Mein Fazit für Januar

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

    Titelbild: Unsplash / s-o-c-i-a-l-c-u-t / 2019

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    Was habe ich aus “Die 7 Wege zur Effektivität” mitgenommen

    Eines muss ich direkt mal vorweg sagen, das ist eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ich kann es jedem einfach nur empfehlen, der an persönlicher Weiterentwicklung interessiert ist. Ich konnte aus diesem Buch einfach unheimlich viel mitnehmen.

    Die für mich wichtigsten Punkte, möchte ich hier noch mal kurz für dich zusammenfassen.

    • die Macht des Paradigmenwechsels: im Buch wird ein sehr gutes Beispiel für dieses Phänomen angebracht. Dort geht es um einen Vater, der seine Kinder uneingeschränkt in der U-Bahn herumtoben lässt. Andere Fahrgäste sind schon ein wenig pikiert über die Situation. Ein Mann spricht den Vater letztendlich auf das Verhalten seiner Kinder an. Dieser erklärt ihm dann, dass vor einer Stunde seine Frau und die Mutter seiner Kinder gestorben sei. Boom! Plötzlich verändert sich der komplette Kontext. Also bevor man das nächste Mal jemanden oberflächlich verurteilt, sollte man sich die Mühe machen und tiefer zu gehen und sich seine Geschichte anschauen.
    • Es gibt keine Abkürzungen. Dieser Leitsatz gilt wohl für alle Bereiche des Lebens. Ob das nun die Traumfigur, das Erlernen eines Instruments oder die finanzielle Unabhängigkeit ist – alles im Leben braucht Zeit. Du musst erst die eine Stufe absolvieren, bis du zur nächsten übergehen kannst.
    • Setze bei dir selbst an und nicht bei anderen. Wenn du dir etwas bestimmtes wünschst, zum Beispiel mehr Verantwortung im Job oder pflichtbewusstere Kinder, dann starte bei dir selbst. Verhalte dich verantwortungsvoller und pflichtbewusster. Du kannst das Verhalten anderer Menschen schwer oder nur mit Widerstand erzwingen, aber du hast immer die Möglichkeit dich selbst zu verändern
    • Wer das Eine will, muss das Andere mögen. Ein Leitsatz, der mich schon seit meiner frühen Kindheit begleitet und bisher immer bewahrheitet hat. Er ist mir im Zusammenhang mit dem Buch, immer mal wieder ins Gedächtnis gekommen. Beispiel: Wer Vermögen aufbauen will, muss gern sparen und sich mit seinen Finanzen auseinandersetzen.
    • Einige von euch kennen sie vielleicht schon: die Fabel von der Gans und den goldenen Eiern. Für diejenigen, die sie nicht kennen, fasse ich es noch mal kurz zusammen: Ein Bauer hat eine Gans, die plötzlich jeden Tag ein goldenes Ei legt. Von Tag zu Tag wird der Bauer reicher. Doch irgendwann reicht ihm das eine goldene Ei pro Tag nicht mehr und er schlachtet die Gans. Natürlich findet er im Inneren der Gans nichts weiter als ein sich im Reifungsprozess befindendes Ei. Mit der Schlachtung der Gans hat der Bauer alle zukünftigen goldenen Eier verloren. Beispiel: Wenn du dich immer nur darauf konzentrierst dein Einkommen sinnlos zu verkonsumieren, anstatt es langfristig anzulegen, konzentrierst du dich nur auf die goldenen Eier und schlachtest damit deine Gans. Gleiches gilt auch beim Auto oder in Beziehungen. Es ist toll, dass das Auto fährt, aber es muss zwischendurch auch gewartet werden, damit es nicht plötzlich einen Totalschaden hat. Ebenso ist es bei zwischenmenschlichen Beziehungen. Es muss immer wieder Vertrauen und Respekt investiert werden, damit diese funktioniert.
    • Ein Punkt, der mich mit am meisten beeindruckt hat, war: Du entscheidest selbst, wie du auf eine Situation reagierst. Beispiel: Du stehst im Stau. Nun hast du die Möglichkeit dich darüber aufzuregen oder entspannt zu bleiben. Niemand zwingt dich, darüber ärgerlich zu sein. Dein Chef macht dich vor versammelter Mannschaft nieder. Natürlich kann das eine demütigende Erfahrung sein, aber ob du dich wirklich in deinem Stolz verletzt fühlst, entscheidest du ganz allein. Ich finde dies ist ein sehr machtvolles Instrument, aber auch mit am schwersten umsetzbar. Nichtsdestotrotz sollte man versuchen, es so oft wie möglich anzuwenden.
    • Achte auf deine eigenen Gedanken. Konzentriere dich auf die Dinge, die in deinem Wirkungskreis liegen. Welche Dinge können ganz konkret von dir beeinflusst werden? Setze deinen Fokus auf diese Handlungen und formuliere dementsprechend deine Gedanken. Sei proaktiv und entscheide selbst wie du Probleme in deinem Umfeld angehst. Dabei gibt es hier auch eine etwas schmerzliche Erkenntnis und zwar: Du bist selbst verantwortlich. Das kann manchmal unangenehm sein, bietet dir aber auch großen Freiraum und die Macht alles selbst in die Hand zu nehmen.
    • Entwickle ein Leitbild von dir selbst. Wie möchtest du als Person von anderen wahrgenommen werden? In deinem Leben nimmst du unterschiedliche Rollen ein. Du bist vielleicht Vorgesetzte, Freundin, Mutter, Tochter, je nachdem. In all diesen Bereichen möchtest du als bestimmte Persönlichkeit wahrgenommen werden. Schreibe für dich selbst Werte und Prinzipien nieder, die dich in jeder Situation in all deinen Rollen leiten können. So wird es dir auch nicht mehr schwer fallen bestimmte Entscheidungen zu treffen, da du weißt wo deine Prinzipien liegen und welche Art von Mensch du sein möchtest.
    • Zeitmanagement: Wenn du sagst, dass du für eine Sache keine Zeit hast, dann heißt das einfach nur, dass diese bei dir gerade keine Priorität hat. Sei ehrlich zu dir selbst und sage nicht, dass es dir an Zeit mangelt, sondern, dass dir momentan eine Tätigkeit gerade wichtiger, als eine andere.
    • Mein letzter Punkt: Höre nicht auf, an all diesen Fähigkeiten immer wieder zu arbeiten. Aus diesem Grund, habe ich mir das Buch auch sicher nicht zum letzten Mal angehört. Ich werde immer mal wieder reinhören, um mir das Gelernte ins Gedächtnis zu rufen.

    Ich könnte die Liste mit den Lehren, die ich aus diesem Buch gezogen habe, noch unendlich weiter fortsetzen, aber ich denke, die bereits aufgezählten, geben dir erstmal einen kleinen Eindruck. Für mich waren diese auch die beeindruckendsten Punkte, die mich auch nachhaltig noch stark beeinflusst haben.

    Was habe ich aus “Wie man Freunde gewinnt” mitgenommen

    Wenn auf Platz eins meiner persönlichen Favoritenliste nicht die 7 Wege zur Effektivität wären, dann würde dort dieses Buch: Wie man Freunde gewinnt, stehen. Der Titel ist vielleicht ein bisschen irritierend. Zumindest war das der Grund warum das Buch am Anfang etwas länger im Schrank stand, aber als ich dann einmal mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es hat weniger damit zu tun, wie man Freunde gewinnt, sondern eher wie man den richtigen Umgang mit seinen Mitmenschen pflegt und mit der richtigen Kommunikation an sein Ziel kommt, ohne seinen Gegenüber zu verärgern.

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    Besonders wichtig fand ich in diesem Buch die Punkte:

    • Ehrliche und aufrichtige Anerkennung zu geben. Ein ehrlich gemeintes Lob kann manchmal Wunder bewirken
    • Wecke in anderen lebhafte Wünsche. Wenn du von jemandem etwas unbedingt möchtest, musst du ihm es erst selbst schmackhaft machen.
    • Interessiere dich aufrichtig für andere und höre aufmerksam zu. Rede also nicht die ganze Zeit von dir selbst, sondern nehme die Bedürfnisse deines Gesprächspartners wirklich wahr. Sprich dabei auch Themen an, die nicht in deinem Interesse, sondern im Interesse des Anderen liegen. Falls du diese nicht kennst, ermuntere deinen Gegenüber von sich selbst zu erzählen.
    • Stelle andere Menschen nicht bloß, auch, wenn sie etwas vermeintlich Falsches sagen und du es besser weißt. Versuche den Anderen indirekt auf seine Fehler aufmerksam zu machen. Sprich erst von deinen eigenen Fehlern, bevor du die des Anderen ansprichst. So kann dein Gegenüber deine Kritik leichter annehmen.
    • Bleib immer freundlich, denn das wird dich eher an dein Ziel bringen, als, wenn du wütend dein Anliegen vorträgst.
    • Versuch die Dinge vom Standpunkt des Anderen aus zu sehen. Diese Form der Empathie kann dir helfen die Situation besser zu erfassen und eine Win / Win Lösung herbei zu führen.
    • Zeig dem Anderen, dass du eine hohe Meinung von ihm hast und er wird alles tun, diese zu erfüllen.

    Das waren für mich die wichtigsten Punkte, die ich aus dem Buch mitgenommen habe. Im Grunde genommen wissen wir, dass wir diese Aspekte im Umgang mit Menschen berücksichtigen sollten, aber in den seltensten Fällen tut man das wirklich. Daher kann es nicht schaden sich diese Regeln ab und zu mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.

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    Die 7 Geheimnisse der Schildkröte

    In diesem Buch werden Ratschläge in kleinen Fabeln verpackt. Das Buch gibt sehr anschaulich wieder, wie du dein Leben entspannter gestalten kannst. Folgendes habe ich daraus mitgenommen:

    • Wir müssen unser Glück im Inneren finden und von äußerlichen Gegenstände oder Situationen abhängig machen, wie beispielsweise das teure Auto oder die nächste Fernreise
    • Wir können nicht alles im Leben kontrollieren, nicht mal, ob morgens das Auto anspringt oder der Bus pünktlich abfährt, daher sollten wir lernen loszulassen.  Wir müssen nicht immer Akteur sein, wir sollten uns auch mal in die Rolle des Beobachters versetzen.
    • Eine Sache, die mir besonders schwer fällt: Sei kein Opfer deiner eigenen Ungeduld.
    • Konzentriere dich mehrfach am Tag auf nur eine einzige Sache. Ein Appell für die Achtsamkeit. Multitasking ist eh nur eine Illusion. Das Gehirn kann nicht mehrere Dinge gleichzeitig ausführen. Es springt nur zwischen den Aufgaben hin und her. Ich merke das immer besonders, wenn ich im Auto telefoniere, entweder konzentriere ich mich nicht richtig auf den Verkehr oder auf das Gespräch.
    • Beständigkeit und Beweglichkeit sind keine Gegensätze. Bleibe beständig in deinem Willen deine Ziele zu erreichen, aber bleibe beweglich in Körper und Geist. Nur wer sich ständig an äußere Einflüsse anpassen kann, gelangt an sein Ziel.
    • Negative und in die ferne Zukunft gerichtete Gedanken helfen nicht weiter. Ganz im Gegenteil. Sie lähmen dich im Hier und Jetzt. Lass dich nicht von deiner Angst paralysieren.
    • Halte nicht immer an deiner Meinung fest. Sei offen für neue Gedanken.
    • Wut richtet sich immer gegen dich selbst. Wenn du dich gerade mal wieder wegen deiner Nachbarn oder dem langsamen Autofahrer vor dir aufregst, schadest du dir damit nur selbst. Hinterher fühlst du dich schlecht. Die Wut rührt meist aus Hilflosigkeit hervor. Wir sollten sie weder ausleben noch unterdrücken, sondern uns in Gelassenheit üben.

    Sparrate von 58%

    Also der Januar war was die Sparrate anbelangt, ein wenig konfus. Das Tolle war, dass ich im Januar die großzügigen Geldgeschenke direkt aufs Konto einzahlen konnte. Das hat mir schon mal ein gutes Polster verschafft. Ebenso gab es noch einen kleinen Obolus für die Umfragen, die ich bereits ausgefüllt hatte und ich habe den Bonus von meiner Krankenkasse gutgeschrieben bekommen. Somit konnte ich meine Einnahmen für den Januar schon mal mehr als verdoppeln.

    Auf der Kostenseite schlugen im Januar aber auch die Autoversicherung und der Gitarrenunterricht zu Buche. Auch für Bücher habe ich in diesem Monat einen sehr hohen Betrag bezahlt.

    Rechne nun alle diese Einnahmen und Ausgaben gegeneinander auf, komme ich auf eine Sparrate von: ….Trommelwirbel…..

    58%! !!!!

    Wer hätte das gedacht, ich ehrlich gesagt nicht. Wow, das hat ja schon mal hervorragend geklappt.

    Keine Bekleidung kaufen

    Ich mach es kurz und knapp: ich habe nichts gekauft. Jedoch bin ich immer noch hin und hergerissen zwischen Instagram Pictures schauen und dem Ziel ein Jahr lang auf den Kauf von Klamotten zu verzichten. Haben andere ja auch geschafft und das kann dir wirklich nicht schaden. Hast ja genug. Dennoch schleicht sich da auch mal der Gedanke ein, dass ich es ja vielleicht erstmal nur mit sechs Monaten probieren könnte. Mensch n halbes Jahr, is ja auch ne meeegaaa lange Zeit. Oder ab Februar könnte ich mir ja auch schon wieder mal eine Kleinigkeit gönnen. Dann sind alle Rechnungen fürs Auto weg und erstmal steht dann nichts weiter Großes an. Und eigentlich müsste ich mich ja mal für die bereits vergangenen Monate belohnen, dass ich schon soo lange durchgehalten habe. Aber erstmal ist das noch kein Thema. Die Autoversicherung als geplante Ausgabe ist für diesen Monat genug. So vergeht der Januar, ohne, dass ich etwas gekauft habe, aber sich nicht ohne, dass ich nicht etliche Gedanken an diverse Strickjacken, Röcke und Pullover verschwendet hätte.

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