Mein Fazit für Juni

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

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    Was habe ich aus “Fokus!” mitgenommen

    Hermann Scherer ist ein recht bekannter Vortragsredner. Asche auf mein Haupt, ich kannte ihn vorher nicht. Dies ist auch bei weitem nicht sein erstes Buch. Herr Scherer hat bereits recht viele davon produziert. Wer sich näher dafür interessiert, kann hier gern mal reinschauen. Das Buch hätte an sich keine 300 Seiten gebraucht, daher kann ich hier auch ohne etwas Wesentliches auszulassen den Inhalt in Kurzform wiedergeben.

    Punkte, die ich spannend finde:

    • investiere nicht in Quick Wins, sondern in längerfristige Erfolge > mache dir bewusst was es dich zukünftig kosten würde, jetzt dieser Versuchung nachzugehen oder eine Aufgabe nicht zu erledigen
    • sehe Probleme, nimm sie wahr und sehe sie als Chance, als Nische um in diesem Bereich etwas zu bewegen, ein Produkt anzubieten, eben eine Lösung zu haben
    • Lass dir von deiner Angst nicht vorschreiben, wie du zu handeln hast >>> Fear is the hand that pulls your strings (Queens of the Stone Age // Smooth Sailing)
    • dein Selbstbewusstsein sinkt, wenn du eine Vereinbarung mit dir selbst nicht einhältst und wächst, wenn du in etwas Erfolg hast > suche dir kleine Projekte, bei denen du sicher bist, dass du sie erfolgreich erledigen kannst > dann werden dir größere Projekte leichter fallen
    • lass dich nicht von gegebenen Grenzen aufhalten, sie sind von Menschen geschaffene Realität, die von den meisten ohne Zweifel angenommen werden, aber es lohnt sich über eine Verschiebung nachzudenken > lass dich nicht in deinem Denken und Handeln einschränken
    • wenn du einen Fokus / ein Ziel hast, höre auf zu Dingen Ja zu sagen, die dich nicht dorthin führen > lass Projekte und Aufgaben einen Filter durchlaufen und wenn es nicht passt, sage NEIN!
    • warte nicht auf den Tag x, um dann endlich y zu tun
    • seine Ambitionen und dein Wille sollten niemals auf Kosten anderer Menschen durchgesetzt werden > behandle andere Menschen immer mit Respekt

    Was habe ich aus “Du musst nicht von allen gemocht werden” mitgenommen

    Dieses Buch hat mir tatsächlich sehr gut gefallen und ich habe mir hierzu auch etliche Notizen gemacht. Auch hier mögen sich einige Ansätze doppeln, aber dennoch hat mir der Inhalt dieses Buches einen neuen Blickwinkel auf bestimmte Dinge gegeben. Definitiv lesenswert!

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    Wichtigste Erkenntnisse:

    • Du schaffst dir deine eigene Realität
    • alle Probleme werden von zwischenmenschlichen Beziehungen verursacht
    • Minderwertigkeitsgefühle befähigen dich zur Weiterentwicklung, Komplexe hingegen blockieren dich 
    • wir sind nicht gleich, aber gleichwertig > wir bewegen uns alle auf einer Ebene
    • die Dinge haben nur den Wert, den wir ihnen beimessen > demnach ist ein Diamant auch nur ein kleiner Stein
    • Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, aber du entscheidest selbst welche Bedeutung du den Dingen beimisst
    • LEBE NICHT, UM DIE ERWARTUNGEN ANDERER ZU ERFÜLLEN
    • mische dich nicht in die Aufgaben anderer ein und achte darauf, dass es umgekehrt genauso ist:
    • Du selbst hast alle Beziehungskarten in der Hand, du entscheidest wie das Ziel einer zwischenmenschlichen Beziehung aussieht > wenn du entscheidest jemanden nicht zu mögen, ist das deine Realität
    • lebe im Hier und Jetzt und entscheide welcher Mensch du in dieser Sekunde sein möchtest

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    Was habe ich aus „Die Erfolgsgarantie“ mitgenommen

    Auch in diesem Buch wiederholen sich einige Ideen, die man bereits in anderen Ratgebern schon mehrfach gelesen hat, aber Wiederholung schadet nicht, vor allem, wenn man das Gelernte immer noch nicht anwendet. So hat mir auch dieses Buch wieder einiges mit auf den Weg gegeben und ich bin endlich ins Tun gekommen. Manchmal brauch man eben mehrere Anläufe und den vierten oder fünften Arschtritt, bis es endlich losgeht 🙂 

    meine wichtigsten Denkanstöße:

    • in diesem Buch findet man nochmal viele Hinweise, die man bereits auch in anderen Büchern schon gelesen hat, wie:
    • was ich dennoch gut fand, ist, dass mich der Inhalt noch mehr dazu motiviert hat, wirklich etwas zu tun beziehungsweise noch ein kleines bisschen mehr von den Dingen zu tun, die eigentlich schon lange auf meiner Liste standen
    • ich habe endlich angefangen ein Erfolgsjournal zu führen und fühle mich damit ganz gut, mal schauen wie lange das anhält und wie es sich entwickelt
    • und eine neue Erkenntnis habe ich für mich noch mitgenommen: jeder kleine Schritt ist ein Erfolg 

      Definition von Erfolg: das Erreichen deiner gesetzten Ziele

    • ja es kann so simpel sein, also du musst nicht die Ziele deiner Eltern, deiner Freunde, deiner Feinde oder von Tante Erna erreichen, sondern einfach nur deine eigenen Ziele und, wenn du diese erreichst, hast du bereits Erfolg
    • sei ein Marathon-Läufer, es gibt keine Abkürzungen im Leben, deshalb sprinte nicht einfach los und verausgabe dich direkt auf den ersten Hundert Metern, sondern gib den Dingen Zeit, aber bleib dafür konsequent am Ball

     

    Titelbild: Unsplash /Vicko Mozara / 2019

    Sparrate von 58%

    Es gab einige eher ungeplante zusätzliche Ausgaben. Vor allem im Bereich des Humankapitals habe ich diesen Monat voll zugeschlagen. Ein Herz für Bücher! Auch ein Hochzeitsgeschenk schlägt sich im Juni auf der Kostenseite nieder. Aber das ist wohl einer der schönsten Anlässe, zu dem man gern etwas Geld ausgibt. Nichtsdestotrotz lande ich diesen Monat bei ……  ……   …… 56%! BOOM Baby! Ja ich weiß, es sind keine 58%, aber ich freue mich trotzdem wie Bolle! Läuft.

    Mein neunter Monat ohne neue Bekleidung zu kaufen

    Ich muss euch ein Geständnis machen. Also ich würde es nicht direkt shoppen nennen. Nein, aber ich habe mir ein Bekleidungsstück gekauft. Die Euphorie der 42.000 Menschen um mich herum hat mich dann wohl einfach mitgerissen. Also, um es auf den Punkt zu bringen: ich habe mir nach einem Konzert ein Bandshirt gekauft. Yeah, I know. Damit habe ich entweder meine eigenen Regeln gebrochen, keine Bekleidung mehr zu kaufen oder diese eben nur ganz extrem gedehnt. Ich möchte gern an Letzteres glauben. Daher würde ich auch den neunten Monat als einen 95%igen Erfolg verbuchen. Und ich liebe das Shirt! Jedes Mal, wenn ich es trage, erinnert es mich an einen überwältigenden Abend. Also, wenn das kein Grund ist…. XD 

     

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