist es mir gelungen, mich wieder dreimal die Woche dem Krafttraining zu widmen. Seitdem konnte ich signifikante Veränderungen an meinem Körper feststellen, bin stärker geworden, habe mehr Ausdauer und konnte die Gewichte erhöhen. So soll es weitergehen. Ich bin zufrieden 🙂 Netter Nebeneffekt sind die Definition meines Körpers und die abgeschmissenen Kilos. In erster Linie geht es aber darum sich fit und gesund zu fühlen beziehungsweise es natürlich auch zu sein.



gesundheitliche Lows

Einige Zeit nach dem Abstillen hatte ich mit Herzrasen und extrem erhöhten Puls zu kämpfen. Nach der Blutabnahme wurde sehr schnell eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt. Diese wurde dann mit Tabletten behandelt, die ich nach zwei Monaten wieder absetzen konnte. Derzeit werden meine Blutwerte regelmäßig kontrolliert und wir beobachten die Entwicklung. Allerdings klettert mein Puls gerade wieder langsam, aber stetig in die Höhe.

Als Folge dessen gesellt sich gerade noch etwas Haarausfall dazu, der sich als Nachwirkung der Überfunktion äußern kann. Kurz nach unserem fünftägige Urlaub im Oktober hat mich eine Grippe noch ziemlich umgehauen. Zwei Tage, an denen an Aufstehen nicht zu denken war. Nach insgesamt fünf Tagen war der Spuk dann allerdings auch wieder vorbei. Es war kein Corona (muss man ja heutzutage immer dazu sagen), ich habe einen Test gemacht. Der Rest der Familie verspürte nur leichte Symptome. 

Dennoch deute ich dies als Zeichen meines Körpers, dass ich mich ein wenig mehr entspannen sollte. Ich versuche nun jede Nacht Minimum 6,5h Schlaf zu bekommen und mich einfach mehr auszuruhen oder früher hinzulegen, wenn mein Körper danach verlangt. Da Zeit gerade ein unglaublich knappes Gut ist, fällt mir dieser Punkt tatsächlich am schwersten, neben dem Versuch wieder Kaffee zu verzichten. Aufgrund der Schwangerschaft hatte ich 1,5 Jahre keinen Kaffee getrunken und dachte nun, dass ich das wieder könnte Na ja, nee kann ich nicht. Zumindest war der Wunsch dazu noch nicht groß genug. Den Konsum konnte ich ein wenig reduzieren.

Die Ziele sind also weiterhin weniger Stress und die Schilddrüse in den Griff bekommen.

Insgesamt sind die Ziele bis Ende des Jahres folgendermaßen:

  • Einkommen pro Monat auf 1.500$ bei Geldhelden erhöhen
  • Sparen und Depot bleibt insgesamt bei 2.600 EURO pro Monat
  • keinen industriellen Zucker
  • keine Milchprodukte
  • 3 x Krafttraining pro Woche
  • min. 7h Schlaf

Ansonsten freue ich mich sehr auf die Weihnachtszeit und habe mir schon etliche, leckere Rezepte herausgesucht. Die Geschenke sind alle schon besorgt, die Weihnachtskarten im Druck und die Christmas-Playlist wartet auf ihren Einsatz. Ich freue mich vor allem wieder mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen zu können. Das ist das, was mir im letzten Jahr am meisten gefehlt hat. Liebe geht raus an alle 🙂

Was sind deine Ziele für die kommenden Wochen? Was konntest du dieses Jahr bisher erreichen? Schreib es mir gern in die Kommentare! Ich freue mich von dir zu lesen 🙂

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Jessi

Hallo, mein Name ist Jessi. Ich bin 31 Jahre alt und lebe in Berlin. Mein Weg führte mich von der Kaufsucht hin zur erfolgreichen Anlegerin.

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