Mein Fazit für Juli

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

    *

    *

    *

    *

    Was habe ich aus “Zeit für einen Spurwechsel” mitgenommen

    In diesem Buch wird nochmal sehr schön beschrieben wie frühkindliche Erlebnisse Glaubenssätze entstehen lassen, die uns durch unser gesamtes Erwachsenenleben hindurch beeinflussen.

    Ein Aufruf zur Achtsamkeit. Bewusst unsere Gedanken wahrzunehmen, ist der erste Schritt um festgefahrene Annahmen zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern.

    Punkte, die ich spannend finde:

    • wir verhalten uns immer wieder gleich, aufgrund unserer kindlichen Prägungen
    • negative Erlebnisse in der Kindheit führen zu bestimmten Verhaltensmustern, alternative, innere Realität, die nur in der Vorstellung existiert
    • bedingungslose Liebe ist der absolute Grundbaustein in der Kindheit, ist dieser nicht erfüllt, kann es sien, dass das Kind beispielsweise Liebe mit Leistung verknüpft oder sich selbst als Störfaktor wahrnimmt
    • innere Realität vs. wirkliche Welt, bauen Schutzschild auf, manifestieren sich in den Glaubenssätzen
    • Glaubenssätze / Gedanken > Gefühle > Handlungen
    • wir folgen dann im Autopilot diesen eingefahrenen Spuren
    • mit dem Dialogprinzip kann man  diese innere Realität aufarbeiten, wie findest du heraus was echt und was innere Realität ist
      • erkenne deine innere Realität, was sind deine Glaubenssätze
      • setze dich mit deinem Schmerz auseinander, wovor schützen dich diese Glaubenssätze
      • Wie fühlst du dich damit? Wie hat es sich als Kind angefühlt? Durchlebe deine Emotionen 
    • ein Tagebuch kann helfen die innere Realität aufzuarbeiten, die Aufarbeitung kann jedoch sehr schmerzhaft sein
    • es besteht die Möglichkeit danach die Welt ganz anders zu sehen

    Was habe ich aus “Grit” mitgenommen

    Angela Duckworth geht in ihrem Buch „Grit“ darauf ein, was wirklich für den Erfolg eines Menschen entscheidend ist und zwar nicht die angeborenen Talente. Eher eine Mischung aus Ausdauer und Leidenschaft machen den Unterschied.  

    *

    Wichtigste Erkenntnisse:

    • nicht Talent entscheidet, sondern aus den gegebenen Dingen das Beste machen durch Disziplin und Übung
    • wir sagen, dass harte Arbeit (Fleiß) wichtiger ist als Talent, jedoch denken wir unterbewusst, dass Talent der Schlüssel ist
    • schon Kindern sollte beigebracht werden, dass es nicht das Genie, sondern die Übung ist, die relevant ist, so haben die Kinder immer das Gefühl mehr erreichen zu können, wenn sie wollen
    • Erfolg braucht kleine Etappenziele und einen großen Traum, du darfst nicht nur kurz brennen, sondern du musst verliebt bleiben 
    • suche dir einen Job, der zu deinen Neigungen passt, aber suche nicht nach dem einen perfekten Job, Studie ergab, dass immer neuere Generationen nach dem einen perfekten Partner und dem einen perfekten Job suchen udn daran natürlich scheitern
    • beharrlich dran bleiben, wenn du etwas gefunden hast, dass dir gut tut
    • Arbeite smart, statt hart > Übung ist wichtig, aber es kommt auch darauf an, wie du übst
    • setze dir regelmäßig konkrete Ziele und lerne bewusst
    • bewusstes Reflektieren ist ausschlaggebend, um wirklich etwas zu lernen und sich zu verbessern

    *

    Was habe ich aus „Habitus“ mitgenommen

    Der Inhalt ist hier tatsächlich ein bisschen abgehoben, wie ich finde. Es geht in diesem Buch darum, wie man sich verhalten sollte, um in bestimmten Kreisen nicht negativ aufzufallen. Ich finde es aber auch in dem Sinne interessant, dass es wichtig für einen selbst ist, sich bereits jetzt so zu verhalten, als hätte man das Gewünschte bereits erreicht. Also wer vorhat groß aufzusteigen, kann sich jetzt schon die richtigen Verhaltensmuster aneignen.

    meine wichtigsten Denkanstöße:

    • gläserne Wand, an die wir stoßen, wenn wir über unsere soziale Herkunft hinaus wachsen wollen, wir können unseren Habitus jedoch an unsere Zielumgebung anpassen

    • In den Bereichen:
      • Wissenskapital
      • Sozialer Reichtum
      • Materieller Reichtum
      • Physischer Reichtum
      • Sprachlicher Reichtum
      • Psychologischer Reichtum
      • Kultureller Reichtum
    • der Umgang mit Wissen ist wichtiger, als das Wissen selbst
    • wofür wir unser Geld ausgeben, zeigt unseren sozialen Status
    • Habituelle Finanzelite: Investieren und Geld anlegen, anstatt Lebensmittel, Wohnung und Freizeit
    • der Krabbeneffekt: wenn Krabben in einem Korb liegen und eine Krabbe versucht heraus zu klettern, zerren die anderen Krabben sie wieder nach unten > Menschen sind da ähnlich, sie halten jemanden, der versucht aus der Gruppe auszubrechen, zurück
    • Menschen, die schon da sind wo wir hinwollen, imitieren
    • der kulturelle Habitus: wer allen Verpflichtungen nachkommt und dabei noch entspannt aussieht, hat es geschafft
    • nutze dein dynamisches Selbstbild > du kannst immer dazu lernen > Growth Mindset

     

    Titelbild: Unsplash /Maddi Bazzocco / 2019

    Sparrate von 58%

    In diesem Monat sieht es unglaublich gut aus. Ich habe mich sogar selbst übertroffen. Sage und schreibe 69% landen auf der Haben und auch Bleiben Seite. Da ich im Urlaub weder Tanken, noch extra (normale) Lebensmittel kaufen musste, fiel dadurch schon mal etwas weg. Auch zur Kosmetik und zum Gitarrenunterricht ging es nicht. Dadurch, dass ich vorher noch zwei Mal geschäftlich unterwegs war, wurde ich auch da natürlich voll versorgt. Was mir allerdings noch ein wenig Sorgen bereitet, ist der Bereich Extras . Diesen Monat befinden sich darin neben einem weiteren Bandshirt und die Mütze, auch entwickelte Fotos sowie etwas Kleinkram, der eben einfach mal anfällt. Nichtsdestotrotz möchte ich hier etwas kontrollierter herangehen.

    Mein zehnter Monat ohne neue Bekleidung zu kaufen

    Wie in meinem kurzen Urlaubsbericht geschildert, konnte ich dieses Jahr auf das große Vorshopping und den hemmungslosen Ferienkauf verzichten. Das ist für mich schon ein riesen Fortschritt und ich bin auch ein kleines bisschen stolz auf mich. 🙂 So verläuft auch der zehnte Monat ohne Komplikationen. 

    *Affiliatelinks/Werbelinks