Mein Fazit für April

    Ich möchte jeden Monat einmal kurz anhand meiner gesteckten Ziele zusammenfassen. Dazu gehören:

    • 3 neue Bücher pro Monat lesen
    • Sparrate 58%
    • keine Bekleidung kaufen

    Drei neue Bücher pro Monat lesen

    Also zu meinem ersten Ziel drei neue Bücher zu lesen. Ich hatte mich für folgende Lektüre entschieden:

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    Was habe ich aus “Das Robbins Power Prinzip” mitgenommen

    Erstmal ist das Buch an sich ein ziemlicher Schinken, aber dennoch lohnt es sich hier mal reinzuschauen. Anthony Robbins wurde 1960 in Amerika geboren. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema NLP, also der Neurolinguistischen Programmierung. Ein sehr spannendes Feld, wie ich finde.  Ich fasse dir hier mal kurz zusammen, was ich alles aus dem Buch mitnehmen konnte.

    Punkte, die ich spannend finde:

    • stehe wirklich zu deinen Entscheidungen und zieh es durch, wenn du dennoch scheiterst, lerne aus deinen Fehlern und mache es beim nächsten Mal besser
    • ersetze schlechte Gewohnheiten durch Gute
      • Ich hatte mir vor einiger Zeit angewöhnt nach der Arbeit direkt nach Hause zu fahren, Kaffee zu trinken und Kekse zu essen. Das hat sich dann auch schnell bemerkbar gemacht 😉 Meine neue Angewohnheit ist nun wieder direkt nach der Arbeit zum Sport zu fahren
      • Prinzip: alles was du tust bereitet Schmerz oder Freude, verbinde alte Gewohnheiten mit Schmerz und neue mit Freude, zum Beispiel könnte man beim Schokolade essen immer Looking for Freedom von David Hasselhoff in Dauerschleife hören, am besten nur die ersten drei Takte

      • beachte die Kraft der Gedanken, es kommt darauf an wie du eine Situation interpretierst und suche automatisch nach Hinweisen, die diese Interpretation bestätigen > dabei hilft es dir auch dich an einem Vorbild zu orientieren, das diese Technik beherrscht

      • achte auf deine Wortwahl, denn deine Worte beeinflussen auch deine Gedanken getreu dem Zitat aus dem Talmud:

        Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. 
        Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. 
        Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. 
        Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. 
        Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

      • Worte anstatt super nervig und ätzend, umformulieren in “Das ist jetzt etwas unpraktisch”

      • unsere Gedanken sind eine Aneinanderreihung von Fragen und Antworten > diesen inneren Monolog kann man beeinflussen, wenn man sich die richtigen Fragen stellt, frag dich also nicht “Warum passiert das immer mir?” Sondern eher “Was kann ich aus der Situation lernen? Was sind die Vorteile? Wie kann ich eine gute Lösung für das Problem finden? > dein Hirn wird nach Antworten auf diese Fragen suchen, du kannst dich auch morgens fragen wofür du dankbar bist > für einen schönen erfolgreichen Tag

      • kenne dein Ziel im Leben und deine inneren Werte, dann ist es viel einfacher Entscheidungen zu treffen, wenn diese dann deinen Werten entsprechen > Ziele und Werte sollten im Einklang miteinander stehen

      • Glaubenssätze hinterfragen und neu ordnen, ungeschriebene innere Regeln überprüfen > beachte, dass für dich andere Regeln gelten, als für die Personen in deinem Umfeld = Konfliktpotenzial

      • lerne deine Gefühle verstehen, schätzen und beeinflussen > du bist der Herr deiner Emotionen, nicht umgekehrt

      • Jeden Tag eine gute Tat, hilft anderen und dir

      Was habe ich aus “Eat that Frog” mitgenommen

      Bei diesem Buch muss ich leider sagen, dass ich 20 EUR für den gebotenen Inhalt etwas zu viel fand.  Auch, wenn Brian Tracy ein anerkannter Autor und Coach für Persönlichkeitsentwicklung ist, landet dieses Buch unter meinen Favoriten.

      Natürlich habe ich aber auch aus diesem Buch einiges gelernt, das ich dir hier nicht vorenthalten möchte. Allein der Ausspruch „Eat that Frog“ hilft mir meist schon am Anfang des Tages genau die Dinge zu tun, auf die ich am wenigsten Lust habe, aber dafür sind sie dann auch vom Tisch und fühlt es sich nicht fantastisch an, etwas erledigt zu haben, das man ansonsten ewig vor sich hergeschoben hätte. 

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      Wichtigste Erkenntnisse:

      • Eat that frog: amerik. Sprichwort, wenn du das Schlimmste erledigt hast, kannst du beruhigt durch den Tag gehen, was soll noch kommen
      • Ziele klar definieren, um zu wissen welches die wichtigsten Aufgaben sind und diese erledigst du zuerst > aufschreiben
      • gerade einmal 3% aller Menschen schaffen es ihre Ziele zu erreichen
      • Ziel aufschreiben > Etappen planen > loslegen
      • Pareto anwenden: 80 / 20 you know what I mean
      • nach den Zielen > Prioritäten setzen > stell dir vor wie deine Zukunft in 20 Jahren aussieht > Perspektive treibt uns an, nicht Alltagssorgen im Hier und Jetzt
      • ABCDE Methode anwenden: A höchste Prio, E niedrigste >>>> erledige die Aufgaben mit hoher Prio sofort
      • nimm dir die Zeit deine Stärken zu verbessern
      • bei all dem hilft nur Geduld und Disziplin, behalte stets eine optimistische Grundhaltung bei, um immer motiviert zu sein
      • Jeder Tag zählt > tue jeden Tag etwas, das dich deinen Zielen ein kleines Stück näher bringt

       

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      Was habe ich aus „Sorge dich nicht – lebe“ mitgenommen

      Ein weiterer Klassiker von Dale Carnegie, der zum Nachdenken anregt und den man auf jeden Fall einmal gelesen haben sollte. Carnegie gibt einem hier wertvolle Tipps und Werkzeuge an die Hand, seine täglichen Sorgen zu überwinden und sich von diesen nicht vereinnahmen zu lassen.

      meine wichtigsten Denkanstöße:

      • verpasse nicht das ganze Leben, weil du dir ständig zu viele Sorgen machst
      • zu viele Sorgen können dich krank machen > jeder kennt es burn out und Depressionen, kann natürlich auch zu physischen Symptomen führen – Körper und Geist sind untrennbar miteinander verbunden
      • besonders der Job ist dabei natürlich ein ausschlaggebender Faktor
      • dafür müssen wir unsere innere Einstellung ändern > von Sorgen und Ängsten nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen
      • begegne deinen Sorgen rational und analysiere diese, um passende Handlungen daraus abzuleiten
      • wenn du einen gut durchdachten Plan hast, dann ziehe ihn auch durch
      • Umgang im schlechten Situationen: vom Worst Case ausgehen > diesen annehmen und entsprechende Vorkehrungen treffen > das beste aus der Situation herausholen
      • unser Leben ist, wozu unser Denken es macht > Marc Aurel >>> Denken beeinflusst unsere Emotionen, unser Handeln
      • schaue nicht neidvoll auf andere, sondern nutze dein individuelles Potenzial
      • Edison: Ich habe in meinem Leben nicht einen einzigen Tag gearbeitet, es war immer nur Spaß >>> arbeitete 18h am Tag
      • andere steigern durch Abwertung erfolgreicher Menschen ihr Selbstwertgefühl > konntest du vllt. auch schon mal an dir selbst beobachten > hinter Kritik verbirgt sich oft Neid > betrachte es als Kompliment
      • wir können bis zu 12h am Stück arbeiten ohne uns geistig zu verausgaben > achte auf Ruhepausen, bevor du erschöpft bist
      • Erschöpfung kommt von negativen Gefühlen, wie Angst, Stress, Zweifel > beeinträchtigen unsere Leistungsfähigkeit und wir fühlen uns erschöpft
      • Erschöpfung > negative Gefühle > Erschöpfung = Teufelskreis
      • lieber mal mehr Pausen einlegen, um dann effektiver in weniger Zeit arbeiten zu können

       

      Titelbild: Unsplash / Mille Sanders/ 2019

      Sparrate von 58%

      Ich mache es kurz und knapp, ich habe leider meine Sparrate von 58% diesen Monat nicht erreicht. Warum? Wieder einmal hat mir mein heißgeliebtes Auto einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ja, ich weiß, Auto dumme Anschaffung usw., nichtsdestotrotz habe ich es nochmal reparieren lassen. Hinzu kam, dass ich mir einen neuen Staubsauger gegönnt habe, da es der alte leider nicht mehr gemacht hat. Auch die Rollos für die neue Wohnung kommen da noch oben drauf. So lande ich am Ende des Monats April nur bei einer Sparrate von 42%. Ich gelobe Besserung!

      Mein siebter Monat ohne neue Bekleidung zu kaufen

      Sagen wir mal so: ich habe immer noch nichts gekauft. Das ist als Ergebnis ja das was zählt, auch, wenn es mir zwischendurch manchmal wirklich schwer gefallen ist. Der ein oder andere Blick ging dann doch schon mal in den Newsletter… Na ja ihr kennt das ja. Blick in den Newsletter, klick in den Shop, gescrolle auf den Seiten…, aber kein Kauf. Woohoooo.

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