Was tun im Crash?

    Niemand kann sie vorhersehen, aber sie wird mit größter Wahrscheinlichkeit eintreffen – die Krise. Was machst du also, wenn dein Depot seit Monaten oder auch Jahren in den roten Zahlen steht? Ganz einfach, du rufst dir deine Strategie wieder ins Gedächtnis.

    Zu Beginn deiner Reise hast du dich dafür entschieden auf eine Langzeitstrategie zu setzen. Das heißt, dass du diese auch über viele Jahre bis Jahrzehnte so durchführen wirst. Dass während dieser Zeit auch mal eine lange Phase der Abwärtsentwicklung, auch Bärenmarkt genannt, eintritt, scheint ziemlich sicher.

    Dein oberstes Gebot lautet also nun die Nerven zu behalten und am Prinzip des Buy-and-Hold festzuhalten. Nach einem Bärenmarkt folgt auch wieder ein Bullenmarkt, die Kurse werden auch wieder nach oben gehen. Schaut man sich die historischen Daten der letzten hundert Jahre an, wird deutlich, dass auch trotz eines Crashs, Aktien eine gute Anlageform darstellen. Wenn ich gemein wäre, würde ich sagen, dass du in einer solchen Crash-Situation erkennen kannst, ob du am Anfang deine Risikobereitschaft richtig eingeschätzt hast. Bekommst du jetzt Panik, hast du dich am Anfang als mutiger wahrgenommen, als du es vielleicht, in Bezug auf deine Risikoverteilung, bist. Auch hier muss ich leider nochmal den Satz, auch, wenn er dir wahrscheinlich schon zu den Ohren raushängt, schreiben: Rendite kommt von Risiko, die sich an dieser Stelle auch mal zwangsläufig in Form von anhaltend, sinkenden Kursen, zeigen muss. Also lass dich nicht verunsichern, weder von irgendwelchen Experten, noch von den Medien oder deinen Bekannten und zieh es durch. Du hast dir das entsprechende Wissen angeeignet, du hast mit viel Mühe ein diversifiziertes Portfolio aufgebaut und an diesem hältst du fest, komme was wolle.